Finden Sie Ihren nächsten buch Favoriten

Werden Sie noch heute Mitglied und lesen Sie 30 Tage kostenlos
Meine geheimnisvolle Freundin aus dem Schattenreich

Meine geheimnisvolle Freundin aus dem Schattenreich

Vorschau lesen

Meine geheimnisvolle Freundin aus dem Schattenreich

Länge:
203 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 21, 2013
ISBN:
9783732221677
Format:
Buch

Beschreibung

Nach dem Umzug von Hamburg nach Alshausen in Hessen, einem kleinen Vorort von Frankfurt am Main, fühlte sich der zwölfjährige Harald rettungslos verloren. Allerdings blieb ihm nicht viel Zeit mit seinem Schicksal zu hadern, da er in eine gespenstische Geschichte involviert wurde, die sein Leben komplett auf den Kopf stellte. So wandelte er nicht selten, wenn auch am Anfang nicht ganz freiwillig, zwischen Gegenwart und Vergangenheit und lernte dabei ein Mädchen kennen, die ihn bewog Risiken einzugehen, denen er sich unter normalen Umständen entzog. Letztendlich wurde aus einem unbefangenen Jungen allmählich eine sehr nachdenkliche Person, die niemals zuvor so bewusst lebte.
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 21, 2013
ISBN:
9783732221677
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Meine geheimnisvolle Freundin aus dem Schattenreich - Rainer Kischnereit

werde.

Von Hamburg nach Hessen

Am Nachmittag jenes bedeutungsvollen Tages, an dem diese Geschichte ihren Anfang nahm, erfüllte mich eigentlich nur der Wunsch, meine Eltern dazu zu bewegen, ihre Umzugspläne, die uns nach Hessen verschlagen sollten, noch einmal zu überdenken. Denn es war mir ein Gräuel, meine geliebte Heimatstadt Hamburg zu verlassen, um in Zukunft in einem kleinen ländlichen Vorort mein Dasein zu fristen. Ich fühlte mich wirklich einsam und verloren, wenn ich nur daran dachte, dass alles, was mir so vertraut war, von nun an nicht mehr Teil meines Lebens sein sollte. Denn für einen zwölfjährigen Jungen, der bis zu diesem Zeitpunkt in Hamburg ein harmonisches Leben führte, brachte der Gedanke an diese Veränderung fürwahr nur Pein. Auch das Wissen um die Umstände, die zu der Entscheidung meiner Eltern führten, war kein wirklicher Trost. Zwar verstand ich, dass sie an ihre Karriere denken mussten, doch glaubte ich, dass sie dies ebenso gut in Hamburg hätten managen können. Um mich dennoch für ihr Vorhaben zu gewinnen, erzählte mir mein Vater von der schönen Landschaft und selbstverständlich auch von der eindrucksvollen Geschichte Hessens. Er erklärte, dass diese Region schon den alten Römern ideal erschien, um sie als Grenze zum Germanengebiet zu nutzen. Außerdem hob er noch hervor, dass sogar die Kelten im Rhein-Main-Gebiet, wo unser neuer Wohnort liegen sollte, ihre Spuren hinterlassen hatten. Nicht zu vergessen seien auch die vielen Burgen und Schlösser, die es dort gab und seiner Meinung nach nur darauf warteten, von uns in Augenschein genommen zu werden. Zudem stellte er mir tatsächlich in Aussicht, mit ihm ein wiederaufgebautes Römerkastell und eine rituelle Stätte der Kelten zu besuchen. Er gab sich nun wirklich alle Mühe, mich davon zu überzeugen, dass sich aus diesem Umzug nur Vorteile für uns ergeben würden. Trotzdem blieb ich unnachgiebig, denn was interessierten mich schon die alten Römer und was es sonst noch dort zu entdecken gab. Das war kein Vergleich zu alledem, was ich aufgeben musste. Doch als wir Hamburg letztendlich verließen, wusste ich, dass ich nichts mehr daran ändern konnte, und ich erhielt somit meine erste schmerzhafte Lektion vom Leben. Es stellte wohl ein letztes Aufbäumen dar, dass ich während der gesamten Fahrt keine Ruhe mehr gab, um meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Ich ließ auch nicht locker, als ich von Zeit zu Zeit eine Schelte von meiner Mutter oder meinem Vater erhielt, wobei ich sagen muss, dass sie sich erstaunlich ruhig verhielten, wenn man bedachte, welchen Aufstand ich probte. Erst als wir schließlich Alshausen in Hessen erreichten und in die Straße einbogen, wo unser neues Haus stand, hielt ich es augenblicklich für ratsamer, mich ein wenig zurückzuhalten, denn das grimmige Gesicht meines Vaters sprach Bände.

Alshausen selbst machte auf mich den Eindruck einer typischen ländlichen Gemeinde der Siebzigerjahre und konnte aufgrund seiner Lage als ein Vorort von Frankfurt betrachtet werden. Freilich stimmten die ortsansässigen Bürger dem nicht zu, da sie sehr stolz auf ihre Geschichte waren und somit großen Wert auf ihre Eigenständigkeit legten. Aber im Grunde genommen gab es hier absolut nichts Bemerkenswertes, was diesen Ort von anderen dieser Größenordnung unterschied und die Meinung der hier lebenden Bevölkerung stützen konnte. Neben der katholischen und evangelischen Kirche waren nur wenige Geschäfte sowie ein paar Handwerksbetriebe vorhanden, die der Gemeinde zugegebenermaßen das Aussehen einer kleineren Stadt verliehen. Doch bei genauerem Hinsehen reichte dies nicht aus, um einen solchen Status zu rechtfertigen. Zudem hätte dies wohl kaum einen Einfluss auf meine Meinung über diesen Ort gehabt, denn hinter vorgehaltener Hand bezeichnete ich Alshausen immer nur als »Kuhkaff«. Allerdings muss ich im Nachhinein gestehen, dass diese Wald- und Hügellandschaft durchaus ihre Reize hatte, gerade für einen Jungen aus der Großstadt, der bis dahin nur Betonlandschaften kannte.

Es verging freilich noch einige Zeit, in der ich mit meinem Schicksal haderte und meinen Eltern nur widerwillig dabei half, es in unserem neuen Haus wohnlich werden zu lassen. Doch schließlich fand ich mich damit ab, nun hier zu leben. Dies lag sicherlich auch zu einem erheblichen Teil an dem Umstand, dass meine Eltern nicht mehr gewillt waren, meine Quengelei länger zu tolerieren, und mir die drohenden Konsequenzen, falls ich damit nicht aufhören würde, überhaupt nicht zusagten. So beschloss ich, meinen Widerstand aufzugeben und das Beste aus der Situation zu machen. Denn es half ja nichts, ich musste zurechtkommen, ob es mir nun gefiel oder nicht. Und irgendetwas sollte es wohl selbst hier geben, was mir behagen könnte. Deswegen entschied ich mich ein paar Tage nach unserer Ankunft, erst einmal meinen neuen Wohnort zu erkunden. Schließlich bot es mir keine angenehme Aussicht, weiterhin in meinem Zimmer zu hocken und zu schmollen, wie ich es seit unserer Ankunft bevorzugte. Außerdem ließen sich meine Eltern dadurch so oder so nicht beeindrucken. Doch was mich letztendlich erwarten würde, konnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht mal erahnen.

**

Mein neuer Freund

So verließ ich relativ früh am Morgen das Haus, um mein Vorhaben gleich in die Tat umzusetzen. Doch anders als in Hamburg, wo das Leben um diese Zeit schon pulsierte, empfing mich hier eine Stille, die ich in diesem Augenblick als äußerst unangenehm empfand. Ich verharrte deshalb abrupt auf dem Gehweg und ließ meinen Blick schweifen. Erst jetzt realisierte ich, dass unser neues Haus auf einem Hügel stand, der eine beachtliche Höhe aufwies. Meine ablehnende Haltung gegenüber einer Veränderung, die ich immer noch für unnötig hielt, mochte wohl dafür verantwortlich zeichnen, dass mir dieses kleine Detail bei unserer Ankunft entgangen war. Zu allem Überfluss befand sich meine neue Schule auf der anderen Seite des Ortes wiederum auf einer Anhöhe, was mir jeden Morgen eine sehr beschwerliche Kraxelei verhieß. Nicht, dass ich zu den Stubenhockern gehörte, die aufgrund mangelnder Bewegung sicherlich ihre Probleme bei dieser Herausforderung bekamen, doch musste ich einen solchen Höhenunterschied bisher noch nicht bewältigen – einmal abgesehen vom Treppensteigen, wenn kein Fahrstuhl verfügbar war, was gewiss einem Vergleich mit den hiesigen Gegebenheiten nicht standhielt. Demzufolge erfüllte mich die Aussicht auf diese beinahe täglich wiederkehrende Strapaze mit Schrecken. Meine schlimmsten Befürchtungen hatten sich also bewahrheitet, da unser neuer Wohnort von einer bewaldeten Bergund Tallandschaft geprägt wurde und besonders aus diesem Grunde auf mich nicht sehr anheimelnd wirkte. Es war nicht so, dass ich grundsätzlich etwas gegen die Natur hatte, aber ich war nun einmal ein Stadtkind, dessen Bedarf an Bäumen und Wiesen durch die städtischen Parkanlagen voll und ganz gedeckt wurde. Ich spürte daher regelrecht, wie meine Unzufriedenheit wieder beträchtlich an Boden gewann, weshalb ich mich nun auch nur widerstrebend umwandte, damit ich unser neues Domizil einmal in aller Ruhe in Augenschein nehmen konnte. Viel machte es nun wirklich nicht her, ein typisches Einfamilienhaus eben, das jener Zeit entsprach, in der es gebaut wurde, und das musste schon sehr lange her sein. Die Beweislast für sein fortgeschrittenes Alter war erdrückend: Der Baustil, der an die späten Fünfzigerjahre erinnerte, der Putz, der bereits von den Außenwänden bröckelte, das alles sprach eindeutig dafür, dass dieses Gebäude seine besten Zeiten bereits hinter sich hatte. Ich bemühte mich nun wirklich, dem Ganzen auch etwas Positives abzugewinnen, denn immerhin befanden wir uns hier ja in einem recht ansehnlichen Wohngebiet, das durch die baulichen Eigenheiten der benachbarten Gebäude brillierte, was auf unser altes Viertel in Hamburg nicht zutraf. Unser Haus jedoch, an dem der Zahn der Zeit bereits zweifelsfrei nagte, musste eines der Ersten hier oben gewesen sein, wirkte es doch gegenüber allen anderen in unserer Straße wie das hässliche Entlein. Aber gerade dies machte wohl den Reiz für meinen Vater aus, es zu kaufen, gab es ihm doch die Gelegenheit, sein handwerkliches Geschick unter Beweis zu stellen. So erfüllte das Ganze wenigstens einen von uns mit Zufriedenheit, während sich bei mir noch immer kein Anzeichen von Enthusiasmus einstellte, egal, wie sehr ich mich auch bemühte. Obendrein wirkte unser Garten, wenn man dieses bisschen Grün überhaupt so nennen durfte, mickrig und ungepflegt. Letzteres war allerdings der Garant dafür, dass ich in Zukunft diesen Rasen mähen durfte, und das stand nun wirklich nicht auf meiner Wunschliste. Es kam mir allerdings zu jener Zeit nie in den Sinn, dass wohl eher finanzielle Gründe maßgebend waren, die meine Eltern dazu bewogen hatten, sich für den Umzug und somit für den Erwerb dieses Hauses zu entscheiden. Ich fühlte mich eben, meinem Alter gemäß, bei dieser Entscheidung schlicht und ergreifend übergangen, weshalb es mir besonders schwerfiel, mich mit der neuen Situation anzufreunden.

