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Bäuchleinkraulen und Zauberwort

Bäuchleinkraulen und Zauberwort

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Bäuchleinkraulen und Zauberwort

Länge:
154 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
May 16, 2013
ISBN:
9783848298556
Format:
Buch

Beschreibung

An ihrem 19. Geburtstag blickt die Katze Froschi, die eigentlich Wendy heißt, aber nie so genannt wurde, auf ihr Leben zurück. Viel hat sie erlebt, seit sie als acht Wochen altes Katzenbaby bei den Menschen Lisa und Tom ein Zuhause findet. Zusammen mit den Katzen Tini und Santi und dem Kater Pinky führt sie ein aufregendes und harmonisches Katzenleben.
Eine ganz besondere Beziehung entwickelt Froschi zu ihrem Frauchen Lisa, aber auch mit Tom, der gerne sein Frühstück mit ihr teilt, versteht sie sich gut. Das tägliche Ritual des Bäuchleinkraulens genießt sie in vollen Zügen, das Leben ist doch herrlich.
Nach einem Unglück erlebt Froschi, wie Lisa von ständiger Angst gequält wird und verzweifelt nach einem Ausweg sucht.
Doch dann zeigt sich endlich ein Lichtstrahl für Lisa und ein freudiges Ereignis kündigt sich an.
Das Lachen ist ins Haus zurückgekehrt
Herausgeber:
Freigegeben:
May 16, 2013
ISBN:
9783848298556
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Bäuchleinkraulen und Zauberwort - Sabine Gonska

Sabine Gonska

Bäuchleinkraulen und Zauberwort

Books on Demand

Inhaltsangabe

An ihrem 19. Geburtstag blickt die Katze Froschi, die eigentlich Wendy heißt, aber nie so genannt wurde, auf ihr Leben zurück. Viel hat sie erlebt, seit sie als acht Wochen altes Katzenbaby bei den Menschen Lisa und Tom ein Zuhause findet. Zusammen mit den Katzen Tini und Santi und dem Kater Pinky führt sie ein aufregendes und harmonisches Katzenleben.

Eine ganz besondere Beziehung entwickelt Froschi zu ihrem Frauchen Lisa, aber auch mit Tom, der gerne sein Frühstück mit ihr teilt, versteht sie sich gut. Das tägliche Ritual des Bäuchleinkraulens genießt sie in vollen Zügen, das Leben ist doch herrlich.

Nach einem Unglück erlebt Froschi, wie Lisa von ständiger Angst gequält wird und verzweifelt nach einem Ausweg sucht.

Doch dann zeigt sich endlich ein Lichtstrahl für Lisa und ein freudiges Ereignis kündigt sich an.

Das Lachen ist ins Haus zurückgekehrt.

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16

Kapitel 17

Kapitel 18

Kapitel 19

Kapitel 20

Kapitel 21

Kapitel 22

Kapitel 23

Kapitel 24

Kapitel 25

Kapitel 26

Kapitel 27

Kapitel 28

Kapitel 29

Kapitel 30

Kapitel 31

Kapitel 32

Kapitel 33

Kapitel 34

Kapitel 35

Kapitel 36

Kapitel 37

Kapitel 38

Kapitel 39

Kapitel 40

Kapitel 41

Kapitel 42

Kapitel 43

Kapitel 44

Kapitel 45

Kapitel 46

Kapitel 47

Kapitel 48

Kapitel 49

Kapitel 50

Kapitel 51

Schlusswort

Kapitel 1

Herrlich, einfach herrlich diese Jahreszeit. Ich liebe es, wenn sich die ersten Maiglöckchen der warmen Mittagssonne entgegenstrecken, Rhododendrenbüsche und Azaleen in leuchtenden Farben um die Wette schimmern und unzählige Gänseblümchen sich lustig von dem satten Grün der Wiese abheben.

Katzenminze berauscht meine Sinne mit ihrem angenehmen lockenden Duft und durch die geöffnete Terassentüre dringen Sonnenstrahlen in den Raum und erwärmen sanft mein Fell. Und ich liebe dieses besondere Leckerchen, ein besonderes Leckerchen für einen besonderen Tag. Es ist mein Geburtstag, mein 19. Geburtstag. Ein schönes Alter für eine Katze, nicht wahr? Schon seit Tagen haben sie davon gesprochen. Sie, das sind Tom und Lisa, meine Familie. Ich bin Froschi. Eigentlich heiße ich Wendy, aber niemand hat mich je so genannt, ich bin und bleibe Froschi. Zugegeben, ein etwas ungewöhnlicher Name für eine Katze, aber ich bin ungewöhnlich. Nun, mein Fell ist nicht mehr so glänzend wie früher und mein Gang hat an Eleganz verloren, wisst ihr, die Knochen machen mir zu schaffen, aber man erkennt immer noch, welch` Schönheit ich einmal war. In meinem Fell sind viele Farben vorhanden. Ein warmes leuchtendes Rot, ein Weiß wie frischgefallener Schnee und ein Schwarz wie tiefe dunkle Nacht fügen sich harmonisch aneinander. Dreifarbige Glückskatze nennt mich der Fachmann. Ich besitze ein vornehmes rosa Näschen und meine schönen funkelnden Augen sind eingerahmt von schwarzem Fell, so als trüge ich eine Maske.

»Wie Zorro«, meint Lisa. Zorro? Das passt gut zu mir, denn in jungen Jahren war ich mutig und frech, eben wie Zorro. Im Grunde meines Herzens aber, bin ich anschmiegsam, liebevoll und schmusebedürftig. Am liebsten lasse ich mir von Lisa mein Bäuchlein kraulen und Lisa weiß das. Sie nennt es unser Viertelstündchen Froschischmusen. Nach all den Jahren habe ich den Blick gut drauf mit dem ich Frauchen anschauen muss, um aus einer Viertelstunde eine Ganze zu machen. Lisa sagt, meine Augen zwingen sie, diese Ruhepausen einzulegen und ich danke Gott, dass ich diese Macht über Lisa habe.

Rums, Rums! So geht das nun schon seit Tagen. Meine Ohren funktionieren nicht mehr so gut, aber was da oben vor sich geht, ist selbst für Taube nicht zu überhören. Vier kleine Katzenbabys! Die bleiben nicht bei uns, meint Frauchen. Na, ich kenne Lisa doch lang genug, sie schließt jede Katze in ihr Herz und da bleibt sie. Jedenfalls bin ich mir nicht so sicher, ob Lisa sich davon trennen kann. Heute Morgen habe ich mal nach dem Rechten gesehen. Das Treppensteigen fällt mir schwer, nur noch selten inspiziere ich die obere Etage, doch die Kleinen sollen wissen, ich gebe hier immer noch den Ton an. Die haben nicht schlecht gestaunt, als ich so würdevoll durchs Zimmer schritt. Ha`, Lisa blieb der Mund offenstehen, damit hatte sie wohl nicht gerechnet. »Typisch Froschi«, meinte Lisa. Die Kleinen haben mich sehr respektvoll angesehen, als ich jeden mit einem majestätischen Blick streifte. Meinen Auftritt fand ich wirklich sehr beeindruckend und dann bin ich auch wieder runter, auf meine Couch.

Dort ist mein Lieblingsplatz, mit Blick in den Garten und der Platz neben mir gehört Lisa. Wenn Lisa mein Bäuchlein krault, erzählt sie mir all` das, was sie bewegt, all` ihre Freuden und all` ihre Sorgen. Ich höre ihr gern zu, so bin ich jederzeit über alles informiert. Wenn Lisa traurig ist, dann sehe ich sie ganz liebevoll und zärtlich an, sie sagt, ich sei Balsam für ihre Seele. In den vielen Jahren an Lisas Seite, habe ich ihre Seele oft getröstet und nicht selten sah ich Angst und Sorge in ihren Augen. Lange Zeit fehlte das Lachen in unserem Hause und ich bin glücklich, Lisa wieder so fröhlich zu sehen. Auch mit Tom schmuse ich gern und ich mag es, wenn er mit mir sein Frühstück teilt. Katze bei Lisa und Tom zu sein, ist schon etwas Besonders, das hatte ich vom ersten Moment an gespürt.

Kapitel 2

Ich hatte mich mächtig ins Zeug gelegt, um ihnen zu gefallen damals. Damals, da war ich acht Wochen alt und mit zwei weiteren Katzenkinder im Schaufenster eines Tiergeschäftes ausgestellt. Viele Leute gingen vorbei, manche blieben kurz stehen, sahen uns zu und gingen weiter, doch als Lisa und Tom vor der Glasscheibe standen, wusste ich, das sind meine Menschen. Ich wollte ein Zuhause und zwar jetzt. Ich zeigte alles, das ich in den paar Wochen meines Lebens gelernt hatte. Mindestens zwanzigmal bin ich den Kratzbaum rauf und runter geklettert, lieferte mit meinen beiden Zellengenossen ein paar gute Kämpfe ab, ich gewann natürlich, denn für mich stand meine Zukunft auf dem Spiel und dann, na, endlich betraten die beiden Menschen den Laden. Eigentlich wollten die beiden nur mal schauen, hörte ich sie sagen. Von wegen nur schauen, mit meinen Pfötchen trommelte ich ungehalten gegen die Scheibe. »He, ich will raus hier!« Nach einer Ewigkeit öffnete sich die Türe, die Verkäuferin nahm mich heraus und legte mich in Lisas Arme. Sofort begann ich zu schnurren, das musste doch mächtig Eindruck schinden. »Was meinst Du?« fragte Tom. »Was meinst Du?« fragte Lisa zurück. »He, Leute, wo ist das Problem«, dachte ich. Scheinbar hatten sie nicht genug Geld dabei, ich war nicht ganz billig. »Oh, nein!« Ich war so erschrocken, dass ich fast das Schnurren vergaß, da fiel Lisa ein, sie hatte einen Scheck dabei. Ein Stein fiel mir vom Herzen: »Also, worauf wartet Ihr noch? Bloß raus hier.«

