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Die andere Wahrheit: Hintergründe, Methoden und Drahtzieher der aktuellen Zerstörung der europäischen Völker und ihrer christlichen Kultur und was wir dagegen tun können

Die andere Wahrheit: Hintergründe, Methoden und Drahtzieher der aktuellen Zerstörung der europäischen Völker und ihrer christlichen Kultur und was wir dagegen tun können

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Die andere Wahrheit: Hintergründe, Methoden und Drahtzieher der aktuellen Zerstörung der europäischen Völker und ihrer christlichen Kultur und was wir dagegen tun können

Länge:
622 Seiten
10 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 9, 2015
ISBN:
9783738679939
Format:
Buch

Beschreibung

Es gibt Fragen, die nie gestellt werden.
Es gibt Fakten, die wir nie erfahren sollen.
Es gibt Zusammenhänge, die wir nie erwartet hätten.
Es ist an der Zeit, die ganz andere Wahrheit zu erfahren.

· Warum steigt die Staats- und Gesamtverschuldung ständig, wer kassiert die explodierenden Zinsen, wird dadurch unfassbar reich und mächtig?
· Warum brauchen wir kontinuierliches Wachstum und verlieren trotz Produktivitätssteigerung an Kaufkraft?
· Warum sterben Bauern- und Mittelstand und wer beherrscht die Monopolgiganten, die unsere Freiheit gefährden?
· Ist es Zufall, dass wir unsere Grundrechte mangels Zeit und Geld kaum nutzen können, oder ist das vielleicht genau so gedacht?
· Waren die großen Revolutionen wirklich Befreiungen oder die Machtergreifung skrupelloser Hintermänner?
· Warum zogen gerade die Revolutionsstaaten gegen die letzten Monarchien, Deutschland und Österreich in den Weltkrieg?
· Wer will uns sexualisieren, unsere Familien zerstören, Mütter zur Arbeit und Kinder in die Staatserziehung zwingen?
· Warum betreibt die Politik Geburtenrückgang und Massen-zuwanderung fremder Ethnien und Religionen, obwohl das zum Untergang unserer europäischen Völker und ihrer christlichen Kultur führt?
· Warum vertreten die großen Parteien und die großen Massenme-dien bei den entscheidenden Themen immer dieselbe Ideologie?
· Worum geht es eigentlich, was hat all das miteinander zu tun, warum ändern Regierungswechsel nie etwas, und was ist die Rolle der Kirche?
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 9, 2015
ISBN:
9783738679939
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Die andere Wahrheit - L. R. Michaelis

Gewidmet

den Brüdern meines Vaters

und all jenen, die die Wahrheit lieben

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."

(Joh. 14,6)

Inhalt

Was wir niemals erfahren sollen

Der Ursprung allen Übels

Das Finanzsystem – der Schlüssel zur Welt

Zins und Zinseszins

Ein fataler Verlauf

Die verschwiegene Lösung

Vom Geld zur Macht

Das Zentralbankprinzip

Machtsicherung –Machtausbau

Freiheit, Demokratie und Menschenrechte: Der große Betrug

Teil I: Machtergreifung durch Revolution

Eine Welt der Revolution

Vorbereitung im Untergrund

Die englische Revolution

Die Revolution 1642–1648 unter Oliver Cromwell

Die „Glorreiche Revolution"

Revolution und Unabhängigkeit der USA

Die Französische Revolution

Napoleon und die Säkularisierung

Fazit

Die Ur-Revolution

Die sogenannte Reformation und ihre Folgen

Zinsverbot, Calvinismus und die niederländische Revolution

Der Dreißigjährige Krieg

Rückblick

Teil II: Hintermänner und Ziele

Bankiers und Kommunisten, Aufklärer und Freimauer

Aufklärung und Deismus

Schlaglichter auf die Freimaurerei

Was sagen Freimaurer selbst über ihre Organisation?

Was ist Kommunismus?

Der große Irrtum von Marx und Engels

Das eigentliche Wesen des Kommunismus

Machtergreifung

Die Ausbreitung des Kommunismus

Freiheit, Demokratie und Menschenrechte?

Götze Geld verlangt Tribut

Teil III: Kriege

Das englische Weltreich

Die Revolution stößt an ihre Grenzen

Das Deutsche Kaiserreich

Ein kurzes Wort zum Krieg

Der Erste Weltkrieg

Die Russische Revolution

Hintergründe und Drahtzieher

Rotarmisten und Grausamkeiten

Der kommunistische Vernichtungskrieg gegen die freien Bauern

Bolschewiki und Bankiers

Weltrevolution

Der Zweite Weltkrieg

Die Vorkriegssituation in Europa

Die Vorkriegssituation in Fernost

Deutsche Friedensinitiativen um und nach dem Kriegsausbruch

Kriegseintritt der USA und Angriff auf die Sowjetunion

Das Ende

Fazit

Teil IV: Machtstrukturen

US-Dollar, Welt-Zentralbank und Weltmacht

Die moderne Form der Sklaverei

Die Weltkriege und der Finanzimperialismus des US-Dollars

Bretton Woods

Internationaler Währungsfonds (IWF) und Weltbank

GATT

Federal Reserve Bank (FED)

Globalisierung

China, die Wirtschaftswaffe der US-Bankiers?

