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Do it yourself rund ums Wohnmobil: Anregungen, Tipps und Fehlersuche
Do it yourself rund ums Wohnmobil: Anregungen, Tipps und Fehlersuche
Do it yourself rund ums Wohnmobil: Anregungen, Tipps und Fehlersuche
eBook486 Seiten3 Stunden

Do it yourself rund ums Wohnmobil: Anregungen, Tipps und Fehlersuche

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Über dieses E-Book

Sie haben sich Ihr Wohnmobil mit viel Überlegung ausgesucht und gekauft. Die ersten Tage oder den ersten Urlaub haben Sie schon im Wohnmobil verbracht.
Aber wie ist das mit der Sitzbank, kann der Kastendeckel nicht oben bleiben, wenn man ein Handtuch holen will? Und warum ist im Kleiderschrank keine Beleuchtung?
Vielleicht funktioniert auch der Kühlschrank nicht richtig. Werkzeug haben Sie ja dabei, aber wo fangen Sie mit der Fehlersuche an? Und wie geht man mit einem Vielfachmessgerät um?
Kann ich selbst die Solaranlage auf das Dach bauen, wie repariert man einen Riss in der Stossstange und wie kann man eventuelle Feuchtigkeit in den Wänden feststellen?
Oft möchte man gerne selbst Hand anlegen, aber am teuren Wohnmobil herumbauen? Da ist doch eine gewisse Scheu vorhanden, man will ja nichts kaputt machen.
Hat man Unterlagen zur Hand, in denen so einiges zumindest in den Grundzügen beschrieben ist, fühlt man sich schon sicherer und wenn es vielleicht sogar eine Anleitung dazu gibt, ist der erste Schritt nur noch eine kleine Überwindung.
Also kurz und knapp: das Buch enthält Anleitungen zum Dichten, Kleben, Bohren, Sägen, zur Feuchtemessung sowie Anleitungen zur Fehlersuche an Elektrik, Gas, Wasser- und Heizungssystemen. Auch Tipps zu Reparaturen und Vorschläge für Verbesserungen sind Teil des Inhaltes.
Wenn Sie mit Hilfe dieses Buches ein paar Kleinigkeiten besser machen oder Reparaturkosten sparen können, würde es mich freuen.
In der Reihe rund ums Wohnmobil sind außerdem noch vier weitere Bücher erschienen. Das Buch ABC rund ums Wohnmobil, das Buch Fahrzeugauswahl, Miete, Kauf und Reisevorbereitungen, das Buch Strom und Spannung im Wohnmobil und zuletzt das Buch Kastenwagen als Reisemobil zum Thema Auswahl, Ausbau und Ausstattung.

Viel Erfolg und Spaß beim Lesen
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum26. März 2015
ISBN9783738660333
Do it yourself rund ums Wohnmobil: Anregungen, Tipps und Fehlersuche
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Autor

Andreas Weingand

Der Autor, Jahrgang 1950, hat eine handwerkliche und technische Ausbildung als Radio und und Fernsehtechniker, der Elektrotechnik sowie der Digitaltechnik. Er hat als Servicespezialist in den Bereichen TV, Halbleiter- und Solarproduktion und Computertechnik gearbeitet. Er hat Konzepte für Rechenzentren, deren Infrastruktur und Notstromversorgungen erstellt und war bis zum Renteneintritt als Projektleiter und Manager im IT Servicebereich tätig. Sein Hobby Wohnmobil hat er heute zu seiner Hauptbeschäftigung gemacht. Seit über vierzig Jahren fährt er Wohnmobile verschiedenster Bauart und Hersteller und verbindet damit Urlaub und Hobbys wie Surfen, Schwimmen, Ski- und Radfahren mit dem Thema Wohnmobilberatung. Seine Kenntnisse und praktischen Erfahrungen in der Wohnmobiltechnik hat er in einer Buchreihe rund ums Wohnmobil zusammengefasst. In seinem ersten Buch mit dem Titel ABC rund ums Wohnmobil, erklärt er alle Begriffe und Komponenten eines Wohnmobiles. Sein zweites Buch, Fahrzeugwahl, Miete, Kauf, ist weniger technisch orientiert. Es befasst sich intensiv mit der Fahrzeugauswahl, Anmietung, Kauf, Urlaubsplanung, Beladung, Reiseplanung, der Auswahl von Standplätzen und dem Thema Winterruhe und ist für Einsteiger in den Wohnmobilurlaub gedacht. Das dritte Buch, Do it yourself rund ums Wohnmobil, ist eine Anleitung zum Selbermachen, gibt handwerkliche Tipps, praxisorientierte Anleitungen zur Fehlersuche an Elektrik, Heizung, Kühlschrank, Herd und Beispiele zu vielen Einbauten und Optimierungen. Ein viertes Buch, Strom und Spannung im Wohnmobil, beschäftigt sich mit den Themen Energiebedarf, Energieerzeugung durch Lichtmaschine und Solar und Batteriespeicher. Auch das Thema busgesteuerte Stromverteilung und Steuerung per Smartphone wird darin beschrieben. Das fünfte Buch befasst sich mit der immer größer werdenden Beliebtheit von Kastenwagen als Reisemobile und soll bei der Wahl eines Neu- oder Gebrauchtfahrzeuges helfen und dem Ausbauer bei allen wichtigen Ausbauschritten mit Vorschlägen und Bezugsadressen zur Seite stehen. Das sechste Buch, Wir rüsten auf mit einer Lithiumbatterie, soll die Wohnmobilfahrer in die neuen Lithiumtechnologie einführen und in der Auswahl oder beim Selbstbau helfen.

