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Sunny - Hollywood Fever: Volume 1

Sunny - Hollywood Fever: Volume 1

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Sunny - Hollywood Fever: Volume 1

Länge:
159 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
May 21, 2015
ISBN:
9783739252094
Format:
Buch

Beschreibung

Ein Fieber ist ausgebrochen: das Hollywood-Fieber! Und ein kleiner aufgeweckter Junge namens Sunny hat ein Wunder vollbracht! Welche Rolle da all die vielen wunderschönen und geheimnisvollen Hollywoodsterne spielen, könnt Ihr in diesem Buch erfahren. Außerdem taucht da immer wieder eine sonderbare Silberwolke auf, und Sunnys Lehrerin scheint ebenfalls andauernd von sich reden zu machen. Da kann man doch wirklich nur noch >>Halleluja<< rufen, allerdings sind Wunder in Hollywood ja nicht so ganz außergewöhnlich. Denn Hollywood ist ja bekannt dafür, Wunder und Träume wahr werden zu lassen.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 21, 2015
ISBN:
9783739252094
Format:
Buch

Über den Autor

Nick schreibt schon seit vielen Jahren. Waren es anfangs unzählige Gedichte, kamen später auch dutzende Kindergeschichten und Fantasy-Stories hinzu. Das Leben liegt auf der Straße, so sieht Nick die Welt. Von großartigem Theater hält er nichts - er schreibt lieber im Verborgenen. Man muss die Augen offenhalten, dann findet man immer etwas. Doch man muss sensibel sein, um manch wundersame Kleinigkeit zu bemerken, so Nicks Devise. Die Stille macht‘s, dann kommen die Ideen wie von selbst. Und so ist alles, was Nick auf seinem Lebensweg entdeckt, -irgendwie- eine Geschichte oder auch ein Gedicht. Nicks Welt sind die Worte, die gesprochenen und die geschriebenen.


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Buchvorschau

Sunny - Hollywood Fever - Nick Living

Sterne

Sunny und das Wunder von Hollywood

Sunny war ein kleiner siebenjähriger Junge, der alle Leute in seiner Heimatstadt Hollywood frech anlachte. Dabei leuchteten seine zahllosen Sommersprossen wie die Sterne am Himmel. Doch Sunny war keineswegs immer nur artig, wie sein treuherziger Blick glauben machen sollte. Vielmehr schien er recht aufgeweckt und stets zu neuen Streichen bereit. Da war einerseits seine Lehrerin Mrs. Simms, die er mit seinen vorlauten Antworten immer wieder verärgerte. Und da war seine Mami, die er so sehr liebte, dass er ihr so gern einmal etwas ganz Tolles schenken würde. Aber was sollte das schon sein? Immerhin hatte sie kaum Wünsche, denn sie sprach andauernd davon, dass er die größte Freude für sie sei. Das bedeutete natürlich, dass die Suche nach einem geeigneten Geschenk schon sehr anstrengend werden könnte. Aber Sunny gab nicht auf. Er sprang über die Bürgersteige seiner wunderschönen Stadt und pfiff sich ein lustiges Liedchen dabei. Er kam an einem Blumengeschäft vorbei, wo die allerschönsten Blumen in den Schaufenstern standen. Manche dieser herrlichen Gewächse hatte er noch nie zuvor in seinem Leben gesehen. Doch sollte er seiner Mami wirklich Blumen schenken? Er wusste zwar, dass sie sich stets gefreut hatte, wenn sie in ihrer Agentur mit Blumen beglückwünscht wurde. Und jedes Mal stellte sie die Blumen dann in die kostbarste Vase, die sie zu Hause besaßen. Aber wenn sie schon in der Agentur so schöne Blumen erhielt, brauchte er ihr ja nicht auch noch welche zu schenken. Nachdenklich lief er weiter und stand schließlich vor den Auslagen eines riesigen Schokoladengeschäftes. Ach, wie das dort duftete. Kaum konnte er sich an dem unübersehbar großen Schaufenster satt sehen, drückte seine kleine Knubbel-Nase daran platt und dachte, dass all die viele Schokolade erst recht nicht das richtige Geschenk für seine Mami sei. Denn ehe er mitsamt den Süßigkeiten bei Mami daheim ankäme, hätte er sie wohl längst selbst aufgefuttert und am Ende unerträgliche Bauchschmerzen bekommen. Und dann wäre jegliche Überraschung für die Katz! Und genau das war es, was ihm plötzlich über den Weg lief: eine schwarze Katze! Sollte vielleicht so eine Katze...? Doch die drehte sich einfach um und fauchte ihn an. Nein, eine Katze kam auch nicht in Frage, gestand sich Sunny ein. Die würde ihn am Ende nur in den Finger zwicken und er hätte keine ruhige Minute mehr. Es müsste etwas ganz anderes sein. Da bog er in eine ruhige Seitenstraße und lehnte sich nachdenklich an einen Hydranten. Plötzlich roch er etwas Merkwürdiges, und ehe er sich’s versah, umgab ihn dicker Qualm. Wo kam denn der her? Er schaute sich um und entdeckte nicht weit von sich entfernt ein Auto, aus dem dichter Rauch quoll. Aus allen Fenstern des Fahrzeuges kroch dieser beißende Rauch und Sunny glaubte, Hilferufe aus dem Wagen zu hören. Irgendwie hatte er ja Angst, dorthin zugehen, doch er war auch schon ein ziemlich großer Junge. Da durfte er doch nicht weglaufen. Nein, er musste dorthin, um zu sehen, wie er helfen konnte. So schnell er konnte rannte er zu dem brennenden Fahrzeug. Krachend barsten bereits die Scheiben, und auf dem hinteren Sitz schrie jemand ganz laut um Hilfe. Er trat näher ans Auto und entdeckte ein kleines Mädchen. Sie mochte wohl ebenso alt sein wie er und sie weinte bitterlich. Sunny musste diesem armen Mädchen helfen, das war doch Ehrensache! Und ohne sich noch weitere Gedanken zu machen, zog er seine Jacke aus und umwickelte damit seine Hand. Schließlich versuchte er die Tür zu öffnen. Das war sehr schwierig, denn immer dichter wurde der Qualm, der aus dem Fahrzeug drang. Aus einem Schlitz im Heck des Fahrzeugs trat eine klare Flüssigkeit hervor. Sunny bemerkte das und wusste genau, was das bedeutete. Immerhin hatte er das in unzähligen Actionfilmen bereits gesehen. Dort befand sich der Tank und wenn der Treibstoff Feuer fing, wäre es ganz sicher aus mit dem kleinen Mädchen. Allerdings auch mit ihm, denn er stand ja nahe genug am Auto. Noch einmal nahm er alle Kräfte zusammen und stemmte sich gegen das glühend heiße Fahrzeug. Da gab die Tür plötzlich nach und sprang mit einem lauten Knall auf. Sunny hielt die Luft an und krabbelte zu dem Mädchen, packte es am Arm und zerrte es hinaus. Er hatte wohl etwas zu viel Schwung genommen und die beiden segelten kopfüber in den Vorgarten einer angrenzenden Villa. Kaum lagen sie dort im Gras, gab es einen ohrenbetäubenden Knall, sodass sie minutenlang nichts mehr hören konnten. Glassplitter flogen durch die Luft und fielen klirrend auf die Straße. Augenblicklich stand das gesamte Fahrzeug in Flammen und es wurde unerträglich heiß. Aber Sunny war froh, dass er es gerade noch rechtzeitig geschafft hatte. Er hatte dem kleinen Mädchen das Leben gerettet. Als sich der Rauch ein wenig verzogen hatte, standen dutzende Feuerwehrleute um sie herum und kümmerten sich um sie. Ihnen war nichts passiert, nur das Mädchen hatte eine leichte Rauchvergiftung. Mehr nicht und das war allein Sunnys Verdienst. Die Feuerwehrleute brachten Sunny mit ihrem großen Feuerwehrauto nach Hause, während das kleine Mädchen von einem Notarztwagen schnellstens ins Krankenhaus gebracht wurde. Sunnys Mami war bereits informiert und kam den Feuerwehrmännern schon entgegen gerannt.

Sie nahm ihren Sunny in die Arme und weinte bitterlich. Vor lauter schluchzen konnte sie kaum etwas sagen. Sunny musste sie beruhigen und meinte, dass das doch Ehrensache gewesen sei, dem kleinen Mädchen geholfen zu haben. Er war ja immerhin schon groß und bis er so erwachsen wäre wie die Feuerwehrmänner, würde es sicher gar nicht mehr lange dauern. Die Mami aber interessierte das in diesen Minuten überhaupt nicht. Noch immer war sie sehr aufgeregt. Einer der Feuerwehrmänner sprach mit ihr und als sie sich wieder etwas beruhigt hatte, verabschiedeten sich die netten Feuerwehrleute von den beiden und fuhren ab. Die Mami nahm ihren kleinen Sohn an die Hand und die beiden setzten sich erst einmal aufs Sofa im Wohnzimmer. Dort erzählte Sunny stolz, was sich ereignet hatte. Behutsam strich die Mami ihrem Sohn übers Haar und meinte, dass er sehr tapfer und unglaublich mutig war. Trotzdem sollte er in Zukunft vorsichtiger sein, wenn er sich in eine solche Situation begäbe. Sunny nickte und meinte, dass er immer wieder helfen würde, wenn jemand in Not sei. Das wäre ja schließlich seine amerikanische Bürgerpflicht. Und bei diesen wichtigen Worten wuchs er aus sich heraus und fühlte sich dabei wie ein ganz großer Feuerwehrmann. Die Mami bereitete Sunny etwas zu essen zu, während der sich unter der Dusche den Schmutz und den Ruß abwusch. Dabei sang er wieder eines seiner lustigen Lieder, denn er fühlte sich unglaublich gut. Er hatte heute ein Menschenleben gerettet. Da durfte er (fast) alles. Als er später in seinem Bettchen lag, erzählte ihm die Mami noch eine Gute-Nacht-Geschichte. Doch den Schluss konnte Sunny gar nicht mehr hören, denn noch während sie erzählte, schlief er ein. Wovon er wohl geträumt haben mochte? Er verriet es seiner Mami nicht. Die jedoch wusste, dass es sich nur um seine mutige Rettungsaktion gehandelt haben konnte. In den Tagen darauf wurde Sunny wie ein Held gefeiert. Sogar Mrs. Simms freute sich und meinte, dass alle Kinder in der Schule sehr stolz auf Sunny sein könnten. Am darauf folgenden Wochenende fuhr die Mami mit ihm ins Krankenhaus, um das kleine Mädchen zu besuchen. Sunny wollte unbedingt wissen, wie es ihr ging. Und es ging ihr blendend! Sie hatte sogar etwas für Sunny gebastelt - einen kleinen Feuerwehrmann in einer feuerroten Kombination. Darüber freute sich Sunny sehr, denn er mochte diese Feuerwehrleute, die anderen Menschen halfen, wenn diese in Not waren. In diesem Augenblick wusste er genau, dass er später auch einmal Feuerwehrmann werden wollte. Und seine Mami zwinkerte ihm aufmunternd zu. Es vergingen weitere drei Tage, da läutete es an der Tür und zwei Männer in schwarzen Anzügen standen davor. Sie hatten einen riesigen Blumenstrauß für Sunny und ein noch viel größeres Feuerwehrauto unterm Arm. Es war funkgesteuert und genau das, was er sich immer gewünscht hatte. Schließlich baten sie ihn und seine Mami, gleich mit ihnen zu kommen. Es wartete nämlich noch eine ganz besondere Überraschung auf unseren Sunny. Der schaute stolz zu seiner Mami und hatte feuerrote Wangen. Draußen vorm Haus wartete eine lange schwarze Limousine. Ein Mann in schwarzer Livree hielt die Wagentüren auf und die anderen beiden Männer baten Sunny und seine Mami, im Wagen platz zu nehmen. Sunny kroch als erster ins Auto und konnte gar nicht erwarten, dass die Fahrt endlich losging. Lautlos und ohne eine Erschütterung setzte sich der Wagen in Bewegung. Sunny schaute aufgeregt auf die sanft dahin gleitende Landschaft und es war ganz merkwürdig, irgendwie hatte er plötzlich das sonderbare Gefühl, ein großer Star zu sein. Der Wagen glitt durch die breiten Straßen bis er schließlich vor einer riesigen Menschentraube anhielt. „Das, das ist doch, stammelte Sunny, „Das ist doch der Hollywoodboulevard! Und tatsächlich, sie standen genau dort, wo die vielen Sterne der größten Stars dieser Welt auf dem Gehweg zu bewundern waren. Und Sunny stellte sich vor, irgendwann in vielen Jahren vielleicht selbst einmal… Seine Gedanken wurden jäh unterbrochen, denn es hieß: Aussteigen! Der Jubel war riesig. Aus allen Richtungen ertönte ein: „Bravo, unser neuer Superheld, Sunny, er lebe dreimal Hoch! Hoch! Hoch! Und in der Menschenmenge entdeckte Sunny auch die Feuerwehrmänner, die damals das brennende Auto gelöscht hatten. Der Bürgermeister trat nach vorn und schüttelte Sunny die Hand. Dann applaudierten die Leute und es schien, als ob dieser Applaus niemals enden wollte. In diesen Minuten fühlte sich Sunny wie ein richtig großer Star. Und er war ja auch einer, denn wer hatte schon solch eine unglaublich mutige Tat vollbracht. Nachdem der Bürgermeister einige Worte gesprochen hatte, wurde Sunny schließlich in die Mitte der Menschentraube geführt. Die Leute traten ein wenig zur Seite und die Feuerwehrmänner schauten mit weinenden Augen zu Sunny. Der Bürgermeister enthüllte etwas, und Sunny starrte gespannt auf die vielen Sterne auf dem Weg. Als das Tuch verschwunden war, stand Sunny vor etwas, das er gar nicht glauben konnte. Es schien unfassbar, aber es war real, denn es war sein eigener Stern! Jetzt hatte auch er einen leuchtenden Stern auf dem „Walk-of-Fame. Hier, wo die allergrößten Stars einen Stern besaßen, war nun auch sein Stern zu bewundern. Er funkelte im Sonnenlicht und Sunny strahlte vor Glück. So wunderbar hatte er sich noch nie gefühlt. Und er musste an Mrs. Simms denken. Mann, wird die neidisch sein, dachte er sich nur. Sicher würde sie all seine krummen Streiche vergessen. Und dann schaute er stolz zu seiner Mami. Die hatte dicke Tränen im Gesicht. Sie kullerten ihr übers Kinn, und sie strahlte vor Glück. Sie hatte es immer gewusst, das ihr Sunny mal ein großer Star werden würde. Und nun hatte er es geschafft! Er war ein Held! War es das vielleicht, was Sunny wollte? War das nicht auch ein Geschenk für seine Mami? Sie war so glücklich und sie hatte etwas Großartiges geschenkt bekommen, einen mutigen Sohn, der ein Menschenleben gerettet hatte! Und dieser Sohn hatte nun sogar einen eigenen Stern auf dem Hollywood Boulevard bekommen. Ja, nun wusste Sunny, welches das beste Geschenk für seine liebe Mami war:

Es war Sunnys Stern.

Sunny und eine Liebe in Hollywood

Der siebenjährige Sunny lebte mit seiner Mami in der traumhaften Stadt Hollywood und hatte gerade erst seinen ersten Stern bekommen. Dieser konnte von jedem auf dem Hollywoodboulevard bewundert werden. Dieses Wunder konnte Sunny noch immer nicht fassen. Doch als er das kleine Mädchen, welches er aus einem brennenden Auto gerettet hatte, im Krankenhaus besuchte, bemerkte er solch ein sonderbares Gefühl in seinem Herzen. Er kannte es nicht und er war ja auch erst sieben Jahre alt. Konnte er da solcherlei Gefühle wirklich schon haben? Er wusste nur, dass er dieses kleine Mädchen irgendwie sehr mochte. Wie sie in ihrem großen Bett im Krankenhaus lag und mit ihren noch viel größeren Augen zu ihm schaute, vergaß er einfach nicht. Sie hatte ihm einen feuerroten Feuerwehrmann als Dankeschön gebastelt. Dieser Feuerwehrmann war wohl das schönste, was er je bekommen hatte. Doch als sie schließlich entlassen wurde, verlor sich ihre Spur. Sie hatte ihm nicht einmal geschrieben. Das ließ unseren kleinen Sunny wirklich sehr traurig werden. Und immer wieder lief er zum Hollywood-Boulevard und schaute sehnsüchtig auf seinen großen funkelnden Stern. Ja, Sunny war ein Star, ein richtig großer sogar! Und alle Feuerwehmänner des Distrikts waren unglaublich stolz auf ihn. Jeff, einer der Feuerwehrmänner, hatte sogar ein Foto von ihm in seinem Spind. Aber was brachte das Sunny, wenn er dies kleine Mädchen, welches er aus der lodernden Flammenhölle gerettet hatte, nicht mehr fand. Immer wieder

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