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Landser an der Ostfront - Im Höllenkessel von Millerowo: Information + Fotos + Roman - Zeitgeschichte - Zweiter Weltkrieg
Landser an der Ostfront - Im Höllenkessel von Millerowo: Information + Fotos + Roman - Zeitgeschichte - Zweiter Weltkrieg
Landser an der Ostfront - Im Höllenkessel von Millerowo: Information + Fotos + Roman - Zeitgeschichte - Zweiter Weltkrieg
eBook179 Seiten1 Stunde

Landser an der Ostfront - Im Höllenkessel von Millerowo: Information + Fotos + Roman - Zeitgeschichte - Zweiter Weltkrieg

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Über dieses E-Book

Ostfront - 1942/1943: In der russischen Kleinstadt Millerowo befindet sich eines der größten deutschen Nachschublager für die 6. Armee in Stalingrad. Während des sowjetischen Unternehmens "Operation kleiner Saturn" wird die Stadt von der Roten Armee eingeschlossen. Vom 25. Dezember 1942 bis zum 17. Januar 1943 tobte um Millerowo eine erbitterte Kesselschlacht, die mit dem erfolgreichen Ausbruch des Gebirgs-Jäger-Regiments 144 endete.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum13. Apr. 2015
ISBN9783738679465
Landser an der Ostfront - Im Höllenkessel von Millerowo: Information + Fotos + Roman - Zeitgeschichte - Zweiter Weltkrieg
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Autor

Wolfgang Wallenda

Bereits der Debüt-Roman von Wolfgang Wallenda: "Die Frontsoldaten von Monte Cassino" wurde ein kleiner internationaler Erfolg. Erzählt wird der Werdegang des 1939 zwangsrekrutierten Mathias Wallenda, der an Kriegsschauplätzen in Frankreich, dem Balkan, Afrika und Italien eingesetzt war. Es folgten rund 40 Romanhefte unterschiedlicher Genres, die der Autor für zwei große deutsche Verlage schrieb. Wallenda ist Herausgeber des spannenden und dennoch humorvollem Fantasy-Thrillers: FREUNDE MT BISS (Autor: M. J. Wallenda) Der 16jährige James Allington zieht mit seinen Eltern in die vermeintlich ruhige Kleinstadt Green-field in Massachusetts/USA. Kaum angekommen, wird der Teenager Zeuge eines Verbrechens und nach und nach in einen Sumpf mysteriöser Dinge gezogen. James findet heraus, dass er mitten unter Vampiren und Werwölfen lebt. Auch seine neuen Freunde Riley, Kieran und Cassie hüten dunkle Geheimnisse. Die Teenager müssen einander vertrauen, um einen alten Fluch zu bannen, sonst stirbt Riley. Es beginnt ein ungleicher Kampf gegen die Zeit und einen mächtigen Gegner. BÜCHER: "Heimatkrimi - Der Tod kommt aus dem Jenseits" Der Autor sorgt von Beginn an für subtile Spannung, die den Leser abwechselnd mit Thrill und Comedy fesselt. Wenn der brummbärig-gewitzte Oberkommissar Gschwendtner mit dem homosexuellen türkisch-stämmigen Kommissar Emre Gümüs und der aus der Osten der Republik stammenden Poli-zeiobermeisterin Mandy Hammerschmidt auf Verbrecherjagd geht, ist das Unterhaltung pur. Zwischen den Zeilen gelesen, ist es dem Autor gelungen ernste Themen, wie Homosexualität, Migration oder Rassismus locker zu verpacken. regional - spannend - humorvoll --------------------------------------------------------------------------------------- Schwierige Zeitgeschichte behandelt Wallenda informativ in seinen Büchern über den Zweiten Weltkrieg. Der Autor hierzu: Der Zweite Weltkrieg war eines der dunkelsten Kapitel der Menschheit. Es darf nie wieder einen Holocaust geben und auch keinen Genozid, wie z.B. in 1994 in Ruanda. Wie vergesslich die Menschheit ist zeigt u.a. das traurige Beispiel des blutigen Bürgerkriegs in Jugoslawien, der in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts ganz Europa in Atem hielt. Man muss immer wieder aufklären, darf nichts verleugnen und muss rigoros gegen Unrecht vorgehen.

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    Buchvorschau

    Landser an der Ostfront - Im Höllenkessel von Millerowo - Wolfgang Wallenda

    Bildtafel

    Vorwort:

    Lage im Raum Stalingrad Ende 1942

    Die von der Roten Armee im Rahmen der Stalingrader Gegenoffensive durchgeführte Mittlere Don-Operation fand vom 16. bis zum 30. Dezember 1942 statt. Der Deckname lautete: Operation kleiner Saturn.