Europäische Union und der Euro

Europäische Zentralbank – europäische Zentralmacht

Die Säulen der Freiheit – die Ketten der Macht

Das Bildungssystem und der freie Mittelstand

Bildung im Niedergang

Freie Mittelstandsunternehmen im Fadenkreuz

Staatlich verordneter Wettbewerbsnachteil

Staatlich verordnete Schutzlosigkeit

Freie Energieversorgung für freie Staaten

Ende das Bargelds – Ende der Freiheit

Unabhängige Lebensmittelversorgung benötigt freie Bauern

Politische Weltmachtorganisationen

Council on Foreign Relations (CFR)

Bilderberger

UNO

Europäische Union

Trilaterale Kommission

General Education Board

WTO

IPPF, Pro Familia und Margaret Sanger

Fazit

Teil V: Verschwiegene Zusammenhänge

Menschliche Natur und Familie

Die Unersetzlichkeit von Frau und Mutter

Sexualität, Moral, Kultur

Wohl des Volkes – Pflicht des Staates

Kunst und Kultur

Wirklicher Fortschritt

Die Rolle der Religion

Jesus Christus, christliche Kultur und Kirche

Menschenfeindliche Kultur durch falsche Religion

„Moderne" Kultur

Glaube und Naturwissenschaft

Physik

Astronomie

Biologie

Wissenschaft allgemein

Fazit

Teil VI: Staat und Gesellschaft heute

1968 und der kulturelle Umsturz

Die Machenschaft der Rattenfänger

Pervertierte Kunst

Rockmusik

Methode und Macher der Kulturrevolution

Es begann nach dem Ersten Weltkrieg

Frankfurter Schule und Kritische Theorie

Gruppendynamik und Psychotechniken

Die Gesetzgebung der 1960er und 1970er-Jahre

Mode, Medien und Sexualität

Die neue Generation der Abartigen

Familie im Fadenkreuz

Alleinerziehende, Patchworkfamilien und das Leiden der Kinder

Leben oder Tod

Das große Sterben Europas

Antiautoritäre Erziehung

Krieg im Kinderzimmer

Familienpolitik und staatliche Erziehungsanstalten

Ideologische Tendenzen der Staatsschule

Wissensvermittlung und Autorität

Niedergang der Bildung an staatlichen Einrichtungen

Schulwesen in der Hand der radikalen Linken

Betreuungsanstalten für die Kleinsten

Sexualisieren und Pervertieren – Ziele unserer Machthaber?

Gender und das Ziel der Staatserziehung

Gender, Feminismus und die Neue Weltordnung

Homosexualisierung der Gesellschaft

Homosexualität und Pädophilie

Der Betrug an der Frau

Der rote Faden aller Regierungen seit Ende der 1960er-Jahre

Der Kommunismus und die Aufhebung der Familie

Film und Fernsehen

Computerspiele

Computerspiele – staatlich gewollt und gefördert

Generation Gewalt

Methoden der Manipulation

Der umstrittene Populist

Gemachte Skandale

Einschüchterung

Wie man freie Parteien „erledigt"

Wie man freie Demonstrationen auflöst

Der Einfluss der Wirtschaftsunternehmen

Der Trick mit den Grünen

Manipulation ist kein Zufall

Edward L. Bernays

Psychologie, Politik und Krieg

Sigmund Freud

Geldmacht ist Medienmacht

Der gemachte Zeitgeist – die unbemerkte Ideologie

Das Informationsmonopol

Informationsfreiheit durch das Internet?

Der moderne Medienmensch

Die große Invasion

Rassismus gegen Weiße und Europäer

Politikziel Islamisierung

Christenverfolgung

Neue Weltordnung – Weltregierung - Weltdiktatur

Fazit

Teil VII: Die Kirche

Die Maßnahmen der Päpste

Dezember 1864: Papst Pius IX. erlässt die Enzyklika Quanta Cura und den Syllabus

April 1884: Papst Leo XIII. erlässt die Enzyklika Humanum Genus

September 1907: Papst Pius X. erlässt die Enzyklika Pascendi Dominici Gregis

Die Kirchenrevolution

Das Zweite Vatikanische Konzil

Die Konzilserklärungen, Dekrete und Konstitutionen

Verbreitung der revolutionären Ideologie im Kircheninneren

Die Folgen der Kirchenrevolution

Einbindung Roms in die sozialistische Weltdiktatur

Fazit

Teil VIII: Die Konsequenz

Die Zwei Lager

Das Lager der Revolutionäre

Das Lager der Christen

Die große Verleumdung

Die Kreuzzüge

Die Hexenverfolgung

Kirche und Wissenschaft

Die Echtheit der Evangelien

Die Dogmen

Die Unfehlbarkeit des Papstes

Der Widerstand der Kirche gegen den Nationalsozialismus

Die Irrtümer des Protestantismus

Was tun?

Die natürlichen Maßnahmen

Die übernatürlichen Maßnahmen

Die Treuen

Die Rettung – der große Schritt

Was uns erwartet

Quellen- und Literaturverzeichnis

Was wir niemals erfahren sollen

Wir sollen glauben, dass sich in Revolutionen und Kriegen zum Glück die Guten durchsetzen konnten, die uns aus reiner Menschenfreundlichkeit mit Freiheit, Demokratie und Menschenrechten beglücken, und uns soll nicht auffallen, dass wir systematisch arm gehalten werden, damit wir unsere scheinbaren Rechte mangels Zeit und Geld gar nicht sinnvoll nutzen können.

Wir sollen glauben, durch die großen Revolutionen vom Absolutismus des Adels und des Klerus befreit worden zu sein und niemals erfahren, dass durch die Revolutionen und Kriege eine uns verschwiegene dritte Gewalt die Alleinherrschaft an sich reißen konnte: die Finanzmacht der Bankiers.

Wir sollen nicht erfahren, dass in der Folge aller Revolutionen Zentralbanken als eigentlicher Sitz der Macht errichtet wurden, was die gewährten demokratischen Freiheiten für das Volk von Beginn an weitgehend wertlos macht.

Wir sollen uns niemals über die fatalen Folgen der Tatsache bewusst werden, dass seitdem Geld nur als Kredit gegen Zins in Umlauf kommt und dass Staat, Volk und Wirtschaftsunternehmen durch die exponentiell ansteigende Zinslast zu Armut verurteilt sind, während sich Reichtum und Macht bei den nicht wählbaren Hintermännern der Zentralbank sammeln.

Wir sollen nie darüber nachdenken, warum in den vergangenen beiden Weltkriegen gerade die Revolutionsstaaten gegen die Staaten kollaborierten, die die Revolution zuvor hatten abwehren können.

Wir sollen nicht erfahren, dass die Gründung einer Zentralbank zu den wichtigsten Forderungen des Kommunismus gehört, also die Revolutionen der vergangenen vier Jahrhunderte eigentlich kommunistische Revolutionen waren und dass die bolschewistische Revolution von amerikanischen und westlichen Bankiers organisiert und finanziert wurde.