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    Buchvorschau

    Do it yourself rund ums Wohnmobil - Andreas Weingand

    Vorwort

    Zuerst möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie dieses Buch erworben haben.

    Ich bin sicher, dass Sie mit diesem Buch viele Anregungen und Tipps erhalten, wie Sie Ihre Gedanken zu Verbesserungen umsetzen oder eine eventuell notwendige Fehlersuche hoffentlich stressfreier durchführen können.

    Über fast vierzig Jahre Urlaub im Wohnmobil in Europa, im Sommer zum Surfen, im Winter zum Skifahren, zu zweit oder mit Kindern, in den unterschiedlichsten Wohnmobilen, bei 40°C in der Sonne oder im Schneesturm, da lernt man die Stärken und Schwächen seines mobilen Heimes kennen.

    Wenn man dann so im Urlaub entspannt, fällt einem selbst oder dem Partner immer irgendetwas auf, das Mann oder Frau am Wohnmobil verbessern könnte. Jedenfalls mir geht es so.

    Aber am teuren Wohnmobil herumbauen, da ist doch eine gewisse Scheu vorhanden, man will ja nichts kaputt machen. Auch mit den kleinen Reparaturen ist das so eine Sache, wo fängt man am besten an, und wo bekommt man Ersatzteile?

    Hat man Unterlagen zur Hand, in denen so einiges zumindest in den Grundzügen beschrieben ist, fühlt man sich schon sicherer, und wenn es vielleicht sogar eine Anleitung gibt, ist der erste Schritt nur noch eine kleine Überwindung.

    Eine kleine Anmerkung noch zu dem Thema Fehlersuche:

    Jedes Wohnmobil ist anders aufgebaut oder ausgestattet und jeder Mensch denkt in anderen Bahnen. Ich möchte nicht behaupten, dass meine Art zu suchen die richtige ist, aber meine Erfolgsquote ist beachtlich. Und wenn auch Sie auf diesem Wege Reparaturkosten sparen könnten, würde es mich freuen.

    Andreas Weingand

    Inhaltsverzeichnis

    Ein bisschen was zur Historie

    Ein bisschen was zum (notwendigen) Werkzeug

    Ein bisschen was zum Löten:

    Ein bisschen was zu Kabel, Steckern und Ringösen:

    Ein bisschen was zum Ersatzteilvorrat:

    Ein bisschen was zu Relais:

    Ein bisschen was zu Bohren, Sägen und Schrauben:

    Ein bisschen was zu Dichten und Kleben:

    Ein bisschen was zu GfK-Reparaturen:

    Ein bisschen was zur Behebung von Wasserschäden:

    Ein bisschen was zur Feuchtigkeitsmessung:

    Ein bisschen was zu Strom- und Spannungsmessung:

    Zur Beachtung bei eigenen Arbeiten:

    Anleitungen zu Einbau, Umbau und ein paar Kniffe:

    Kabeleinzug bei nachträglicher Verlegung

    Einbau eines Wechselrichters (WR)

    Einbau eines Batterie zu Batterie Laders (B2B)

    Austausch einer Batterie

    Umbau Bleibatterie auf Lithium Akku

    Welche Leistung hat mein Solarpanel?

    Einbau oder Erweiterung einer Solaranlage

    Kühlschrankbetrieb mit überschüssigem Solarstrom

    AES-Kühlschrank während der Fahrt auf Gasbetrieb:

    Erhaltungsladung beider Ford-Batterien durch Solar oder EBL

    Umbau Dauer-Plus (Kl30) auf Chassis-Zigarettenanzünder

    Umbau von D+ aktiv Ground auf D+ 12V originär, Fiat/Ford

    Einbau einer / mehrerer USB-Steckdosen

    Umbau der Heizungsregelung (Truma Combi) auf CP-Plus

    Installation einer Heckkamera

    Marderabwehr, aber auch Katzen und Hunde

    Radio, Mediacenter, Navi an Start- oder Aufbaubatterie??

    Austausch/Einbau Autoradio, Media Center, ISO-Anschluss

    Radio Dauerbetrieb, wenn Zündung aus

    Sound/Klangverbesserung im Ducato

    Lenkradfernbedienung Fiat

    Installation einer UKW/FM, DAB+ oder einer DVB-T Antenne

    Montage von TV- und Sat Steckern (F-Stecker)

    Fiat Ducato, Tablett, Navi, etc am Klemmbretthalter

    Fiat Ducato, Signalhorn/Hupe im Stand desaktivieren

    Adapterkabel CEE auf Schokostecker und Kupplungen

    Einbau einer Alarmanlage

    Panikalarmmelder bzw. Alarmanlage im Selbstbau

    Gasmelder / Rauchmelder montieren

    Beleuchtung Kleiderschrank oder Stauraum

    Einbau einer Wechselschaltung für die Wohnraumbeleuchtung

    Austausch von Glüh-/Halogenlampen gegen LED Leuchtkörper

    Umbau oder Ausbau von (defekten) Halogenspots

    Umbau Kühlschrank (30 mbar) an ältere Gasanlage (50 mbar)

    Umbau Kühlschrank, Thermik optimieren

    Einbau eines Lüfters für den Absorberkühlschrank

    Einbau Multivent Gebläses für Alkoven/Fahrerraum Beheizung

    Einbau eines Haltegriffes für den Beifahrer

    Einbau Skischuhtrocknung / verbesserte Stauraumheizung

    Einbau eines Handlaufs, Einstieghilfe

    Einbau Fliegenvorhang

    Sicht-, Wind- oder Sonnenschutz

    Küchenhandtuchrolle, Abrollverhinderung während der Fahrt

    Einbau einer Außensteckdose für Dusche bzw. Wasserhahn

    Einbau, Montage einer Abwasserrohrverlängerung

    Einbau einer federnden Matratzenunterlage im Alkoven

    Frostschutz für den Abwassertank

    Halterung für den geöffneten Staukastendeckel

    Gepäcksicherung im Stauraum

    Einbau einer Alu LPG Tankflasche (obsolet)

    Einbau einer LPG-Tankflaschenheizung (obsolet)

    Renovierung und Pflegetipps

    Mit Folien modernisieren

    Renovierung durch Neulackierung innen

    Alte Aufkleber oder Folien entfernen

    Möbelschäden, Schrammen oder Macken ausbessern

    Polster reinigen bzw. abziehen

    Rutschfestes Dach

    Rutschfeste Kleiderstange

    Dichtungen und Gummiteile pflegen

    Toiletten sanieren

    Regenstreifen entfernen

    Harzflecken, Teerflecken entfernen

    Wandbefestigungen im Innenraum

    Reparaturen

    Tipps für provisorische Reparaturen im Urlaub

    Deckel des CEE Außenanschlusses bleibt nicht zu

    Auswechseln von Kunststoffblenden, Verkleidungsteilen

    Schlauch zum Ausblasen der Wasserleitungen

    Arbeiten mit Doppelklebeband

    Leistenfüllerband springt heraus, Fillerband neu einziehen

    Arbeiten an Umlauf- und Kederleisten

    Umleimerleisten wieder ankleben

    Verschlussdeckel Revisionsöffnung sitzt fest, ist undicht

    Risse in Kunststoffteilen behandeln

    Geklebte Teile (Sat, Solarpanel, Fensterrahmen) entfernen

    Ausgefranste Schraubenlöcher

    Schraubenköpfe in Möbeln verdecken

    Lockere, herausstehende Schrauben

    Lösen festsitzender Schrauben, Muttern oder Scharnieren

    Mauselöcher bzw. Zugangsöffnungen verschließen

    Löcher oder Beschädigungen im Armaturenbrett ausbessern

    Schlüssel abgebrochen?

