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Pakt der Barbaren

Pakt der Barbaren

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Pakt der Barbaren

Länge:
407 Seiten
5 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 17, 2015
ISBN:
9783738674767
Format:
Buch

Beschreibung

Um 15 n. Chr. kommt Aulus, der Adoptivsohn des Tribuns Claudius Marcinus, als Decurio der römischen Reiterei in die dichten Urwälder nördlich des großen Stromes. Von den Römer als fünfjähriger Knabe aus dem Land der Brukterer verschleppt und in den Lagern der Legionäre als Bursche des Tribuns aufgewachsen, tritt Aulus selbst in die Legion ein und gelangt so als junger Mann, zurück in das Land, das einmal seine Heimat war. Dort erfährt er von seiner wahren Herkunft und von dem Mann, der seine Eltern tötete. Er wendet sich von den Römern ab und findet bei dem Stamm der Brukterer seine Heimat wieder.

Aus dem Legionär der Reiterei, Aulus Marcinus, wird der Germane Gerowulf. Voller Hass und Enttäuschung, auf der Suche nach der Wahrheit und um Rache zu nehmen, schließt er sich den Horden des Cheruskerfürsten Sigurd an, den die Römer Arminius nennen.
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 17, 2015
ISBN:
9783738674767
Format:
Buch

Über den Autor

Rainer W. Grimm wurde 1964 in Gelsenkirchen / Nordrhein-Westfalen, als zweiter Sohn, in eine Bergmannsfamilie geboren und lebt auch heute noch mit seiner Familie und seinen beiden Katzen im längst wieder ergrünten Ruhrgebiet. Mit fünfunddreißig Jahren entdeckte der gelernte Handwerker seine Liebe zur Schriftstellerei. Als unabhängiger Autor veröffentlicht er seitdem seine historischen Geschichten und Romane, die meist von den Wikingern erzählen.


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Pakt der Barbaren - Rainer W. Grimm

Rainer W. Grimm wurde 1964 im Ruhrgebiet geboren und lebt auch heute noch mit seiner Familie und zwei Katzen in seiner Geburtsstadt.

Erst mit fünfunddreißig Jahren entdeckte der gelernte Handwerker seine Leidenschaft für die Schriftstellerei.

Mit „Das Blut der Wikinger, „Die Wölfe des Nordens und „Der Krieg der Könige veröffentlichte der Autor die Wikinger-Trilogie „Die Saga von Erik Sigurdsson, als Fortetzung der zwei Bände der Saga von Sigurd Svensson. Des Weiteren schrieb er die Geschichtensammlung „Wikingerwelten" mit bisher drei erschienenen Bänden.

Mit dem Roman „Pakt der Barbaren" entfernt sich der Autor erstmals von seinem bevorzugten Metier, den Wikingern.

Inhaltsverzeichnis

In den Krallen des römischen Adlers

Ein neuer Sohn Roms

Der Anschlag

Pakt der Barbaren

Der Adler liegt im Staub

Die Saat geht auf

Flavia und Silva

Im Barbarenland

Gerowulf

Der Verrat des Segestes

Der Adler trifft den Bären

An den Langen Brücken

Die Bande des Sugambrers

Der Tod im Wald

Ein neuer Kampf entbrennt

Die Schlacht am Idistavisofeld

Am Wall der Angrivarier

Von Verrat und Rache

*

Historischer Hintergrund

Um die Zeitenwende befahl der römische Kaiser Augustus die Grenzen seines Reiches bis hoch in den Norden, an die Ufer der Elbe, zu erweitern.

Von den großen, auf der linken Rheinseite gelegenen römischen Legionslagern Castra Vetera¹ (Xanten) und Mogontiacum (Mainz) aus, rückten die Armeen des Imperiums immer weiter in die nördlichen, germanischen Urwälder vor. Die einzelnen Stämme der dort ansässigen Völker, denen Julius Cäsar einst den Namen Germanen gab, hatten der gut organisierten römischen Armee wenig entgegen zu setzen. Mit all seiner Macht griff der römische Adler nach den noch freien Gebieten des Nordens. So fügten sich die meisten Stämme der Macht der Eindringlinge und wurden ein Teil des römischen Imperiums. Doch der Wille nach Freiheit erstarb nicht unter der Knute der römischen Statthalter. Erst einem Cheruskerfürsten, den die Römer Arminius Flavius nannten, und der selbst in den Legionen des Augustus gedient hatte, gelang es, die germanischen Völker zu einen und den römischen Besatzern mit Waffengewalt entgegenzutreten.

Im Herbst des Jahres 9 n. Chr. lockte die Armee der vereinten Germanenstämme das römische Heer am Ostpass in eine tödliche Falle.

