Genießen Sie diesen Titel jetzt und Millionen mehr, in einer kostenlosen Testversion

Nur $9.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Personalbilanz Lesebogen 98 Lehrer trifft Managementkompetenz: Evaluierung von Intangibles

Personalbilanz Lesebogen 98 Lehrer trifft Managementkompetenz: Evaluierung von Intangibles

Vorschau lesen

Personalbilanz Lesebogen 98 Lehrer trifft Managementkompetenz: Evaluierung von Intangibles

Länge:
84 Seiten
33 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 9, 2015
ISBN:
9783734763151
Format:
Buch

Beschreibung

Wissenserwerb in der Schule entwickelt sich vor allem durch wiederholtes Üben, Steuerung und Fehlerkorrektur. Hierfür braucht es kompetente Wissensträger mit Lenkungshandeln. Ein besonderer Glücksfall hierbei wären Lehrer, die Wissen auf einer hohen Motivationsebene vermitteln können: der Lehrer quasi als Motivationsdroge. An erster Stelle steht hierbei das sogenannte „People Management“: Auswahl von und Umgang mit Lehrern. Schulen schneiden dann am besten ab, wenn sie im Kollegium systematisch ihre besonders guten und besonders schlechten Lehrer herauszufinden suchen. Lehrer, die besonders schlechte Leistungen zeigen, werden gezielt weiter entwickelt. Lehrer, die besonders gute Leistungen zeigen, werden besonders gefördert und auch belohnt. Diese Form der Managementkompetenz dürfte sich wohl eher auf Privatschulen beschränken: was die Auswahl von Lehrern und Entlohnung von Spitzenleistungen angeht sind staatliche Schulen nicht nur stark eingeschränkt, man spricht auch nicht (offiziell) darüber. Während man für Finnland sagt, dass dort nur eine Auslese der Besten in die Klassenzimmer darf (Schule als Magnet für Job-Eliten), scheint das deutsche Bildungssystem von einem solchen Ideal noch weit entfernt. D.h. das schulische Personalmanagement scheint insgesamt ein Problemfall zu sein.
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 9, 2015
ISBN:
9783734763151
Format:
Buch

Über den Autor

Jörg Becker Friedrichsdorf, Storytelling, Information on Demand. Manchmal braucht man eine Geschichte, um Zusammenhänge plastisch zu beschreiben. Das Erzählen selbst hat eine ganz praktische Konsequenz: wenn nämlich die Welt erzählbar ist, wenn komplizierte Sachverhalte so dargestellt werden können, dass man sie nachvollziehen kann, dann wird dadurch auch die Welt besser verstehbar. D.h. eine erzählbare Welt wird zu einer verstehbaren Welt. Und eine verstehbare Welt ist gleichzeitig auch eine gestaltbare und damit veränderbare Welt. Viele Sachverhalte werden erst durch das Erzählen präsent. Jörg Becker hat ein Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse von Businessoptionen auf Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen


Ähnlich wie Personalbilanz Lesebogen 98 Lehrer trifft Managementkompetenz

Mehr lesen von Jörg Becker

Ähnliche Bücher

Buchvorschau

Personalbilanz Lesebogen 98 Lehrer trifft Managementkompetenz - Jörg Becker

Inhaltsverzeichnis

1 Lehrer sein ist schwer - improvisiertes Multitasking

2 Pädagogische Angebotsqualität

3 Gespür für Grammatik, Syntax und sprachlichen Ausdruck

4 Humboldt´sches Bildungsideal und Business Intelligence

5 Personalbilanzen könnten eine Früherkennung künftiger Chancen und Risiken unterstützen

6 SWOT-Analyse Bildung und Schule

7 Rohstoff Wissen

8 Wissen auf hoher Motivationsebene vermitteln können

9 Konzept in einem komplexen Wissensumfeld

10 Qualifikation und Kompetenz der Lehrenden

11 Flexible Handlungskompetenz in der Lerngesellschaft

12 Bildungsökonomischer Output

13 Bildungskarriere - Eltern als Richtschnur

14 E-Learning - Mobiles Lernen - Mikrolernen - Computer- und Web Based Training

15 Lehrerevaluation

16 Präsenzunterricht, bestimmter Ort, bestimmte Zeit

17 Anpassung von Wissen an den Arbeitsmarkt

18 Einklang aus Lesen, Schreiben, Rechnen

19 Sprachbewusstsein und Dynamik des Lesens

20 People Management und Target Setting

21 Unterstützung für berufstätige Eltern und Alleinerziehende

22 Schulisches Personalmanagement als Problemfall

23 Erfolgsfaktor Lehrer - Wissensvermittler im Möglichkeitsraum

24 Führungskräfte und Lernbegleiter

25 Mangel an mehrdimensionaler Ausrichtung

26 Potenziale und Wirkungsbeziehungen

27 Die Relationen müssen stimmen

28 Managementkompetenz allgemein

Impressum

1 Lehrer sein ist schwer - improvisiertes Multitasking

Wenig gesellschaftliche Anerkennung und Karrierechancen - Lerncoach und Sozialbetreuer – Verantwortungsdruck und Optimierungsmanagement –– Höchstleistung und Schuldzuweisung – Anspruch und Voraussetzung. Es soll auch Lehrer geben, die ihre Schüler terrorisieren. Wie viele Schüler aber treiben umgekehrt ihre Lehrer zur Weißglut. Es gibt gewiss nicht nur schlechte Schüler, sondern durchaus auch schlechte Lehrer. Anzunehmen, dass es in einem Lehrerkollegium so viele gute und schlechte Mitarbeiter gibt, wie in jedem Büro einer Firma ansonsten auch. An verschiedenen Stellen dieser Ausführungen wird daher immer wieder einmal ein Blick auf die Lehrerschaft analog zu Vorgesetzten in einem Unternehmen geworfen. Von Lehrern wird immer mehr abverlangt: wie von einem Top-Manager eines Unternehmens wird von einem Lehrer ganzheitliche Optimierung verlangt, der analog zu Produkten maßgeschneiderte Schulabgänger hervorzubringen habe. Der Lehrer hat Verantwortung für einen reibungslosen Ablauf zu tragen, muss dafür sorgen, dass Schüler mit schlechter Bildungsperspektive nicht noch weiter abrutschen. Kommt es zu schlechten Leistungen oder sozialem Fehlverhalten, so sei eben das schlechte Management des Lehrers daran schuld

Vgl. u.a. Schulerfolg und Intelligenz

http://www.bs4-augsburg.de/schulberatung/Intelligenz_und_Schulerfolg.pdf

Nur haben Lehrer keine starke Lobby, gesellschaftliche Anerkennung und Karrierechancen sind eher begrenzt. Vor diesem Hintergrund haben es Lehrer zu tun mit u.a.

Eltern, die ihren Kindern vermitteln, Schule sei Nonsens

Klassen, in die eine zunehmende Heterogenität der Gesellschaft gespült wird

Forderungen als Ersatzerzieher zu fungieren

Kindern erst einmal die deutsche Sprache zu vermitteln

Erwartungen von Helicopter-Eltern, ihren Kindern den Karriereteppich auszurollen

Anforderungen, gleichzeitig Lerncoach und Sozialbetreuer zu sein.

Kurz gesagt: von Lehrern werden permanente Höchstleistungen und Fähigkeiten im improvisierten Multitasking verlangt, ohne hierfür entsprechende Voraussetzungen zu schaffen

Hier kommen die manchmal milde belächelten sogenannten „weichen Faktoren ins Spiel. So besteht in der Praxis weitgehend Einigkeit darüber, dass die Managementfragen bezüglich der klassischen Produktionsfaktoren weitgehend ausgereizt sind. Anders beim Intellektuellen Kapital, d.h. den „weichen selten oder überhaupt nicht gemessenen Faktoren: hier liegt die Managementzukunft noch vor uns.

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Personalbilanz Lesebogen 98 Lehrer trifft Managementkompetenz denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen