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Schuss von vorne: Verschwörung und Liebesgeschichte

Schuss von vorne: Verschwörung und Liebesgeschichte

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Schuss von vorne: Verschwörung und Liebesgeschichte

Länge:
206 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
May 21, 2015
ISBN:
9783739250991
Format:
Buch

Beschreibung

Wer erschoss Jitzchak Rabin?
Viele Indizien weisen darauf hin, dass der beliebte israelische Premier Opfer einer Verschwörung wurde. Warum sonst verhindert die israelische Regierung bis heute eine Wiederaufwicklung des Verfahrens, das Aufschluss über den genauen Tathergang geben könnte? Wer hatte Interesse an Rabins Tod?

Der Roman erzählt von einem jungen Israeli, der zufällig von dem Mordplan an Rabin erfährt.

Als er sich in eine deutsche Studentin verliebt und seine Heimat deshalb verlässt, steht er vor einer schicksalhaften Entscheidung: Soll er auf die große Liebe seines Lebens verzichten, um nach Israel zurückzukehren und den Mord verhindern oder soll er der Stimme seines Herzens folgen?

En passant erfährt der Leser Vieles über das Judentum und seine Traditionen und Richtungen.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 21, 2015
ISBN:
9783739250991
Format:
Buch

Über den Autor

Israelische Verschwörung und deutsch-israelische Liebesgeschichte.


Buchvorschau

Schuss von vorne - Dan Zachimovich

Entdeckung

Die Mission

Der helle, blaue Himmel war vollkommen wolkenlos und schien seine Betrachter dazu einzuladen, tief in sein Innerstes zu blicken, ganz so, als wolle er den Scharfsichtigen die Natur seines Inhalts und seine Geheimnisse offenbaren. Die Sonne fing schon an unterzugehen und färbte das Blau des Himmels langsam grau und erlaubte es den Menschen, ihre Beschäftigungen nach und nach ruhen zu lassen und sich auf den Moment vorzubereitn, in dem die Zeit keine Macht mehr über sie hätte, den Moment, in dem der gesegnete Schlaf sie in seinen Armen wiegen würde.

Dieser gesegnete Schlaf wartete jedoch nicht auf die fünf jungen Männer, die sich gerade versammelten und einander gerührt umarmten, im Gegenteil. Die Aufgabe, die vor ihnen lag, erforderte den Verzicht auf Schlaf.

»Alles Gute, alles Gute.«

Die Umarmungen, das Lächeln und die freundschaftlichen Ohrfeigen, die die vier Männer um Zachi austauschten, ließen ihn einen leichten Kloß im Hals verspüren. Erst gestern hatte er im Kreise seiner Familie den ersten Geburtstag seines Sohnes gefeiert.

»Danke, Jungs, Danke. Ich freue mich, euch alle zu sehen, aber um ehrlich zu sein, vermisse ich zu Hause ziemlich«, sagte Zachi, während er ein kleines, blaues Stofftäschchen mit goldener Kordel aus seiner Hemdtasche holte. Dem entnahm er langsam und vorsichtig ein Foto, das er seinen Jungs voller Stolz zeigte. Diese schoben sich neugierig hinter seinen Rücken und betrachteten das Foto. Es blickte ihnen ein kleines Kind mit großen Augen und gelocktem Haar entgegen, das sich an einem zurückhaltend lächelnden Zachi festhielt.

»Okay, Leute, das reicht für heute.« Mit diesen Worten ließ er das Foto zurück ins Täschchen gleiten und steckte dieses zurück in seine Hemdtasche.

»Gibt es irgendwelche Informationen über die Aufgabe?« fragte Ron, der einzige Blondschopf der Gruppe, und richtete seinen Blick geradewegs auf Zachi, der Kommandant der Gruppe war.

Langsam verschwanden die Aufregung über das Wiedersehen und das Lächeln und alle wandten sich Zachi zu, gespannt auf das, was dieser ihnen mitzuteilen hatte. »Ja«, antwortete er mit ruhiger und leiser Stimme. »Wir machen uns innerhalb der nächsten Stunde auf den Weg, überqueren die Grenze und müssen einen USBStick, auf dem sich äußerst wichtige Informationen befinden, ins Land bringen und das alles vor Sonnenaufgang. Ein Helikopter wird uns nah an unser Ziel bringen, den Rückweg müssen wir jedoch zu Fuß bewältigen.«

An dieser Stelle holte er aus seiner Seitentasche, die ihm über die Schulter hing, einige Brillen und verteilte sie unter den Männern.

»Auf unserem Rückweg müssen wir durch ein Minenfeld nahe der Grenze. Der Film, der den sicheren Weg durch das Feld zeigt, lässt sich ausschließlich durch diese Brillen sehen.«

»Welche Informationen befinden sich auf dem USBStick?« Der rothaarige Jossi sprach die Frage aus, die sich allen stellte.

»Ich habe keine Ahnung«, antwortete Zachi trocken.

»Mir wurde lediglich gesagt, dass der Inhalt den Friedensprozess ein bedeutendes Stück voranbringen kann.«

Uri grinste leicht. »Wir ziehen in den Krieg, um Frieden zu machen, klingt logisch und bescheuert.«

Ihr wunderbaren, talentierten Leute, dachte sich der Mann Anfang Fünfzig und beobachtete sie zusammen mit seinen zwei engsten Beratern aus den Höhen der fünften Etage. Ihr Blick richtete sich in dieser vor-abendlichen Stunde auf die große Rasenwiese des Computerzentrums in Tel Aviv. Der Mann, der äußerst bekannt in der Welt und nicht gerade beliebt in seinem Land war, wollte keinen direkten Kontakt mit der kleinen Gruppe von Kämpfern der Spezialeinheit. Er verwarf jeden Gedanken von Reue, da er wusste, dass auch diejenigen, die lebend von dieser Mission wiederkämen, für den Rest ihres Lebens stumm gestellt sein würden. Die Informationen, die sie besorgen sollten, galten als äußerst brisant, Informationen, die kein Mensch, so der Plan, je zu Gesicht bekommen, geschweige dann, sie in die Tat umsetzen sollte. Die Informationen enthielten Pläne, die von zwei Gelehrten der Welt entwickelt worden waren, die in wenigen Zügen den Weg zu einer gerechten Lösung zwischen Juden und Palästinensern beschrieben. Eine Lösung, die Geheimnisse und die zwischen ihnen bestehenden Verbindungen zeigt und beweist. Dank der Gelehrten, der Redakteure dieser Informationen, verschwanden sie, als hätte es sie nie gegeben. Er beobachtete die jungen Männer weiterhin durch das Fenster und blieb vollkommen kühl bei dem Gedanken, dass er sie so wie jetzt, lebendig und freudig, nie wieder sehen würde. In dem Moment, in dem sie in den Hubschrauber steigen würden, war ihr Urteil gefällt. So war es in den geheimen Gesprächen in seinem Büro beschlossen worden.

Zachis Gruppe wurde gewählt, weil ihre Männer über die besonderen Fähigkeiten verfügten, die eine Aufgabe wie diese, die sie unvorstellbar an die Grenzen ihres Könnens bringen würde, verlangte. Ehrlichkeit, Integrität und Aufrichtigkeit, die sie besaßen, waren momentan ein Stolperstein. Aber das wundersame Überleben des Volkes, die erstaunlichen Siege, die die Welt beeindruckten und Israel zu einer lokalen Macht hatten aufsteigen lassen, hatten den erhofften Frieden nicht gebracht. Im Gegenteil, die Sicherheitslage wurde noch komplizierter und noch schwieriger. Das Volk, das nach Frieden dürstete, ließ sich langsam, aber sicher, nüchtern von der Denkweise »Meine Stärke und die Kraft meiner Hände« leiten und das Gefühl, dass die Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Ruhe sich auflöste und verschwand, erfasste es immer mehr.

Es klingelte und einer der Berater, die dem Mann zur Seite standen, ging zum schwarzen, quadratischen Tisch in der Mitte des Raumes und führte das darauf liegende Telefon an sein Ohr.

»Ja, du hast Recht, es ist Zeit.« Der Berater sprach leise.

»Die Anweisungen werden im Hubschrauber während des Fluges zum Ziel gegeben.« Er hörte seinem Gesprächspartner kurz zu und sagte dann wieder mit ruhiger und leiser Stimme: »Sie haben weniger als sieben Stunden, um die Mission auszuführen und zurückzukehren.«

Sie warteten noch einige Minuten, beobachteten aus der Ferne, wie die sieben Gestalten in den Hubschrauber kletterten und dieser leise ratternd mit ihnen in die Höhe stieg.

Die drei Männer im fünften Stock beobachteten weiterhin den Hubschrauber, der sich gerade in einen winzigen Fleck am weiten, dunklen Himmel verwandelt hatte. Der Hubschrauber navigierte seinen Weg am Himmel, als er gänzlich aus dem Sichtfeld verschwand.

Im Hubschrauber selbst herrschte Schweigen. Sie hatten sich alle in einem Halbkreis an einen länglichen, niedrigen Tisch gesetzt, auf dem eine kleine Lampe stand, die den Innenraum in bläuliches Licht hüllte. Die Blicke der Männer konzentrierten sich jetzt auf zwei Männer, die sich ihnen angeschlossen hatten und ihnen letzte Anweisungen geben sollten.

Der Größere der beiden beugte sich vor und holte einige Fotos aus dem Lederbeutel auf seinen Beinen und verteilte sie auf dem Tisch.

»Ihr müsst hierhin gelangen.«

Sein Finger bewegte sich schnell und zeigte auf ein niedriges Gebäude mit einer riesigen Kuppel, die aus dem Boden ragte.

»Unter dieser Struktur«, fuhr er mit rauer Stimme fort, »gibt es drei bis fünf Stockwerke. Leider wissen wir die genaue Anzahl nicht mit Sicherheit, was allerdings nicht so wichtig ist, da sich euer Ziel in der zweiten Ebene befindet.«

Er hob seinen Kopf für eine Sekunde und musterte sie schnell, dann sagte er:

»Auf beiden Seiten des Gebäudes gibt es ungefähr hundert Meter von ihm entfernt Luftöffnungen und Fluchtwege.«

Er wies mit dem Finger auf die Fotos.

»Ihr müsst durch diese Öffnung in das Gebäude eindringen, da sie direkt in den zweiten Stock führt. Auf dieser Ebene sind alle Türen mit verschiedenen Farben markiert. Ihr müsst zur blauen Tür gelangen. Hinter ihr befinden sich die Informationen, die so wichtig für uns sind.«

Er hielt abermals inne und musterte sie. Zachi brach das Schweigen:

»Wie sollen wir den Chip finden und woher sollen wir wissen, dass er die geforderten Informationen enthält?«

Das leichte Schweigen, das seine Frage ausgelöst hatte, brach diesmal der Kleinere der beiden.

»Mithilfe dieses Apparats«, sagte er und holte ein kleines, graues Gerät mit einem durchsichtigen Glasbildschirm aus seiner Westentasche. Das Gerät gab er Zachi, der es sorgfältig von allen Seiten betrachtete.

»Schaltet das Gerät erst ein, wenn ihr euch vor der blauen Tür befindet und drückt dann auf den Knopf.«

»Ich sehe hier zwei Knöpfe«, sagte Ron, der neben Zachi saß.

»Ja, ihr dürft ausschließlich den vorderen Knopf benutzen.« »Was passiert, wenn man auf den zweiten Knopf drückt?« Ron ließ nicht locker.