Die XVII, XVIII. und die XIX. Legion zählten bis dato zu den besten Armeen des Reiches. Kampferprobte Soldaten, siegreich in unzähligen Schlachten, bildeten das Rückgrat des römischen Imperiums an den Grenzen des Barbarenlandes. Sie waren der Stolz des Kaisers, und ein jeder Bürger im weit entfernten Rom verließ sich auf den Schutz dieser Legionen, die die Barbaren in ihren Grenzen halten sollten, und sie zu Untertanen des Augustus machten.

Diese drei Armeen, unter dem Befehl des Konsuls und Statthalters in Nordgermanien, Quinctilius Varus, wurden vollständig von den nördlichen Stämmen der Germanen unter dem Befehl des Arminius aufgerieben.

Daraufhin zogen sich die Römer auf das linke Rheinufer zurück. Hier, unter den bereits befriedeten Stämmen, fühlten sie sich sicher.

Doch das große Lager, an dem Fluss Lippe gelegen (heute Haltern am See, NRW), und auch das Lager von Aliso (bei Paderborn, NRW) wurde von den Cheruskern und ihren Verbündeten völlig zerstört.

Im Frühling des folgenden Jahres schickte Kaiser Augustus seinen Adoptivsohn Tiberius als Oberbefehlshaber an den Rhein, und der Feldherr stellte acht neue Legionen auf.

Das „untere Heer, bestehend aus vier Legionen, stand bei Vetera ( Xanten ), das „obere Heer in der gleichen Stärke stand bei Mogontiacum ( Mainz ).

Im Jahre 14 n. Chr. starb aber der Princeps (Kaiser), und Tiberius ging zurück nach Rom, um dessen Platz einzunehmen.

Nun schickte man Gajus Julius Germanicus, einen Neffen des neuen Kaisers, mit dem Oberbefehl über die Truppen in das Barbarenland hinter den Alpen.

Im Herbst des gleichen Jahres überschritten die Legionen den Rhein, und die vier Armeen des „Unteren", mit dem Befehlshaber Germanicus an ihrer Spitze, überfielen das Land der Marser².

Im Frühjahr des Jahres 15 n. Chr. fiel das „obere Heer" in das Land der Chatten³ ein, während das „untere Heer" das Bruktererland⁴ besetzte. Die einzelnen Stämme hatten dem Feind nur wenig entgegen zu setzen, und so erinnerten sich die Häuptlinge ihrer Siege, und vereinigten sich erneut unter dem Mann, der bereits den Varus schlug.

Nun ließ Julius Germanicus das große Lippelager und das Lager Aliso an der Grenze des Cheruskerlandes⁵ wieder aufbauen und besetzen. Diese Kastelle sollten zur Versorgung der Legionen dienen und natürlich als

Bollwerke römischer Macht auf Feindesland.

In dem Glauben, die alte Ordnung wieder hergestellt zu haben, zog das „untere Heer" im Herbst des Jahres 15 n.

Chr. nach Südwesten in sein Stammlager Vetera zurück.

Doch nun schlugen die Germanen zurück.

An einem Ort, den man die „langen Brücken"⁶ nannte, geriet der Zug der Legionäre in einen Hinterhalt. Unter großen Verlusten und nur mit äußerster Mühe gelang es den Römern, die Horden unter dem Befehl des Arminius in die Flucht zu schlagen, und das linke Rheinufer zu erreichen.

Im Frühjahr des Jahres 16 n. Chr. belagerte die cheruskische Armee das Lager Aliso. Der germanische Feldherr wollte und musste das große Lager des Feindes, das wie ein Stachel in der Haut der Cherusker steckte, vom Land seines Volkes entfernen.

Erst sechs herbeigeeilte Legionen befreiten das Lager aus dem Ring der Umklammerung und zwangen die Germanen zum Rückzug.

Nun trieben die Legionäre die Barbarenarmee immer weiter nach Norden, bis an die Ufer der Visurgis, der Weser.

Doch wieder gelang es dem Arminius, die Häuptlinge der anderen Stämme zu einem Kriegspakt zu bewegen, unter seinem Befehl zu vereinen und gegen die Römer ins Feld zu führen.

Auf einer schmalen Ebene am rechten Ufer der Weser, das „Idistavisofeld" genannt wurde, standen sich die Armeen des abtrünnigen Tribuns Arminius Flavius und des Konsuls Gajus Julius Germanicus gegenüber. Siebzigtausend römische Legionäre und ihre Hilfstruppen gegen fünfzigtausend germanische Krieger. Doch hier, auf freiem Felde, sollte die römische Kriegsmaschinerie die Oberhand behalten, und den Barbaren eine schreckliche Niederlage beibringen. Die überlebenden Krieger flohen auf das linke Weserufer, denn nord-östlich des Idistavisofeldes war ein großer See (Steinhuder Meer). An dessen Westufer lag, von Wald umgeben, ein unwegsames Sumpfgebiet. Dieses Gebiet trennte das Land der Angrivarier⁷ im Norden von dem der Cherusker im Süden. Zwischen dem Flussufer der Weser und dem sumpfigen Grenzgebiet führte ein Streifen festen Bodens von Süden nach Norden, und auf diesem stand ein Grenzwall der Angrivarier.