    Schlosszylinder wechseln

    Türschlossfeder defekt (Knaus etc)

    Lösen oder Aufstecken von Schläuchen auf Anschlussstutzen

    Abfluss lösen an Bad oder Duschwanne

    Duschtassen reparieren oder auswechseln

    Heki oder Fensterabdeckungen im Sommer

    Heki Kurbelantrieb reparieren

    Durch Heki dringt Wasser ein

    Fensterscheiben auswechseln und Rollos spannen

    Rollos von oben nach unten tauschen

    Führungsseil von Plisseerollos wechseln

    Remis Streamline Dachhaube, Fliegengitter wechseln

    Klappern, Knarzen, Knacken, Quietschen und Pfeifen

    Reparatur eines Markisentuches

    Thule Omnistep Trittstufen V02/V10/V15 und Double Step

    Trittstufe Projekt 2000 fährt nicht aus

    ProBed Lifting, Hubbett Programmierung, Projekt 2000

    Hubstützen ausgefahren, Notentriegelung

    Kalte Zugluft im Fahrerhaus

    Abdichtung Wasser im Motorraum Fiat Ducato X250/X290

    Abdichtung Wasser im Motorraum Ford Transit ab Bj 2014

    Moppel, Notstromaggregat springt nicht an

    Fehlersuche, ein mögliches Vorgehen!

    Das Bordnetz, ganz einfach erklärt

    Generelle Tipps zur Fehlersuche im Bordnetz:

    Das Bedienpanel (CP) geht nicht oder bleibt dunkel

    Aufbau ohne Strom! keine Spannung lt. Control Panel

    Begrenzungsleuchte(n) bleibt dunkel

    Wird die Startbatterie mitgeladen, wenn das Wohnmobil an das 230V-Netz angeschlossen ist?

    Warum wird die Aufbaubatterie nicht durch die Lichtmaschine geladen? Ein Test des Trennrelais

    Warum lädt das 230V Ladegerät nicht, keine 12V Versorgung

    Warum hat die Aufbaubatterie nach Fahrt weniger Ladung?

    Warum geht das Licht plötzlich aus und eine rote LED blinkt?

    Warum ist die Batterie nach einiger Zeit leer? Batterietest

    Suche nach stillen bzw. versteckten Verbrauchern

    Warum fährt die Sat-Antenne bzw. die Treppe nicht ein / aus?

    Warum piept/summt es, wenn ich den Motor starte?

    Warum lädt die Solaranlage nicht?

    Begrenzungs- oder Seitenleuchten brennen nicht!

    Warum riecht es schwefelig nach Batteriesäure?

    Gerät / Licht geht aus, ist nach 20 Min wieder OK

    Warum geht eine Gerätegruppe oder 12V-Steckdosen nicht?

    CAN, LIN, CI, STD, VBS2 und TNI-Bus im Wohnmobil

    Elektrische Aussetzer, Wackelkontakte auf Elektronikplatinen

    Schlechte Steckkontakte

    Das Sat TV System, ganz einfach erklärt

    Kein Sat Sender gefunden oder Sender fehlen

    UKW/DAB-Autoradio, ganz einfach erklärt

    Autoradio, Sender gehen weg, Empfang schwach

    Störungen in Radio oder TV

    Das Wassersystem, ganz einfach erklärt

    Warum kommt kein Wasser nach der Winterpause?

    Warum kommt kein Wasser aus dem Hahn?

    Warum ist der Wasserdruck bei einer Saugpumpe so gering?

    Warum fördert die Membran/Druckpumpe kein Wasser?

    Warum springt die Membran/Druckpumpe dauernd an?

    Warum spuckt bzw. spritzt der Wasserhahn?

    Warum tropft der Wasserhahn?

    Druckausgleichsbehälter ist voll Wasser

    Warum zeigt der Wassertank „voll", obwohl er leer ist?

    Warum wird der Tank nicht voll oder leert sich beim Befüllen?

    Der Frischwassertank entleert sich selbst

    Das Frost-Control löst aus, obwohl es im Womo warm ist

    Warum läuft das Abwasser nicht (oder nicht rasch) ab?

    Das Toilettensystem, ganz einfach erklärt

    Warum zeigt die Toiletten-Füllstandsanzeige nichts od. voll an?

