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Soll ich? Darf ich?: Erfolg anders denken. Ein Ratgeber für Frauen um die Lebensmitte.

Soll ich? Darf ich?: Erfolg anders denken. Ein Ratgeber für Frauen um die Lebensmitte.

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Soll ich? Darf ich?: Erfolg anders denken. Ein Ratgeber für Frauen um die Lebensmitte.

Länge:
167 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 11, 2014
ISBN:
9783735747693
Format:
Buch

Beschreibung

Sie würden gerne etwas Neues beginnen, wissen aber nicht recht, was und wie?
In ihrem Buch zeigt Elisabeth Schinagl, wie Frauen um die Lebensmitte Ängste und Denkblockaden überwinden und Stolpersteine beseitigen können, um so erfolgreich neue Wege zu beschreiten.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 11, 2014
ISBN:
9783735747693
Format:
Buch

Über den Autor

Dr. Elisabeth Schinagl, geb. 1961 in München, studierte Latein und Germanistik in Eichstätt und Regensburg. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für mittellateinische Philologie an der Katholischen Universität Eichstätt und danach Gymnasiallehrerin. Von 2009 bis 2017 war sie als Referentin im Bayerischen Landtag tätig. Seit 2018 ist sie freie Autorin.


Buchvorschau

Soll ich? Darf ich? - Elisabeth Schinagl

Dr. Elisabeth Schinagl, geb. 1961 in München, studierte Latein und Germanistik in Eichstätt und Regensburg. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für mittellateinische Philologie an der Katholischen Universität Eichstätt und danach Gymnasiallehrerin. Seit 2009 ist sie als Referentin im Bayerischen Landtag tätig.

Bisher erschienen:

UND JETZT? Der Mutmacher und Ratgeber für junge Erwachsene zu persönlichem und beruflichem Erfolg

Francobaldi, historischer Kriminalroman

Bayerisches Panoptikum, Geschichte und Geschichten in 21 literarischen Porträts

Dreizehn Tage. Das Leben des Giovanni Domenico Barbieri von ihm selbst erzählt

Besuchen Sie Elisabeth Schinagl auf ihrer Homepage unter http://elisabethschinagl.jimdo.com oder auf Facebook.

Ich bin zu alt, um nur zu spielen,

zu jung, um ohne Wunsch zu sein.

(Goethe, Faust)

Für meine Schwestern Tania und Sandra

und alle meine wunderbaren Freundinnen

Inhalt

Vorwort

Zur Einstimmung

Frauenpower – ein kurzer Blick in die Geschichte

Frauen und Karriere – einige Fakten vorweg

Wie wir wurden, was wir sind

Vom Wunsch zum Ziel

Bestandsaufnahme: Analyse Ihrer individuellen Situation

Gespenster im Kopf – meine Ängste und Befürchtungen

Von der Theorie zur Praxis

Persönlichkeitsmerkmale

Individuelle Wahrnehmung

Bauwagen oder Garage?

Auf dem Weg zu neuen Ufern

Mein ABC des Erfolgs

Die gute Idee

Weibs-Bilder – Drei Porträts

Ein kleiner Fisch im großen Teich

Jetzt erst recht!

Everybody‘s darling is everybody‘s Depp

With a little help from my friends

Die Welt ist ein Dorf

Was Sie von den Bremer Stadtmusikanten lernen können

Eine Hand wäscht die andere

Willkommen in der neuen Welt!

Stärken und Schwächen – Na endlich!

Ach, du liebe Zeit!

Ohne Moos nix los – Frauen und Geld

Wieviel Erfolg darf´s denn sein?

Blick über den Tellerrand

Nachwort, ganz persönlich

Literatur

Vorwort

Erfolgsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Warum also noch einen?

Ganz einfach: Dieses Buch ist anders.

Es ist anders in seiner Sicht auf die Dinge, weil ich Erfolg anders definiere, als es in der herkömmlichen Ratgeberliteratur üblich ist – von Karriere will ich bewusst nicht sprechen. Es ist damit zwangsläufig anders in seiner Zielsetzung – und es ist vor allem anders im Hinblick auf seine Zielgruppe: Dieses Buch wendet sich an die zahlenmäßig große, gleichwohl für die übliche Ratgeberliteratur praktisch nicht existente Gruppe von Frauen um die Lebensmitte, die einen Großteil ihrer bisherigen Lebenszeit, ihres Engagements und ihrer Energie in erster Linie für andere, meist für ihre Familie, investiert und die eigene berufliche Entwicklung dabei in den Hintergrund gestellt haben und jetzt vielleicht vor der Frage stehen: War es das? Oder habe ich noch eine Chance?

Ja, Sie haben eine Chance, nur trauen müssen Sie sich! Und Sie müssen die Initiative selbst ergreifen! Ich bin sicher, in Ihnen allen schlummert ein riesiges, ungenutztes Potenzial.

Anders als die übliche Ratgeberliteratur möchte Ihnen dieses Buch keine unrealistischen Hoffnungen machen. Es verspricht Ihnen nicht, im Vorstand eines großen Unternehmens zu landen und auch nicht in einer Luxusvilla mit direktem Strandzugang und eigener Segeljacht. Dieses Buch möchte Ihnen dabei helfen, Ihre eigene Kraft (wieder) zu entdecken und produktiv zu nutzen – in dem Maß, das Sie leisten können. Es soll Ihnen nicht suggerieren alles ist machbar – und das mit dem Unterton selber schuld, wer es nicht schafft. Es predigt nicht Erfolg um jeden Preis und bis zur Selbstausbeutung. Es will vielmehr Mut machen zu kleinen oder größeren Veränderungen, die Sie vielleicht ein Stück weit glücklicher machen.

Wie kann es gelingen, das für Sie passende Maß an Erfolg zu erreichen, eines, das im Einklang mit Ihrer eigenen Persönlichkeit steht und Sie weder unter- noch überfordert?

Dieser Frage will ich in diesem Buch nachgehen. Ich werde Ihnen dazu Beispiele von Frauen zeigen, die mutig ihre Visionen in die Tat umgesetzt haben, Beispiele aus meinem privaten Umfeld und auch meine eigene Situation als Praxisbeispiel heranziehen. Sie werden sehen, es gibt mehr Möglichkeiten, als Sie sich das im Moment vielleicht vorstellen können.

Lassen Sie uns mit einem ganz einfachen Vergleich starten: Stellen Sie sich einen Angler vor. Was braucht er, um einen Fisch zu fangen? Er braucht:

gewisse Kenntnisse, z. B. über Fische, ihr Verhalten und Vorkommen, über Köder, günstige Angelgründe usw.

die passende Ausrüstung

den Willen, auch wirklich zu angeln ... und

schließlich auch ein Quäntchen Glück.

Ähnlich können Sie sich Ihren Weg zum Erfolg vorstellen. Sie brauchen gewisse Kenntnisse; die haben Sie durch Ihre Vorbildung und Lebenserfahrung gewonnen. Sie brauchen die geeignete Ausrüstung, d. h. Strategien, die mit Ihrer Persönlichkeit harmonieren. Und Sie müssen sich entschließen, auch wirklich tätig zu werden, denn daheim im stillen Kämmerlein nützen Ihnen auch das größte Wissen und die beste Strategie nichts, wenn Sie sie nicht wirklich in die Tat umsetzen. Schließlich und endlich ist das Maß Ihres Erfolgs sicher auch von einem Quäntchen Glück abhängig. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen! Auch wenn Ihnen vielleicht nicht der ganz große Fang gelingt – Erfolge sind auch im Kleinen möglich.

Wenn Sie also über einen Wiedereinstieg in den Beruf nachdenken, nachdem Sie längere Zeit ausgesetzt haben, oder wenn Sie Ihren Lebensalltag einfach irgendwie verändern wollen, dann liegen Sie mit meinem Ratgeber richtig. Dann lohnt es für Sie, weiter zu lesen.

Ich wünsche Ihnen schon vorab: Viel Erfolg!

Zur Einstimmung

Die ersten Kapitel spüren zunächst einmal der Frage nach, wie wir wurden, was wir sind, d. h. sie beleuchten die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Erwartungshaltungen und das Umfeld, in dem wir uns bewegen. Sie sollen Ihnen aber vor allem bewusst machen, dass Sie selbst aktiv werden müssen, wenn Sie Erfolg haben wollen; Ihnen gleichzeitig dafür aber auch Mut zusprechen. Mit einigen Beispielen aus der Geschichte möchte ich Ihnen anschließend veranschaulichen, dass Erfolg (auch) für Frauen möglich ist.

Auf’s Wollen kommt es an!

Ziele, Visionen und Träume machen den Menschen aus und sind Grundbedingungen sowohl unseres persönlichen Erfolgs wie auch der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung. Und doch fällt es uns oft schwer, eigene Visionen zu entwickeln und am Ende gar umzusetzen. Woran liegt das?

Unabhängig davon, ob Ihr Ziel eine berufliche Veränderung, der Aufbau einer eigenen Existenz oder nur die Suche nach einem Hobby ist, das es Ihnen erlaubt, Ihren Alltag ein wenig abwechslungsreicher und angenehmer zu gestalten – zuallererst müssen Sie es wollen! Und wenn Sie noch kein konkretes Ziel vor Augen haben, dann sollten Sie zumindest den Wusch haben, etwas in Ihrem Leben zu verändern. Das scheint mir in den meisten Fällen aber nicht das Problem zu sein, denn das Wünschen ist in der menschlichen Natur sehr tief verankert, denken Sie nur an kleine Kinder. Sie wünschen sich dies und das, ganz ohne jede Reflexion darüber, ob oder wie sie das, was sie sich wünschen, bekommen könnten. Wenn ich nun behaupte, dass Sie wollen müssen, dann verbindet sich damit auch, dass Sie sich trauen müssen, Ihre Idee, Ihren Veränderungswunsch umzusetzen.

Leider liegen zwischen Wunsch und Wollen einige Hürden, die uns in den meisten Fällen nicht bewusst sind. Das liegt – besonders bei Frauen meiner und früherer Generationen – an der Erziehung und an gesellschaftlichen Erwartungen.

Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr, pflegte meine Oma immer zu sagen. Sie hatte recht! Im Hinblick auf Karriere und Erfolg ist Bescheidenheit nicht unbedingt förderlich. Klappern gehört zum Handwerk, sagt der Volksmund und das stimmt irgendwie auch. Eine Idee führt nur dann weiter, wenn man sie auch verkauft – sei es im buchstäblichen oder im übertragenen Sinne. Was nützt ein Zaubertrick, so genial er auch sein mag, wenn der Zauberer kein Publikum hat? Eine gute Idee, die Sie haben und in aller Bescheidenheit für sich behalten, nützt leider gar nichts!

Natürlich kann niemand seine anerzogene Bescheidenheit so einfach ablegen. Bei genauerer Betrachtung verstecken sich hinter dieser Bescheidenheit aber häufig zwei Phänomene, die Sie sich bewusst machen sollten: Zweifel an den eigenen Fähigkeiten (kann ich das?) und Angst vor dem Scheitern oder der Zurückweisung (was werden die Leute denken?).

Wie Sie damit umgehen können, erfahren Sie in diesem Buch.

Frauenpower – ein kurzer Blick in die Geschichte

Starke und erfolgreiche Frauen gab es zu allen Zeiten, auch wenn sie meist gegen den erbitterten Widerstand einer männlich dominierten Welt zu kämpfen hatten und ihre Namen häufig keine Erwähnung in den Geschichtsbüchern fanden und finden. Die drei folgenden Beispiele sollen Ihnen einen Eindruck von der Bandbreite weiblicher Erfolgsgeschichten bieten.

Die Drahtzieherin

In der mittelfränkischen Gemeinde Allersberg findet sich an prominenter Stelle folgendes Epitaph: Die Hoch Edle Frau Maria Sybilla Gilardin Leonische Drahtzugs-Verlägerin allhie war starkh und emsig, stark in ihrem ledigen Stand, wo sie bei der Fabrik in Freysatt merentheils mansarbeiten verrichtet hat, embsig in ihrem ersten Ehestand, wo sie die Fabrik allhier erst recht eingeführt hat, embsig in ihrem Wittibstand, wo sie die Fabrik sorgsamigst fortgeführt hat, embsig in ihrem zweiten Ehstand, wo sie die Fabrik in größte Aufnahm zu bringen geholfen

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