»Es ist euch nicht erlaubt, ihn zu benutzen.«

Diese kurze Antwort sorgte dafür, dass sie ihren Blick vom Gerät lösten und ihn scharf musterten. Der Kleinere rutschte unter ihren Blicken nervös auf seinem Platz hin und her.

»Eigentlich hätten unsere Ingenieure den Knopf neutralisieren sollen, was aber aufgrund von Zeitmangel nicht geschehen ist.«

Das Licht im Hubschrauber ging aus und es war so dunkel, dass sich die einzelnen Gestalten kaum voneinander unterscheiden ließen. Eine Gestalt erhob sich und ging in den hinteren Teil des Hubschraubers. Trotz des gedämpften Geräusches des Hubschraubers, konnte man hören, wie ein Reißverschluss geöffnet wurde.

»Zachi, legst du Gebetsriemen an?«, fragte Ron leise, als er Zachi in der Dunkelheit erkannte.

»Nein, dieses Mal nicht. Ich wollte sie einfach nur fühlen«, antwortete Zachi. Einmal erklärte er Ron, der überhaupt nicht religiös war, dass in den Kapseln der Gebetsriemen vier Kämmerchen waren, in denen sich je ein gerolltes Schriftstück mit Versen aus der Thora befand. Die vier Kämmerchen entsprachen den vier Welten, die in der spirituellen Lehre der Kabbala beschrieben werden. Die Antwort überraschte Ron. Bei all den schwierigen und unterschiedlichen Missionen, die sie im Laufe der Jahre durchgeführt hatten, hatte Zachi die Gebetsriemen stets voller Stolz getragen.

»Sie sind wie eine Antenne, die mich mit höheren, spirituellen Kräften verbindet«, erwiderte Zachi ihnen, als sie ihn danach fragten.

»Kräfte, die mich auf ihren Händen zu tragen scheinen und mich vor jeglichen Hindernissen bewahren.«

Ron wollte ihn fragen, warum er seine Tradition dieses Mal nicht befolgte, entschied sich jedoch anders. Er erinnerte sich, dass er ihn seinerzeit, als sie zu einer Mission aufbrachen und Zachi zum ersten Mal die Gebetsriemen auf seinem Kopf trug, gefragt hatte, woher seine Idee stammte. Zachis Antwort war, dass die Israeliten immer Gebetsriemen auf dem Kopf trugen, als sie unter dem Befehl Jehoshuas in die Kriege zur Eroberung des Landes zogen.

Einige Augenblicke später war die ruhige Stimme des Piloten zu hören, der ihnen mitteilte, dass sie sich dem Ziel näherten und sie anwies, sich auf den Sprung in den Wüstensand bereit zu machen. Die Tür des Hubschraubers öffnete sich und der warme Wind der Wüste schoss ins kühle Innere des Hubschraubers. Aus einer Höhe von ungefähr einem Meter vom Boden und fast aus dem Stillstand, sprangen fünf Gestalten auf den Wüstenboden und folgten schnell und in der Hocke Zachi, der als erster gesprungen war. Der Hubschrauber stieg langsam auf und gewann an Geschwindigkeit, während er sich nach links neigte und in niedrigem Flug in den Weiten der dunklen Wüste verschwand. Die fünf Freunde bewegten sich wie Panther durch die nächtliche Dunkelheit. Ungefähr fünf Kilometer trennten sie noch von ihrem Ziel.

Die Flucht

»Flieh…lauf um dein Leben, Ron, Sie werden immer hinter dir her sein«, stammelte Zachi unter Schmerzen, halb zornig, halb ängstlich. Sie überquerten gerade die Grenze und zu seinem Entsetzen sah Ron, wie Zachi schwer auf den Boden fiel, sich auf den Rücken drehte und ihm die Hand ausstreckte, in der er ein längliches Objekt hielt.

