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Seelennachtgrenzgänge
Seelennachtgrenzgänge
Seelennachtgrenzgänge
eBook109 Seiten22 Minuten

Seelennachtgrenzgänge

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Über dieses E-Book

,Seelennachtgrenzgänge‘ widmet sich in hundert Gedichten der Seele als Grenzgängerin zwischen ihrer Nacht- und Tagseite, zwischen ihren unbewussten und bewussten Wegmarken, die ihr Lust und Schmerz, Klarheit und Vergänglichkeit bereiten. So ist der poetische Blick „seelenwärts“ ein Grenzgang, der die Verletzlichkeit menschlicher Existenz in einer eindringlichen sinnlich-körperlichen Bildsprache thematisiert.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum11. Mai 2015
ISBN9783739288420
Seelennachtgrenzgänge
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Autor

Dirk Büsken

Dirk Büsken, geboren 1972, studierte Philosophie, Psychologie und Soziologie in Köln, Bonn und Hagen. Nach 'Denkwerk – Versuch einer philosophischen Lyrik' liegt mit 'Seelennachtgrenzgänge' seine zweite lyrische Monographie vor.

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    Buchvorschau

    Seelennachtgrenzgänge - Dirk Büsken

    Dirk Büsken, geboren am 18. Februar 1972 in Borken (Westf.), studierte Philosophie, Psychologie und Soziologie in Köln, Bonn und Hagen. Nach ‚Denkwerk – Versuch einer lyrischen Philosophie‘ liegt mit ‚Seelennachtgrenzgänge‘ seine zweite Monographie vor, die in eindringlicher sinnlich-körperlicher Bildsprache die Verletzlichkeit menschlicher Existenz thematisiert.

    Mein schönstes Gedicht?

    Ich schrieb es nicht.

    Aus tiefsten Tiefen stieg es.

    Ich schwieg es.

    (Mascha Kaléko, 1907-1975)

    Alphabetisches Verzeichnis der Gedichte

    Abgrund

    Alt

    Am Meer

    Andernorts

    An die Sonne

    Angst

    An Hesse

    Appell

    Arche Noah

    Artistik

    Auflösung

    Ausdruck

    Aus gesprochen

    Autopoet

    Beinahe-Selbstmord

    Chance

    Dein Weg

    Dich einfalten

    Durchdrehen

    Einsamkeit

    Entsprengung

    Erkenntnis

    Erkenntnistheorie

    Ewige Wiederkehr

    Farbtupfer

    Flucht

    Gedankenrosen

    Gehen

    Glück

    Gotteswahn

    Grenze

    Hässliche Menschen

    Heideggers Odem

    Illusion

    In utero

    Irrsinn des Todes

    Ist wie

    Kastration

    Komm, Rausch!

    Kunst

    Leben

    Liebesruf

    Lüge

    Mit mir allein

    Momentaufnahme

    Momenttaumel

    Monolog zum Ursprung der Welt

    Nacht

    Nervenspiel

    Nicht hier, nicht dort

    Nietzsche

    Öffnung

    Ohne Titel

    Ohnmacht der Erkenntnis

    Orbit

    Philosoph

    Psychose

    Randexistenz

    Reinigung

    Reise

    Rückblende

    Rücklings

    Rückwende

    Saphirnächte

    Saufgelage

    Schatten

    Schauen

    Schizophrenie

    Schmerzgewitter

    Schweigen

    Seelenweg

    Seewärts – Himmelwärts

    Seinsweisen

    Siechen

    Sonnentag

    Spaziergang

    Spiel der Nähe

    Springen

    Stachelherz

    Stadtschatten

    Stimmungen

    Synästhesie

    Tau auf deiner Haut

    Todespunkt

    Topologie des Dichtens

    Trauernde

    Traumheilige Nacht

    Ungewollte Askese

    Verblendung

    Vergeblich

    Vollendung

    Vor-Tod

    Winter

    Wo

    Woanders

    Zucker

    Zugreise

    Zweinsamkeit

    Zwischen-Sichtigkeit

    Zwischenweltsschrei

    AUFLÖSUNG

    Rieb mir die Augen,

    Blieb blind zurück.

    Saugte gierig an einem Geräusch,

    Hing taub in der Welt.

    So wie mein Sprechen

    Erstarb meine Sprache.

    Kroch mühsam umher,

    Griff mit zerfurchten Händen

    Nach Worten aus Stein.

    Weiß nicht, ob sie meine waren.

    KASTRATION

    Ein silberner Kelch in sauberen Händen,

    Unten, missachtet, die eigenen Lenden,

    Setzt er an zum Trunk ins heilige Herz.

    Und fiebrig gleiten Tropfen aus Schweiß,

    Um die sein Verdrängtes unlängst weiß

    Hinein in wässrige Augen voll Schmerz.

    Ja, Leben, Sehnen, Vollzug und Erguss!

    Nein, Sterben,

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