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Die Nebelwand: Berichte aus dem Jenseits

Die Nebelwand: Berichte aus dem Jenseits

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Die Nebelwand: Berichte aus dem Jenseits

Länge:
206 Seiten
6 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 4, 2011
ISBN:
9783842395282
Format:
Buch

Beschreibung

Für die meisten Menschen ist der Tod ein schreckliches, endgültiges Ereignis, mit dem sie sich bis zu ihrem Ende nicht auseinandersetzen wollen. In seinem Buch berichtet der Heilpraktiker und Hypnosetherapeut Roland S. Herzhauser sowohl von Nahtoderlebnissen als auch von Kontaktaufnahmen verstorbener Seelen mit hier lebenden Menschen und will dadurch zeigen, dass sich diese Auseinandersetzung für jeden lohnen würde! Sie kann Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben, Trost und Frieden spenden, weil sie erkennen, dass der Verstorbene im Jenseits weiterexistiert und glücklich ist. Sie kann Sterbenskranken die Furcht vor dem unmittelbar bevorstehenden Tod nehmen und gesunde Menschen dazu bringen, das Thema nicht zu verdrängen. Durch die Berichte seiner Patienten und seine eigenen Erfahrungen mit der Welt hinter der "Nebelwand" bietet Herzhauser einen faszinierenden Einblick in einen Bereich, der jenseits der religiösen und realitätsbezogenen Vorstellungen vieler Menschen liegt - und der jedem Einzelnen helfen kann, nicht nur den Tod, sondern auch das Leben besser zu bewältigen.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 4, 2011
ISBN:
9783842395282
Format:
Buch

Über den Autor

Roland S. Herzhauser, geboren 1946, absolvierte nach dem Studium der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Wirtschaftspsychologie die Ausbildung zum Heilpraktiker. Seit 1978 ist Roland S. Herz-hauser in eigener Praxis mit Schwerpunkt Reinkarnationstherapie und Hypnoseverfahren tätig. Persönliches Interesse führte ihn schon in seiner Jugend zur Reinkarnationstheorie. Diese Theorie zu erforschen und Erfahrungen darüber zu sammeln, stellte er in den Vordergrund seiner Therapien. 2011 erschien von ihm bereits der Roman »Orlandos Erzählungen – Warum liebtest du mich in Atlantis?«.


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Buchvorschau

Die Nebelwand - Roland S. Herzhauser

Herzhauser

DER ANFANG

Damit Sie es leichter haben, meinen Weg zu verstehen, gebe ich Ihnen hier einen Einblick in die frühen Erkenntnisse meiner Kindheit. Eigentlich müsste ich meinen »persönlichen Anfang«, die Erinnerung meiner Lebenszeit in diesem Leben noch weiter zurückverlegen. Doch beginnen wir hier: Ich erinnere mich, dass ich im Alter von drei Jahren mühsam einen Küchenhocker aus der Küche vor den Spiegel im Flur schob, auf den Hocker kletterte und mich betrachtete. Diese kleine Person, die ich im Spiegel erblickte, hatte überhaupt keine Ähnlichkeit mit dem Menschen, dem Körper, den ich von meiner letzten Inkarnation her kannte. Vor langer Zeit war ich ein stattlicher Mann mittleren Alters gewesen. Schwarze, gelockte Haare umrahmten ein markantes Gesicht, aus dem dunkle, lebhafte Augen blickten. Jetzt blickten mich die braunen Augen eines kleinen, schmächtigen, dunkelblonden Jungen aus dem Spiegel an. Leicht irritiert schob ich meinen Hocker und wohl auch die Erkenntnis, ein völlig anderes Bildnis als erwartet zu erblicken, zur Seite.

