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Wie er ich wurde

Wie er ich wurde

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Wie er ich wurde

Länge:
178 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 3, 2014
ISBN:
9783735797780
Format:
Buch

Beschreibung

"WIE ER ICH WURDE" sind Erinnerungen eines jungen Mannes aus einer Zeit, als Er seine Suche nach dem eigenen Ich begann. Es ist der Versuch, sich dem Inneren anzunähern, wo das Er seine Stärke zeigt und das Ich seine Schwäche offenbart. Die Auseinandersetzung des jungen Mannes mit sich selbst löst eine Angst aus, die sich der Wahrheit des Lebens nicht stellen möchte. Doch das Ich möchte an die wahre Identität seiner Kindheit anknüpfen, möchte wieder Kind sein dürfen, auch wenn das Er es ablehnt. Gelingt es dem "Inneren Kind" eine Verbindung zum Ich aufzunehmen und dem Er zu trotzen. Wird am Ende die Liebe zur Wahrheit stärker werden? Wird das Er mit dem Ich in eine Balance kommen, um das erlebte Trauma von Misshandlungen und Gewalt endlich verarbeiten zu können? Lesen Sie selbst!
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 3, 2014
ISBN:
9783735797780
Format:
Buch

Über den Autor

Matthias Hartje wurde im August 1960 in Berlin geboren. Nach Beendigung seiner Schulausbildung absolvierte er eine erfolgreiche Lehre als Filmkopierer und später als Druckformhersteller. In den Jahren 2001 bis 2009 arbeitete er als Wohngruppenfachkraft für Demenz in der Altenpflege. Sein Interesse galt allerdings schon frühzeitig dem Malen. So entstanden bis heute weit mehr als 1200 Aquarellbilder, die die Welt des Autors erklären. Im Verlauf der Jahre entdeckte der Autor eine zweite Leidenschaft: das Schreiben. Zunächst waren es Gedichte und Erzählungen, die 2012 veröffentlicht wurden. Später begann der Autor, die persönliche innere Zwiespältigkeit bei der Bewältigung des Lebens sowie seine Ansichten und Erfahren mit demenzkranken Menschen in Romanen zu beschreiben und mit seinen Aquarellbildern zu ergänzen. So veröffentlichte der Autor Matthias Hartje Bücher wie beispielsweise: "Demenz-Kinder", "Land der Kinder", "Der schwarze Junge" oder "Das Ekelkind", "Das Gespür der Zeit" und "Die Frau in Ton". Nach dem Erfolg seiner Bücher sowie zahlreichen Lesungen zu den darin aufgeführten Themen: Religion, Liebe, Angst, Demenz, das Ego im Menschen, Sterben und Leben schreibt der Autor aktuell an einer Fortsetzung seiner Buchreihe. Man darf gespannt sein.


Buchvorschau

Wie er ich wurde - Matthias Hartje

Es kann ein Vorwort werden

Kraftlosigkeit steckt in den geschriebenen Zeilen und dennoch wird die Anziehung in den kommenden Seiten dieses Buches verwahrlost herumkriechen und das Bitten und Danken einfach sein lassen. Man braucht kein Fenster zu öffnen, um die Risikobereitschaft eines Ablenkens zu forcieren.

Wohl aber dem, der die Gedanken zu ordnen versteht, da es eine Möglichkeit geben sollte, dass der Wille zu eigener Veränderung vorhanden ist.

Wohl dem, der dem Chaos Vorrang gewährt.

Wohl dem, dem die Verwirrungen der Tugenden zum Laster werden, so dass diese gedachten Zeilen gar nicht mehr weiter geschrieben werden brauchen.

Dachte man.

Es gibt aber Ausnahmen, die im unendlichen Universum irgendwo verborgen sind. Da aber im Augenblick eine Finsternis im eisigen Kühlschrank herrscht, wird so geschrieben, dass es ein Buch ergibt, in dem die Definition der Liebe niedergeschrieben wird. Um diese zu finden, muss die Nacht sich dem Schlaf widersetzen. Der Mond hat das restliche Licht verschenkt, um die Zerwürfnisse aus der Vergangenheit zu ordnen. Sehnsüchte werden beigemengt, die als Zeugen auftauchen, so dass es im Rückenmark jeden Tag anfängt zu schmerzen.

Viele Seelen bezeichnen diese Schmerzen als Warnsignale gegen Gefahren oder Ängste. Der Sumpf ist schon mit Regenwasser getränkt, und doch hat der Mensch sein Recht wahrgenommen jeden Abend zu weinen, was Er aber nicht machen möchte. Dadurch können erneut Gegensätze auftauchen, die am Anfang noch gar nicht fühlbar waren. Äußerlich ist Hingebung manchmal hilfreich, aber zu guter Letzt ist sie wieder in eine Falle getappt. Unablässig wird das Ego innerhalb der Seele Lebensfallen aufstellen, um sich vor der Auseinandersetzung zu schützen. Denn das Ego kann nie wissen, was am Ende wirklich herauskommt, und daher wird Er es nicht dem Zufall überlassen, sondern in eine Zielgerade hineinsteuern. Die Sünde kann zwar vieles abdecken, aber die kühle Schlucht zu überqueren, dazu fehlt es ihr an Kraft und Ausdauer.

Reichtum zu orten, da muss die Psyche der Seele an vielen Hürden vorbeilaufen, und das bitte in sehr langsamen Schritten. Die Schnelligkeit ist eine Gefahr, da man viele Momente aus der Vergangenheit übersehen kann. Das Langsame hingegen wird den Reifeprozess eines „Harzer Käses" vorantreiben. Er wird mundgerecht gemacht, und eine Garantie ist gegeben, dass man alles herunterschlucken kann, um nicht ständig würgen zu müssen.

Das Gericht ist nicht die Kirche oder der Altar allein, sondern es ist der direkte Kern der Verwandlung eines Kindes in sich selbst. – Zwischen dem Er und dem Ich geschehen Wunder, geschehen Spannungen, geschehen Ideen und Impulse. Zufriedenheit kann ein Alibi vortäuschen. Attribute aber, wie Ehrlichkeit und Akzeptanz, können das geschriebene Buch zu einer Offenbarung werden lassen.

Das Er wird die Seuche suchen und das Ich wird das Glück finden wollen. Die Suche nach dieser Offenbarung wird es sein, das Vorwort wahrzunehmen und das Buch weiterzulesen. Man gewinnt mit jeder nicht geschriebenen Zeile eine Art Spiegelbild, um eine Beziehung aufzubauen. Ein gelesenes Wort und der gleichzeitige Blick in den Spiegel – da wird man sich entweder um den inneren Aufruhr sorgen, oder die Schlaftoleranz wird sich so stark erhöhen, dass man nicht vor dem Abendbrot aufstehen kann. Um sich davor zu schützen, wird nur die Intelligenz eines Hundes erwartet, denn das mühsame Aufsuchen einzelner Kieselsteine aus der Vergangenheit ist ein Kinderspiel. Um so mehr ist es nötig, der latenten Angst entgegen zu wirken, um den Schabernack zu verstehen.

Sie schadet dem Lesen, aber die Träume bleiben unberührt, denn sie kennen keine Grenzen. Gerade dieses Korn der Träume entsteht, wenn der Tau an seinen Ästen zu Eis gefriert. Wenn die Kerze nach dem Ausblasen seinen zarten Schwefelgeruch freigibt und man die Altarkerzen vor der Kirchenpforte aufstellt, um das ersehnte Licht zu sehen, dann könnte vielleicht innerer Frieden entstehen. Jede kommende Zeile in diesem Buch wird in der Seele eine Befreiung einfordern, wird eine Analyse der Selbstbeherrschung in Betracht ziehen, damit man sich endlich die Zeit nimmt, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Die Verwandlung vom Er zum Ich gewinnt einen Prozess der unterschiedlichen Deutungen: von selbstherrlichem Missmut, von Prägungen einer Vergangenheitsstruktur und von vielen unendlichen Blitzlichtern der unbelebten Kindheit, die einen tief berühren. Wo kann man beginnen, wenn der Name fehlt? Wo soll man enden, wenn die Geburt den Anfang nicht kennt? Wo wird der Morgen erscheinen, wenn man die Nachtstunden überspringt? Wo?

Es begann an einem Ort, wo Er den Traum seiner Zukunft verschenkt hat und dabei an einem Strand spazieren gehen wollte. In keiner Art und Weise hat Er das Lachen zu Hause liegen gelassen. Die Beherrschung musste sich gedulden und die seiner Augen sollte lernen, auf den Wellen zu ruhen.

Als die Wellen sich zu brechen begannen, hatte Er den Satz nicht mehr ausgesprochen. Das Leid nahm die Ansichten mit auf den Weg und ließ ihn frösteln. Gelacht hat Er schon lange nicht mehr. Zu sehr gewannen die Bilder eine Offenheit, die einen störte und die schließlich vom Hund eines Nachbarn zerrissen wurde.

Die Kraft verblieb im Winter, es sollte nie der Frühling kommen. Das Weinen mochte die Sinfonie der Naturgemeinschaft so sehr, dass das Meer sein Fenster berührte, um ihn endlich zu wecken.

Geschickt las Er die Seiten; die seines Vaters.

Suchte nur ein Wort.

Nur ein Wort.

Nur einen Buchstaben.

Vergebens fiel der Sinn von seinen Lippen.

Es hieß, man kann alles erlernen.

Gefolgt von seinen Vorbildern, die den „Weißen Strand" nie mochten, aber dennoch sein Kinderzimmer verwüsteten. Ohnmächtig verweilte Er für eine kurze Zeit auf der Stufe. Es verblieb die braune Farbe im Holz, als die Tränen das Geländer erfassten, um sich umzudrehen. Die kühle Luft machte ihm zu schaffen, dennoch sind seine Lippen nie erfroren. Gnadenlos wollte Er diese Zeit abschaffen, sich daran erinnern, wie der Jüngling den Vogel in den Bergen fing. Seinen Weg zu finden, um zu begreifen, dass nur die Klavierspieler das Recht hatten, zu überleben, das hielt er von Anfang an als eine Lüge. So verging seine Zeit und er behielt seine schlechten Seiten des Lebens im Herzen. Den Versuch, den Drachen zu töten, vermochte Er nur in einer Kirchenruine zu vollbringen.

Die Gründe waren bekannt.

Alle Bewohner seines Hauses waren eingeweiht und haben das Wasser vergiftet, um sich nie darum zu kümmern, was einst aus ihren Kindern werden würde. Wohlüberlegt haben sie die Strähnen seiner Haare mit einer Flamme verbrannt, die das richtige Alter vertuschen sollten. Sie hielten ihn fest und zerschnitten die roten Tapeten seiner Wohnung. Kein Mieter im Haus fühlte sich heimisch. Sie riefen endlich den befreienden Volksaufstand aus. Dabei ließen sie die Sachen ruhen, um ja nicht aufzufallen. Sie wollten keinen Hass schüren. Man gewann den Alltag zurück, und sie bauten auf einem Vorplatz aus Sicherheitsgründen ein Zelt auf. Die dabei gespielte Musik wurde leise gespielt, um die Nachbarn nicht zu provozieren. Das Zelt diente als Wegweiser und die Himmelsrichtungen hatten ein Zuhause gefunden, um das Weltklima zu neutralisieren, um nicht die Gerüche ihres Schweißes abzugeben und andere Menschen zu belästigen.

So lernte Er frühzeitig die Dankbarkeit zu vergessen. Das geliehene Buch konnte Er nicht mehr lesen. Seine Wohnung wurde geräumt. Und die Bilder, die an den Wänden hingen, wurden mit Füßen zertrampelt. Die Traurigkeit blieb auch diesmal draußen.

Sie haben ihn nicht gemocht. Sie brachten ihn auf eine Brücke und fesselten seine Füße, um nicht mehr verfolgt zu werden. Dort sollte seine Zeit kommen. Sie haben viele Tage fieberhaft darauf gewartet. Umsonst gewartet, denn die Geduld kannte man nicht. Und doch hatte es das Schicksal gut mit ihm gemeint. Der Zug fiel heute aus, wegen des Schneefalls und der eisigen Kälte. So blieb Er lange verschnürt auf dieser Brücke stehen und versuchte das Geländer von sich zu lösen. Zu sehr plagte ihn die Wut, als ihn der Ast eines Baumes erschlug, den Er vergessen hatte und der ihm als letzter Schutz vor dem Regen dienen sollte.

Man dachte, die Geschichte wäre zu Ende und man hätte ihn schon fortgebracht, als eine entflohene weiß gekleidete Ordensschwester, die aus der Gefangenschaft kam, seine Geschichte besser verstand. Sie wollte, dass jeder Mensch noch eine zweite Chance bekommt, um etwas Gutes zu tun.

Gnadenlos vermochte Er die Geschicke dieser Ordensschwester zu erdulden, als die Freiheit sich auf ihn kniete und meinte, dass das Leid Christi endlich vorbei sei. Der Glaube aber, der fehlte ganz. Und so sind die Findlinge auf seinem Weg geblieben. Was blieb ihm anderes übrig, als zu gehorchen und den Willen zu respektieren? Der Sauerstoff klappte seinen Kehlkopf ständig zu und Er musste sich notgedrungen mit sich selbst beschäftigen, musste mit sich ins Reine kommen.

Er rief: „So eine Scheiße auch!"

So konnte Er die dreckigen Straßen von Neuem begehen und stellte dabei fest, dass seine Geburt niemals stattgefunden hat. Auch der dumme Pfarrer aus seinem Bezirk attestierte, dass Er kein fehlerfreier Mensch sei. Wundersame Fügungen machten ihm weiterhin zu schaffen. Den Hauseingang ließ er zurück und berief sich darauf, dass seine Kindheit nochmal zu ihm kommen sollte, um das Erlebte und Erfahrene zum Guten zu wandeln. Nun begann das Suchen nach einer Haustür, die angeblich das Licht der beschissenen Welt verbergen würde, um nicht jedem eine Heilung zugutekommen zu lassen. Leider fehlten die Vorleistungen, also artig zu sein oder immer zu lächeln, um die Erfahrungen, die Er selbst gemacht hat, umkehrbar zu machen.

Er erkannte die Zeit der Vergangenheit nicht an. Dafür ist es sein Los, nichts umsonst zu bekommen. Der Preis, ihn zu bezahlen, ist nicht mehr wichtig, denn die damalige Zeit hatte eine Währung, die aus fein geschmolzener Butter bestand. Sie war geschmeidig und passte in jede Hosenritze. Selbst die damalige Mauer in der Stadt, die auf ein Reißbrett gemalt wurde, hatte eine Höhe erreicht, die ihm angemessen schien seine Angst zu bewahren. Er hat diese Mauer nicht gesucht. Sie verfiel und baute sich in ihm von allein wieder auf. Das war die Zeit, als die Bäume kein Laub trugen. Die Menschen aus seiner Straße sprachen von verödeten Jahreszeiten.

Er hat nur gelacht. Der Glaube blieb schon frühzeitig auf der Strecke. Nur im blauen Himmel, wenn Er einen Spaziergang unternahm, konnte Er etwas spüren – zum Beispiel, dass es im Konsum die schönen, dicken Negerküsse gab. Es gab auch Zeiten, wo Er einfach vorübergegangen ist, als wäre nichts gewesen. Seine Gefühle mussten sich ja erst prägen, sich einfinden, sich offenbaren, sich äußern können. Denn man glaubte, dass seine Alten zu Hause nicht viel über Gefühle Bescheid wüssten. Dadurch hat Er sich viel selbst beigebracht.

Als kleines Kind, das Er einmal war, vermied Er schon frühzeitig das große mehrgeschossige Haus, in dem Er wohnte. Graue, essigübersäuerte, alte Kalksteine versahen die schmucklosen Häuser, die Er nie mochte. Er hat sie immer gehasst und atmete den Gestank von Zement und Wasser ein, um seine Erinnerung zu nähren. Erst später in der Oberschule konnte Er diese rote aus Kalkstein hochgezogene Mauer nicht mehr ertragen. Sie hat ihn eingesperrt, und dennoch liebte Er auf diesem Schulhof nur eine Wand. Eine Wand, die sein Taschengeld aufbesserte. Der Grund war ganz simpel gewesen. Er spielte gern mit Geld. Das Geld hatte bei ihm viele Hosentaschen gehabt, und aus diesem Grund benötigte Er eine größere Hosentasche, um sie mit Geld zu füllen. So lud Er seine damaligen Schulkameraden in den Unterrichtspausen dazu ein, mit Alumünzen zu klimpern. – Mit Erfolg.

Seine Münzen waren an die Mauerkante so nahe herangekommen, dass keine andere Münze die Chance hatte, sie zu übertreffen. Der Hass seiner Schulkameraden war ihm gewiss. Für ihn war das aber alles unwichtig. Immer wenn das Spiel zu seinen Gunsten verlaufen war, musste Er sich erneut damit beschäftigen, der Wut seiner Gegenspieler zu entkommen. Jeder möchte gewinnen, und es gab immer einen Verlierer. Er hatte später wenig Lust, mit solchen eingeschnappten Mitspielern weiter zu spielen und sich immer wieder für seinen Gewinn zu rechtfertigen. Irgendwann wollte Er nicht mehr auf dem Schulhof klimpern und versuchte sein Glück in den umliegenden Straßenzügen. Die Alten meinten immer zu ihm, dass Gott bei ihm wäre. Er wäre angeblich ein Königskind und wüsste nur zu gut, wie Er seine Schätze ins Trockene bekommen würde. Wie oft musste Er darüber lachen, wenn solche Äußerungen an ihn herangetragen wurden.

Gewissheit kann eine Jahreszeit trüben, und sie wird, wenn die Gewissheit durch Angst zerstört wird, jeden Regentropfen, der aus den Wolken fällt, in einen kleinen Kieselstein umwandeln. Zerbricht er auf der dünnen Haut, wird auch die Hoffnung nach unten gezogen. Und das übrig gebliebene Mitleid wird jeden treffen, der keine Gewissheit kennt. Verzehrende Blicke ergötzen sich in den seichten Gewässern, die den geschützten Wald der Ruhe umringen. Jahrzehnte gejammerter Klagen einer unendlichen Vergangenheit erdrosseln jeden menschlichen Willen, jedes klare Denken. Sie werden langsam halbdumpf in dunklen Höhlen versteckt, um sich das Tageslicht nicht bewusst zu machen. Aus den Sohlen entstehen tiefe Abdrücke, weil die schwere Last der Angst entwurzelt ist. Sie entsteht aus dem Blütenstaub, der im Hochsommer zum gelben Raps wird.

Macht und verlorene Gedankengüter, die eine vage Hoffnung ernähren wollen, verlieren Sinn und Güte. Aus dem Staunen ist ein verlorener Blick geworden. Aus den ausgesprochenen Worten bilden sich leere Träume, die einen Abhang hinaufkriechen und das ferne Licht suchen. Aus einem begrünten Friedhof werden wilde Äcker freigelegt, die den kalten Ostwinden das göttliche Geleit garantieren.

Aus dem Hass könnte ein fruchtbarer Wein entstehen, der einer neuen und nie gesehenen Galaxie seinen Traum zeigt. Aus der Empore jeder Sternenoberfläche wird das Getümmel von Sucht neu eingefangen und dem

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