Was einem sofort auffallen musste, wenn man sich in Alshausen aufhielt, waren die vielen Haustiere, vorwiegend Hunde und Katzen. Unter ihnen stach ein Hund besonders hervor, der mir zuerst groß und bedrohlich erschien. Er flößte mir bereits bei unserer ersten Begegnung Angst ein, da er wutentbrannt zum Zaun gelaufen kam, als ich an dem Haus vorübergehen wollte, das er bewachte. Der Hund starrte mich daraufhin mit seinen Augen heimtückisch an und wollte gar nicht mehr aufhören zu bellen, was mir ehrlich gesagt durch Mark und Bein ging und ein Zittern auslöste, an das ich mich noch lange gut erinnern sollte.

Daher war es wohl ein Fehler, dass ich mich an diesem Tag kurzerhand entschied, nicht in den Ort zu gehen, wie ich es mir zunächst vorgenommen hatte, sondern stattdessen den benachbarten Wald aufzusuchen, der zwei Querstraßen über unserem Haus seinen Anfang nahm. Ich konnte ja nicht wissen, dass ich, um auf den Pfad zu gelangen, der in den Wald hineinführte, ausgerechnet an dem Haus vorbeimusste, wo dieser miese kleine Köter wohnte, der sich anscheinend einen Spaß daraus machte, die Leute mit seinem penetranten Gekläffe zu erschrecken. Dabei ging er sehr raffiniert vor, da er meistens hinter einigen Büschen im Garten kauerte, bis ein Opfer vorbeikam. Dann rannte er pfeilschnell hervor und hatte das Überraschungsmoment auf seiner Seite.

So geschah es auch an diesem Tag, und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mir das Herz in die Hose rutschte und ich einige Zeit brauchte, um mich von diesem Schrecken zu erholen, was dieser Köter offenkundig genoss. Aber dann, genau im Augenblick seines großen Triumphes, erschien ein fremder Junge auf der Bildfläche, der mit einem lauten Fauchen auf den Gartenzaun zuraste und den Hund seinerseits dermaßen erschreckte, dass dieser, seines Erfolgs beraubt, kläffend die Flucht ergriff. Der Junge, der eine Spur größer war als ich selbst, blickte mich eine Weile an, ohne mit einem einzigen Wort auf meine traurige Vorstellung einzugehen, wofür ich ihm in diesem Moment sehr dankbar war. Und während ich mich mit der Frage beschäftigte, ob ich einfach weitergehen oder mich noch mit ihm unterhalten sollte, sprach er mich an.

»Ich heiße Bernd und komme aus Bremen.« Er stockte einen Augenblick, schaute mich wiederum nachdenklich an und fuhr dann unvermittelt fort: »Du solltest dir nichts daraus machen, das macht Charlie mit jedem, der hier vorbeikommt.«

»Charlie?«, erwiderte ich zögerlich, bis ich realisierte, dass er den Hund damit meinte.

»Sicher, Charlie, der blöde Köter! Dasselbe hat er auch mit mir gemacht, bis ich den Spieß einfach umdrehte, seitdem ergreift er die Flucht, sobald er mich nur kommen sieht«, sagte er triumphierend, dabei setzte er ein breites Grinsen auf, um seine Worte zu unterstreichen.

»Äh … nun gut«, stammelte ich verlegen, da mir das Ganze doch recht peinlich anmutete, gerade wenn man bedachte, dass dieser Köter nicht viel mehr maß als ein Dackel.

»Ich heiße Harald und komme aus Hamburg, ich bin vor drei Tagen hierhergezogen«, fügte ich deswegen rasch hinzu, um meine Unsicherheit damit zu übertuschen.

»Ist nicht das Wahre hier, hä?«, fragte er mit weit geöffneten Augen und ergänzte, ohne meine Antwort abzuwarten: »Macht nichts, ich muss mich auch erst noch an alles gewöhnen, obwohl ich schon seit einigen Wochen hier lebe. Wie alt bist du? Ich bin zwölf!«

»Ein Leidensgenosse, den es wie mich hierher verschlagen hat«, schoss es mir prompt durch den Kopf. Zudem war er im gleichen Alter, was der neuen Schule sogleich den Schrecken nahm, der mich bisher stets überkam, wenn ich nur daran dachte, dass es in einigen Wochen wieder losging.

»Ich auch!«, erwiderte ich deshalb erleichtert und forderte ihn sogleich mit einer Geste auf, mich zu begleiten. Charlie, der uns aus sicherer Entfernung beobachtete, konnte allerdings nicht umhin, mit einem letzten Bellen seine Entrüstung kundzutun, während wir dem Pfad in den Wald folgten. Es dauerte auch nicht lange, bis Bernd mir alles über seinen Umzug nach Hessen erzählte und zudem erklärte, wie sehr er natürlich seine Heimatstadt vermisste, weshalb ich mich sofort mit ihm verbunden fühlte, teilten wir doch das gleiche Schicksal. Danach unterhielten wir uns noch über alles Mögliche, sodass die Zeit beinahe wie im Flug zerrann und wir infolgedessen die Schönheit der Natur, die uns umgab, nicht im Geringsten würdigten.

Knapp zwei Stunden marschierten wir so einen kleinen Berg empor, ohne dass es uns etwas ausmachte, da das Gehölz uns vor der bleiernen Mittagshitze schützte, die wie eine gewaltige Glocke über dem Land lag. Zudem achteten wir nicht im Geringsten darauf, wohin wir eigentlich gingen, da wir uns vorwiegend über Traumautos und Flugzeuge unterhielten, die wir uns als Erwachsene, sollte uns das Glück hold sein, einmal zulegen wollten. Schließlich fanden wir uns auf einem moosbewachsenen Platz wieder, der von einer Seite durch Äcker und Wiesen und von der anderen Seite durch den Wald begrenzt wurde. Nicht das leiseste Lüftchen regte sich hier, weshalb wir beschlossen, uns eine Weile auf diesem moosigen Flecken unter einer alten Eiche niederzulassen, deren mächtige Äste uns als Sonnenschirm dienten. Gelegentlich war das Hämmern eines Spechtes zu vernehmen, der in einiger Entfernung eifrig seiner Beschäftigung nachging und zuweilen durch das Gezwitscher etlicher Vögel begleitet wurde. Hinter einem flimmernden Hitzeschleier erblickten wir zudem ein paar Kühe, die entweder friedlich grasten oder sich einem Mittagsschläfchen hingaben, was uns dazu animierte, es uns auch, soweit möglich, gemütlich zu machen. So verweilten wir zunächst einige Zeit unter der alten Eiche am Waldrand und genossen die Aussicht, die man von hier oben hatte, ohne auch nur einen Augenblick lang weiter mit unserem Schicksal zu hadern. Und während wir so dasaßen, die Ellenbogen auf den Knien und das Kinn in die Hände gestützt, um darüber nachzugrübeln, was wir als Nächstes tun könnten, machte mich Bernd auf einen Ort aufmerksam, den er in der Ferne erspähte. Viel konnte man von hier oben nicht ausmachen, jedoch schien es so, als ob sich dort eine Ruine befand, die nur auf uns wartete. Folglich gewann ein starkes Interesse an diesem seltsamen Ort, der eigentlich nicht so recht in diese Landschaft passen wollte, die Oberhand und diktierte von da an unser Handeln. Wir verschwendeten deshalb auch keine Zeit und machten uns, beflügelt durch unsere Neugier, sogleich auf. Ein Feldweg führte uns den kleinen Berg hinab und vorbei an Wiesen und Äckern gingen wir unserem Ziel entgegen. Der Weg zog sich allerdings mächtig in die Länge und wir brauchten daher mehr Zeit als vermutet,

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Meine geheimnisvolle Freundin aus dem Schattenreich denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen