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Faulspecht trifft Kartoffelbär - Kindergeschichten zu allen Jahreszeiten

Faulspecht trifft Kartoffelbär - Kindergeschichten zu allen Jahreszeiten

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Faulspecht trifft Kartoffelbär - Kindergeschichten zu allen Jahreszeiten

Länge:
162 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 8, 2013
ISBN:
9783732223503
Format:
Buch

Beschreibung

Hallo liebe kleine und grosse Lesekäfer!

Wenn Ihr gerne erfahren wollt, warum der Faulspecht ››Faulspecht‹‹ heißt, und der ››Kartoffelbär‹‹ nur Kartoffeln mag und die ››Regentropfen‹‹ auf einmal bunt sind, dann braucht Ihr Euch nur dieses Buch vorlesen zu lassen, oder es selber lesen.
Habe ich Euch neugierig gemacht? Das wäre super!

Also viel Spaß beim Erforschen.
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 8, 2013
ISBN:
9783732223503
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Faulspecht trifft Kartoffelbär - Kindergeschichten zu allen Jahreszeiten - Traudl Heuer

Faulspecht trifft Kartoffelbär

Kindergeschichten zu allen Jahreszeiten

Traudl Heuer

Books on Demand

Dieses Buch soll für meinen Enkel Cedric als Erinnerung sein, denn durch ihn sind viele dieser Geschichten entstanden.

Ich danke allen, die mir bei der Erstellung meines Buches geholfen haben.

Ohne sie wäre vieles nicht machbar gewesen.

Inhalt

Wintermaus Penelope

Aufregung in Osterhasenhausen

Mäusegeburtstag

Wer von Euch kennt Wassermäuse?

Das traurige Wassermäuschen mit dem blauen Schwänzchen

Gestatten, mein Name ist Kartoffelbär

Die gefährlichen Abenteuer vom kleinen Grashalm

Wie der Faulspecht zu seinem Namen kam

Die Regentropfenfamilie

Zwitscherichs Bruchlandung

Pony Silberstern

Tschüß, mein stacheliger Freund

Das vergessene Frühstücksbrot!

Immer Ärger mit dem Störteufel!

Marco und sein fliegender Freund

Vom Haselhörnchen und Jammerlappen

Zimtsternchens Wunschtraum

Engelchens 1. Ausflug zur Erde

Warum der Nikolaus das Tanzen lernte

Die Geschichte von der Weihnachtskugel ››Berta‹‹

Die vorwitzige Schneeflocke

Wintermaus Penelope

Es hüpft im Wald durch tiefen Schnee,

die Wintermaus Penelope.

Sie hatte sich an diesem Tag,

aus ihrem Bau heraus gewagt.

Es war zwar richtig eisig kalt,

verschneit der ganze Tannenwald

und auch auf jeder Tannenspitze

saß eine dicke, weiße Mütze.

Das alles machte Penelope nichts aus,

denn sie war eine richtige Wintermaus.

Ihr gefiel es, im Schnee herumzulaufen,

sich zu wälzen im Schnee, in ganz großen Haufen.

Sie hatte ja ein dichtes, graues Fell,

und deshalb fror sie nicht so schnell.

In ihrem Schnurrbart hingen bereits Eiskristalle.

››Wo seid ihr andren Mäuschen alle?‹‹

So rief sie durch den Winterwald.

››Hier draußen ist es zwar recht kalt,

doch wenn wir rennen, flitzen, laufen,

nebenbei auch mal verschnaufen,

nach Schneeflocken jagen und sie erhaschen,

das wird uns großen Spaß wohl machen.‹

Penelope schaute im Kreis sich um,

aber kein Mäuschen kam, alles blieb stumm.

››Was seid ihr für faule Mäuse doch,

die nur sitzen in ihrem Mauseloch.

Glaubt mir, der Winter ist wunderschön,

da kann man seine Spuren im Schnee eingedrückt sehn,

und die Schneeflocken zaubern auf unser Fell

weiße, glitzernde Punkte superhell.

Ihr wisst gar nicht, was ihr hier draußen verpasst

Im Winterwald mit all seiner Pracht.‹‹

Doch kein Mäuschen ließ sich blicken und spielte mit,

Penelope so langsam nun unter kalten Füßen litt.

Kalt wurden auch ihr Schwänzchen und ihre Ohren.

So allein fühlte sie sich richtig verloren.

Da kam eine Schneeflocke und setzte sich auf ihre Nase.

Unterm Busch hervor blinzelte ein kleiner Hase,

vom Baum herunter huschte mit buschigem Schwanz,

ein Eichhörnchen und vollführte einen lustigen Tanz.

Nun war unsere Wintermaus Penelope,

nicht mehr allein im tiefen Schnee.

Schneeflocke, Hase, Eichhörnchen und Maus,

spielten vergnügt im schneebedeckten Laub.

Sogar die Sonne schickte einen Strahl,

zu der vergnügten spielenden Schar.

Müde, doch froh, am Abend dann kroch

unsere Wintermaus Penelope in ihr Mauseloch.

Kuschelte sich schnell in ihr Winternest

und schlief bis zum Morgen tief und fest.

Denn Penelope, unserer Wintermaus,

macht der Winter gar nichts aus.

Aufregung in Osterhasenhausen

››Ha, ha, hatschi, wer oder was kitzelt mich denn da an meiner Nase?

Ich bin doch noch sooo müde‹‹, sagte der kleine Hase ››Löfelohr‹‹ und steckte sein Näschen ganz schnell wieder unter die Bettdecke, so dass nur noch die Ohrenspitzen herausschauten. ››Na, du kleiner Langschläfer, willst du denn gar nicht wach werden? Ich bin es, der Sonnenstrahl. Draußen ist Frühling und Ostern steht vor der Tür. Da habt ihr Hasen doch alle Pfoten voll zu tun, um die Menschenkinder zu erfreuen.‹‹

››Was ist?‹‹ Der kleine Hase kam wie ein Pfeil unter seiner Decke hervor, rieb seine Augen, schaute den Sonnenstrahl ganz erschrocken an und sagte: ››Warum hast du mich denn nicht früher geweckt? Jetzt muss ich mich aber eilen, damit ich bis Ostern alles fertig bekomme! Ach du liebe Zeit, wo sind denn nur mein Hemd und meine Hose? Wie soll ich denn noch wissen, wo ich alles vor meinem Winterschlaf hingelegt habe‹‹, jammerte Löfelohr.

››Siehst du, das kommt davon, wenn man so lange schläft‹‹, lachte der Sonnensstrahl und leuchtete das ganze Zimmer des kleinen Hasen aus, damit er sehen konnte, dass seine Anziehsachen in der hintersten Ecke lagen. ››Meine Schuhe fehlen auch noch! So meldet euch doch, ich habe es schrecklich eilig.‹‹ Ganz aufgeregt hoppelte Löfelohr hin und her, aber die Schuhe fand er nicht. Sie hatten sich unterm Bett verkrochen und freuten sich, dass er sie nicht sah. ››Ich weiß ich hatte Schuhe, bevor ich schlafen ging‹‹, meinte der kleine Hase. ››Ich werde euch auch ganz doll putzen, damit ihr schön glänzt und mir bei der Arbeit zusehen könnt.‹‹ Aber die Schuhe blieben da, wo sie waren und tuschelten miteinander.

››Nein, diesmal soll er suchen! Immer schmeißt er uns irgendwo anders hin, verbeult uns unsere Nase und verknotet unsere Schuhbänder.

Dann reißt er wie wild daran herum und macht sie kaputt.Wenn er etwas liebevoller mit uns umgehen würde,dann kämen wir auch zum Vorschein. Hier sind wir, Löffelohr!‹‹, riefen die Schuhe. ››Wir sagen dir aber nur, wo wir sind, wenn du uns versprichst, dich zu ändern. Sonst darfst du weiter suchen und wirst Ostern verpassen.‹‹

››Ach, sagt mir doch, wo ihr euch versteckt habt. Ich mache auch alles, was ihr wollt!‹‹

››Dann verbeule uns nicht mehr die Nase und reiß nicht so doll an den Schuhbändern, dass sie kaputt gehen, wenn du es eilig hast.

Wir tragen dich ja auch überall hin, drücken dich nicht und lassen dich keine kalten Füße bekommen‹‹, antworteten die Schuhe. ››Habe ich das wirklich mit euch getan? Oh, entschuldigt bitte, das wollte ich nicht. Ab heute werden wir zusammenhalten, und wenn ich es wieder einmal vergessen sollte, dann erinnert mich an mein Versprechen.>>

››Also gut, mein Freund, wir nehmen dich beim Wort. Schau unter deinem Bett nach, da stehen wir, und zwar hinter dem gelben Farbtopf, den du auch einfach darunter geschoben und seit dem letzten Osterfest stehengelassen hast.‹‹ ››Ja,ja,du bist und bleibst ein Schussel!‹‹ Mit diesen Worten kam Mutter Hase gerade zur Türe herein, um ihren Langschläfer zu wecken, denn sie hörte gerade noch die Worte der Schuhe.

››Löffelohr, nun mach aber, dass du fertig wirst. Müssen denn immer alle auf dich warten? Vater ist schon richtig ärgerlich. Deine Schwestern sind bereits zu den Hühnern gelaufen, um die Eier zu holen und du siehzu, dass du zu Vater in die Werkstatt kommst‹‹. ››Ich habe aber Hunger, kann ich denn nicht erst frühstücken? Mit leerem Bauch kann man nicht arbeiten, das hast du immer gesagt, und wenn ich nicht arbeite, gefällt es Vater auch nicht.‹‹ ››Löffelohr, jetzt ist es aber genug! Beeil dich und geh in die Küche. Da steht dein Frühstück. Anschließend hilfst du Vater, die Farben zu sortieren. Wenn deine Schwestern zurückkommen, dann werden die Eier gefärbt.‹‹

Schnell verschwand Löffelohr in der Küche und ließ sich das Frühstück genussvoll schmecken. Alle seine Barthaare klebten von dem süßen Honig, den er sich auf die lange frische Möhre gestrichen hatte. Auch ein paar Tröpfchen Milch blieben in seinen Mundwinkeln zurück.

Dann lief er hurtig zu Vater in die Malerwerkstatt. ››Hier bin ich‹‹, rief Löffelohr schon von weitem, um seinen Vater friedlich zu stimmen. Er wusste ja von der Hasenmutter, dass er ungeduldig erwartet wurde. ››Mein lieber Herr Sohn‹‹, wurde er auch gleich von ihm empfangen, ››muss ich immer auf dich warten?‹‹ Schuldbewusst hingen Löffelohrs Ohren herunter, da er sich schämte. ››Du weißt doch, dass wir Ostern viel zu tun haben. Schlafen und faulenzen kannst du später. Nimm also deine Schürze und suche mit mir die Farben für die Eier.‹‹ Sie stellten die ganze Werkstatt auf den Kopf, aber von den Farben war weit und breit nichts zu sehen. ››Wo haben wir sie nur hingestellt, sie müssen hier im Regal sein. Aufgebraucht haben wir sie voriges Jahr nicht, oder? ››Löffelohr, kannst du dich nicht mehr erinnern, wo sie sind?‹‹ ››Nein, Vater, ich weiß es auch nicht. Was machen wir nur, wenn wir keine mehr haben? Wo bekommen wir bloß neue her?‹‹ ››Ja, mein Sohn, das wird schwierig. Wir werden die Blumen, die jetzt schon blühen, fragen müssen, ob sie für uns ein paar Farben übrig haben oder ob sie uns neue herstellen können.‹‹

Löffelohr zog seine Schürze eilig aus, hängte sie an den Haken und lief zur großen Wiese hinter dem Hasenhaus. Sie war bereits wunderschön grün und leuchtete voller bunter Blumen. Da war das Schneeglöckchen. Es wiegte sein Glöckchen hin und her, und ein kleiner zarter Ton verzauberte die Luft. Neben ihm leuchtete ein gelber Krokus. Aber was war denn das? Seine Blütenblätter waren ja ganz ausgefranst und er ließ traurig sein Köpfchen hängen. Die blauen Krokusse legten zärtlich ihre Stängelchen um ihn, weil sie ihn trösten wollten. Löffelohr bekam ganz feuchte Augen, weil ihm der kleine gelbe Krokus so leid tat und fragte: ››Was ist denn mit dir passiert?‹‹ ››Ach, jammerte er, ››eine Amsel kam und hatte mich zum Fressen gern. Nur mich hat sie so zerrupft, die anderen wollte sie nicht.‹‹ ››Warum hast du dich denn nicht gewehrt und ihr gesagt, sie soll das lassen?‹‹ ››Habe ich ja, aber sie hat nicht auf mich gehört. Sie meinte, ich sei so wunderschön gelb wie die Sonne. Und weil die Sonne so herrlich warm wäre, wäre ich das bestimmt auch und das täte ihrem Bauch so gut. Der Winter sei lang und ihr Bauch immer kalt und hungrig gewesen. Also hat sie mich mit Wonne verspeist und zerrupft, und nun sehe ich so aus.‹‹ ››Weine nicht, kleiner Krokus,‹‹ sagte Löffelohr, ››weißt du, ich bin auf die Wiese gekommen, um euch Blumen zu bitten, uns von euren Farben etwas abzugeben. Ihr wisst ja, dass wir Hasen zu Ostern die Ostereier bunt anmalen müssen. Scheinbar haben wir voriges Jahr alle unsere Farben verbraucht und vergessen, neue zu besorgen. Nun stehen wir ganz schön dumm da. Die Kinder werden bestimmt traurig sein, wenn sie diesmal nur weiße Eier in ihren Nestern haben. Deshalb bitte ich euch, helft mir!‹‹ ››Das machen wir doch‹‹, riefenalle schon blühenden Blumen und auch das Gras im Chor. ››Sag uns, was du brauchst und du sollst

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