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Die Bernsteinkette: Novelle

Die Bernsteinkette: Novelle

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Die Bernsteinkette: Novelle

Länge:
28 Seiten
23 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 21, 2015
ISBN:
9783734741524
Format:
Buch

Beschreibung

" Die Bernsteinkette ", ein ausgewählter Titel aus dem Buch "Geschichten aus der Seele".

Zeit und Ort der Handlung: Ungefähr 1890 in einer kleinen Stadt in Deutschland.

Zum Inhalt: Zwei Nachbarskinder treffen sich oft heimlich in einer dichten Hecke im Garten. Ihre Eltern sehen es nicht gern, dass diese Beiden zusammen sind, denn die eine Familie ist jüdisch. Die beiden Kinder jedoch kümmern sich nicht viel darum und es entsteht mit der Zeit eine zarte Liebesgeschichte. Das Unglück schlägt jedoch zu und sie kommen nicht zur Erfüllung ihrer Liebe. Bis eines Tages etwas Unglaubliches geschieht......
"
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 21, 2015
ISBN:
9783734741524
Format:
Buch

Über den Autor

Werner Krieger ist 1938 in Regensburg geboren. Seit 1989 lebt er mit seiner Frau in Neuseeland. Erst hier begann er, schriftstellerisch tätig zu werden. In Deutschland war er Leiter einer Institution zur Eingliederung behinderter Menschen. In Neuseeland verwirklichte er einen Herzenswunsch und betrieb eine biologische Zitrusplantage. Mit 65 Jahren ging er in Rente und widmete sich von nun an mehr seiner schriftstellerischen Arbeit. Er schrieb drei Sachbücher: "Yin und Jang richtig verstehen" - "Das astronomische Horoskop" - "Besteht Materie ewig?" Die späteren Bücher sind Romane, Novellen und Kurzgeschichten. Einige davon sind mystische und fantastische Geschichten, andere handeln von Liebe und menschlichen Schicksalen. Seine Lieblingsromane sind: "Ein keltischer Traum" - "Die Tochter der Wildkatze" und seine beiden letzten Bücher: "Bis der Tod uns scheidet" und "Eine Kriegsliebe".

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Die Bernsteinkette - Werner Krieger

Inhaltsverzeichnis

Die Bernsteinkette

Impressum

Die Bernsteinkette

ein ausgewählter  Titel aus dem Buch Geschichten aus der Seele

Hans und Mariechen waren Nachbarskinder.

Mariechen war ein scheues kleines Mädchen, das gerade in die Schule gekommen war. Dort gefiel es ihr jedoch gar nicht sehr gut, denn die Kinder hänselten sie oft, weil ihre Eltern Juden waren und das hatten die Kinder wohl irgendwoher erfahren. Da sagten sie oft gehässig: Schau das Judenmädel an, wie krumm ihre Nase ist!

So kam es, dass Mariechen kaum mit anderen Kindern spielte und lieber mit ihrer Puppe im Garten saß und sich selbst beschäftigte.

Auch Hans war ein zurückgezogener Bub. Er war zwei Jahre älter als Mariechen. Die wilden Spiele der meisten Buben liebte er nicht und so beschäftigte er sich auch lieber mit seinen Spielsachen und verbrachte ebenfalls viel Zeit im Garten. Da jedoch am Zaun entlang eine sehr dichte Hecke wuchs, konnten sie sich nicht sehen. So kam es, dass sie sich kaum kannten, obwohl sie nur weniger Meter voneinander lebten. Natürlich wussten sie voneinander und kannten ihre Namen. Aber persönliche Kontakte hatten sie noch nie gehabt.

Eines Tages, als Hans wieder mit seiner Holzeisenbahn im Garten spielte, hörte er ein feines Stimmchen ein liebliches Lied singen. Er suchte in der Hecke eine kleine Lücke und spähte in das Nachbargrundstück hinein. Da sah er Mariechen auf der Schaukel sitzen, mit ihrer Puppe im Arm und sie sang ihr ein Liedchen vor.

„He Mariechen, du kannst aber wirklich wunderschön singen!" rief Hans durch die Hecke hindurch dem Mädchen zu.

Mariechen erschrak, fühlte sich belauscht und hörte sofort zu singen auf.

„Sing doch weiter, es ist so schön, dich zu hören!" fuhr Hans fort.

Da sprang Mariechen von der Schaukel und kam vorsichtig näher an die Hecke heran.

„Meinst du das ehrlich?" fragte sie zögernd.

„Wieso sollte ich nicht?" erwiderte Hans verwundert.

„Die Kinder mögen mich nicht, weil

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