    Nachdem die deutsche 6. Armee in Folge der sowjetischen Operation Uranus in Stalingrad eingeschlossen wurde, begann die Führung der Roten Armee unmittelbar mit der Planung einer Nachfolgeoperation. Diese trug den Decknamen: Saturn.

    Die russische Südwestfront, befehligt von Nikolai Watutin, und der linke Flügel der Woronescher Front, unter dem Kommando von Filipp Golikow, die Stellungen der italienischen 8. Armee, Heeresgruppe B, am mittleren Don sowie der „Gruppe Hollidt" und der rumänischen 3. Armee der Heeresgruppe Don am Tschir durchbrechen und über Millerowo weiter in Richtung auf Rostow und Taganrog vorstoßen.

    Bei erfolgreicher Mission wäre der gesamte deutsche südliche Heeresflügel, inklusive der noch im Kaukasus stehenden Heeresgruppe A, abgeschnitten.

    Zeitgleich sollte die 6. Armee im Stalingrader Kessel im Zuge der Operation Kolzo durch die Kräfte der Donfront und der Stalingrader Front vernichtet werden.

    Aufgrund des hartnäckigen deutschen Widerstandes sowie des deutschen eingeleiteten Entsatz-Unternehmens zur Befreiung der 6. Armee – das Unternehmen Wintergewitter, musste die sowjetische Operation abgeändert werden.

    Der neue Deckname lautete: Operation kleiner Saturn

    Neue Zielvorgabe war es, die Umschließung von Stalingrad aufrecht zu erhalten und sämtliche Aufbruchsversuche von außen, seitens der Deutschen Truppen, zu verhindern.

    Der Roten Armee gelang es im Rahmen der Operation kleiner Saturn elf Divisionen der Achsenmächte (fünf italienische, fünf rumänische und eine deutsche) sowie drei italienische Brigaden zu zerschlagen.

    60.000 Soldaten der Achsenmächte gerieten in Kriegsgefangenschaft. Stalins Truppen erbeuteten rund 1.900 Geschütze, 180 Panzer und 370 Flugzeuge, stießen 250–300 km vor und erreichten den Rücken der Heeresgruppe Don.

    Aufgrund der sowjetischen Erfolge entschied der deutsche Befehlshaber, Generalfeldmarschall Erich von Manstein, am 23. Dezember 1942, das Unternehmen Wintergewitter abzubrechen. Die Stabilisierung der brüchigen Frontlinie hatte Vorrang. Stalingrad und damit die gesamte 6. Armee waren verloren.

    Lage in Millerowo – eine der wichtigen Lebensadern von Stalingrad

    Als Ende 1942 die sowjetische Winteroffensive unaufhaltsam vorwärts rollte, wurde das Gebirgs-Jäger-Regiment 144, welches der 3. Gebirgs-Division angehörte, als Schutztruppe in die Stadt Millerowo am Glubokaja, einem Nebenfluss des Donez, verlegt.

    An der Eisenbahnstrecke Moskau-Woronesch-Rostow gelegen, war Millerowo ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt. Zudem verlief die Fernstraße von Rostow am Don nach Moskau durch die Stadt, in der sich aufgrund der guten Verkehrslage und Infrastruktur umfangreiche militärische Verpflegungsdepots befanden. Diese mussten vor der immer näher rückenden russischen Südwestfront geschützt werden.

    Am 23. Dezember 1942 erreichten erste russische Verbände Millerowo. Nachdem ein durchgeführter Angriff der Roten Armee erfolgreich abgewehrt werden konnte, wurde die Stadt von den sowjetischen Truppen eingeschlossen.

    Vom 25. Dezember 1942 bis zum 17. Januar 1943 tobte um Millerowo eine erbitterte Kesselschlacht, die mit dem erfolgreichen Ausbruch der deutschen Gebirgsjäger endete. Das Gebirgs-Jäger- Regiment 144 kämpfte sich unter schweren Gefechten und mit hohen Verlusten den Weg frei und erreichte zwei Tage nach dem Ausbruch bei Woroschilowgrad wieder deutsche Stellungen.

    Daten

    Gebirgs-Jäger-Regiment 144

    Aufstellung und Werdegang der Einheit:

    Am 02.03.1942 wurde das Gebirgs-Jäger-Regiment 144 mit drei Bataillonen auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr (Wehrkreis XIII) aufgestellt. Der Stab des neu gebildeten Regiments entstammte aus dem Gebirgs-Jäger-Regiment 100. Die Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften (neben frisch ausgebildeten Rekruten) wurden ebenfalls vom Gebirgs-Jäger-Regiment 100 sowie dem Stamm des Gebirgs-Jäger-Regiments 85 gestellt.

    Das Gebirgs-Jäger-Regiment 144 wurde der 3. Gebirgs-Division (1938 in Graz, Wehrkreis XVIII, aus Kräften der 5. Division und der 7. Division des österreichischen Bundesheeres aufgestellt) unterstellt.

    Privatarchiv des Autors, PA-M-102-Gebirgsjäger brechen auf

    Kommandeure des Regiments:

    Einsätze des Gebirgs-Jäger-Regiments 144:

    1942

    März - August

    Norwegen (Lillehammer, Hamar, Gjövik, Elverum, Stören)

    August

    Russland - Raum Mga (Leningrad)

    September - Oktober

    Gaitolowo (Angriff auf die dort eingekesselten sowjetischen Truppenverbände)

    Oktober

    Mga (Bereich Leningrad) zur Auffrischung

    November – Dezember

    Millerowo (Schutz der Versorgungslager für Stalingrad, Kesselschlacht von Millerowo)

    1943

    Januar

    Millerowo (Kesselschlacht und Ausbruch aus dem Kessel)

    Januar bis August

    Woroschilowgrad / Donez (Abwehrkämpfe entlang der Rollbahn Woroschilowgrad - Woroschilowsk)

    Malo Nikolajewka und Schterowka (Abwehrkämpfe)

    September bis Dezember

    Rückzugskämpfe im Donezbecken bis in den Raum Nikopol

    1944

    Januar bis März

    Rückzugskämpfe nach Krassnyj/Nikolajew

    Verteidigungsstellung Ingluez

    Rückzugskämpfe bis zu Bug

    März bis Juli

    weitere Abwehrkämpfe im Bereich Tschitschekleja bis Dimitrijewka

    Absetzbewegung zum Dnjestr (Unternehmen: Alphabet) unter schwersten Verlusten

    Rückzug bis zu Moldau

    August bis September

    Abwehrkämpfe bei Draceni

    Schutz des Bistritz-Tals

    Rückzugskämpfe bis zu Theiß

    Oktober bis Dezember

    Abwehrkämpfe im Bereich Hohe Tatra

    1945

    Januar bis Mai

    weitere Abwehrkämpfe Hohe Tatra

    Rückzugskämpfe bis südlich Olmütz

    Kapitulation am 08. Mai 1945

    Kriegsverbrechen:

    Bei den Recherchen zu diesem Buch konnte ich keine Kriegsverbrechen finden, welche Angehörigen des Gebirgs-Jäger- Regiments 144 explizit angelastet werden.

    Dies schließt jedoch nicht aus, dass es welche gab.

    Kriegsverbrechen gegen Russland:

    Fest steht indessen, dass der Überfall auf Russland (militärischer Deckname: Unternehmen: Barbarossa) den sog. „Ernährungskrieg" gegen die russische Bevölkerung beinhaltete.

    Das Wirtschaftsrüstungsamt des OKW beschloss in einer Besprechung von General Georg Thomas mit den Staatssekretären der kriegswirtschaftlich bedeutsamen Ressorts am 2. Mai 1941:

    dass der Krieg nur weiterzuführen ist, wenn sich die Wehrmacht im dritten Kriegsjahr komplett aus „Russland" ernährt

    wissend, dass diese Vorgehensweise zweifellos den Hungertod Millionen von Menschen bedeutet

    Das OKW begrenzte aufgrund dieses „Hungerplans" die von den deutschen und verbündeten Streitkräften mitgeführten Nahrungsmittelvorräte auf wenige Wochen.

    Schon im Winter des Jahres 1941/42 kam es in russischen Großstädten zu Hungersnöten, deren erste Opfer Kinder, Alte und Kranke waren.

    Adolf Hitler und dessen Nazi-Regime wollten mit dem Krieg gegen Russland vorrangig nachfolgende Ziele erreichen:

    Schaffung von Lebensraum für die „arische Herrenrasse" im Osten (Dezimierung, Entrechtung und Vertreibung der einheimischen Bevölkerung)

    Vernichtung des Bolschewismus (das wurde von Adolf Hitler bereits 1925 als ideologisch-politisches Hauptziel des Nationalsozialismus erklärt)

    Vernichtung der Juden (Aufstellung von Einsatzkommandos, die hinter der Front die jüdische Bevölkerung durch Massenmorde eliminieren sollte)

    Hierfür war eingeplant, dass große Teile der sowjetischen Bevölkerung vertrieben, versklavt und/oder getötet werden.