Seit ich bewusst denken kann, habe ich Erinnerungen an frühere, längst vergangene Existenzen und die jeweiligen dazugehörenden Todeserlebnisse. Diese Eigenschaft bewirkte zum einen, dass der körperliche Tod noch nie einen Schrecken für mich hatte. Ich wusste es schon immer. Die körperliche Existenz löst sich auf und wird ohne festen Körper in der anderen Sphäre weitergeführt. Dann, nach mir nicht bekannten Zeit- und anderen Kriterien, wird für die Seele wieder ein Körper erschaffen. In diesem Körper kann sie neue Erfahrungen auf der Erde machen. Diese neuen Erfahrungen dienen der weiteren Reifung der Seele. Interessant ist, dass wir diese Einsichten nicht alleine machen müssen. In der Regel inkarniert die Seele im Verbund mit anderen Seelen, mit denen sie noch gemeinsame Aufarbeitungen aus früheren Existenzen zu erledigen hat.

Diese zu erledigenden Aufgaben können mit negativen wie auch positiven Werten belegt sein.

Doch nun möchte ich von dem Ereignis berichten, das mir in jungen Jahren deutlich vor Augen führte, dass diese materielle Welt, in der wir hier alle leben, nur einen Teil der Wirklichkeit darstellt.

Es war ein Nachmittag wie alle anderen des vergangenen Jahres meiner Erkrankung. Ich, der zwölfjährige Junge, lag, an einer schweren Krankheit leidend, im Bett, fühlte mich unwohl und sehnte mich nach der Abwechslung in der Schule, meinen Schulkameraden, nach meinen Freunden. Strenge Bettruhe war mir vom Hausarzt verordnet. Dieser Anordnung musste ich mich nun schon annähernd ein Dreivierteljahr lang beugen. Das fiel mir, von meiner körperlichen Konstitution her betrachtet, nicht schwer. Schließlich fühlte ich mich, wenn mir nicht noch zusätzlich übel war und mich Schmerzen plagten, meistens schwach und müde.

Wie fast immer, wenn ich mich ausruhen musste, blickte ich an die Decke über meinem Bett. Meine Schullektüre, die mir ein Mitschüler aus der Nachbarschaft routinemäßig nach jedem Schultag vorbeibrachte, lag an meiner Seite. Nie blieben die Überbringer der Hausaufgaben etwas länger bei mir. Mir schien fast, sie ängstigten sich vor mir und/oder meiner Krankheit.

Ich war müde und erschöpft. Die Hausaufgaben hatte ich bereits erledigt. Neben dem zu lernenden Schulstoff und den Hausaufgaben war zur damaligen Zeit das Lesen meine liebste Beschäftigung. So war es mir im zarten Alter von zwölf Jahren gelungen, die Bibel, das heißt das Alte und das Neue Testament, durchzuarbeiten. Im Alten Testament las ich von einem mir gefährlich erscheinenden, weil rachesüchtigen Gott und seinen Propheten, die sich nicht scheuten, die martialischen Aufträge ihres Gottes auszuführen. Bei der Lektüre des Neuen Testaments fiel mir schon damals auf, dass Jesus in seinen Predigten nie von Verfolgung, von ewiger Sünde und von Verdammnis sprach. Er redete von Liebe und Verständnis. Er lebte das Prinzip der Liebe und der Toleranz. Ich fühlte schon damals, dass diese Lehre, die Lehre der Liebe, der Toleranz und des Vertrauens, die Lehre war, die meinem Verständnis vom Leben entsprach. Bei Jesus, so verstand ich es, standen Frauen gleichberechtigt neben den Männern. In keiner Schrift konnte ich erkennen, dass Maria Magdalena eine geringere Rolle innehatte als die männlichen Begleiter Jesu. Auch lehrte Jesu, nicht die Worte der Menschen, ihre Taten seien für den Eingang in sein Himmelreich entscheidend.

An jenem Nachmittag lag ich also wieder erschöpft im Bett. Plötzlich, völlig unvermittelt, ohne jegliche Vorwarnung oder mentale Vorbereitung, änderte sich meine Blickrichtung. Ich schaute von der Zimmerdecke auf mich hinunter. Da lag ein schmächtiger zwölfjähriger, blasser Junge im Bett und blickte mit großen aufgerissenen Augen nach oben, mir direkt in die Augen. Augenblicklich überwältigte mich ein panikartiger Schreck. Im diesem Moment, im Augenblick der Panik, spürte ich einen kurzen Sog, meine Blickrichtung kehrte sich um, und ich schaute wieder aus meinem Körper, der im Bett lag, an die Zimmerdecke. Angsterfüllt und weinend, erfüllt von einem Ereignis, das meinen damaligen geistigen Horizont überforderte, schrie ich nach meiner Mutter. Meine Mutter, eine liebevolle und mit beiden Beinen im Leben stehende Frau, hörte sich erst erschrocken, dann lächelnd meine Geschichte an. Sie meinte, ich sei wohl eingeschlafen und hätte einen etwas merkwürdigen Traum erlebt, den ich jetzt als Teil meiner Realität ansehen würde. Meine Tränen rührten sie. Sie nahm mich in den Arm und tröstete mich, wie so oft mit den Worten: »Du weißt doch selbst, welche lebhafte Fantasie du hast. Vielleicht solltest du etwas weniger lesen.« Diesen Standardsatz: »Du hast eine überbordende Fantasie!«, hörte ich in meiner Kindheit immer wieder. Immer wenn ich meiner Mutter, meinem Vater oder gar dem Pfarrer, der mich ab und zu besuchte, etwas von meinen Erfahrungen, meinen Erinnerungen aus früheren Existenzen erzählen wollte, kam nach kurzer Zeit dieser Satz zur Anwendung. Selbst wenn Bekannte meiner Eltern da waren, die sich nach meinem Befinden erkundigten, hörte ich von meinen Eltern die Worte: »Ja, ja, unser kleiner Roland, intelligent ist er, aber er besitzt eine grenzenlose Fantasie. Diese Fantasie geht ständig mit ihm durch.« Ich lernte im Laufe der Zeit, mit dieser Aussage zu leben und beschloss, immer weniger von meinen Erinnerungen, meinen Erlebnissen zu erzählen. Als logische Schlussfolgerung sprach ich viele Jahre nicht mehr über mein Wissen, über ein Wissen, das von anderen, weit klügeren, weil erwachsenen Menschen nur belächelt wurde.

KONTAKTAUFNAHME

Zu diesem Thema muss ich noch sagen, dass der Kontakt mit dem jenseitigen Bereich nie von mir »angezettelt« wurde. Ich will damit sagen, dass ich weder eine Meditation mit dem Wunsch nach Verbindung mit der geistigen Welt, noch Seancen zur Herbeirufung von Seelen Verstorbener durchgeführt hatte und auch heute nicht durchführe. Der Kontakt kam und kommt immer über die Initiative der »anderen Seite« zustande.

Die erste Kontaktaufnahme erlebte ich als sehr heftig und Angst einflößend. Nie hatte ich verstanden, dass die ersten Worte der Engel, nach dem Lukasevangelium, zu den Hirten auf dem Feld die folgenden waren: »Fürchtet euch nicht! «(Lukas 2,10). Meine Aussage bezüglich der ängstlichen Hirten auf dem Feld zu Bethlehem war bis zu jenem denkwürdigen Tag der Kontaktaufnahme geprägt von Unverständnis und Unwillen: »Wenn mir so etwas widerfahren würde, das wäre eine Show! Ein richtiger Engel, ein Wesen aus dem Jenseits, aus höheren Sphären, das wäre es. Da könnte man sich richtig unterhalten, Themen austauschen und auf ihre Echtheit überprüfen!« Zu allem Überfluss kam ich hin und wieder mit Personen in Kontakt, die anscheinend mit Engeln in Verbindung standen und diese als sanfte, einfühlsame und liebenswerte Gestalten beschrieben.

Am Tag X, dem Tag der Kontaktaufnahme durch Geistwesen aus den jenseitigen Welten, erschien mir kein sanftes Puttenengelchen des Barock. – Es geschah am helllichten Nachmittag. In bester Alltagslaune öffnete ich die Tür zu meinem Schlafzimmer – und erstarrte vor Schreck. In der linken Ecke des Zimmers stand eine helle Lichterscheinung, etwa zwei Meter hoch. Diese Erscheinung hatte die Umrisse eines sehr großen Menschen. Ich konnte keine klaren Konturen, keine sich scharf abzeichnende Form erkennen. Nur schemenhaft erfassbar, ohne erkennbare Gesichtszüge stand dieses Wesen in der Ecke des Schlafzimmers. Eine mir bis dahin unbekannte Energie drückte mich regelrecht an die Wand. Kein Wort wurde gewechselt, keine Ansprache an mich schlotterndes Etwas, wie etwa: »Hallo, ich bin Emanuel …« oder »Ich bin gekommen, um …«, gerichtet. Es vergingen einige Sekunden, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen, bis ich mich aufraffen konnte und meine Beine mich unauffällig aus dem Schlafzimmer trugen. Geschockt setzte ich mich in der Küche an den Esszimmertisch und überlegte, was mir da eben widerfahren war. Rutschst du jetzt in eine schizophrene Phase?, war einer meiner Gedanken. Oder spinnst du dir nur etwas zusammen?

Nach einigen Minuten raffte ich meinen ganzen Mut zusammen, öffnete vorsichtig die Schlafzimmertür und schaute unauffällig in die linke Schlafzimmerecke neben der Tür. – Alles war im grünen Bereich. Nichts und niemand waren zu sehen oder zu spüren. Lediglich mein Gemütszustand war in Aufruhr.

Einige Tage später, ich hatte mich kaum über dieses mich doch stark schockierendes Erlebnis beruhigen können, geschah das Gleiche wieder. Wieder wurde kein Wort gewechselt, nur diese unwahrscheinlich starke Energie lähmte mich regelrecht und drückte mich an die Wand. Da dieses Schockerlebnis mich nun zum zweiten Mal heimsuchte, geriet ich weniger in Panik, hatte ich weniger Angst. Ich legte das gleiche Verhalten an den Tag wie beim ersten Kontakt. Vorsichtig, meinen Blick auf diese Energieerscheinung gerichtet, ging ich rückwärts aus dem Schlafzimmer und schloss die Schlafzimmertür. Nun war ich doch ziemlich verunsichert. Außer diesen denkwürdigen Erlebnissen konnte ich keine Abnormalitäten in meinem Arbeitsleben, in meinem Denkvermögen und meinem Tagesablauf, in meinem Verhalten feststellen. Die auf dieses zweite Erlebnis nachfolgenden Tage verliefen unauffällig und normal. Keine besonderen Vorkommnisse. Dann geschah es wieder. Einige Tage später erschien die Lichterscheinung deutlich sicht- und spürbar (auch wieder am helllichten Tag) auf dem Balkon vor meinem Schlafzimmer. Das Energiewesen stand auf dem Balkon und blickte mich durch die Balkontür an. So empfand ich es damals. Obwohl auch bei diesem Kontakt keine Gesichtszüge zu erkennen waren, hatte ich den Eindruck, dass die Erscheinung mich genau musterte. Mein Mut war in den vergangenen Tagen und Wochen nicht größer geworden. Also schlich ich wieder aus dem Schlafzimmer und beschloss, dass es so nicht weitergehen konnte. Jetzt war für mich der Zeitpunkt gekommen, etwas zu unternehmen. Falls ich unter Halluzinationen leide, dann lässt sich das doch relativ einfach überprüfen, sagte ich mir. Wenn diese Geistwesen schon Kontakt mit mir aufnehmen wollen, werde ich sie bitten, es auf eine Art zu tun, die mir keine Angst einflößt und die mir meine Handlungsfähigkeit, körperlich wie mental, lässt. Erscheinen sie wieder, dann habe ich wirklich ein Problem, das behandlungsbedürftig ist. Gehen sie auf meinen Wunsch ein, dann muss ich sehen, wie sich diese Angelegenheit weiterentwickelt. Ob etwas dran ist oder ob die »überbordende Fantasie« meiner Kindheit mich im Alter von 30 Jahren eingeholt hat.

An dem Abend der »Balkonerscheinung«, vor dem Einschlafen, meditierte ich zum ersten Mal bewusst mit der Absicht, meinen Wunsch, die Kontaktaufnahme möge für mich stressfrei werden, an die richtige Adresse (wer immer das auch sein mochte), weiterzugeben. Nach der meditativen Phase schlief ich ein und hatte einen schönen Traum. Ich befand mich auf einem Spaziergang an einem Korallenstrand (mein Lieblingstraum). Plötzlich wurde das fließende Traumgeschehen angehalten, meine Traumhandlung stand still. Das feststehende Bild schob sich wie eine Leinwand, die man zur Seite schiebt, seitlich weg. Von einem feinen Nebel umgeben standen drei Lichterscheinungen vor mir, die jetzt nichts Beängstigendes mehr ausstrahlten. Sie sprachen kein Wort. Dennoch war mir bewusst, dass sie mich aufforderten, zu ihnen zu gehen. Langsam bewegte ich mich auf sie zu. Sie nahmen mich, einer hinter mir, je einer rechts und links an meiner Seite, in einen Bereich mit, in dem ich meinen Körper nicht mehr fühlte. Meinen Körper war irgendwie schwerelos, und er war in diesem Moment unwichtig. In die Dimension, in der ich mich mit den drei Geistwesen bewegte, gelangt kein Körper, der in der dreidimensionalen Welt zu Hause ist. Meine drei Begleiter bemerkten mein Erstaunen über die veränderte Körperwahrnehmung oder besser: Nichtwahrnehmung. Sie deuteten mir an, ich solle mich umsehen. Erstaunt stellte ich fest, dass mein Körper friedlich schlafend im Bett lag. Diese Erkenntnis schockte mich keineswegs. Ich nahm sie als gegeben hin. Im Umgang mit diesen drei Freunden aus der anderen Dimension wurde mir als Erstes bewusst, dass diese drei Energiewesen mich seit meiner Geburt begleiteten und mich auch weiterhin, während meiner irdischen Existenz, begleiten würden. Diese drei hatten zu verschiedenen Zeitpunkten versucht, Kontakt zu mir aufzubauen und waren vorerst an meiner energetischen Minderbemitteltheit und meiner Angst gescheitert. Jetzt, in dieser Dimension, waren meine Angst und das Gefühl, durch diese kraftvolle Energie an die Wand gedrückt zu werden, nicht mehr vorhanden. Aber auch ich in dieser Sphäre konnte ich keine Gesichtszüge bei meinen drei Begleitern entdecken. Die mich führenden Wesen bestanden aus reiner Energie. Nur so kann ich sie beschreiben. Helles, blendfreies, milchfarbenes Licht, das Liebe und Zuneigung ausstrahlte, macht das Erscheinungsbild meiner jenseitigen Helfer aus. Über die ganzen späteren Jahre der Führung und Leitung habe ich immer nur ihre Ausstrahlung, ihre Liebe kennengelernt. Wahrscheinlich werde ich erst beim endgültigen Übertritt in die andere Dimension die wahre Erscheinung, die wahre Gestalt und das wahre Aussehen meiner Freunde ertragen können und dann auch erfahren dürfen. Dieser spannende Moment wird kommen. Nichts ist so sicher!

EINSCHRÄNKUNGEN

Eine Merkwürdigkeit kann ich bis zum heutigen Tag nicht wirklich schlüssig für mich erklären: dass bei fast allen Kontakten, die ich mit der jenseitigen Welt und den in ihr lebenden Seelen hatte und habe, eine bemerkenswerte Einschränkung auftrat und immer noch auftritt. Ich kann mich an alle einleitenden Begebenheiten mit meinen drei jenseitigen Begleitern erinnern. Sie waren und sind anwesend, und ich wurde und werde in ihrer Anwesenheit mit anderen Seelen konfrontiert. Wollte die Seele, die Kontakt mit mir aufnahm, mir eine persönliche Botschaft (auch zu meiner seelischen Weiterentwicklung?) überreichen, so trat die erwähnte Einschränkung in Kraft. Diese Treffen sind allesamt mit dem Geheimnis des »Nichtwissens«, des »sofortigen Vergessens« im Wachbereich gezeichnet. Was bei diesen Treffen besprochen wurde, ist in meinem wachen Erinnerungsvermögen nicht mehr vorhanden. Ich weiß noch, mit wem ich mich treffen durfte, kann in der Regel

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