Im Sommer des Jahres 16 n. Chr. sammelten sich die Krieger des Arminius, die der Schlacht am Idistavisofeld entkommen waren, erneut hinter diesem Grenzwall. Nun war Konsul Germanicus gezwungen, den strengen germanischen Herbst vor Augen, seinen Feinden nachzusetzen, wollte er nicht im nächsten Jahr einer noch einmal erstarkten Germanenarmee gegenüber stehen. Am Angrivarierwall sollte es zu einer letzten großen Schlacht zwischen den Legionen des Germanicus und den vereinten Stämmen der Germanen kommen.

*


¹ Castra Vetera = später Colonia Ulpia Traiana, Xanten

² Marser = Germanenstamm, lebte zwischen der Ruhr und dem linken Lippeufer

³ Chatten = Germanenstamm, ansässig im heutigen Nordhessen, mit den anderen Stämmen verfeindet

⁴ Brukterer = Germanenstamm, besiedelte das Lippetal vom linken Lippeufer bis zur Ems

⁵ Cherusker = Germanenstamm, im heutigen Ostwestfalen, Teutoburger Wald

⁶ Lange Brücken = sumpfiges Tal südwestlich des Teutoburger Waldes, System von Brücken und Knüppeldämmen

⁷ Angrivarier = Germanenstamm, bewohnte das Land an der Weser, heutiges südliches Niedersachsen

I. In den Krallen des römischen Adlers

Germanien im Spätsommer des Jahres 2 n. Chr.

„Diesmal haben es die Götter gut mit uns gemeint, Geromer, keuchte Ata-ulf, und sein rotes Haar klebte schweißtriefend an seinem Gesicht. „Dieser Bursche wird uns einen vollen Mond lang die Bäuche füllen.

Es war in der Tat ein kapitaler Hirsch, den die beiden Männer, an eine lange Stange gebunden, auf den Schultern trugen. Geromer nickte nur!

Schweißperlen standen dem großen Mann auf seiner Stirn.

„Sind wir noch weit vom Hof entfernt?, fragte der junge Ata-ulf. „Mich schmerzt der Arm!

Der Angesprochene blieb stehen und ließ die Stange zu Boden fallen, die auf seiner Schulter lastete. Unter dem Gewicht des erlegten Tieres hatte auch ihm der Nacken zu schmerzen begonnen, und es war wirklich eine Wohltat, als die Pein endlich nachließ.

„Wir sind weit nach Norden gegangen, und nun müssen wir den gleichen Weg auch wieder zurück, sagte Geromer etwas streng. „Hast du dir denn den Weg nicht gemerkt?

Beschämt senkte Ata-ulf den Kopf.

Geromer war der Häuptling der kleinen Siedlung, und er war der Herr des Gehöftes, auf dem Ata-ulf schon lange als Knecht diente. Sogar für germanische Verhältnisse war Geromer von großer Statur, größer als alle anderen Männer in der Siedlung. Auf seinen Schultern lag langes, blondes Lockenhaar und sein Mund war gerahmt von einem ebenso hellhaarigen Schnauzbart. Er hatte bisher vierunddreißig Sommer und Winter erlebt und war ein angesehener Mann und Krieger in der Gemeinschaft der Brukterer.

Ata-ulf zählte nicht einmal die Hälfte an Jahren. Er war ohne Frage froh darüber, mit Geromer auf die Jagd gehen zu dürfen. Obwohl dieser manchmal etwas schroff war, so konnte Ata-ulf doch viel lernen, denn der Häuptling galt als der beste Jäger des Dorfes.

„Wir könnten den Hirsch hier lassen und ein Pferd holen, dann hätten wir es einfacher", schlug der junge Mann vor, und war davon überzeugt, etwas Schlaues gesagt zu haben.

„Ja, das könnten wir tun, sagte Geromer grinsend. „Doch wir werden es nicht! Er setzte sich auf den weichen Waldboden, löste den ledernen Wasserbeutel von seinem Gürtel und nahm einen tiefen Schluck.

Die Götter waren uns gnädig, als sie uns das Jagdglück schenkten. Dieser Hirsch gab sein Leben hin, um unsere Bäuche zu füllen und nun wollen Skadi und Ullr uns auch schwitzen sehen! Der Anführer lachte ein wenig schadenfroh, denn er sah ja, wie der junge Bursche litt.

„Nein, mein Freund! Wenn du satt werden willst, musst du die Beute schon nach Hause schleppen!" Geromer reichte Ata-ulf den Wasserbeutel, und dieser trank gierig von dem erfrischenden Nass.

Es war ein schöner, aber heißer Sommertag. Die Sonne schien durch die Kronen der Bäume und trieb den Männern den Schweiß aus den Poren. Nicht ein Luftzug ging und selbst der Schatten des dichten Grüns machte die Hitze kaum erträglicher.

„Weißt du, Geromer, sagte der junge rothaarige Germane, „ich wüsste schon, wie wir leichter an unseren Wintervorrat kommen könnten.

„So?, staunte der Häuptling. „Dann sprich, sodass auch ich an deiner Weisheit teilhaben kann. Ata-ulf überhörte den Spott in Geromers Stimme und ließ sich nicht beirren.

„Das Lager der Römer! Unten am Fluss, sagte der Rothaarige altklug, als wäre dies die Lösung all ihrer Probleme. „Dort gibt es ja genug Nahrung für jeden Bruktererstamm hier im Tal!

„Aber die römischen Händler verlangen zuviel, seufzte er, begann aber dann zu grinsen. „Mein Oheim Arn-ulf sagt, wenn wir die Stämme vereinen, können wir das große Lager angreifen und uns ihre Vorräte holen. Schon oft hat er sich bei den Südländern bedient!

Geromer ließ sich auf den Rücken fallen und sah zufrieden in die Kronen der Bäume. „Dein Oheim ist ein Aufschneider und ein Dummkopf dazu", sagte er mit ruhiger Stimme.

„Arn-ulf hat noch nie einen dieser Römer aus der Nähe gesehen! Sie sind gute Krieger! Gehorsam und mutig! Wenn sie dich erwischen, hacken die Südländer dir die Hände ab, oder sie nageln dich ans Kreuz." Der Häuptling erhob sich und sah den jungen Germanen an. „Wenn sie mit ihren Legionen⁸ aufmarschieren, Mann neben Mann, Schild neben Schild, wenn der Boden unter ihren mit Nägeln beschlagenen Sandalen zu beben beginnt, dann sind sie ein angsteinflößendes und unüberwindbares Hindernis!"

„Hast du die Krieger aus dem Süden gesehen?, fragte Ata-ulf neugierig, und Geromer nickte. „Ich war schon einige Male in dem großen Lager am Fluss.

Der rothaarige junge Mann war beeindruckt, denn er selbst war über das Gebiet seines eigenen Stammes noch nicht sehr weit hinaus gekommen.

„Glaube mir, Ata-ulf, ein Überfall auf das Lager würde einen Krieg auslösen, und wünsche dir nicht den Tag herbei, an dem wir den Römern mit dem Schwert gegenüber stehen müssen! Enttäuscht sah der Bursche seinen Häuptling an, doch dieser lächelte freundlich. „Komm, wir wollen weiter, es wird bald dunkel. Der Häuptling erhob sich und band den Wasserbeutel an seinen Gürtel. Dann rupfte er etwas Moos von einem Stein und legte es sich auf die wunde Stelle dicht neben seinem Hals und Ata-ulf tat es ihm gleich.

Nun nahmen die Männer die Stange mit der schmackhaften Last wieder fest in ihre Hände und legten sie sich auf die Schultern, um den langen und beschwerlichen Weg fortzusetzen. Die Sonne näherte sich bereits dem Rand der Erde, als die beiden Jäger den dichten Wald verließen. Vor ihnen lagen, in goldenes Licht gehüllt, ein freies Feld und dahinter eine mit weißstämmigen Bäumen bewachsene Anhöhe.

„Siehst du die Hügel? Wenn wir die erreichen, können wir in das Lippetal sehen." Geromer deutete nach Süden und schritt voran. Fast die ganze Nacht waren die Männer marschiert, um die freie Ebene hinter sich zu lassen. Erst als sie die Anhöhe erreichten, schlugen sie unter einer großen Eiche ihr Lager auf. Sie entfachten ein Feuer, aßen das mitgebrachte Brot, und legten sich dann zur Ruhe.

Von den ersten Sonnenstrahlen gekitzelt, erwachte Geromer recht früh. Das Tal zu seinen Füßen lag noch unter dichten Nebelschwaden, doch die Sonne würde schon bald den nächtlichen Dunst vertreiben und den Blick auf die Senke freigeben. Der Häuptling erhob sich und streckte seinen bulligen Körper, so dass jeder Muskel angespannt hervortrat. Dicke Narben auf seinem Leib zeugten von den vielen Stammesfehden, die die Brukterer gegen verfeindete Stämme geführt hatten. Ein sägendes Geräusch verriet ihm, dass sein junger Jagdgefährte immer noch fest schlief.

Leichtfüßig kletterte Geromer den Hügel hinauf, von dem aus er das Tal gut überschauen konnte und der Schreck fuhr ihm in die Glieder, als er nach Westen sah, denn er erblickte dichten Rauch, und auch im Osten stiegen aus den Wipfeln der Bäume schwarze Rauchsäulen zum Himmel hinauf.