    Der Deutsch-Russische Krieg gilt bis heute wegen seiner verbrecherischen Ziele und der harten Kriegführung als der schrecklichste Eroberungs-, Versklavungs- und Vernichtungskrieg, den die moderne Geschichte kennt.

    Millerowo:

    Im Verlauf des schnellen und erfolgreichen Vormarsches der deutschen Truppen im Feldzug gegen Russland, gerieten Millionen russischer Soldaten in Kriegsgefangenschaft.

    Auch in Millerowo, das im Juli 1942 von Wehrmachtstruppen eingenommen und im Januar 1943 von der Roten Armee zurückerobert wurde, richtete man ein Kriegsgefangenenlager ein.

    In einer natürlichen Senke, der Millerowskaja-Grube, entstand das Dulag 125 (Durchgangslager), in dem zwischen 40.000 und 50.000 kriegsgefangene Rotarmisten unter freiem Himmel und bei schlechtester Versorgung ausharren mussten.

    Arbeitsfähige Gefangene wurden zur Zwangsarbeit in den Westen verschleppt. Über die Opfer liegen bis heute keine Zahlen vor.

    Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde am ehemaligen Dulag 125 ein Denkmal errichtet.

    Dienstgrade Gebirgsjäger vs. Wehrmacht:

    Mannschaften und Unteroffiziere

    Offiziere

    Offiziersanwärter

    OA = Offiziersanwärter

    Die Waffenfarbe der Gebirgs-Jäger war hellgrün.

    Feldpost – die Postversorgung im Militärwesen

    Das Feldpostamt war eine kleine, aber dennoch äußerst wichtige Einheit in den Divisionen. Es war für die Soldaten die einzige Brücke zwischen Front und Heimat und somit ein unverzichtbares Bindeglied.

    Die Mitarbeiter des Feldpostamtes trugen die gleiche Uniform wie die Soldaten und unterschieden sich lediglich durch ein schwarzes Ärmelband (an Feldblusen und Mänteln) mit silbern gesticktem Schriftzug „Feldpost". Allerdings waren die Mitarbeiter der Feldpost keine Soldaten, sondern vereidigte (Postgeheimnis) Beamte.

    Die Aufgabe der Feldpost bestand darin, den täglich anfallenden Posteinlauf und Postauslauf zu bearbeiten. Anders als in Friedenszeiten, oder beim Dienst im heimatlichen Postamt, mussten die Beamten auch in schwierigen Phasen, wie beim Vorrücken der Truppen oder bei schweren Rückzugsgefechten, ihrer Aufgabe nachkommen. Die Feldpost sollte den Soldaten immer die „Nähe zur Heimat" vermitteln.

    Eine Sendung zwischen der Heimat und der Front (analog auch umgekehrt) dauerte i.d.R. zwei Wochen. Die abgesandte Sendung kam an - egal ob der Landser seinen Dienst in Frankreich, in Afrika, im karelischen Urwald oder an der Ostfront verrichtete.

    Feldpostsendungen

    Feldpostkarten und Briefe waren bis 100 g gebührenfrei. Der Versand von Ansichtskarten aus dem Frontgebiet war grundsätzlich verboten.

    Päckchen bis 250 g waren gebührenfrei

    Päckchen bis 1.000 g kosteten 20 Reichspfennig

    Die Soldaten erhielten monatlich zwei sog. Zulassungsmarken, die sie per Feldpostbrief nach Hause schickten. Dort wurden sie bei Sendungen (2 x 1 kg oder 1 x 2 kg zzgl. Porto – wie oben angegeben) aufgeklebt.

    Die Maße durften max. 60 cm L x B x H betragen.

    Telegramme waren zugelassen

    Über das Feldpostamt wurden auch Truppenzeitschriften ausgeliefert

    Die Feldpostsendungen wurden nicht an die Einheiten der Empfänger (Name und Dienstgrad) adressiert, sondern erhielten die sog. (fünfstellige) Feldpostnummer. Jede Wehrmachtseinheit hatte aus Gründen der Tarnung ihre eigene Feldpostnummer, die lagebedingt auch gewechselt werden konnte.

    Stationen der Feldpostsendungen:

    Einlieferung

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