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Wasser - Alles klar?

Wasser - Alles klar?

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Wasser - Alles klar?

Länge:
109 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
May 13, 2011
ISBN:
9783842303980
Format:
Buch

Beschreibung

Dieses Buch möchte etwas ganz Alltägliches über Wasser erzählen, und es wieder in Erinnerung bringen. Wasser kommt allzu oft nur aus dem Wasserhahn, und unser zweiter Mülleimer ist die Toilette. Gedankenlosigkeit und der alltägliche Luxus, dass unser Wasser
24 Stunden, rund um die Uhr, zu nach Hause befördert wird, lässt uns leicht vergessen, dass ein Glas Wasser nicht nur eine Handbewegung am Wasserhahn ist, sondern mit unglaublich technischem Aufwand gefördert, aufbereitet und dann in unsere Wohnungen gepumpt wird.
"Wasser - Alles klar?" möchte auf diesem Weg dazu beitragen besser mit dem Lebensmittel Wasser umzugehen, es zu achten und zu schützen.
Besseres Wasser bedeutet besseres Wasser für uns alle.
Filterungsmethoden mit Aktivkohle-Monoblock-Filtern, Umkehrosmoseanlagen und durch Destillation werden ausfühlich dargestellt.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 13, 2011
ISBN:
9783842303980
Format:
Buch

Über den Autor

Marion Sigmund wurde 1958 in Eberbach am Neckar geboren. Sie hat naturwissenschaftliche Ausbildungen als Chemielaborantin und als Dipl. Ing. Chemie in Berlin absolviert. Sie arbeitete als Laborleiterin in der Umweltanalytik, als Buchhändlerin für naturwissenschaftliche Bücher und Sprachen, arbeitet nebenberuflich als Übersetzerin Dänisch-Deutsch, und ist im Bereich der Wasserfilterung und Wasserenergetisierung spezialisiert. Im tiefsten Herzen ist sie seit ihrer Kindheit auch Musikerin. Sie singt, spielt verschiedene Instrumente und musiziert zusammen mit Chören und Instrumentalisten.


Ähnlich wie Wasser - Alles klar?

Buchvorschau

Wasser - Alles klar? - Marion Sigmund

schützen.

Wasser, die wichtigste Chemikalie in unserem Leben

Die Erde ist zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt. Ein winziger Bruchteil davon ist Süßwasser, das wir in der Regel ohne Aufarbeitung nicht trinken können. Denken wir einmal an den nahegelegenen Fluss. Wer würde sorglos daraus trinken? Ist uns überhaupt eine natürliche Quelle bekannt, aus der wir Wasser unbedenklich trinken können?

Menschen und Tiere bestehen im Durchschnitt zu 70% aus Wasser. Pflanzen, die wir essen, bestehen ebenfalls aus einem sehr hohen Anteil an Wasser. Es ist bekannt, dass wir zwar wochenlang ohne feste Nahrung auskommen können, jedoch ohne Wasser halten wir es kaum einen Tag aus.

Wassermangel - die Dehydration des Körpers - kann schwere Folgen haben:

Erste Warnsignale für einen Wassermangel im Körper sind z. B. trockener Mund, Durst, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen, Wadenkrämpfe, Müdigkeit, Kopfschmerzen, dunkler Urin und Blutdrucksenkung. Wassermangel kann auch zu schweren Schockzuständen führen.

Zitat von Dr. Batmangehlidj (Buch: Wasser, die gesunde Lösung): Chronische zelluläre Dehydration ist sehr schmerzhaft und führt in die Krankheit oder den vorzeitigen Tod. Äußere Anzeichen einer Dehydration wurden bisher als Krankheiten unbekannten Ursprungs betrachtet. Viele Menschen sind nicht krank, sie haben Durst.

Bei einer geringen Flüssigkeitszufuhr steht dem Körper nicht ausreichend Wasser für die Neutralisation und Ausscheidung von Stoffwechselprodukten zur Verfügung. Diese werden dann im Körper als Schlacken gespeichert, und der Körper übersäuert.

Eine wichtige Balance in unserem Körper ist aber das Säure-Basen-Gleichgewicht in den Zellen, im Zellzwischenraum und an der Zellmembran. Ohne Wasser geschieht dort gar nichts, auch wenn wir uns nach einem Säure-Basen-Programm ernähren.

Wir benötigen ein paar Basiskenntnisse, damit sich die Zusammenhänge zum Thema Wasser besser erschließen. Deshalb müssen wir auch ein wenig ausholen, und zunächst einige interessante Dinge über die Wassersituation auf unserem Planeten erfahren. Anschließend schauen wir uns die Aufbereitung und die Produktion von Wasser an.

