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Auf den Spuren des hl. Franziskus: Eine Reise zu den spirituellen Orten des hl. Franziskus
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Auf den Spuren des hl. Franziskus: Eine Reise zu den spirituellen Orten des hl. Franziskus
eBook177 Seiten1 Stunde

Auf den Spuren des hl. Franziskus: Eine Reise zu den spirituellen Orten des hl. Franziskus

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Über dieses E-Book

Franziskus von Assisi, ein junger Mann, der in einer betuchten Familie aufwuchs und dem die Welt offen stand. Als junger Mensch genoss er das üppige Leben in seiner ganzen Fülle. Dann kommt der Tag, an dem Franziskus Gott begegnet und zu einem neuen, anderen Leben aufgerufen wird. Er bricht mit seiner Familie, legt alle seine Kleider ab und gibt sie seinem Vater vor dem Bischof von Assisi zurück. Ein langes Ringen und Suchen, Horchen und Beten beginnt, bis er das Leben nach dem Evangelium als Ziel seines Lebens erkennt. Im Laufe der Zeit schließen sich ihm noch andere, gleichgesinnte Männer an und eine Gemeinschaft im Sinne der Lebensweise von Franziskus entsteht. Durch sein Beispiel und Vorbild rüttelt er viele Menschen auf und der „Orden der Minderbrüder“ entsteht. Etwas später schließt sich ihm Klara, die Tochter eines Adeligen aus Assisi an, die ebenfalls in der Nachfolge Christi in radikaler Armut lebt und den „Orden der Klarissen“ gründet. Auch nach seinem Tod leben seine Gedanken, sein Vorbild und seine Werke noch heute in verschiedenen Ordensgemeinschaften weiter und dienen Menschen, die es im Leben nicht einfach haben. In diesem Buch sind verschiedenste Orte beschrieben, die der hl. Franziskus auf seinen Wegen besucht hat und die noch heute eine beruhigende und spirituelle Wirkung auf den Menschen haben.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum18. Okt. 2013
ISBN9783732272365
Auf den Spuren des hl. Franziskus: Eine Reise zu den spirituellen Orten des hl. Franziskus
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Autor

Reinhard Decker

Reinhard Decker, geb. 1955, verheiratet und Vater von drei Söhnen und Opa von sechs Enkeln. Seit dem Jahr 2017 in Pension, vorher Leiter der Informatik in einem größeren Betrieb. Von 2006 - 2009 Ausbildung als "Dipl. Trainer für prozessorientierte Gruppenarbeit" an der Lehranstalt der Ehe- und Familienberatung mit Öffentlichkeitsrecht, Diözese Feldkirch. Das Fotografieren und Schreiben von Büchern ist ein Ausgleich zu meiner vorherigen, technischen Tätigkeit und macht mir sehr viel Freude.

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    Buchvorschau

    Auf den Spuren des hl. Franziskus - Reinhard Decker

    Literaturnachweise

    Monterchi - Madonna del Parto

    Monterchi ist eine Stadt mit 1831 Einwohnern in der Provinz Arezzo. In Monterchi ist eine kleines Museum, in dem das berühmte Fresko „Madonna del Parto" - übersetzt: die schwangere Madonna, ausgestellt ist.

    Das Fresko wurde um das Jahr 1455 vom Maler Piero della Francesca in der Kapelle von Santa Maria di Momentana zu Monterchi geschaffen. Ursprünglich war das Fresko an der Rückwand des Hauptaltars in der alten Kirche von Santa Maria Momentana. Diese wurde jedoch im Jahre 1785 von einem Erdbeben vollständig zerstört. Das Fresko wurde aus der Wand gelöst und in einer aufwendigen Arbeit im heutigen Museum untergebracht. Das Bild zeigt die schwangere Madonna. Das ikonographische¹ Thema hieß „Madonna del Parto" und stellt die Madonna allein stehend und sichtbar schwanger dar. Eines der Elemente, das sie von einer normal schwangeren Frau unterscheidet, ist ein geschlossenes Buch auf dem Bauch in Anspielung auf das Fleisch gewordene Wort. Das Buch ist das lte Testament und damit das Wort Gottes durch die Jungfrau. Es soll zeigen, dass auch Christus ein Mensch war. Es gibt noch andere Bilder von schwangeren Madonnen aus dem Mittelalter jedoch keine aus der Zeit der Renaissance. Das Bild war während der Gegenreformation sehr umstritten und es war ein großes Glück, dass es überlebt hat und nicht zerstört wurde. Dies ist dem Umstand zu verdanken, dass es hinter einer gemauerten Wand versteckt war. Die Malerei ist unglaublich schön und doch sehr einfach. Die Madonna steht in einem Zelt, mit einer Hand auf ihrer Hüfte, sinnbildlich für das Gewicht der Schwangerschaft, während sie die andere auf den Bauch stützt. Die Klappen des Zeltes werden von zwei Engeln, spiegelbildlich dargestellt, zueinander gezogen. Die Öffnung des Zeltes hat eine offensichtliche Symbolik für die Geburt, die in Kürze stattfinden wird. Der Maler und Künstler Piero della Francesca war einer der größten Maler in der Zeit der Renaissance. Er wurde viele Jahre lang übersehen, weil er seine Werke in kleinen Orten wie Monterchi, Sansepolcro und Urbino ausgestellt hatte. Er war ein archetypischer Renaissance Mann, ein berühmter Mathematiker und er benütze seine mathematischen Fähigkeiten um die Bilder aus einer perfekten Sicht zu zeigen. Piero della Francesca wuchs in der Nähe von Sansepolcro auf, aber seine Mutter stammte aus Monterchi.

    Diese Faktoren waren für ihn ausschlaggebend, dass er das Bild der schwangeren Madonna in Monterchi, dem Geburtsort seiner Mutter malte.

    Im Park am Fuße von Monterchi steht eine Metallstatue, die den Archetypus Krieger „Der wilde Mann" darstellt. Ein sehr eindrückliches Kunstwerk, das unter einer Trauerweide verankert ist. Vom Eingang des Museums aus gesehen, geht links ein Aufgang zum höher gelegenen Ortsteil von Monterchi. Von dort aus hat man einen wunderschönen Blick ins weitere Umfeld von Monterchi.

    ___________________

    ¹ Begriff für die klassische Porträtkunde der Antike

    Lago Trasimeno

    Mit 128km² und einem Umfang von 54 Kilometern ist der Trasimenische See der größte See der Apennin Halbinsel, liegt 259 Meter über dem Meeresspiele und ist der viergrößte See von Italien in der Region Umbrien. Er ist umgeben von 600 Meter hohen Bergen und ist ca. 7 Meter tief. Der Fischfang ist noch immer eine wichtige Erwerbsquelle und 18 Fischarten bevölkern den See. Gespeist wird der See nur von kleinen Wasserläufen, die im Sommer oft austrocknen und hat keinen natürlichen Abfluss. Oft führt der geringe Wasserstand in Verbindung mit Überdüngung im Sommer zu einem starken Algenwuchs.

    Im See befinden sich drei Inseln. Es ist dies die Isola Maggiore, Isola Minore und die Isola Polvese. Der Hl. Franz von Assisi verbrachte im Jahre 1211 auf der Insel die Fastenzeit. Eine kleine Kapelle, eine Bronzestatue aus dem Jahre 1982 und ein Stein mit seinen Fußabdrücken erinnern an diese Besuch. Der Marchese Giacinto Guglielmi erstand im Jahr 1887 das ehemalige verlassene Franziskanerkloster und ließ es samt Kirche aus dem 14. Jahrhundert restaurieren und war anschließend der Treffpunkt der eleganten Welt.

    Im Gebiet von Castiglione del Lago wurde deutliche Zeichen in Form von Gräbern gefunden, dass einst das Gebiet des Trasimeno von Etruskern bevölkert wurde. Später wurde das gesamte Gebiet romanisiert. Im Jahre 217 v. Chr. verloren die Römer unter Konsul Flaminius am Seeufer des Trasimeno die Schlacht gegen Hannibal. Diese Schlacht war eine Herausforderung zwischen Hannibal und dem Konsul. Im nördlichen Teil des Gebiets verloren die Römer über 15.000 Männer, unter denen sich auch ihr Kommandant befand. Es wird angenommen, dass der Bau des ersten Wasserspiegelreglers auf die alten Römer zurückzuführen ist.

    In Quarantaia ist erst kürzlich eine altrömische Villa gefunden worden. Bei Ausgrabungen wurden die Mauerstrukturen einer rustikalen Residenz aus dem I. oder II. Jahrhundert n.C. freigelegt, gemeinsam mit einigen Badebecken sowie einer ofenartigen Einrichtung.

    Der Trasimenosee hat eine 20.000 Jahre alte Geschichte. Das gesamte Gebiet um den See wurde im Laufe der Prähistorie² und der Protohistorie³ intensiv von Menschen bevölkert. Jägergruppen verfolgten ihre Beute schon am Ende der Paleoliythzeit⁴ entlang des Seeufers. Ganzkörper-Skulpturen, wie die sogenannte Venus des Trasimeno, wurden gefunden und zeugen von ihrer Präsenz. Erst Jahrtausende später entstand am Trasimeno eine Zivilisation der Fischer und der Bootsfahrt und erst in späterer Zeit wurde die Fischerei mit der Landwirtschaft verbunden.

    Auf einem vorgelagerten Kalksteinhügel erhebt sich majestätisch der Ort Castiglione del Lago. Einstmals war der Ort die vierte Insel am Trasimenischen See. Archäologische Funde bezeugen, dass er schon in der etruskischen Epoche um im römischen Zeitalter bevölkert war. In der heutigen Ortschaft sind noch die mittelalterliche Stadtmauer und die antike Burg erhalten, welche durch einen Laufgraben mit dem aus dem 16. Jahrhundert stammenden Rathaus verbunden ist. Sie wurde im Jahre 1247 vermutlich nach einem Plan von Bruder Elia Coppi in fünfeckigem Grundriss mit vier Ecktürmen und dem dreieckigen Hauptturm gebaut. Das Gebäude ist eines der schönsten Beispiele mittelalterlicher Militärarchitektur in Umbrien. Die Burg wurde auf Kalksteinfelsen errichtet und überragt. Ascanio della Corgna Marchese von Castiglione del Lago und del Chiugi Neffe von Giulio III, der sich im Jahr 1571 bei der Schlacht von Lepanto als einer der besten Feldherren auszeichnete, ließ das Rathaus auf einem schon vorher bestehenden Gebäude errichten. Im Hauptgeschoß des Gebäudes werden die Fresken aufbewahrt, die Giovanni Pandolfi aus Pesaro und Salvio Savini aus Florenz in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entsprechend dem römischen Renaissancegeschmack verwirklicht haben. Die in Form eines griechischen Kreuzes gebaute und mir wertvollem Stuckwerk von Piervittori und klassizistischem Pronaos verzierte Kirche della Maddalena beherbergt die Bildtafel von Eusebio da San Giorgio aus dem 16.Jahrhundert. Unter dem Namen Lasst uns den Himmel bemalen findet hier alle zwei Jahre im Frühling das internationale Treffen der Drachensammler statt. Es ist ein wunderschöner Ort und lädt zu einem Besuch ein. Die kleinen Geschäfte in der Innenstadt verkaufen viele Spezialitäten aus der Region. Speziell das ganze Angebot verschiedener Salami und verschiedenster Weine machen einen Besuch unumgänglich. Die kleinen Cafés auf der Straße und die sehr freundliche Art der Einwohner, mit den Besuchern umzugehen, laden ein, es sich gemütlich zu machen und den Ort zu genießen. Ein besonderer Zeitpunkt ist der Sonnenuntergang sowie der Sonnenaufgang, wenn sich die Sonne in den Wellen des Lago Trasimeno spiegelt und die Kormorane auf den Holzpfählen am Ufer sitzen.

    ___________________

    ² Urgeschichte: Zeitraum zwischen Ur- und Frühgeschichte

    ³ Frühgeschichte: Zeitraum zwischen Vorgeschichte und Geschichte

    ⁴ Ernährungsform der Menschen in der Altsteinzeit

    Perugia

    Perugia ist die Hauptstadt der Region Umbrien im Zentrum von Italien und ist durchzogen vom Fluss Tiber. Gleichzeitig ist sie auch die Hauptstadt der Provinz Perugia. Die Geschichte der Stadt Perugia geht zurück auf die Zeit der Etrusker und war eine der wichtigsten etruskischen Städte. Sie ist auch sehr bekannt als die Universitätsstadt. Es gibt die Universität von Perugia, die im Jahre 1308 gegründet wurde, die Universität der Ausländer mit ca. 5.000 Studenten und einige kleinere Hochschulen wie die Akademie der Bildenden Künste „Accademia di Belle Arti, die Akademie für Übersetzer und Dolmetscher „Institute of Linguistic Mediation, die Musikhochschule, die im Jahre 1788 gegründet wurde und noch einige andere kleine Institute. Jährliche finden verschiedene Feste und Veranstaltungen statt, wie im Oktober das „Eurochocolate Festival das „Umbria Jazz Festival im Juli und das „Internationale Journalismus Festival" im April.

    Die Stadt gilt als eine der bekanntesten kulturellen und künstlerischen Zentren von Italien. Künstler wie der berühmte Maler Pietro Vannuci, genannt Perugino, ein Eingeborener von Città della Pieve (in der Nähe von Perugia) arbeiteten in Perugia. Er schmückte die lokale „Sala del Cambio" mit einer schönen

    Reihe von Fresken. Acht seiner Bilder können auch in der „National Gallery of Umbria" bewundert werden. Dieser Künstler war auch der Lehrer von Raphael, ein großer Renaissance-Künstler, der fünf Gemälde und ein Fresko produziert hat. Pinturicchio war ein weiterer berühmter Maler, der in Perugia gelebt hat. Der wohl berühmteste Architekt der Stadt, war Galeazzo Alessi.

    In früher Zeit war Perugia eine umbrische Siedlung und erschien in der geschriebenen Geschichte als Perusia. Sie war eine der zwölf verbündeten Städte Etruriens. Bei verschiedenen Tumulten von Rom fanden die Päpste Asyl in ihren Mauern. Gleichzeitig war es ein Treffpunkt, in dem fünf Konklaven abgehalten wurden. Perugia akzeptierte jedoch nie die päpstliche Souveränität. Im Jahre 1282 wurde die Stadt aufgrund einer neuen Militäroffensive gegen die Ghibellinen unabhängig von einem päpstlichen Verbot exkommuniziert. Im Jahre 1540 unterlagen dann die Peruginer dem Papst Paul III. beim sogenannten „Salzkrieg". Nachdem sie sich geweigert hatten, die neue Salzsteuer zu akzeptieren, handelte der Papst sehr drastisch. Auch die Festungsanlage auf dem Colle Landone, in den Jahren 1540 – 1543 von Antonio da Sangallo

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