Wir sollen glauben, Kapitalismus und Kommunismus seien Gegensätze, während gerade die Großkapitalisten linke Politik betreiben, um ihre vollkommene Macht in Form der kommunistischen Diktatur zu erreichen.

Wir sollen es für zufällig halten, dass der Westen die eigenen, freien Unternehmen durch versteckte Zinslast, Besteuerung und Auflagen in Bedrängnis bringt und die fernöstliche, kommunistische Konkurrenz mit Know-how versorgt.

Wir sollen die zunehmende Macht der Großkonzerne und das Bauernhofsterben für zufällig halten, und nicht bemerken, wie die Hintermänner der vereinheitlichten Geld- Medien- und Staatsmacht die Wirtschaftsmacht der Konzerne sowie das Ernährungsmonopol an sich reißen.

Wir sollen nicht wissen, dass neben der Gründung einer Zentralbank auch die Diktatur der Staatskonzerne, das staatliche Lebensmittelmonopol, die Staatserziehung der Kinder, die Scheindemokratie mit gleichgeschalteten Massenmedien und Parteien, die Verarmung des Mittelstands durch progressive Besteuerung bis hin zur Enteignung, die Zerstörung der Familie, die totale Überwachung und insbesondere die Auslöschung des Christentums zum kommunistischen Programm gehören.

Wir sollen nichts wissen von den vielen Millionen Opfern der kommunistischen Revolutionen, den Millionen Ermordeten der kommunistischen Diktaturen, nichts wissen von den Todesfoltern in sowjetischen Gulags, den Aushungerungsprogrammen der Sowjets zur Vernichtung ganzer Volksgruppen.

Wir sollen nie erfahren, dass sexuelle Freizügigkeit immer zu primitiven und grausamen Gesellschaften geführt hat und der Zusammenbruch der Familienmoral immer den Untergang von Kulturen und Völkern zur Folge hatte.

Wir sollen uns nie die Frage stellen, ob das Aussterben der europäischen Völker durch zerstörte Familienmoral, künstliche Verhütungsmittel und Abtreibung vielleicht gar nicht zufällige Nebenwirkung, sondern das eigentliche Ziel der Machthaber darstellt.

Uns soll nicht auffallen, wie der Staat seine Erziehungshoheit immer weiter ausdehnt und er Karrierefrauen, arbeitende Mütter und den Zerfall der Familien fördert, da sie ihm beim weiteren Ausbau des Erziehungsmonopols dienlich sind.

Wir sollen nicht bemerken, wie durch sogenannte Reformen das Niveau der Staatsschulen ständig reduziert, durch zunehmend chaotische Verhältnisse an Schulen echte Bildung untergraben wird und unhaltbare Theorien zur Entstehung des Weltalls und des Lebens, sowie offenkundige Geschichtslügen weiterhin vermittelt werden.

Wir sollen es für freie Berichterstattung halten, wenn Christentum und Kirche in den Massenmedien in ein zunehmend schlechtes Licht gerückt und fremde Religionen und Kulturen glorifiziert werden.

Wir sollen nie von dem Plan erfahren, der schon 1923 das Ziel beschrieb, die weißen Europäer in einer eurasisch-negroiden Mischrasse untergehen zu lassen.

Wir sollen nie in Betracht ziehen, dass mit der millionenfachen Zuwanderung fremder Völker und Religionen die Auslöschung der europäischen, weißen, christlichen Völker bezweckt werden könnte.

Wir sollen nicht bemerken, wie staatliche Bildungseinrichtungen, Politik und Massenmedien gleichgeschaltet zusammenarbeiten und durch abgestimmte Manipulation und Gesetzesmaßnahmen die westlichen Staaten, die europäischen, weißen Völker mit ihrer vormals christlichen Kultur in den Untergang führen und uns soll nicht auffallen, dass scheinbare, demokratische Machtwechsel an diesem Weg niemals etwas ändern.

Wir sollen den Gedanken, dass es eine Hintergrundmacht geben muss, die unabhängig von demokratischen Regierungswechseln absolutistisch herrscht und über Jahrhunderte einen konkreten Plan verfolgt, für eine „Verschwörungstheorie" halten und sogleich das eigene Denken einstellen.

Wir sollen nie erfahren, dass eine solche Machtkonzentration nicht nur möglich, sondern durch die fatalen Eigenschaften des Geld-Schuld-Zinssystems unvermeidlich ist, insbesondere dann, wenn es einer verschworenen Gruppe gelungen ist, dieses Machtinstrument, beispielsweise in Form einer Zentralbank, in ihre Hand zu bringen.

Wer steckt nun hinter den angedeuteten Machenschaften, worum geht es den Drahtziehern, was sind die Auswirkungen auf uns persönlich, und was können wir als Einzelne tun?

Das vorliegende Werk benennt ungeahnte Tatsachen, verschwiegenen Fakten und nie vermutete Zusammenhänge, eröffnet einen neuen Blick auf Geschichte, Kultur und menschliche Natur, der uns nach dem Willen der Machthaber hätte verborgen bleiben sollen. Es vermittelt uns das nötige Wissen, um wichtige persönliche Entscheidungen so zu treffen, dass wir für uns persönlich noch alles zum Guten zu wenden können, selbst dann, wenn wir den globalen Verlauf der Dinge nicht mehr zu retten vermögen.

Der Ursprung allen Übels

Niemand kann zwei Herren dienen (...). Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

(Mt 6, 24)

Das Finanzsystem – der Schlüssel zur Welt

Kein verschuldeter Staat ist frei. Hätte nämlich die Regierung das Recht, Geld zu drucken, wäre sie nicht verschuldet, wenn aber doch, so liegt bei den Hintermännern der Zentralbank die eigentliche Macht.

Die meisten Menschen sind sich darin einig, dass Geld in unserer Welt eine zentrale Rolle spielt. Aber es ist wenig bekannt, welche Eigenschaften genau unser Finanzsystem zu einem verheerenden Machtinstrument machen. Unser Geldsystem ist nämlich im Wesentlichen charakterisiert durch zwei widernatürliche Eigenschaften: erstens die exponentielle Vermehrung des Geldes in den Händen der Reichen durch Zins und Zinseszins und zweitens die Erschaffung des Geldes aus dem Nichts (Geldschöpfung) im Zentralbanksystem.