Wasservorkommen auf dem Planeten Erde

Nachfolgend sehen Sie eine Übersicht zur Salz- und Süßwasserverteilung auf der Erde. Schnell wird sichtbar, wie kostbar der geringe Anteil an Süßwasser ist. Addiert man großzügig, dann stehen uns etwa 3 % Süßwasser aus der Gesamtmenge des Wassers auf diesem Planeten zur Verfügung. Jedoch können wir nicht alles Süßwasser sofort als Trinkwasser nutzen.

Wasserverteilung

[Römpp Chemie Lexikon 1996]

Folgende Tabelle zeigt unseren durchschnittlichen täglichen Wasserverbrauch im Haushalt in Deutschland:

Es fallen dabei unterschiedliche Bedarfsmengen an.

[Wikipedia: Siedlungswasserwirtschaft in Deutschland 2008]

Der tägliche, häusliche Bedarf an Trinkwasser pro Einwohner in Deutschland lag 2008 etwa bei 126 l

Auch Stadtverwaltungen und gewerbliche Betriebe verbrauchen täglich sehr viel Trinkwasser, beispielsweise für Springbrunnen, Parkbewässerung, Straßenreinigung, Schwimmbäder, Feuerwehr, industrielle Betriebe, Kraftwerke, Autowaschanlagen, Reinigung von Abwasserkanälen, Auffüllen von Kläranlagen usw.

Dieser gemeinnützige Wasserverbrauch liegt pro Tag und Einwohner bei ca. 100-200 Liter und ist somit höher als der häusliche Wasserverbrauch. Insgesamt werden dann täglich pro Einwohner in Deutschland rund 300 Liter Trinkwasser verbraucht.

Ganz neue Untersuchungen zum Thema Wasserverbrauch zeigt das Umweltbildungsprojekt "Virtuelles Wasser¹. Hier wurde ermittelt, wie viel Wasser tatsächlich für die Herstellung von diversen Produkten/Lebensmitteln verbraucht wird. Unter dem Stichwort Wasser im Einkaufskorb" wird auf der Homepage ein Wasserverbrauch von ca. 4000 Liter pro Bundesbürger angegeben.

Nur ein winziger Bruchteil dieses Gesamtverbrauches an Wassers, etwa 3-5 l, verwenden wir tatsächlich als Trink-Wasser.

Da unser Trinkwasser trotzdem oft nicht die von uns gewünschte Qualität besitzt, stellt sich die Frage, ob man diesen winzigen Bruchteil echten Trinkwasserverbrauches nicht qualitativ besser anbieten könnte, beispielsweise in gesonderten Wasserleitungen.

Generell ist das eine gute Idee, jedoch ist dies seitens der Wasserbetriebe undenkbar und nicht umsetzbar, denn hierfür müsste zu jedem Haushalt eine zusätzliche Trinkwasserleitung (am besten aus Edelstahl) gelegt werden. Das wollte kein Mensch bezahlen. Das Konzept der Wasserbetriebe müsste völlig erneuert, und die Wasserzuleitungen müssten in Trink- und Brauchwasser aufgetrennt werden.

Die Wasserlieferungen unserer öffentlichen, und heute teilweise schon privaten, Wasserbetriebe stellen einen Kompromiss zwischen dem menschlichen Trinkwasserbedarf und dem industriellen Wasserbedarf dar. Sie liefern Wasser für viele unterschiedliche Verbraucher.

Das Wasser muss den gesundheitlichen Mindestanforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen. Die darin angegebenen Grenzwerte für bestimmte Schadstoffe dürfen nicht überschritten werden, jedoch muss es auch den technischen Erfordernissen genügen.

Die kilometerlangen Wasserleitungen, die in der ganzen Stadt, im ganzen Land verlegt sind, oder z. B. Kühlleitungen von Heizkraftwerken oder anderen Industriezweigen, dürfen nicht durch die Inhaltsstoffe im Wasser verstopfen (Eisen, Mangan). Deshalb wird das Wasser heute so aufbereitet, dass die Wartungsfreiheit der Wasserleitungen über einen langen Zeitraum gewährleistet ist. Viele Wasserleitungen sind schon über 100 Jahre in Betrieb.

Die sogenannte Trinkwasserverordnung (TrinkwV²) regelt mit ihren gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten gesundheitliche Aspekte (welche in letzter Zeit von Medizinern und Bürgern immer mehr in Frage gestellt werden) und technische Gesichtspunkte.

Grenzwerte sind die gesetzlich maximal erlaubten Mengen von Inhaltsstoffen im Trinkwasser. Für

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