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Rhetorik: Sag es mit dem Herzen

Rhetorik: Sag es mit dem Herzen

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Rhetorik: Sag es mit dem Herzen

Länge:
145 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
21. Jan. 2011
ISBN:
9783839176429
Format:
Buch

Beschreibung

„Wer auf die Jagd nach einem Tiger geht,
muss damit rechnen, einen Tiger zu finden!“
Altes indisches Sprichwort

Sie suchen nach der Erfolgsformel für Ihre Rede? Sie wollen Ihr Publikum begeistern und überzeugen? Dann haben Sie das richtige Buch gefunden, um sich vorzubereiten.

Der Ratgeber hilft Ihnen Ihre Rede zu gliedern, Ihren Redestil zu finden, den richtigen Ton zu finden, sich zu entspannen und einen erfolgreichen, selbstbewussten Auftritt hinzulegen.

Hier finden Sie die besten Tipps aus Theorie und Praxis. Es liegt jetzt an Ihnen selbst, erfolgreiche Reden vorzubereiten und abzuhalten.

Nutzen Sie die 25 jährige Erfahrung des Autors und Rhetorik-Trainers und sagen Sie es mit dem Herzen!
Herausgeber:
Freigegeben:
21. Jan. 2011
ISBN:
9783839176429
Format:
Buch

Über den Autor

Harald Mizerovsky ist Fotograf, Fototrainer und Sachbuchautor vieler Fotoratgeber. Er bietet Fotokurse und einen Fotolehrgang inklusive Zertifikat in Wien an. Online kann man den Fototrainer für Distance Learning über das Internet buchen.


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Rhetorik - Harald Mizerovsky

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Monolog

In der griechischen Antike unterschied man anfangs nicht in Monolog und Dialog. Die Rhetorik war allgemein als Redekunst für die Rede, als auch für das Gespräch, wie auch den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn von Bedeutung.

Aus heutiger Sicht könnte man auch meinen, dass die Rhetorik ein Teil der wissenschaftlichen Erkenntnisse rund um das Thema der zwischenmenschlichen Kommunikation ist, historisch gesehen war aber die Rhetorik zuerst da und erst viel später die Erkenntnisse der zwischenmenschlichen Kommunikation (Univ. Prof. Paul Watzlawick). Deshalb möchte ich in diesem Buch auch bei der historischen Reihenfolge bleiben und die Rhetorik für die Situation des Monologs und des Dialogs getrennt darstellen. Wobei anzumerken ist, dass auch die Dialektik in beiden Kommunikationsformen benötigt wird.

Historische Entwicklung

Das historische Aufarbeiten einer Lehre halte ich für ein wichtiges Kriterium, um die Lehre mit heutigem Erkenntnisstand zu verstehen. Deshalb wollen wir kurz die Entwicklung der Rhetorik betrachten.

Die offizielle Geburtsstunde der Redekunst oder Rhetorik sieht man in der Zeit im 5. Jahrhundert vor Christi. Zwar gab es schon vorher die Beredsamkeit, aber Rhetorik als Lehre und Rhetorik-Trainer gab es erst mit der Demokratisierung in den vielen Kleinstaaten der griechischen Antike. Es war eine Notwendigkeit geworden, sich vor Gericht Recht zu verschaffen und dort war Beredsamkeit von Vorteil.

Korax oder dessen Schüler Gorgias gelten als meine Vorgänger, sie waren die ersten bekannten Rhetorik-Lehrer. Sie übernahmen Aufträge zur Ausarbeitung von Reden fürs Gericht, wo es meistens um Grundstückseigentum nach der Tyrannei ging. Korax beschäftigte sich wohl als Erster mit der überzeugenden Rede und dem Wahrscheinlichkeitsschluss.

Die Werke Korax sind uns nicht erhalten geblieben, dafür aber die Werke von Aristoteles. Platon führt als erster eine Auseinandersetzung über die Redekunst. Er unterscheidet als Erster zwischen Philosophen und Sophisten, übertrieben gesagt zwischen Gut und Böse. Der Unterschied wird sowohl erkenntnistheoretisch als auch ethisch fest gemacht. Den Sophisten ging es einzig und allein um die Überredungskraft und nicht um die Wahrheit oder den Erkenntnisgewinn. Sokrates, der Lehrer Platons, wird als Lehrer des geschickten Fragens und der Untersuchung von Paradoxien gesehen. Er führt (nachzulesen in „Platon – Der Staat"¹) sein Gegenüber durch Fragen zur scheinbaren Wahrheit (Querverweis: Paul Watzlawick „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?). Diese Fragetechnik wird auch Mäeutik, auf Deutsch „Hebammenkunst genannt. Allerdings diskutiert man bis heute, ob nicht Platon selbst Sophismus in Exzellenz betrieben hat.

Aristoteles unterscheidet in Rhetorik, der Kunst der Rede und Dialektik, der Kunst der Argumentationstechnik. Rhetorik definiert er als die Fähigkeit, bei jeder Sache das möglicherweise Überzeugende zu betrachten. Er entwickelt als Erster eine systematische Darstellung der Rhetorik. Sachfremdes Erregen von Emotionen sieht er als unfair an. Weiters unterscheidet er drei Formen der Überzeugung:

•   ethos: Glaubwürdigkeit des Redners

•   pathos: emotionaler Zustand des Hörers

•   logos: die Argumente

Wobei er der Meinung war, dass das Argument der wichtigste Faktor sei. Eine Rede sollte seiner Ansicht nach inhaltlich klar und deutlich sein und dabei weder banal noch erhaben erscheinen. Dadurch würde sowohl die Aufmerksamkeit erhöht, als auch das Verständnis gefördert werden. Die Metapher hielt er dafür als besonders

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