Mehrere Eigenschaften des Geldes verleihen der Geldwirtschaft gegenüber der produzierenden Gewerbe (Landwirtschaft, Industrie, Handwerk) merkliches Übergewicht. Geld ist flexibel, verdirbt nicht, altert nicht, ist leicht zu lagern und zu transportieren. Wirklich problematisch wirkt sich jedoch dessen selbständige Vermehrung durch den Zins aus. Wird Geld nun ausschließlich von einer „unabhängigen" Zentralbank gegen Kredit und damit eben gegen Zins in den Umlauf gegeben, liegt dem System eine höchst gefährliche Dynamik inne.

Eine kurze Betrachtung soll uns diese verdeutlichen.

Zins und Zinseszins

Zwar vereinfacht die Einführung von Geld sicherlich den Handel und bringt die bekannten Vorteile der Zahlungsfunktion, Wertaufbewahrungsfunktion, und der Recheneinheitsfunktion mit sich. Aber der Einführung von Geld haftet ein in öffentlichen Medien und Bildungseinrichtungen kaum behandelter Makel an, der wie ein Krebsgeschwür in der Lage ist, Staaten und Kulturen zu zerfressen, wenn man es nicht mit geeigneten Maßnahmen im Zaume hält. Denn mit dem Geld kommt die Schuld, mit der Schuld der Zins und mit dem Zins die Vermögenskonzentration.

Üblicherweise wird die Verschuldung als mögliche Gefahr behandelt, die jedoch zu beherrschen ist, solange man sie in einem Rahmen hält, der es erlaubt, die Schuld in einem angemessenen Zeitraum zu tilgen. Im Rahmen der Mikroökonomie ist diese Beurteilung durchaus gerechtfertigt. Aber die Explosivität des Systems steckt in der makroökonomischen Wirkung des Geld-Schuld-Zinssystems. Sie wird deutlicher, wenn man das Geldsystem aus Sicht des Geldverleihers betrachtet.

Wer unter egal welchen Umständen einmal zu Reichtum gelangte, kann sein Vermögen exponentiell (mit der Zeit immer noch schneller) vermehren. Und da die Geldmenge nicht zunimmt, besitzt er bald einen immer größeren Anteil des umlaufenden Geldes.

Während also der Gelderwerb durch Herstellung von Gütern natürlichen Grenzen unterliegt (Marktsättigung, Konkurrenz, Produktionskapazität,...), wächst der Reichtum des Geldverleihers, ohne Gegenleistung und ohne gesamtwirtschaftlichen Nutzen zu erbringen, nach dem Exponentialprinzip immer schneller. Damit ist im Gegenzug die beschleunigte Verarmung der Bevölkerung verbunden, die nur so lange hinausgezögert werden kann, wie sie zum Ausgleich in der Lage ist, die Produktivität zu steigern. Im Geld-Schuld-Zins-System ist also die Ursache für den weitgehend unverstandenen Wachstumszwang unseres Wirtschaftssystems zu finden. Kann jedoch aufgrund der Begrenztheit der Welt die Produktivitätssteigerung mit den immer schneller ansteigenden Zinsverpflichtungen nicht mehr mithalten, drohen Massenverarmung und Zusammenbruch des Staatswesens.

Nehmen wir beispielsweise an, ein reicher Finanzclan würde 1 Prozent des gesamten Geldes eines Wirtschaftsraumes, also eines Staates und seiner Währung besitzen. Und nehmen wir an, er würde es zu 5 Prozent Realzins verleihen. Dann besäße dieser Clan nach 30 Jahren 4,3 % des gesamten Geldes, nach 60 Jahren 18,7 %, nach 90 Jahren bereits 80,7 % und nach 95 Jahren das gesamte Geld dieser Währung. Der Rest des Volkes verarmt währenddessen, stöhnt unter dem zunehmenden Joch der Zinslast und muss am Ende alle Einkünfte in Form von Schuldzinsen abgeben. Dieses Endstadium wird zwar nie erreicht, aber es ist leicht ersichtlich, dass die Entwicklung dramatisch verlaufen muss. Sehen wir, wie sich die Welt im Zinssystem entwickelt.

Ein fataler Verlauf

Nach der Einführung des Systems bzw. einer neuen Währung ist das Kapital gleichmäßig verteilt, Verschuldung und Zinsfron sind noch sehr gering. Deshalb läuft die Wirtschaft zunächst gut. Investitionen lohnen sich, denn Produkte lassen sich verkaufen. Nach wenigen Jahrzehnten ist jedoch die Vermögenskonzentration und damit die Gesamtverschuldung so stark angestiegen, dass die Zinszahlungen einen immer größeren Teil der Wirtschaftsleistung auffressen. Das Volk wird ärmer und muss beginnen zu sparen. Deshalb lassen sich Waren immer schwerer verkaufen. Investitionen gehen zurück. Das immer größere Kapital der Reichen wird immer weniger geliehen und fehlt folglich im Wirtschaftskreislauf. Daher leiht es der Staat und gibt es in Form von „irgendwelchen" Staatsaufträgen oder Subventionen aus, um das Geld im Wirtschaftskreislauf zu halten. Staatsverschuldung im Zinssystem ist unvermeidlich, schiebt den Zusammenbruch jedoch nur auf, während die Zinslast ausufert.

Die zumeist unerkannten Zinslasten bezahlt das verschuldete Volk an den Geldverleiher in Form von Steuern (Zins auf Staatsverschuldung), Sozialversicherungen (Zins auf Schulden von Staat und Sozialversicherungen), Kommunalabgaben wie Wasser, Müll, Grund- und Gewerbesteuer etc. (Zins auf Verschuldung der Kommunen), Warenpreisen (Zins auf Unternehmensverschuldung). Die Schere zwischen Nettolohn und Bruttokosten je Arbeitsstunde klafft immer weiter auseinander. Die Menschen verlieren ständig an Kaufkraft. Die Geldverleiher werden immer schneller immer noch reicher. Das Volk hingegen verarmt immer schneller, versteht aber nicht, was eigentlich geschieht. Es ist unvermeidlich, dass die Wirtschaft in die Deflationskrise schlittert.

Ein Beispiel soll das verdeutlichen:

Ein Bauunternehmer hat eine angenommene Eigenkapitalquote von 20 %, für die 80 % Fremdkapital bezahlt er Zinsen, die er auf seine Stundensätze aufschlagen muss. Er zahlt auch überhöhte Gewerbesteuer an die Gemeinde wegen der Zinsen für die Kommunalverschuldung. Zudem muss der Bauunternehmer für seine Arbeiter und Angestellten überhöhte Lohnnebenkosten zahlen, denn darin stecken Zinsen für die Verschuldung von Staat und Sozialversicherungen. Dabei sind ja auch die Lohnkosten für den gesamten Medizin- und Pflegesektor aus demselben Grund schon überhöht, was die Kosten für Sozialversicherungen noch weiter nach oben treibt. Der Bauunternehmer kauft Material von Herstellern, die aus denselben Gründen schon überhöhte Preise verlangen mussten. Auch die in der gesamten Kette erforderliche Ausstattung mit Betriebsmitteln (Maschinen, Fuhrpark etc.) musste bei Firmen beschafft werden, die ihrerseits schon dazu gezwungen waren, genau dieselben Zinsbelastungen in ihre Preise einzukalkulieren. Dabei waren auch jene schon gezwungen, ihrerseits zinsbelastete Zukaufteile und Firmenausstattung zu beschaffen. Die anfallenden Zinslasten summieren sich so über mehrere Generationen auf, bis am Ende die Summe der langen Rechnung vom Verbraucher getragen werden muss.

Die verschwiegene Lösung

Man sagt uns, Zinsnahme sei unumgänglich, weil sonst niemand sein Geld verleiht. Und Zinsnahme einfach zu verbieten reicht tatsächlich nicht aus. Aber es gibt für das Geld-Schuld-Zins-Problem eine Lösung: Geld muss mit der Zeit an Wert verlieren wie reale Ware auch. In den bereits erfolgreich durchgeführten Modellen, wie z. B. 1932 mit dem Freigeld in Wörgl (Österreich), wurde dies erreicht, indem auf die Geldscheine in regelmäßigen Abständen Wertmarken aufgeklebt werden mussten, damit sie ihren Wert erhielten. Sparen und Kreditaufnahme waren dennoch möglich. Denn der Geldbesitzer wollte die Scheine loswerden, um nicht dauernd Klebemarken kaufen zu müssen. So verlieh er – und das ist der entscheidende Punkt – sein Geld zinslos. Das kann durchaus über Banken geschehen, die eine gewisse Bearbeitungsgebühr erhalten. Wichtig ist jedoch, dass sich niemand nach dem exponentiell explodierenden Zinseszinssystem bereichern kann und somit auch weder Personen noch Staaten in die Zinsversklavung geraten. Das Geld wird also nicht gehortet, sondern bleibt im Umlauf. Deflationäre Wirtschaftskrisen werden somit ausgeschlossen.

Solche Schwundgeld-Modelle nach der Freiwirtschaftslehre von Silvio Gesell führten deshalb immer binnen kürzester Zeit zum Wohlstand der Bevölkerung und zu scheinbaren Wirtschaftswundern. Es handelt sich dabei jedoch keineswegs um „Wunder", sondern um den normalen wirtschaftlichen Verlauf unter Ausschluss der Zinsausbeutung.

Es liegt auf der Hand, dass diese Lösung den Interessen der geldmächtigen Finanzelite entgegensteht. Deshalb wird sie möglichst verschwiegen, unterdrückt und wurde in der Geschichte immer bald nach ihrem Aufkommen verboten. In dem genannten Fall des „Wunders von Wörgl" erwirkte die Österreichische Nationalbank einen Urteilsspruch, in dessen Folge das Freigeld verboten und der erfolgreiche Feldversuch schließlich nach Androhung von Armeeeinsatz beendet wurde.

Kommen wir also zurück zum Zinssystem und betrachten eine wahrscheinliche Weiterentwicklung der Dinge.

Vom Geld zur Macht

Durch die Gesetzmäßigkeiten des Zinssystems werden Reiche durch Verleihen von Geld gegen Zins immer noch reicher. Schließlich gelangt der Clan der Geldverleiher also zu unermesslichem Reichtum.

Befinden wir uns im Umfeld weitgehender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Freiheiten, werden Geldverleiher bald Wirtschafts- und Handelsunternehmen gründen. Während freie Mittelstandsunternehmen in der unvermeidlich eintretenden Deflationskrise mit Absatzschwierigkeiten und Geldmangel zu kämpfen haben, können die Geldverleiher und ihre Firmen auf reiche Finanzmittel zurückgreifen und strauchelnde Konkurrenten kurzerhand aufkaufen.

So können die Bankiers ihre finanzielle Dominanz schrittweise in wirtschaftliche Macht umwandeln, ihre Unternehmen zu Monopolgiganten ausbauen und die Menschen in wirtschaftliche Abhängigkeit bringen.

In einer Demokratie mit weitgehenden politischen Freiheiten werden die Geldverleiher nicht versäumen, besonders Informationsmedien und Filmstudios zu gründen und zu erwerben. Zunehmend bestimmen sie mit Film, Presse, Funk und Fernsehen das Denken, Fühlen und letztlich das Handeln der Menschen. Schließlich ist es ihnen ein Leichtes, eigene Parteien zu gründen, und sie mit ihren Medien in ein günstiges Licht zu rücken, während sie andere diffamieren.

Am Ende droht also eine totale Machtkonzentration, die sich über alle Bereiche erstreckt: Wirtschaft und Finanzen, Medien und Politik.

Bisher hatten wir stillschweigend angenommen, der Geldverleiher sei eine Einzelperson oder zumindest eine zusammengehörende Gruppe. Genau das ist im Zentralbanksystem der Fall.

Das Zentralbankprinzip

Es ist allgemein bekannt, dass heute die Zentralbank das Geld druckt. Viel weniger bekannt jedoch ist die folgenschwere Tatsache, dass sie nur dann Geld schöpft, wenn es bei ihr in Form einer Kreditanfrage beantragt wird. Dann drucken die Eigner der Zentralbank Geld und geben es als Kredit und gegen Zins über einen zinsverpflichteten Schuldner heraus. Alles umlaufende Geld ist also Schuldgeld, für das irgendjemand Zinsen zu bezahlen hat.

Stellen wir uns vor, der gesamte Geldbedarf für einen Wirtschaftsraum würde zu Beginn einer neuen Währung einmalig geliehen. Bereits nach einem Jahr reichte aufgrund des Schuldzinses das gesamte überhaupt existierende Geld nicht mehr aus, um die Schuld zu tilgen.

Würde jährlich der beispielsweise mit 5 Prozent angenommene Zins an die Herren der Zentralbank abgeführt, würden deren Hintermänner nach 20 Jahren alles überhaupt existierende Geld besitzen, während das inzwischen völlig mittellose Volk immer noch mit dem ursprünglichen geliehenen Betrag verschuldet wäre.

Um die bereits lange vorher drohende Deflationskrise (Geldmangelkrise, Depression) hinauszuzögern und das benötigte Geld im Umlauf zu halten, muss jährlich die Verschuldung mindestens um den Zinssatz ansteigen, wobei es letztlich keine Rolle spielt, wer sich verschuldet: Bund, Länder, Gemeinden, öffentliche Einrichtungen, Wirtschaftsunternehmen oder Privatpersonen. Entschuldung durch Sparen oder Zurückbezahlen ist makroökonomisch systembedingt unmöglich.

Durch die ständige Neuverschuldung bleibt das Geld zwar zunächst im Umlauf, aber die Schulden steigen immer schneller an und mit ihnen die Zinslast. Unter nochmaliger Annahme eines Zinssatzes von 5 Prozent klettert der Betrag der Schulden bereits im fünfzehnten Jahr auf den doppelten Wert der überhaupt jemals gedruckten und umlaufenden Geldmenge.

Um alleine den im 62. Jahr fälligen Zins zu bezahlen, müsste das gesamte existierende Geld (!) eingetrieben und an die Zentralbank abgeliefert werden, wobei die Schuld nach wie vor in vollem Umfang bestehen würde.

Die Bevölkerung des gesamten Wirtschaftsraumes wird also durch die fälligen Zinszahlungen zuverlässig und dauerhaft in Armut gehalten.

Würde man annehmen, dass genau dies der Zweck der Zentralbankeinrichtung wäre, müssten deren Hintermänner nur noch mit Hilfe einer Umverteilungsgesetzgebung einer scheinbaren „sozialen Gerechtigkeit" dafür sorgen, dass nicht aus Versehen irgendwelche Emporkömmlinge aus dem Volk zu Reichtum gelangen und zu einer ungewollten Machtkonkurrenz aufsteigen. Mit der Zentralbank ist also die Zinsausbeutung institutionalisiert; während gleichzeitig linke Umverteilungspolitik dafür sorgt, dass die Zinswaffe ausschließlich der kleinen Bankierselite vorbehalten bleibt, deren Macht unangreifbar wird. Sie ist somit ein geeignetes Instrument zur realen Ausübung einer Bankiersdiktatur, selbst im Umfeld einer scheinbaren Demokratie.

Machtsicherung –Machtausbau

Wäre eine „unabhängige" Zentralbank erst einmal eingerichtet und Medien und Staatsmacht unter Kontrolle, könnte die Geschichte etwa so weitergehen:

Um die künftige Generation zu indoktrinieren, errichten sie unter der schönen Formulierung „öffentliche und unentgeltliche Erziehung der Kinder" verpflichtende staatliche Schulen, Kindergärten und Krippen.

Gesunde Familienstrukturen leisten einen großen Beitrag zur Freiheit und Unabhängigkeit des Volkes, indem sie Kultur und Traditionen an die kommende Generation weitergeben und unabhängige Erziehungseinrichtungen darstellen. Daher betreiben die Bankiers die Zerstörung der Familie. Die Menschen werden sexualisiert, Ehescheidung, Verhütung, Abtreibung liberalisiert und die Frau in den Arbeitsprozess eingebunden.

Damit nicht freie Unternehmer durch Fleiß und eine glückliche Hand zu finanziellen Möglichkeiten und Freiheit gelangen, verpflichtet die Bankiersdiktatur zu gleichem Arbeitszwang für alle, diffamiert freie Unternehmer und Bauern als „Kapitalisten" und enteignet sie. Die Finanzdiktatoren konzentrieren die Gütererzeugung in ihren Nationalfabriken und die Landwirtschaft in staats- und subventionsabhängigen Großagrarbetrieben, sog. Kolchosen. Güterversorgung, Einkommen und Ernährung des Volkes gelangen so unter Kontrolle der Bankiers und ihrer Diktatur.

Durch einfache Arbeitstätigkeit ist es schwer, zu einem Vermögen zu kommen. Um jedoch alle Menschen sicher arm zu halten, richtet die Bankiersdiktatur die stark progressive Einkommensteuer ein und erhebt eine immer drückendere Erbschaftssteuer. Es folgt die Abschaffung des Erbrechts und schließlich die Enteignung des Grundeigentums. Natürlich sollen ihre wahren Absichten nicht offenkundig werden, deshalb tarnen sie ihre Machenschaften unter der Parole der „sozialen Gerechtigkeit".

Was uns also droht, ist die Einheit von Geld- Medien- und Monopolmacht mit Politik; eine Diktatur, die wir unter der Bezeichnung „Kommunismus" kennen, denn alle genannten Methoden sind kommunistisches Programm.

Freiheit, Demokratie und Menschenrechte: Der große Betrug

Nicht immer gelingt durch die Revolution die sofortige Umerziehung der Menschen. Insbesondere wenn das Volk in Religion und Tradition tief verwurzelt ist, können die Revolutionäre den Menschen ihre Ideologie nicht leicht aufzwingen. In solchen Staaten bietet sich die schleichende moralische Zersetzung der Gesellschaft als Methode an:

Nachdem die Finanzdiktatoren das Volk mit dem Trick der Zentralbank, dem Geld-Schuld-Zinssystem und der Politik der „sozialen Gerechtigkeit" zuverlässig in der Armut gleichgeschaltet haben, können sie sich erlauben, die Menschen mit großzügig gewährten Rechten zu täuschen.

Sie gewähren die Freiheit, Parteien zu gründen, denn sie wissen, dass Menschen, die mit einem harten Arbeitstag gerade ihren Lebensunterhalt verdienen können, kaum in der Lage dazu sind und dass Parteien ohne die Unterstützung ihrer Massenmedien sowieso immer zur Bedeutungslosigkeit verurteilt bleiben.

Sie erlauben verschiedene Parteien, die ihnen freilich alle hörig sind und deren Programme sich nur in Nuancen unterscheiden, während sie in allen zentralen Programmpunkten die Interessen der Finanzdiktatur vertreten. Freie Parteien werden, wenn sie nicht schon am Kapitalmangel scheitern, von den gleichgeschalteten Medien totgeschwiegen oder als radikal diffamiert.

Deshalb können sie auch das Recht auf freie Wahlen gewähren, denn sie wissen genau, dass Wahlen an ihrem Machtmonopol nichts ändern werden.

Scheinbare Machtwechsel sind ganz in ihrem Interesse, denn so verhindern sie, dass Politiker „aus Versehen" das System durchschauen und doch zu einer Machtkonkurrenz werden könnten.

Sie gewähren Meinungs- und Pressefreiheit, denn sie wissen, dass die in Armut gleichgeschalteten Menschen niemals in der Lage sein werden, eine Konkurrenz zu ihren beherrschenden Nachrichtenagenturen und ihren großen Massenmedien aufzubauen.

Sie können das Volk ohne Risiko mit großzügiger Versammlungsfreiheit täuschen, denn sie wissen, dass nur sie, die Herren der Massenmedien, in der Lage sind, viele Menschen zu großen Kundgebungen und Demonstrationen zu mobilisieren.

Sie gewähren das Recht auf Privatschulen, denn sie wissen, dass sie sie über staatliche Vorschriften zu teuren Auflagen zwingen können, die für die arm gehaltenen Bürger nicht zu finanzieren sein werden.

Sie lassen die Menschen Familien gründen, aber sie betreiben systematisch ihre Zerstörung. Keine Methode ist besser dazu geeignet als jene, die Moral des Volkes zu untergraben. Sie sexualisieren die Menschen durch ihre Massenmedien, verharmlosen den Ehebruch, geben künstliche Verhütungsmittel frei, sorgen für ein flächendeckendes Netz von Abtreibungseinrichtungen, liberalisieren Pornografie und erleichtern die Ehescheidung.

Gleichzeitig diffamieren sie die Hausfrau und Mutter und drängen sie in den Arbeitsprozess, sie betreiben die Aufhebung der Geschlechterrollen, die Absetzung des Vaters als Familienoberhaupt, fördern Homosexualität und Perversion.

Sie gewähren das Recht auf Erziehung der Kinder durch die Eltern, denn sie wissen genau, dass die alleinerziehenden Mütter in der moralisch zerrütteten Gesellschaft gezwungen sind, ihre Kinder in ihren staatlichen Betreuungseinrichtungen abzugeben, die immer weiter ausgebaut werden.

Noch lassen sie freie Unternehmer zu, stellen sie aber in den Medien gerne subtil als „Kapitalisten" dar, drehen ständig an der Steuerschraube und benachteiligen sie gegenüber ihren Großkonzernen.

Auch finden sich zunächst noch freie Bauern. Sie werden jedoch überlegt der erdrückenden Macht großer Lebensmittelkonzerne ausgeliefert und in Abhängigkeit staatlicher Subventionen gebracht. Ständige gesetzliche Erschwernisse drängen sie schließlich in Verschuldung, Ruin und Aufgabe.

Sie gewähren Religionsfreiheit – selbst die katholische Kirche wird geduldet –, denn sie wissen, dass sie mit ihren subtilen Diffamierungen in Medien und Staatseinrichtungen, mit einseitiger Geschichtsdarstellung und gezielt eingesetzten Skandalgeschichten die Menschen vom Glauben abbringen und gegen die „Institution Kirche aufhetzen werden. Um die letzten „unverbesserlichen Gläubigen unschädlich zu machen, unterstützen sie „freie" christliche Gemeinden, die in sich uneins und bedeutungslos bleiben.

Um den Menschen eine neue Ideologie aufzudrängen, müssen sie vom Erfahrungsschatz der früheren Generationen abgeschnitten werden. Sie werden also die Traditionen verächtlich machen und klassische Kunst durch moderne Kunst ersetzen. Dennoch gewähren sie freie Ausübung von Kunst und Kultur. Denn sie wissen, dass sie nicht nur mit der konzertierten Macht von Staatserziehung, Medienmonopol und Finanzmacht, sondern auch durch die scheinbar kritischen „alternativen" Kleinkunst-Vereinigungen den kulturellen Untergang steuern werden.

Sie fördern also „moderne Kunst", mit deren Hilfe sie die Weisheit der vergangenen Generationen und die eigene Tradition verdrängen, um das Volk zu verdummen und zu verführen. Sie betreiben die Errichtung einer neuen (Anti-)Kultur, die sie vor allem der Jugend nahe bringen. Ziel der neuen „Jugendkultur" mit moderner Musik, moderner Malerei, modernem Theater, und selbst von sog. Jugendgottesdiensten ist es, die überlieferte Kultur und Tradition zu zerstören. Die moderne Kultur bewirkt subtil die Zerstörung der Familie durch Zersetzung der Sexualmoral, Angriff auf die bürgerlichen Tugenden, das freie Unternehmertum und Diffamierung der kirchlichen Würdenträger bis hin zur Zerschlagung jeglicher Moral und Ordnung.

Mit demselben Ziel der Zersetzung der eigenen Kultur, glorifizieren sie ständig fremde Völker, Kulturen und Religionen, setzen im Gegenzug die angestammte christliche Religion als eine von vielen herab und nutzen jede Gelegenheit, sie in ein schlechtes Licht zu rücken. So sollen die Menschen verunsichert werden, den moralisch-sittlichen Halt und jede Orientierung verlieren.

Sie betreiben die „weltoffene" Gesellschaft; fremde Völker mit ihren Kulturen und Religionen holen sie unter verschiedenen Vorwänden ins Land, um die Einheit im Volke und seine angestammte Kultur und Religion zu zerstören. Schönfärberisch sprechen sie von der „bunten Gesellschaft", bezwecken jedoch in Wahrheit, die Kulturen und Menschen in eine hässliche, dunkelgraue Einheitsmasse zu verrühren, in eine Masse ohne Herkunft und Geschichte, ohne Einheit und ohne Wurzel, ohne Kultur und ohne Orientierung. Jeglichen moralischen Rückgrats beraubt, ist sie der Manipulation der Bankiersdiktatur hilflos ausgeliefert.

Wir haben nun gesehen, welch tödliche Gefahr dem Staatswesen und der Freiheit des Volkes durch die Tücken des Geldes droht. Die Hochfinanz betreibt „linke" Politik, mit dem Ziel der kommunistischen Diktatur.

Nur eine Monarchie und eine freie Kirche könnten den Weg in die Diktatur der Hochfinanz verhindern. Hingegen wäre eine Demokratie mit weitreichenden, vor allem wirtschaftlichen Freiheiten, einhergehend mit dem Niedergang der geeinten, hierarchisch strukturierten Kirche für die Bankiers der ideale Nährboden zur Errichtung eines totalitären Regimes.

Um ihre finanzielle und wirtschaftliche Dominanz in wirkliche, politischgesellschaftliche und schließlich absolute Macht umzuwandeln, müssten die Bankiers also danach streben, Adel und Kirche zu zerstören und die Monarchie durch ein trügerisches System von scheinbarer Freiheit zu ersetzen, in dem ihre Geldmacht zum einzigen und entscheidenden Machtfaktor wird.

Um dies zu erreichen, brauchen die Bankiers die Revolution.

Bei genauer Untersuchung der Wirklichkeit fällt nun auf, dass in der Folge aller historischen Revolutionen der letzten 300 Jahre Scheindemokratien und Scheinfreiheiten eingeführt, die Kirche verfolgt und Zentralbanken gegründet wurden, und sie alle waren von den aufgeführten gesellschaftlichen Transformationen gefolgt. Waren diese Revolutionen schon kommunistische Umstürze und die Machtergreifung der Hochfinanz? Und worum geht es den Drahtziehern dabei?

Teil I: Machtergreifung durch Revolution

Non serviam! – Ich diene nicht!

(Die Parole der Revolution, Luzifer zugeschrieben)

Eine Welt der Revolution

Ein Blick zurück zeigt uns, dass Europa und die fortschrittlichen Staaten vom Christentum und der Kirche geprägt wurden.

Im frühen, glücklichen Mittelalter war das Zinsnehmen durch die Kirche verboten. Es konnte also nicht zur Geldkonzentration und Zinsausbeutung kommen. Deshalb waren die Menschen wohlhabend. In dieser Zeit (1100– 1450) hatten die einfachen Bürger und Bauern im Schnitt 115 arbeitsfreie Feiertage im Jahr. Sie konnten sich aufwendige Mahlzeiten mit häufigem Fleischgenuss leisten. Die Kleidung war farbenfroh, die Häuser reich ausgestattet. Zudem konnten die Menschen viel Geld für Kirche und Kultur spenden. In dieser Zeit entstanden die gotischen Kathedralen. Es war die Blüte der Kultur und der Städtegründungen, besonders im Deutschen Kaiserreich.

Aufgrund des Zinsverbots der Kirche kamen jedoch Bank- Geld- und Zinsgeschäfte überwiegend in die Hand einer kleinen, nichtchristlichen Minderheit, die dadurch zu unermesslichem Reichtum kam. Aber noch gab es eine Gewaltenteilung in Adel, Klerus (Kirche) und Wirtschafts- bzw. Finanzmacht.

Ab dem 16. Jahrhundert jedoch, kam es zu einer Zeit der großen Revolutionen. Und sie sollten die ausgeglichenen Machtverhältnisse dramatisch zugunsten der Finanzmacht verschieben.

Wir werden also die entscheidenden Wendepunkte der Geschichte betrachten, um herauszufinden, was es mit den wichtigsten Revolutionen auf sich hat. Insbesondere drängt uns die Frage, ob die Revolutionen, wie man uns heute glauben machen will, wirklich „von selbst" aus dem Volke heraus entstanden sind. Oder lässt sich vielleicht eine ideologische Handschrift entdecken, die auf ein zielgerichtetes, langfristig angelegtes Vorgehen einer Gruppe mächtiger Hintermänner hinweist? Geht es diesen möglicherweise keineswegs um die Befreiung der Menschen, sondern ganz im Gegenteil um ihre eigenen Machtinteressen?

Untersuchen wir also vor diesem Hintergrund die wichtigen Wendepunkte der europäischen Geschichte, die weltbestimmende Auswirkung hatten:

Die sogenannte Reformation ab 1517,

die Revolution der Niederlande,

die beiden englischen Revolutionen ca. 1640-1690,

den Unabhängigkeitskrieg der USA bis 1776,

die Französische Revolution 1789,

die bolschewistische (russische) Revolution 1917,

die Weltkriege und

die Kulturrevolution von 1968.

Vorbereitung im Untergrund

Revolutionen fallen nicht vom Himmel. Sie müssen langfristig geplant und vorbereitet werden, sie erfordern ein weitverzweigtes Informationsnetz, die rechtzeitige Besetzung von Schlüsselpositionen, die Masse des Volkes muss gegen die bestehende Ordnung aufgehetzt werden. Erst am Ende steht der bewaffnete Kampf.

Diese Vorbereitung zum Umsturz kann nicht offen betrieben werden. Sie bedarf einer geheim gehaltenen und ausgefeilten Organisationsstruktur und enormer finanzieller Mittel. Entgegen aller Zufallstheorien ist es historische Tatsache, dass es eine solche Organisationsstruktur gab und gibt. Die Rede ist von der Freimaurerei.

Daher wird in den

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