Entsetzen schnürte ihm den Hals zu, denn ihn überkam eine Ahnung, was geschehen sein musste. Dort in der Ferne brannten Dörfer und Höfe!

Eilig lief er den Hügel zum Lagerplatz hinab. Er stieß Ataulf, der immer noch schlafend im weichen Gras lag, mit dem Fuß an. „Los, Junge! Steh auf!"

Doch der rothaarige Brukterer drehte sich nur zur Seite, pfurzte und grunzte dabei wie ein junges Schwein. Nun trat ihm der Anführer ziemlich unsanft in den Arsch, sodass der Jüngling aufsprang, wie von einer Biene gestochen.

„Was? Was ist geschehen?, rief er erschrocken. Geromer deutete in das Lippetal hinaus. „Der Feind ist da!

„Der Feind! Welcher?, fragte Ata-ulf erregt. „Ich weiß es nicht, rief der Häuptling. „Ubier⁹ vielleicht. Oder Cherusker. Vielleicht sind es auch die Römer!"

„Aber warum?"

„Höre doch, ich weiß es nicht! Los, Ata-ulf, hoch mit dir!", befahl Geromer barsch, und nun gehorchte der junge Bursche sofort. Eilig brachen sie ihr Lager ab, und plötzlich war die kostbare Jagdbeute nur noch unnötiger Ballast, weshalb der Häuptling entschied, den stattlichen Fang zurückzulassen. Fest an ein Seil gebunden, zogen sie den toten Hirschen einen Baum hinauf. So war er vor Wölfen und Bären für einige Zeit sicher, und sie hatten die Hoffnung, die Beute später holen zu können. Die Sonne stand bereits im Zenit, als die beiden Germanen ihr Dorf erreichten. Doch es war längst zu spät.

*

Früh am Morgen, kurz nach Sonnenaufgang, waren die erste und die zweite Kohorte¹⁰ der VIII. Legion aus der Porta Prätoriana, dem Haupttor des Lagers, hinaus marschiert. Der lange Zug hatte das große Kastell an der Lipsia¹¹ verlassen und marschierte nun Richtung Nordwesten. Unter dem Befehl des Tribunus cohortis¹² Claudius Marcinus zogen die Legionäre zu einer Strafexpedition aus. Immer wieder hatten es die Barbaren gewagt, die Nachschublieferungen der Römer zu überfallen und nun gab der Statthalter am Rhein den Befehl aus, diesem Treiben ein Ende zu bereiten. Die Barbaren sollten von den Legionären bestraft werden für die Missachtung des römischen Rechts.

Claudius Marcinus, Befehlshaber der zweiten Kohorte, ritt mit den zwei Hauptmännern seines ersten Manipels¹³ an der Spitze des Zuges. Er saß auf seinem Schimmel, trug den goldglänzenden Brustpanzer, nicht den ledernen, der für den Kampf bestimmt war, und der rote Federbusch auf seinem Helm wehte im Wind. Vor ihnen lag das dicht bewaldete Lippetal, in dem sich die Gehöfte und Wohnstätten der Brukterer befanden. Die Siedlungen der Germanen bestanden meist aus einzelnen Höfen und kleinen Dorfgemeinschaften, die sich weit über das Stammesgebiet verteilten. Die Exploratores, die Kundschafter der Römer, brauchten nicht lange, um festzustellen, dass sie von den Germanen noch nicht entdeckt worden waren.

Die Bewohner des Tales waren völlig ahnungslos, denn die römischen Legionäre, die sich ihrem Gebiet näherten, waren unbemerkt geblieben. Der Tribun¹⁴ ließ die Vorhut auf einer großen Lichtung halten und gab den Befehl aufzurücken. Sofort begaben sich die Zenturios¹⁵ zu ihren Abteilungen, um die Befehle ihres Vorgesetzten auszuführen. Die immer noch im Zug stehenden Zenturien¹⁶ begannen sich auf einer Lichtung zu formieren.

Nun kamen die Hauptmänner herbei geritten. Ihnen voran der Tribun, gefolgt von zwanzig Mann Reiterei, zum Schutz des Offiziers. Mit seiner roten Helmzier war er schon von weitem für die Soldaten gut zu erkennen. Vor den Reihen der Legionäre zügelte er seinen Schimmel.

Männer! Legionäre! Rom ist unsere Mutter, die uns selbst hier in diesem rauen und wenig gastlichen Land an ihre fetten Brüste presst, um unseren Hunger zu stillen!, rief der Befehlshaber der Kohorten. Das prächtige Pferd des Römers tänzelte nervös auf der Vorderhand. „Und nun wagen es diese Barbaren, sich an den Titten Roms zu laben!", rief er laut und zog kampfeslustig sein Gladius¹⁷ aus dem Wehrgehäng. „Dieses soll nicht ungesühnt bleiben! Ihr, meine tapferen Legionäre, werdet dafür sorgen, dass auch hier, weit entfernt von Rom, das kaiserliche Recht Geltung findet! Der Schimmel bäumte sich auf, und der Tribun hatte Mühe, das Tier zu beruhigen. „Ein jeder dieser Barbaren, der es wagt, sich Rom zu widersetzen, wird von euch gerichtet werden!

Der Jubel war groß, und voller Begeisterung schlugen die Legionäre mit ihren Schwertern gegen die Schilde.

Die erste Kohorte erhielt den Befehl, die Höfe im Westen des Tales anzugreifen, um dann in breiter Front nach Osten zu marschieren. Sie sollte die Hauptstreitmacht der Germanen auf sich ziehen.

Die zweite Kohorte marschierte unter Claudius Marcinus zuerst nach Osten und dann in einem großen Bogen nach Norden, um in das Tal hinein zu stoßen und dort die Höfe und Dörfer der Germanen anzugreifen. So würden die beiden Armeen aufeinander zu marschieren und das Stammesgebiet der Brukterer einschließen.

Nun meldeten endlich die Späher der Stämme den langen Zug der Legionäre und sofort schickten die Germanen den Kriegspfeil von Hof zu Hof. Alle wehrfähigen Männer sammelten sich nun eilig an einem heiligen Platz im Norden des Tales, an dem sie ihre Versammlungen abhielten, und ihrem obersten Gott Wodan Opfer darbrachten. Es dauerte nicht lange, und das Heer der Brukterer zog dem Feind nach Westen entgegen. Mit dem Mut der Verzweiflung griffen sie die erste Kohorte an.

Als nun aber die Späher den Zug der zweiten Kohorte im Osten meldeten, war es zur Umkehr zu spät. Die Gehöfte und Dörfer dort waren dem Feind schutzlos ausgeliefert.

Im Westen stiegen bereits die ersten Rauchsäulen in den Himmel, als die zweite Kohorte in das Tal marschierte.

Das große Schlachten hatte begonnen. Die „Zweite" überfiel jedes Dorf und jeden Hof, den sie finden konnte und die Soldaten vollbrachten ihr blutiges Handwerk, für das sie jahrelang gedrillt worden waren.

Bisher war der Widerstand der Brukterer nur gering, doch dann wuchsen auch die Verluste unter den Legionären.

Immer wieder griffen die germanischen Krieger den Zug der Römer aus dem Hinterhalt an, um dann wieder in den dichten Wäldern zu verschwinden.

Die Legionäre, die so unvorsichtig waren und den Germanen in die Wälder folgten, liefen geradewegs in die Schwerter und Lanzen des Feindes. So manch römischer Kopf wurde zur Abschreckung an einen Baum genagelt.

Erst als die erste Kohorte, die inzwischen schwere Verluste erlitten hatte, eine schmale Ebene erreichte, gelang es dem Feldherrn, seine Legionäre in gewohnter Schlachtordnung aufmarschieren zu lassen. Und die germanischen Reiter griffen die Reihen der römischen Armee weiter an. Doch schnell mussten die Brukterer nun erkennen, dass sie auf freiem Felde der Kriegsmaschinerie Roms unterlegen waren.

Im Gegensatz zur „Ersten", die mit dem Heer der Brukterer einen nicht zu unterschätzenden Gegner hatte, sah sich die zweite Kohorte im Osten des Tales weitaus geringerem Widerstand gegenüber.

Die meisten wehrfähigen Männer waren dem Kriegsruf der Bruktererfürsten gefolgt und hatten sich dem Heer kampfeslustig angeschlossen. So waren nur noch wenige Krieger auf den Höfen. Meist stellten sich unerfahrene Jünglinge, Knechte oder alte Männer, Frauen und sogar Kinder den Legionären entgegen.

Aber allzu oft waren die Gehöfte und Dörfer bereits verlassen, denn die Bewohner hatten sich im Norden, dort wo die Sümpfe lagen, in Sicherheit gebracht. Und die Römer plünderten und setzten den roten Hahn auf die Dächer, bis sie endlich zur nächsten Siedlung weiterzogen.

*

Im Laufschritt fielen die Legionäre der „Zweiten" in die Wohnstätten der Brukterer ein. Jeder, der es wagte, sich den Römern entgegen zu stellen, wurde erbarmungslos von ihren Schwertern und Speeren niedergestreckt.

Wem es nicht rechtzeitig gelang, den Schutz des nahen Waldes zu erreichen, den erwartete ein Leben als Sklave oder der sichere Tod. Viel Volk, vor allem Frauen und Kinder, ereilte dieses Schicksal. Gefesselt wie Vieh, brachte man sie über den Rhein nach Vetera, um die Armen dann nach Rom zu schicken.

Auch der Hof des Geromer blieb von den Römern nicht verschont. Einige Knechte des Häuptlings leisteten erbittert Widerstand. Und sie bezahlten dafür mit ihrem Leben!

Andere versuchten gar nicht erst, den südländischen Kriegern und ihren, meist aus ubieschen und gallischen Verbündeten bestehenden Hilfstruppen entgegenzutreten.

Sie verschwanden in den tiefen germanischen Urwäldern und überließen die Frauen und Kinder dem Feind.

Die Legionäre der Vorhut hatten nicht lange gebraucht, um den Hof des Geromer und die umliegenden Hütten einzunehmen, denn ihre zahlenmäßige Überlegenheit war erdrückend. Nun warteten sie auf den Zug der zweiten Kohorte, der in dieses Gebiet vorstieß.

Der Offizier der als Vorhut ausgesandten Zenturie hatte Wachen rund um das Gehöft eingeteilt und befohlen, die Gebäude nach versteckten Überlebenden zu durchsuchen.

So trieben die gallischen Hilfstruppen jeden Germanen auf dem Hof zusammen, dessen sie habhaft wurden. Die Alten, die den Legionären zu schwach erschienen, wurden sofort mit dem Pilum¹⁸ niedergestochen, und so manches junge Mädchen bekam von den römischen Kriegern nun einen Vorgeschmack dessen, was sie als Sklavin in Rom zu erwarten hatte.

*

„Bei Junos Möse! Es ist zum Kotzen, meckerte der dicke Legionär und spuckte verächtlich auf den Boden. Die beiden Soldaten standen etwas abseits, da, wo der Hof an den Wald grenzte. „Immer wenn es darum geht Beute zu machen, muss ich Wache stehen! Der Zenturio kann mich nicht leiden, dieser Hurensohn!

Gelangweilt stützte sich der andere Krieger auf seinen großen, rechteckigen Schild, der mit rotem Leder bespannt und mit einem Schildbuckel und Beschlägen versehen war.

„Da geht es mir besser, lachte er. Genüsslich popelte der Krieger, der die Uniform des römischen Imperiums trug, in seiner Nase. „Da hinten, dort, wo die einzelnen Hütten stehen, hab ich es einer jungen blonden Fotze besorgt!

„Du hast ein Germanenweib gefickt?", fragte der Dicke und zog erstaunt seine Augenbrauen hoch.

„Kannst mir glauben, das ist besser als immer nur marschieren. Obwohl sie stinken wie die Schafe." Er begann zu lachen und konnte seine Schadenfreude kaum verbergen.

„Dann ist es für dich ja nichts Neues", lästerte der rundliche Krieger neidisch. Genüsslich wollte der Soldat damit beginnen, seine Erlebnisse genauer zu schildern, doch seinem Mund entfuhr nur noch ein kehliges Gurgeln.

Der dicke Legionär sah seinen Kameraden entsetzt an. Blut quoll aus dessen Mund, denn ein Jagdpfeil hatte seinen Hals durchbohrt. Und noch ehe er Alarm schlagen konnte, traf auch ihn ein Pfeil mitten in sein Gesicht. Geromer und der junge Ata-ulf sprangen aus einem nahen Busch und ergriffen die Schwerter der beiden getöteten Soldaten. Sie selbst waren ja nur mit ihren Jagdbögen und Messern bewaffnet.

Im Schutz von blühenden Sträuchern und Bäumen näherten sich die beiden Krieger dem Hof des blonden Häuptlings, und Ata-ulf schlug vor Angst und Aufregung das Herz so laut, sodass er glaubte, er würde sich und seinen Herrn verraten.

Als Geromer nun sah, wie die Menschen in einem Pferch zusammengetrieben wurden, wie die Legionäre die Alten mit dem Pilum niederstachen, dachte er an sein Weib und seinen kleinen Sohn. Die Angst um seine Familie raubte ihm fast den Verstand, ließ seine Kehle austrocknen, schnürte ihm den Hals zu und trieb ihm den Schweiß aus den Poren.

Die Schreie junger Mädchen und das Flehen der Alten ließ den großen Körper des Häuptlings erbeben. Blind vor Wut, jede Vorsicht vergessend, sprang er aus seinem Versteck.

Mit Entsetzen sah der junge Ata-ulf, wie Geromer, das Schwert des Römers über seinem Haupt kreisend, einer Gruppe von Legionären entgegen lief. Die römischen Soldaten in ihren ehernen Brustpanzern erkannten nicht sofort die Gefahr. Und noch bevor sie begriffen, was um sie herum geschah, lagen zwei der Männer bereits blutend im Staub. Nun entbrannte ein wilder Kampf.

Der germanische Häuptling überragte so manchen Legionär um nicht weniger als zwei Kopfeslängen und im Kampf Mann gegen Mann, war er ihnen sicher überlegen. Doch für jeden Legionär, der sterbend in die Knie sank, kamen zwei neue, die mit ihren Spießen nach dem großen Germanen stachen.

Der junge Ata-ulf saß starr vor Angst hinter dem dichten Buschwerk und sah zu, wie Geromer, einem hungrigen Bären gleich, gegen eine Meute blutgieriger Jagdhunde in der Tunika des Kaisers Augustus kämpfte.

„Kommt her und sterbt, ihr Winzlinge!", tönte der Germane mit dunkler, kehliger Stimme. Wie der Gott Donar selbst, der seinen Kriegshammer gegen die Feinde erhob, schlug er auf die fremden Krieger ein, und die zahlreichen Wunden, die seinen Körper nun schon übersäten, bemerkte er kaum in seinem Zorn. Auch das Hornsignal, das über den Hof tönte, nahm er in seiner Wut nicht wahr.

Mit donnernden Hufen kam eine Gruppe Berittener auf das Gehöft. Der Mann, der an ihrer Spitze ritt, trug den goldenen Helm des Tribunus cohortis.

Auf seinem Brustpanzer prangten drei Phalerae¹⁹, die ihn als tapferen, erfahrenen Ritter auszeichneten, und die Helmzier mit den roten Federn wies den Legionär als hohen Dienstgrad aus. Eine Weile sah sich der Tribun den ungleichen Kampf aus der Ferne belustigt an, fast als wäre er bei den Gladiatorenkämpfen, die auf den Plätzen Roms stattfanden. Doch dann hob er die Hand, und vier Reiter aus der Leibgarde des Offiziers ritten langsam vor. Ein kurzes Hornsignal erklang, und die Legionäre, die gerade noch versuchten, mit ihren Spießen den wild kämpfenden Germanen zu bezwingen, zogen sich nun von ihrem Gegner zurück.

„Kämpft, ihr feigen Hunde, kommt her und stellt euch!", rief Geromer schäumend vor Wut, das Schwert über dem Kopf kreisend. Nun aber trieben die Reiter der Leibgarde ihre Pferde an und preschten vor, sodass der Waldboden unter den Hufen der Tiere bebte.

„Ich bin Häuptling Geromer! Kommt und kämpft gegen mich!"

Wütend schlug der Häuptling mit dem Schwert um sich, doch die Legionäre schützten sich mit ihren Schilden.

Die vier Reiter kamen nun schnell näher. Sie ritten direkt auf den großen Germanen zu, und als sie in Wurfnähe kamen, flogen ihre Speere durch die Luft.

Der erste Wurfspieß traf Geromer direkt in die Brust, sowie der zweite auch, und ließen den stämmigen Krieger zurücktaumeln. Der dritte Speer traf die Schulter. Der vierte verfehlte gänzlich sein Ziel. Bei jedem Wurf der Berittenen klatschten die Legionäre vor Begeisterung in die Hände oder buhten den Werfer aus, wenn der Spieß nicht das Ziel traf. Der Germanenhäuptling taumelte über den Platz, aber sein Kampfeswille war noch nicht gebrochen. Doch nun war für die Legionäre die Jagd eröffnet. Die Beute war weidwund, und von ihren Schilden geschützt, begannen sie ihre Wurfspieße nach dem verwundeten Germanen zu schleudern.

Blutüberströmt, von unzähligen Speeren getroffen, stürzte der Häuptling gegen ein Gatter. Das morsche Holz zerbrach unter dem Gewicht des großen Mannes, und der schwere Körper fiel leblos in den Schlamm der Schweinesuhle.

*

Ata-ulf stand wie gelähmt hinter einigen hohen, mit langen Dornen bewehrten Büschen, als er den großen Bruktererhäuptling sterben sah. Weinend fiel er auf die Knie und rief nach seinen Göttern. „Wodan, hilf!"

Er sah das Schwert, das er fest umklammert in seiner Faust hielt und er schämte sich seiner Feigheit. Er hatte Geromer in Stich gelassen, da seine Angst größer gewesen war als sein Mut. Plötzlich holten ihn die Stimmen der Legionäre, die fremde Sprache, die er nicht verstand, aus seinen Gedanken in die Wirklichkeit zurück. „Fort von hier, schoss es dem jungen Brukterer durch den Kopf. „Nur fort von hier!

Er war auf sich allein gestellt, und Flucht war sein einziger Gedanke, doch gerade, als der rothaarige Bursche im Schutz des dichten Buschwerks davonschleichen wollte, wurde er noch einmal auf das Johlen der Legionäre aufmerksam.

An den Beinen zogen zwei Soldaten lachend und feixend ein junges Weib aus einer

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Was die anderen über Pakt der Barbaren denken

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