    Warum spült die Toilette nicht, bzw. dauernd rinnt Wasser?

    Toilettenschieber öffnet nicht vollständig

    Schieber der Kassette ist schwergängig oder undicht

    Dometic C3000, Kassette klemmt im Servicefach

    Warum riecht es auf der Fahrt nach Toilette oder Abfluss?

    SOG läuft dauernd, obwohl der Schieber geschlossen ist

    Das Gassystem, ganz einfach erklärt

    Warum gehen die Gasgeräte nicht in Betrieb?

    Die Duomatik/ DuoComfort/ DuoControl schaltet nicht um

    Warum brennt die Herdflamme nicht, bzw. bleibt nicht an?

    Warum wird der Kühlschrank nicht kalt?

    Lautes Geräusch wenn Gaskühlschrank einschaltet

    Blech/Gitter über Kühlschrankkamin wird schwarz/braun

    Der Kühlschrank zündet und zündet

    Der Kühlschrank schaltet nicht ab

    Die Kühlschranktür geht nicht auf

    Kühlschrankverriegelung defekt

    Der Kühlschrank piept, Innenbeleuchtung geht nicht aus

    Bedienpanel spinnt, schaltet nicht, piepst

    Kühlschrank Gurgelgeräusche oder Wasser läuft aus

    Thetford N3000/N3142/N3170 kühlt nicht richtig,

    Thetford Fehlercodes

    Das Heizungs- und Warmwassersystem, ganz einfach erklärt

    Warum wird die Heizung bzw. das Wasser nicht warm?

    Funktion und Fehlersuche Truma Combi 2/4/6€

    Truma CP Plus reagiert nicht, Symbol Heizung fehlt

    Truma CP Plus Fehlercode, konstant oder blinkend?

    Funktion und Fehlersuche Truma C6002 und 3402

    Funktion und Fehlersuche Truma S3002K und 5002

    Funktion und Fehlersuche Truma Boiler B10/14

    Funktion und Fehlersuche WW Heizung Alde 3000, 3010

    Stecker, Anschlussbelegungen, Klemmenbezeichnungen

    Anhang 1, Adressen und Links zu verschiedenen Lieferanten.

    Kurz, aber wichtig!

    Jeder ist für sein Tun selbst verantwortlich.

    Bitte lesen Sie sich das Kapitel „Zur Beachtung bei eigenen Arbeiten" sorgfältig durch.

    Alle Vorschläge und Angaben sind zwar nach bestem Wissen gemacht, Haftungsansprüche muss ich aber ablehnen. Technische Laien sollten unbedingt einem Fachmann (z.B. Kfz-Werkstatt, Bosch-Dienst, Elektriker) die Arbeit überlassen. Das gilt ganz besonders für die 230V Anlage und die Gasanlage mit ihren Einzelgeräten.

    Ein bisschen was zur Historie

    Unser erstes eigenes Wohnmobil war ein Hymer Camp aus dem Jahr 1980 – ein Alkovenmodell auf Ford-Transit-Chassis.

    Dieses Konzept war für die Bedürfnisse unserer dreiköpfigen Familie sowohl im Sommer zum Surfen als auch im Winter zum Skifahren fast optimal. Aber der Hymer hatte keine Dachreling für die Surfbretter. Also benötigte ich eine Dachreling und eine Heckleiter. Der Händler wollte dafür ca. 1.200 DM. Das war mir für die vorgeschlagene Lösung zu viel Geld. Ich besorgte mir beim Autohändler also zwei Dachträgerstangen mit Überlänge und beim Bootsbauer die passenden Trägeraufnahmen aus dem Bootsanhängerbau. Aber zuerst benötigte ich eine Heckleiter. Ich fertigte mir eine Zeichnung, die Sprossen breit genug für zwei Männerfüße, oben eine Befestigungsleiste auf dem Dach und zwei an der Heckwand.

    Mit einem Freund sägte ich die 1" Gasrohre für Holme. Die Biegung des Handlaufes oben erfolgte an einem Laternenpfahl, er hatte die richtige Rundung. Dann wurden die Befestigungsauflagen und die Sprossen gesägt und alles an und zwischen die Holme geschweißt. Das Ganze brachte ich dann in eine Verzinkerei.

    Die Bemaßung für die Holzleisten in Dach und Heckwand fand ich durch Klopfen und Logik. Der Hersteller konnte oder wollte mir übrigens keine Bemaßung liefern!

    Nach zwei Zigaretten und dreimal Durchatmen habe ich dann durch die Aluhaut gebohrt und die Leiter in den Querhölzern befestigt. Natürlich wurden die Schraubenlöcher vorher mit Dekaseal gefüllt, und unter die Befestigungsleisten kam ein Abdichtband vom Karosseriebauer. Die Heckleiter hing, ich konnte aufs Dach.

    Jetzt ging es an die Dachträger. Mit 10 cm langen Holzschrauben wurden die Trägerbefestigungen von oben durch die Umlaufleiste senkrecht in die Abschlussleisten der Seitenwand geschraubt.

    Viel Dekalin in die Löcher und unter die Befestigungen, und das Ganze war dicht. Elf Jahre bin ich damit durch Europa gefahren, und kein Tropfen Wasser kam ins Dach oder die Heckwand. Wenn man es richtig macht und sauber arbeitet, ist das alles kein Hexenwerk. Die Materialkosten lagen übrigens bei nicht einmal 300 DM, die Arbeitszeit allerdings bei ca. 30 Stunden.

    Ich baute noch einen zusätzlichen Stauraum mit Klappe für nasse Surfkleidung hinter der unteren Seitenverkleidung ein sowie eine Alarmanlage mit Wegfahrsperre und angeschlossenem CB-Funkgerät, weil wir immer frei standen.

    Das zweite Wohnmobil war ein Fiat Ducato vom Typ 290 mit einem Alkovenaufbau von Knaus. Dachträger, Heckleiter und eine Solaranlage wurden hier gleich mitbestellt, aber die Alarmanlage inklusive Wegfahrsperre und das CB-Funkgerät mussten unbedingt wieder eingebaut werden. Zusätzlich koppelte ich die Alarmanlage mit dem Funkgerät, um auch über eine größere Distanz zu erfahren, ob sich jemand an meinem Wohnmobil zu schaffen machte. Dazu kam später noch ein Unterfahrschutz.

    Des besseren „nach Hause Telefonierens" wegen wurde eines der ersten D-Netz-Telefone inklusive einer Dachantenne eingebaut.

    Für ein entspanntes und angenehmes Fahren habe ich den Originalsitz gegen einen Recaro-Sportsitz getauscht, das Gaspedalgestänge modifiziert und im Fahrerhaus einen höheren Fußboden eingelegt.

    Der Querträger der Solaranlage produzierte allerdings ab 80 km/h Pfeifgeräusche, die kaum zu ertragen waren. Aber fünf Raststättenstopp später war das Pfeifen behoben. Schuld war die Montagerinne für die Schlossschrauben, ich habe deshalb den Querträger mit einem Stück Wasserschlauch überzogen. Warum kann das kein Hersteller?

    Die italienische Art der Umsetzung der Theorie in die Praxis erforderte so manche nachträglichen Eingriffe in die Fahrzeugelektrik. Saubere Masse- und Steckverbindungen sind nicht unbedingt die Glanzpunkte italienischer Autobauer. Auch gehörte die Platzierung des Anlassers und des Abgasturboladers nicht gerade zu den preiswürdigsten Konstruktionen. Und auch Zündschloss und Batterie waren Problempunkte. Hier lernte ich bei der Fehlersuche eine Menge über Kfz-Elektrik.

    Zum Ende unseres Zusammenlebens, nach ungefähr zehn Jahren, durfte ich vor dem Weiterverkauf auch noch einen Wasserschaden am Boden beheben, die Ausfahrtreppe war aus dem morschen Holz herausgebrochen. Ich hatte mich zuvor schon gefragt, warum der Ausstieg so angenehm federt!

    Der Nachfolger war wieder ein Fiat Ducato Chassis, Typ 244, wieder mit Alkovenaufbau, diesmal von Bürstner.

    Die Qualität der Verarbeitung bei diesem Aufbau war auf jeden Fall verbesserungsfähig, und bei manchen Details musste man sich wirklich fragen, ob die Konstrukteure schon einmal in einem Wohnmobil unterwegs waren. Aufgrund der verschiedensten Geräusche beim Fahren wusste man auf jeden Fall eines sicher: Dieses Wohnmobil lebt!

    Hier habe ich alle Kabelbäume im und unter dem Armaturenbrett nochmals mit Isolierschläuchen überzogen, um dem Fahrzeug die Quietsch- und Scheuergeräusche abzugewöhnen. Aufgrund der Qualität von Chassis und Aufbau war die Zeit unseres Zusammenseins kürzer, ich wollte nicht mehr.

