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Zurück zum Führerschein/Erfolgreich durch die MPU: Ratgeber und 7 Stufenprogramm zur Vorbereitung auf die „Alkohol-, Drogen- und Punkte-MPU“. Mit ausführlichem Fragenkatalog.

Zurück zum Führerschein/Erfolgreich durch die MPU: Ratgeber und 7 Stufenprogramm zur Vorbereitung auf die „Alkohol-, Drogen- und Punkte-MPU“. Mit ausführlichem Fragenkatalog.

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Zurück zum Führerschein/Erfolgreich durch die MPU: Ratgeber und 7 Stufenprogramm zur Vorbereitung auf die „Alkohol-, Drogen- und Punkte-MPU“. Mit ausführlichem Fragenkatalog.

Länge:
172 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
May 11, 2011
ISBN:
9783844874198
Format:
Buch

Beschreibung

www.buch-mpu.de
Zurück zum Führerschein/ Erfolgreich durch die MPU: Ratgeber und 7 Stufenprogramm zur Vorbereitung auf die "Alkohol-, Drogen- und Punkte-MPU". Mit ausführlichem Fragenkatalog

Was kann wichtiger sein, als der eigene Führerschein?

Dieses Buch soll Ihnen eine Hilfe sein, die Fahrerlaubnis wiederzuerlangen. Es beinhaltet eine Anleitung zur effektiven Vorbereitung auf die bevorstehende medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU).

Mehr als 100.000 Betroffene nehmen jährlich an der MPU teil, um Ihren Führerschein wieder zu bekommen. Für diese Personen und für alle, die sich mit dem Thema MPU beschäftigen, wurde dieses Buch geschrieben.
Jeder Vorbereitungsbereich „Alkohol-, Drogen und Punkteauffälligkeit“ wird in einem eigenen Kapitel beschrieben.

Aus dem Inhalt:
• Erarbeitung der Problemlage
• Analyse der Verkehrsauffälligkeiten
• Veränderungsmotive
• Vermeidung von Rückkehr in alte Verhaltensmuster
• Musterbrief
• Ausführlicher Fragenkatalog

Bernhard Krüger, Sozialtherapeut (Sucht), Diplom-Sozialpädagoge (FH) und Heilpraktiker für Psychotherapie, mehrjährige Tätigkeit in der Suchtkrankenhilfe, MPU-Vorbereitung.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 11, 2011
ISBN:
9783844874198
Format:
Buch

Über den Autor

Diplom-Sozialpädagoge Sozialtherapeut (Sucht) Heilpraktiker für Psychotherapie Langjährige klinische Tätigkeit in der Suchtkrankenhilfe, Tätigkeit in der MPU-Vorbereitung. Zusammenarbeit mit Suchtberatungsstellen und Selbsthilfegruppen sowie MPU-Gutachter.


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Buchvorschau

Zurück zum Führerschein/Erfolgreich durch die MPU - Bernhard Krüger

Wahrheit!

I. Vorbereitung

Zur einer guten Vorbereitung auf die MPU-Begutachtung sind die folgenden Vorbereitungen unverzichtbar:

–   Auskunft aus der Flensburger Punktekartei (siehe Anhang)

–   Akteneinsicht in der Führerscheinstelle

–   Laborwerte

–   Selbsthilfegruppe

1. Auskunft aus der Flensburger Punktekartei

Hierfür finden Sie im Anhang einen Musterbrief. Diesen senden Sie an das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg. Von dort aus erhalten Sie einen Auszug aus Ihrer Punktekartei. Diesen sollten Sie genau durchsehen, denn diese Daten sollten Sie in der MPU wissen. Vergessen Sie nicht eine Kopie Ihres Ausweises oder Reisepasses beizulegen. Falls Sie diesen nicht zu Händen haben können Sie Ihre Unterschrift bei öffentlichen Behörden beglaubigen lassen.

2. Akteneinsicht in der Führerscheinstelle

Um Einsicht in Ihre Führerscheinakte zu bekommen, müssen Sie bei ihrer zuständigen Führerscheinstelle vorbeigehen. Die Einsicht ist erforderlich, um alle Eintragungen und die Daten zu erfahren. Hier sind alle Verfehlungen aufgezeichnet, die sie begangen haben. Dies können z.B. Geschwindigkeitsüberschreitungen, jemandem die Vorfahrt genommen usw. sein. Falls bei Ihnen Gewalt oder Drogendelikte vorliegen, können diese auch an die Führerscheinstelle weitergegeben worden sein. Wichtig ist, dass sie das Delikt, Datum, Uhrzeit und die Strafhöhe erfahren. Am besten nehmen Sie sich Schreibzeug und Papier mit. Einige Führerscheinstellen machen auch Kopien der Akte. In der Regel können Sie die Akte nur unter Aufsicht der Mitarbeiter der Führerscheinstelle einsehen.

Falls die Angestellten der Führerscheinstelle die Akte ungern zu Ihrer Einsicht heraussuchen wollen, geben Sie an, dass Sie dies zur Vorbereitung auf das MPU-Gutachten benötigen.

3. Laborwerte

Bevor Sie sich bei der Führerscheinstelle für die MPU anmelden, sollten Sie eine längere Abstinenzzeit nachweisen können. Klienten die einen Alkoholgehalt von über 1,6 Promille hatten oder die einen Unfall unter Alkoholeinfluss verursacht haben sowie diejenigen, die schon einmal mit Alkohol erwischt wurden, sollten eine Abstinenz von mindestens einem Jahr nachweisen können.

Für Ersttäter unter 1,6 Promille ist ein Abstinenznachweis von mindestens einem halben Jahr oft ausreichend. Fragen hierzu beantworten Ihnen die Mitarbeiter der MPU-Begutachtungsstellen in der Regel gerne.

Klären Sie unbedingt auch im Vorfeld ab, ob das Labor von der Begutachtungsstelle anerkannt wird.

Mit dem Labor schließen Sie über den Zeitraum von 6 Monaten oder 1 Jahr einen Vertrag über die Bestimmung von Alkohol oder Drogenmarkern. Bei Alkohol wird hierbei das „Ethylglucuronid" bestimmt.

Ethylglucuronid wird langsam abgebaut. Abhängig von der aufgenommenen Alkoholdosis kann es im Urin bis zu mehrere Tage nachgewiesen werden. Aus diesem Grund sollten Sie sich sehr gut überlegen, ob Sie während der Wartezeit auf die MPU Alkohol konsumieren.

Sie bekommen dann unangemeldet Post, um zu einer Urinprobe vorbei zu kommen. In der Regel sind dies bei einer Zeit von sechs Monaten vier Mal.

Das Ergebnis wird in der Regel sowohl Ihnen als auch der Führerscheinstelle mitgeteilt. Es bringt Ihnen also nichts, einen positiven Nachweis zu verheimlichen.

Falls der Wert aufgrund der Einnahme von Medikamenten positiv ist, verlangen Sie vom Arzt, der Ihnen das Medikament verschrieben hat, eine Bestätigung. Diese legen Sie dann ebenfalls bei der Begutachtungsstelle vor.

4. Selbsthilfegruppe

Der regelmäßige Besuch einer Selbsthilfegruppe für Alkoholiker (z.B Anonyme Alkoholiker, Blaukreuz, Freundeskreis …) wird in der Regel vom Begutachter positiv bewertet. Er sieht dadurch, dass Sie sich mit der Thematik und Ihrem Problem beschäftigen. Bitte klären sie im Vorfeld ab, ob der Leiter Ihnen eine Bescheinigung für den Zeitraum der Teilnahme ausstellen kann. Diese können Sie dann bei der MPU-Begutachtung vorlegen.

5. Allgemeines zur MPU

Der psychologische Teil der MPU lässt sich grob in 3 Teile unterteilen.

Biographie

Delikt

Zukunft

Um diese für den Prüfer ausreichend beantworten zu können, habe ich 7 Module ausgearbeitet.

Es ist sinnvoll sich alles schriftlich zu erarbeiten. Zum einen wird es dadurch besser vertieft und zum anderen können Sie es immer wieder durchlesen und gegebenenfalls vervollständigen.

II. Die Alkohol-MPU

1. Biographie

Es ist wichtig alle prägnanten Daten Ihrer Biographie zu kennen. Zusätzlich ist es wichtig die Daten Ihrer Familienangehörigen zu kennen. Dies ist für den Prüfer von großer Bedeutung. Er leitet daraus ab, dass jemand der die Daten seines Lebens kennt auch verantwortungsvoll damit umgehen kann. Zudem sieht er, dass Sie Ihr Leben strukturieren können und somit im Griff haben.

Fangen Sie mit dem Alter und den Geburtstagen Ihrer Eltern und Geschwister an. Weiter sind der Beruf und die Arbeitsstelle Ihrer Familienmitglieder wichtig. Hierzu gehören auch Ausbildungen bzw. Ausbildungsabbrüche.

Dies bedeutet:

Wie alt ist Ihr Vater, wann und wo wurde er geboren, was hat er wo gearbeitet?

Wie alt ist Ihre Mutter, wann und wo wurde sie geboren, was hat sie wo gearbeitet?

Wie alt sind Ihre Geschwister, wann und wo wurden sie geboren, was haben sie gearbeitet?

Nun zu Ihnen.

Wichtige Daten: Wie alt sind Sie?

Wann und wo wurden Sie geboren?

Wann sind Sie in den Kindergarten gekommen?

Wann sind Sie in die Schule gekommen?

Welchen Abschluss haben Sie wann und in welcher Schule gemacht?

Haben Sie eine Berufsausbildung gemacht? Wann? Welche? Wo?

Wann haben Sie wo gearbeitet?

Wann waren Sie arbeitslos? Gründe hierfür?

Wenn Sie aktuell arbeitslos sind, ist es wichtig trotzdem einen strukturierten Tages- und Wochenverlauf aufzuzeigen. Hierzu gehört der sinnvolle Umgang mit der zur Verfügung stehenden Zeit. Dies können z.B. ehrenamtliche Aufgaben, organisieren von Jugendfreizeiten, Mitarbeit in Arbeitslosenprojekten, Besuch von Kursen, Hausmann, usw. sein.

Ganz ungünstig wäre hier auf die Frage: „Was machen Sie den ganzen Tag bzw. die Woche über?" zu antworten:

„Mir fällt immer etwas ein. oder „Ich weiß nicht..

Wie war das Verhältnis zu Eltern und Geschwistern?

Wie sind Sie in der Schule zurecht gekommen?

Hatten Sie einen Freundeskreis?

Wie war Ihre Stellung im Freundeskreis?

Wie sind Sie in der Ausbildung zurecht gekommen?

Wann und wo waren Sie bei der Bundeswehr?

Wann und wo haben Sie Zivildienst geleistet?

Leben Ihre Eltern noch? Wenn nein, wann sind sie gestorben?

Wann haben Sie geheiratet?

Wann wurden Sie geschieden?

Wie viele Kinder haben Sie?

Wie alt sind diese, wann wurden sie geboren?

Wie Sie sehen, können das eine ganze Menge Daten sein, die Sie wissen sollten. Das bedeutet aber nicht, dass alles abgefragt wird. Für Sie ist es wichtig, dass sie im Fall eines Falles alles wissen und beantworten können. Versuchen Sie die Antworten möglichst im Erzählstil zu geben und nicht als abgehackte Antwort.

Nicht so:

Mein Geburtstag ist der …

Mein Geburtsort ist …

Meine Mutter ist am … geboren.

Mein Vater ist am … geboren.

Sondern möglichst so:

Mein Vater wurde am 20.02.1950 in Hamburg geboren. Er zog als Kind mit seinen Eltern nach Heidelberg. Dort arbeitete er seit 1965 als Maschinist bei der Firma ABC. Seit dem 01.Mai 2006 ist er in Rente.

Meine Mutter wurde am 15.05.1955 in Heidelberg geboren und arbeitete ebenfalls bei der Firma ABC. Die beiden lernten sich in der Firma kennen und heirateten am 20.05.1975.

Ich wurde am 01.01.1980 in der Nähe von Heidelberg in einem kleinen Dorf mit dem Namen Wieblingen geboren. Ich habe noch einen jüngeren Bruder, dieser wurde am 19.04.1982 geboren …..

Der Erzählstil hat den Vorteil, dass der Gutachter sieht, dass Sie mit Ihrer Geschichte vertraut sind und diese nicht nur auswendig gelernt haben.

Zudem benötigen Sie mehr Zeit, um Ihre Biographie zu erzählen. Das bedeutet, der Gutachter kann Ihnen nicht so viele Fragen stellen.

Wichtig in der Biographie ist der Punkt an dem festgemacht werden kann, warum Sie nun dem Alkohol zugeneigt sind.

Dies könnte z.B. sein, dass Sie es von Ihrem Vater gelernt haben Alkohol zu trinken. Für Ihn war der tägliche Konsum normal. Probleme wurden

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