»Das darf nicht in ihre Hände gelangen, niemals, Ron…flieh…«

Ron musste sein Ohr an Zachis Mund halten, um ihn überhaupt verstehen zu können. Er fühlte, wie Zachi nach seiner Hand tastete und das blaue Stoffsäckchen, das mit der goldenen Kordel zugebunden war, und das Gerät, das sie im Hubschrauber bekommen hatten, an dem nun der USB-Stick befestigt war, in sie legte. Erstaunt bemerkte er, dass der zweite Knopf des Geräts betätigt worden war und Schriftzeichen in einer ihm fremden Sprache auf dem kleinen Bildschirm zu sehen waren. Er steckte die Sachen in die Innentasche seines Hemdes.

In der Ferne hörte er das Geräusch eines Jeepmotors, der sich ihnen näherte. »Mein Teurer«, formten seine Lippen, als er sich über Zachi beugte, der seinen Kopf hob und betrachtete ein letztes Mal das angsterfüllte Gesicht dieses Menschen, seines Freundes, den er mit jeder Faser seiner Seele liebte, und sah, wie er sich erhob, losrannte und vom Dunkeln der Nacht verschluckt wurde.

Zachi öffnete die Augen, wie ein Blitz durchzuckte ihn der Gedanke an den Moment, in dem er verletzt wurde.

Sie hatten ihre Mission beendet. Dutzende Wachen des königlichen syrischen Geheimdienstes lagen versteckt im Gebäude, der große Teil war sich des Ergebnisses ihrer Aktion nicht bewusst. Sie hatten das Gebäude verlassen und wollten sich gerade auf den Rückweg machen, glücklich über den Erfolg ihrer Mission und für einen kurzen Augenblick unkonzentriert, als Schüsse von Maschinengewehren die Stille der Nacht zerrissen. Drei seiner Männer, die mit ihm die Qualen der letzten Stunden erlebt hatten, sanken tödlich verletzt direkt zu Boden. Zachi zog den Stift aus einer Granate und warf sie, ohne die genaue Quelle der Schüsse ausmachen zu können, nur mit dem Vertrauen auf seinen sechsten Sinn, den Sinn eines Elitekämpfers. Ein gedämpfter Schrei klang durch die Nacht und das Feuer des Maschinengewehrs hörte genauso plötzlich auf, wie es begonnen hatte. Er näherte sich schnell seinen Freunden, die auf dem Boden lagen und untersuchte sie mit der Genauigkeit eines Arztes.

Während er sich über sie beugte, nahm er ein Funkeln aus der Richtung des Gebäudes wahr, das sich näherte und sich nun in einem Abstand von ungefähr 20 Meter von ihnen befand. Für den Bruchteil einer Sekunde richtete er seine Augen auf den Punkt und erkannte zu seinem Entsetzen, dass das Gewehr schon geladen auf Ron gerichtet war, der gebeugt einige Schritte von ihm entfernt stand. Zachi verwandelte sich in eine wahre Kampfmaschine. Er machte ohne nachzudenken einen riesigen Sprung in Rons Richtung, rief seinem Freund währenddessen zu »Auf den Boden!« und schoss noch in die Luft in Richtung des Lichtglanzes. Sein Körper prallte mit dem seines Freundes zusammen und riss ihn ebenfalls mit zu Boden.

Sie hörten den Gegenschuss und den Schmerzensschrei ihres Angreifers in dem Moment, als ihre Körper den Boden berührten.

Zachi sprang schnell auf die Beine und fing an, zwischen den Sanddünen wegzurennen, mit Ron auf den Fersen, der ihm in geringem Abstand folgte und der aufgrund der Dunkelheit überhaupt nicht bemerkte, dass Zachi seine Hand verzweifelt auf die Brust drückte.

Fast blind vor Wut bedeckte Zachi die Wunde, die auf seiner Brust klaffte. Wut über seine Unfähigkeit, die Kugel, die tief in seiner Brust steckte, heraus holen zu können. Wut über seine Unfähigkeit, die Wunde selbst heilen zu können. Wut über die Erkenntnis, dass seine Zeit knapp wurde. Wut über die Angst, die Angst, dass er seinen kleinen Sohn

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