    Beim fünften Wohnmobil wollten wir unsere gewonnenen Erfahrungen schon in der Fahrzeugauswahl umsetzen. Aber was wir wollten, gab es nicht. Entweder das Fahrzeug hatte keine Hecksitzgruppe oder keinen Heckantrieb. Deshalb haben wir uns dann mit der Firma Hehn einen Hersteller gesucht, der Willens und in der Lage war, unsere Vorstellungen umzusetzen.

    Es hat geklappt!

    Wieder ein Ford Transit, jetzt der sechsten Generation, wieder Heckantrieb und zusätzlich Zwillingsreifen.

    Hier haben wir, auch dem Alter und der Erfahrung geschuldet, mehr Wert auf Planung gelegt und weniger auf die Devise „das machen wir halt später selbst".

    Ich bin überzeugt, dass die von mir beschriebenen Umbauten und Verbesserungen für Ihre eigenen Gedanken sehr förderlich sind und bestimmt manchen Aha-Effekt bewirken. Die Vorschläge können von jedem einigermaßen handwerklich begabten Menschen umgesetzt werden, und dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg.

    An dieser Stelle möchte ich mich bei meiner Frau und meiner Tochter bedanken, die mich in der Anwendung der deutschen Rechtschreibung und der Interpunktion kräftig unterstützt haben.

    Auch meinen früheren Ausbildern in Handwerk und Industrie möchte ich hier einen verspäteten Dank sagen. Ich habe es damals nicht geglaubt, aber eine fundierte handwerkliche Ausbildung und gutes Werkzeug ist die halbe Miete.

    Ein bisschen was zum (notwendigen) Werkzeug

    Als ich meine Lehre als Radio- und Fernsehtechniker anfing, gab mir mein Meister eine neue, aber leere Werkzeugrolle. „Das Werkzeug musst du dir selber kaufen, war der Kommentar dazu. „Nur wer für sein Werkzeug bezahlt, passt auch darauf auf. 46 Jahre später habe ich die Werkzeugrolle und das meiste des damals gekauften Werkzeugs immer noch. Er hatte recht!

    Ich habe mir damals gutes Werkzeug gekauft, von Bernstein, die Gabelschlüssel und die Rätsche von Hazet, nichts davon ging kaputt, nichts ist angerostet. Die Werkzeugrolle begleitet mich seitdem bei jeder Arbeit außer Haus und in jeden Wohnmobilurlaub.

    Als Kunde bzw. Werkstattbesucher habe ich mir später manchmal beiläufig die Werkzeugkisten bzw. -koffer der Techniker angeschaut. Meine Devise „nur wer beim Werkzeug Ordnung hält, kann ordentlich damit arbeiten und dabei auch noch einen guten Eindruck machen" hat sich dabei immer wieder bestätigt, positiv wie negativ.

    Aber genug der Charakterstudien, hier einfach ein paar praktische Ratschläge:

    Ich weiß, einiges liest sich jetzt als „das ist doch selbstverständlich", aber ich habe schon einige Wohnmobilfahrer erlebt, die mit ungeeignetem Werkzeug erst die Schrauben ruiniert und dann zwei Tage Urlaub geopfert haben, um eine Werkstatt zu finden, die das wieder korrigiert. Und das alles, weil sie z.B. keinen Inbusschlüssel dabei hatten, um den Fahrersitz lösen zu können, um dort eine Sicherung bei den Aufbaubatterien auszuwechseln. Deshalb:

    Muttern und Außensechskantschrauben schraubt man(n) (und Frau) mit einem Schraubenschlüssel oder einer „Nuss", aber niemals mit einer Kombizange auf oder zu.

    Bei Schrauben gibt es Dutzende unterschiedlicher Köpfe: Schlitz, Kreuzschlitz, Pozidrive, Inbus oder Torx und alle in unterschiedlichen Größen. Hier ist es schwierig, immer den richtigen Schraubendreher zur Hand zu haben, aber eines sollte man sich immer vor Augen halten:

    Ist der Schraubenkopf aufgrund eines falschen Schraubendrehers erst einmal vermurkst, benötigt man mehr Zeit, um die kaputte Schraube herauszudrehen oder gar herauszubohren als es gedauert hätte, das richtige Werkzeug zu holen. Im Baumarkt gibt es übrigens günstige Bit-Sets für alle Kopfformen.

    Hier ein paar Bilder mit den (meiner Meinung nach) wichtigsten Werkzeugen

    Ein weiteres, meiner Meinung nach unverzichtbares, Werkzeug ist ein elektrischer Lötkolben zwischen 30 und 60W. Er genügt, um Kabelquerschnitte von 2,5 mm² zu verzinnen bzw. zu verlöten und lässt sich auch noch an einem kleinen Wechselrichter betreiben. Dann noch eine kleine Rolle Lötzinn (mit hohem Silberanteil), und es kann losgehen!

    Ein bisschen was zum Löten:

    Lassen Sie den Lötkolben heiß werden. Testen Sie die Hitze, indem Sie das Lötzinn an die Spitze halten. Schmilzt es, ist die Temperatur o.k. Wischen Sie eventuelle Kolophoniumreste (schwarze Kruste) mit einem Baumwolltuch von der Lötspitze. Wenn Sie eine Kabellitze verzinnen, verdrillen Sie vorher die Enden, dann stehen später keine Einzeldrähtchen ab.

    Erhitzen Sie das Kabel (oder eine andere Lötstelle) und führen Sie das Lötzinn zwischen Kabel (Lötstelle) und Lötspitze.

    Warten Sie, bis das Lötzinn in die Litze (die Leiterbahn, den Anschlussstift) einfließt und ziehen Sie dann Zinn und Lötspitze weg. Lassen Sie die Lötstelle auskühlen und entfernen Sie die Kolophoniumreste (schwarze Kruste).

    Eine gute Lötstelle ist silbern und glänzt, und es stehen keine Nasen ab!

    Eine schlechte Lötstelle ist gräulich, matt und hat kleine Risse oder abstehende Zinnspitzen!

    Sauberes Löten ist eine Zwei-Hand-Arbeit, fixieren Sie also das zu lötende Teil und stützen Sie ruhig Ihre Ellenbogen auf, Sie sind nicht beim Essen.

    Wenn Sie auf einer Leiterbahn einer Elektronikkarte löten, entfernen Sie vorher den Schutz- und Isolierlack. Wenn Sie in der Leiterbahn eine Unterbrechung vermuten, löten Sie einen dünnen Draht direkt auf die Leiterbahn.

    Löten Sie zwei Kabelenden zusammen, schieben Sie vorher den Schrumpfschlauch über das dickere Kabel. Und zwar genügend weit nach hinten, sodass er nicht schon beim Zusammenlöten schrumpft.

    Ist die Verlötung o.k., schieben Sie den Schrumpfschlauch über die unisolierte Kabelverbindung. Jetzt nehmen Sie den heißen Lötkolben und reiben mit dem Heizelement (ca. 2 bis 3 cm hinter der Spitze) über alle Seiten des Schrumpfschlauches. Und siehe da, er schrumpft zusammen und isoliert und stabilisiert die Verbindung.

    So, das war ein Schnellkurs im Löten – es ist ganz einfach. Wenn Sie es noch nie vorher gemacht haben, nehmen Sie sich einen Kabelrest, verzinnen Sie die Enden und löten diese zusammen. So lange bis es hält, glänzt und die restliche Isolierung nicht komplett verkohlt ist. So habe ich es auch gelernt.

    Ein bisschen was zu Kabel, Steckern und Ringösen:

    In einem Wohnmobil gibt es viele Kabel und noch mehr Stecker, Flachstecker, Hülsen und Klemmen. Jeder Übergang von einem Kabel in einen Stecker hat elektrisch gesehen einen Übergangswiderstand. Ideal sollte dieser bei Null Ohm liegen, tut er aber leider nie. Also achten Sie bei der Montage von Steckern und Hülsen auf eine feste und damit niederohmige Verbindung.

    Dazu vielleicht ein paar Tipps:

    Bei einer 230V-Installation muss das Litzenende mit Adernendhülsen versehen werden. Achten Sie auf den richtigen Durchmesser! Diese Adernendhülse wird mit einer Presszange auf das Litzenende gepresst und dann im Stecker festgeschraubt.

    230V/12V Kabellitzen dürfen nicht verzinnt und dann verschraubt werden.

    Bei 12V-Flachsteckern oder Flachsteckhülsen wird das Kabel mit dem Stecker verpresst. Hier können Sie allerdings nach der Crimpung an der Stecker- bzw. Ösenseite vorne Zinn einfließen lassen. Durch die Verlötung wird die Verbindung

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