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Der Kopfbahnhof: Thriller

Der Kopfbahnhof: Thriller

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Der Kopfbahnhof: Thriller

Bewertungen:
3/5 (1 Bewertung)
Länge:
126 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 21, 2019
ISBN:
9783844892994
Format:
Buch

Beschreibung

Ein Schauspieler gründet im Auftrag der Finanzindustrie eine Bürgerinitiative, um den Umbau eines Kopfbahnhofes in einen Durchgangsbahnhof zu verzögern. Die von der Bürgerinitiative erreichte Verschiebung des Projektbeginns bedeutet für den wichtigsten Bankkunden und lokalen Bauunternehmer eine Vervielfältigung seiner Gewinne, denn eine Verzögerung bedeutet, dass alle vorher getroffenen Preisabsprachen hinfällig werden und die Kosten des Projektes explodieren.

Um ihre Ziele zu erreichen, schreckt die Finanzwelt weder vor Entführung noch vor Mord zurück. Mitwisser werden gnadenlos eliminiert. Als ein Hamburger Kriminalbeamter beginnt den Braten zu riechen, sind wichtige Zeugen bereits nicht mehr am Leben oder im Ausland untergetaucht. Werden die Ermittlungen ins Leere laufen?

Der Kopfbahnhof ist der erste Bank einer Trilogie mit dem Titel "Marionetten der Macht". Der zweite Bank mit dem Titel "Die Hintermänner" ist bereits in 2019 erschienen.
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 21, 2019
ISBN:
9783844892994
Format:
Buch

Über den Autor

Der Autor studierte Philosophie, Rechtsgeschichte, Wirtschaftswissenschaften und Informatik und bekleidete Spitzenpositionen im Finanzsektor sowie in der Technologiebranche. Er lebt heute in Hamilton, Bermuda und unterstützt Start-ups bei der Entwicklung disruptiver Geschäftsmodelle sowie diverse soziale Initiativen.


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Alle Handlungen, die Namen aller Personen

und Unternehmen sowie die Orte dieser

Handlung sind frei erfunden. Ähnlichkeiten oder gar

Wortgleichheiten sind rein zufällig.

Inhaltsverzeichnis

Zuhause

Im Auto

Gefangen

Fertig

Nichts wie weg

Im Keller

Das Team

Die Zentrale

Flucht

Der Spielplan

Mein Keller

Sein Zweck

In Afrika

Stoppt den Bahnhofsumbau

Leichtes Geld

Geld einsammeln

Fès

Am Telefon

Bens letzte Erinnerungen

Anfang gut, alles gut

Der Abwasch

Geldübergabe gescheitert

Der Sonne entgegen

Motivation

Die Erlösung

Soko Warten

Bring es zu Ende

Zahltag

Nass und überrascht

Umbertos letzte Nacht

Im Polizeibericht nichts Neues

Auf und davon

Ein Zimmer am Strand

Gran Canaria oder die Welt

Ermittlungen im Schneckentempo

Flügeltüren

Iberia

Die Szene

In Erwartung

Zu Gast im Paradies

Manöverkritik

Hola

Das Telefonat

Die Seele baumeln lassen

Kaufen

Totenstille

Der Kofferträger

Flucht vor der Vergangenheit

Der Abflug

Gegenmaßnahmen

Der Zettel

Warten

Dienstbeginn

Kontaktsperre

Ein Hauch von Freiheit

Zuhause

Shit, jetzt war‘s passiert. Hätte ich nicht den Lappen im Mund, ich würde schreien, laut und wild, ein Pressen, ein wütendes Zusammendrücken der Kiefer auf dem Lappen, das mir half die Wut umzuleiten, bis es schmerzte und der Lumpen sich trocken in die Haut rieb und ich spürte. Du bist noch am Leben.

Niemand hatte es bemerkt, als man mich aus dem Haus führte, ja schleppte, zog und riss und trat, hier in Altona, mitten im Verkehr. Der Fahrradfahrer, den wir fast umrannten, der absteigen musste, sich aber nicht zu wundern schien.

Erst im Auto bekam ich dann eine Gesichtsmaske und es wurde dunkel. Ich war froh, denn ich hatte keinen der Entführer erkannt, mein Herz schlug bis es mir fast den Atem zu nehmen drohte. „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder", aber auch in der Oberstadt hatte ich keine Brüder.

Wer sollte es eigentlich merken? Wem wollten die eigentlich ein Entführerschreiben schicken? Warum sind wir nicht einfach zum Geldautomaten? Ich rufe dann meine Versicherung an, die zahlen in solchen Fällen, aber gesprochen hatten die noch nicht mit mir.

Mein Cousin Caspar war auf diese Weise berühmt geworden. „Der hätte eigentlich seinen Entführern ein Gehalt für PR zahlen müssen", hatte ich immer gespottet, und wie unrecht ich ihm da getan hatte, wurde mir nun erst klar, aber ich, das war mir auch klar, ich wollte doch gar nicht berühmt werden. Ich wollte einfach nur leben, anders sein, nicht so materialistisch, ich wollte so leben wie mein Vater immer erzählte, dass er leben würde, wenn er kein Geld zur Verfügung hätte. Ich wollte bescheiden leben, laut protestieren gegen die Welt der Ungerechtigkeit, des Hungers, der Not und der Verschwendung, den Zerfall dieses Systems beschleunigen, bevor es uns alle frisst.

Ich trug Jeans, ein kariertes Flanellhemd, ich war noch etwas bekifft, hatte gerade meinen Morgenkaffee getrunken, obwohl es schon halb elf war oder gerade deshalb und hatte mich schon auf die Reise nach Nevada gefreut, einen neuen Schamanenkurs, auf den ich lange hingelebt hatte, denn eines war mir klar, auch unser Gesundheitssystem war nur zu retten, wenn wir Liebe statt Kommerz walten ließen.

Es klingelte, ich ging an die Türe, ich bekam einen in die Fresse, ich taumelte, sie schoben mich in die Wohnung, zwei drängten sich hinter mich, ein Dritter packte mich am Hals und schob mir den Lumpen in den Mund, der Erste drehte mir einen Arm auf den Rücken, den ich mir vors Gesicht halten wollte, der Zweite klebte mir noch ein Stück Klebeband über den Lumpen, den ich vergeblich wieder auszuspucken versuchte und drehte mir dann noch den zweiten Arm auf den Rücken. Ich bekam noch ein Klebeband, diesmal über die Augen, eih, die Wimpern rissen ab und so zogen und schoben sie mich aus der Türe, die laut zu krachte, die Treppe herunter, ich schlug mehrfach mit den Knien auf die Stufen und sie rissen mich immer wieder hoch, ein Zerren, Reißen, und jetzt noch gegen den Radfahrer, der glotzte wohl nur blöd und dann wurde es dunkel im Auto, irgendwo im Verkehr in Hamburg Altona, sie hatten mir noch eine Kapuze übergestülpt.

Im Auto

Am liebsten hätte ich ihm die Türe eingetreten und ihm dann immer wieder in die Fresse geschlagen, aber wir wollten ja noch sein Geld und dafür brauchten wir ihn bei Laune und Hoffnung. Den Lappen habe ich ihm weit reingetan, ihm den Arm auf den Rücken gedreht und ihn dann ordentlich die Treppe herunter geschleift und immer schön daran denkend, dass er mit seinen Drecksfingern meine Angie oder doch lieber nicht daran denken? Doch, ich brauchte diese Wut, um ihn schikanieren zu können.

Atze hatte Angie auf Ben angesetzt und ich war dumm genug gewesen und hatte meine Zustim-mung gegeben, aber wie hatte dieser alte Drecksack Ben nur glauben können, dass er zu uns gehört? Ab mit ihm ins Auto, die Türe zu und erst einmal raus aus der Stadt.

Werner, Atzes Auftraggeber, hatte uns ein Haus in Wedel besorgt. In dieser Richtung, so meinte er, würden die am wenigsten suchen; das Grundstück war riesig und das Mitarbeiterwohnhaus, eher ein Schuppen, weit hinten im Garten versteckt, die Fenster abgehängt und gedämpft, der Keller war ohnehin schalldicht. Aber erstmal mussten wir nach Wedel, die Elbchaussee entlang.

Hier hatte er immer versucht Angie zu beeindrucken und sie bis in sein Elternhaus nach Blankenese geschleppt. Die Eltern hatten einen Hund und so passte Ben uns besser ins Konzept als die zwei Alten, die ohnehin vermutlich vor Schreck schon gestorben wären. Nein, ein 50-jähriger Drecksack lebt da länger.

Wie der nur hatte glauben können, Angie mit seinem Konsumverzicht zu beeindrucken. „Blöde ist der, hatte sie gesagt, „selbst das Gartenhaus seiner Eltern würde mir als Villa reichen, dafür sei sie bereit zu morden, hatte sie gesagt und mir dann an den Schwanz gefasst und geflüstert: „Aber das machst Du doch für mich, sie hatte wieder gelacht und würde danach sicherlich meinen das so nicht gemeint zu haben. Ich versuchte sie zu nehmen, aber sie wendete sich ab und meinte nur, „Du musst noch was tun für dein Geld und verschwandt lachend im Bad, das sie leider hinter sich abschloss.

Ben hatte immer betont, von dem ganzen Luxus seiner Eltern nichts haben zu wollen und doch konnte er sich nie ganz davon trennen. Der komische Stier mit dem Männerkopf über seinem Bett, so hatte uns Angie erzählt, war ein

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