Während mich die Verkäuferin in einen unwürdigen, kleinen Karton mit winzigen Luftlöchern verpackte, warf ich meinen ehemaligen Mitbewohnern noch einen letzten Blick zu. »Macht`s gut, Ihr Süßen, Ihr seid die nächsten.« Ich hatte es geschafft und ich freute mich auf ein schönes Zuhause und ein aufregendes Katzenleben. »Da wirst Du Dich bestimmt wohl fühlen«, glaubte die Verkäuferin zu wissen, als Lisa und Tom drei weitere Katzen erwähnten, mit denen ich mein Zuhause teilen sollte. »Na, hoffentlich«, es dauerte mir schon viel zu lang.

Endlich schloss sich der Karton. Und dann, nach einer weiteren Ewigkeit, wurde der Deckel geöffnet und man ließ mich wieder in die Freiheit. Mein erster Blick fiel auf die drei anderen Katzen, von denen ich ja bereits wusste. Nebeneinander in einer Reihe, standen sie, wie Soldaten. Also schritt ich generalsmäßig an ihnen vorbei. »Aber bitte, was ist denn das für eine Begrüßung?« Da fauchten die mich doch an. Die sollen gleich mal sehen, wie mutig ich bin und fauchte so laut ich konnte zurück.« Hoffentlich haben sie nicht gemerkt, dass ich gar nicht so gefährlich bin«, zweifelte ich, sehr beeindruckt schienen sie jedenfalls nicht. Ich begann meine Umgebung zu erkunden, schön war es hier, ganz so, wie ich es mir erträumt hatte. Pinky, der Kater und die beiden Katzendamen Tini und Santi verfolgten mich mit ihren Blicken. Ich tat so, als würde mich das nicht stören, aber ganz wohl war mir nicht dabei. Nach einer Weile schienen sie mich zu akzeptieren. Neugierig, aber freundlich gab mir die liebe Tini einen zärtlichen Stups auf die Nase. Von nun an war der Bann gebrochen. Ja und dann wurde ich müde. Alles war so aufregend für ein so junges Kätzchen wie mich gewesen, ich sehnte mich nach einem Nickerchen. Tini legte sich neben mich und irgendwie erinnerte sie mich an meine Mama. Wie gern hatte ich an Mamas Zitzen gesaugt und mit meinen Pfötchen gegen ihr Bäuchlein getreten. Ob ich`s wagen kann? Vorsichtig robbte ich mich an Tinis Bäuchlein heran, ihr liebevoller Blick war wie eine Einladung. »Nun trau` Dich endlich«, meldete sich eine Stimme in mir und dann nuckelte ich an Tinis Zitzen. Oh, wie hatte ich das vermisst. Tini leckte mein Fellchen, genau wie meine Mama, herrlich. Ich fühlte mich so wohl und geborgen. Auch Santi, die andere Katzendame, erlaubte mir, bei ihr zu nuckeln und die konnte gar nicht genug kriegen. Sie hatte wohl beschlossen, mich zu adoptieren, denn von nun an war ich ihr Baby. Ich hatte nichts dagegen. Santi umsorgte mich liebevoll, es war, als hätte ich meine Mama tatsächlich wiedergefunden. Sie beschütze mich, wie eine Löwin ihr Junges, ich brauchte nur ein kleines Mau von mir zu geben und schon war meine neue Mama bei mir. Von ihr lernte ich all das, was ich wissen musste und ich lernte schnell, wenn ich es auch nicht immer verstand. Öffnete Lisa eine Dose Futter für uns, veranstaltete Santi immer ein lautes Palaver. Keine Ahnung, warum man das tun sollte, denn die anderen beiden Katzen bekamen ihren Anteil auch ohne einen Mucks von sich zu geben. Zur Sicherheit aber palaverte ich genau wie Santi mit. Ich glaubte, es bedeutet so eine Art Beifall klatschen, schaden konnte es jedenfalls nicht. Ich fühlte mich sehr wohl in meinem neuen Zuhause. Ich verstand mich gut mir den drei anderen Katzen und auch meine Menschen lernte ich immer besser kennen. War ich eine Glückskatze? Meine Intuition hatte sich bestätigt, ich hatte es gut erwischt, denn Lisa liebt Katzen über alles, seit sie vor vielen Jahren

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