Finden Sie Ihren nächsten buch Favoriten

Werden Sie noch heute Mitglied und lesen Sie 30 Tage kostenlos
Lottokratie Entwurf einer postdemokratischen Gesellschaft: Band 4 der Reihe: Geschichte der Zukunft

Lottokratie Entwurf einer postdemokratischen Gesellschaft: Band 4 der Reihe: Geschichte der Zukunft

Vorschau lesen

Lottokratie Entwurf einer postdemokratischen Gesellschaft: Band 4 der Reihe: Geschichte der Zukunft

Länge:
37 Seiten
22 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 18, 2011
ISBN:
9783842309159
Format:
Buch

Beschreibung

Der simpelste Ansatz wäre die Sitze im Parlament unter der Bevölkerung zu verlosen.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 18, 2011
ISBN:
9783842309159
Format:
Buch

Über den Autor

Der Autor studierte Philosophie, Rechtsgeschichte, Wirtschaftswissenschaften und Informatik und bekleidete Spitzenpositionen im Finanzsektor sowie in der Technologiebranche. Er lebt heute in Hamilton, Bermuda und unterstützt Start-ups bei der Entwicklung disruptiver Geschäftsmodelle sowie diverse soziale Initiativen.


Buchvorschau

Lottokratie Entwurf einer postdemokratischen Gesellschaft - Christopher Frey

fassen.

Soziale Eigeninitiative

Als ich mit etwa 12 Jahren mit meinen Eltern in ein neues Wohngebiet umzog, erlebte ich, dass dort ein Architektenwettbewerb zur Erstellung eines neuen Kinderspielplatzes für eben dieses Wohngebiet ausgeschrieben wurde. Den Preis in Höhe von damals 30.000,- DM gewann ein junger Architekt.

Der neue Spielplatz bestand aus einem abgesägten Baum zum Klettern, einer Wippe und einem umgelegten Kanalisationsrohr zum Durchkrabbeln. Ebenfalls wurde ein Bolzplatz angelegt. In nunmehr fast 40 Jahren habe ich nie ein Kind auf dem Spielplatz oder Kinder auf dem Bolzplatz gesehen. Nur auf dem Acker hinter dem Bolzplatz trainierte der benachbarte Zahnarzt das Golfspiel, was die Absurdität des Szenarios nur erhöhte.

Meine Frage schon damals war: Warum baut man in einem Wohngebiet mit wenig Kindern und vielen Gärten Spielplätze? Aber vor allem: Warum hat man die 30.000,- DM nicht als Budget für die Anwohner genutzt und hat die Väter mit ihren Kindern am Wochenende selbst einen Spielplatz nach ihrem Geschmack bauen lassen?

Da in der Schule Eigeninitiative nicht gefragt war, engagierte ich mich sehr früh im sozialen Bereich, ehrenamtlich in der Behindertenarbeit und der Altenpflege. Eigeninitiative war damals keinen Einschränkungen unterworfen. Ich wurde auch nie gefragt, was ich für eine Ausbildung¹ hätte, was bei einem 14- Jährigen sich ja auch erübrigte.

Mit 16 entschied ich mich Drogentherapeut zu werden. Ich führte ein Gespräch in einer Klinik und auch dort fragte niemand nach meiner Ausbildung. Leider wurde nur eine Frage gestellt: „Hast Du wenigstens Drogenerfahrung, was ich verneinte und damit offensichtlich als „nicht qualifiziert galt. Meine eigenen Versuche in der Folge „selbstständiger Drogentherapeut" zu werden, endeten grenzwertig und erfolglos.

Als ich 19 war, erarbeitete ich ein Konzept, wie man Behindertenarbeit in meinen Augen besser gestalten könne. Mein Ziel war es, weg von den schönen Heimstätten im Wald und der damit verbundenen Hospitalisierung zu kommen. Mein Ziel war es, mit den Patienten näher am Leben und weitestgehend

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Lottokratie Entwurf einer postdemokratischen Gesellschaft denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen