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Sunny - Hollywood Fever: Volume 2

Sunny - Hollywood Fever: Volume 2

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Sunny - Hollywood Fever: Volume 2

Länge:
171 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 10, 2015
ISBN:
9783739290232
Format:
Buch

Beschreibung

Diesmal ist alles mit dabei: San Franciscos alte Straßenbahn, merkwürdige Botschaften, eine Drache, ein Vampir und sogar Aliens. Wenn dann auch noch eine total verrückte Schulstunde in einem verhexten Klassenzimmer stattfindet, tja, da kann man doch nur noch mit einem Lied der Träume auf den Mars flüchten. Doch vorher muss herausgefunden werden, was es mit einem rätselhaften Toten in einem Swimmingpool auf sich hat. Es geht drunter und drüber in Hollywood! Aber der mutige Sunny hat das ganze Chaos irgendwie im Griff. Denn in Hollywood ist eben alles möglich - und bei Sunny ist wirklich gar nichts unmöglich …
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 10, 2015
ISBN:
9783739290232
Format:
Buch

Über den Autor

Nick schreibt schon seit vielen Jahren. Waren es anfangs unzählige Gedichte, kamen später auch dutzende Kindergeschichten und Fantasy-Stories hinzu. Das Leben liegt auf der Straße, so sieht Nick die Welt. Von großartigem Theater hält er nichts - er schreibt lieber im Verborgenen. Man muss die Augen offenhalten, dann findet man immer etwas. Doch man muss sensibel sein, um manch wundersame Kleinigkeit zu bemerken, so Nicks Devise. Die Stille macht‘s, dann kommen die Ideen wie von selbst. Und so ist alles, was Nick auf seinem Lebensweg entdeckt, -irgendwie- eine Geschichte oder auch ein Gedicht. Nicks Welt sind die Worte, die gesprochenen und die geschriebenen.


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Buchvorschau

Sunny - Hollywood Fever - Nick Living

Inhaltsverzeichnis

Sunny und die Sterne

Sunny und die Piraten!

Sunny und der Weihnachtsbriefkasten

Sunny und der Tunnel

Sunny und die alte Straßenbahn…

Sunny und der Kompass

Sunny und Papas Grab

Sunny und das Buch

Sunny und der Tote im Swimmingpool

Sunny und die Aliens 1

Sunny und die Aliens 2

Sunny und die Aliens 3

Sunny und die verrückte Schulstunde

Sunny und das verhexte Klassenzimmer

Sunny und das Lied der Träume

Sunny und die verlorene Zeit

Sunny und das Wachsfigurenkabinett

Sunny auf dem Mars

Sunny und der Erdstoß

Sunny und der kleine Vampir

Sunny und die Botschaft

Sunny und Sternchens Rückkehr

Sunny und der Drache vom Silver-Lake

Sunny und der sagenhafte Vogel

Sunny und die schwarze Frau

SUNNY UND DIE STERNE

Der kleine Sunny aus Hollywood fuhr für sein Leben gern mit seiner Mami im Auto mit. Dabei konnte er die Landschaft und die vielen vorbeifahrenden Autos beobachten. Das machte ihm wirklich großen Spaß, und so gern würde er selbst hinterm Steuer sitzen, um über den breiten Highway zu düsen. Doch leider war er ja noch viel zu klein dafür und konnte eben nur neben seiner Mami sitzen. Allerdings war das Auto schon sehr alt und gab verdächtige Geräusche von sich. Und eines Tages, als die beiden mal wieder unterwegs waren, krachte es besonders laut und böse im Motor. Schließlich wurde der Wagen langsamer und die Mami schaffte es gerade noch, das ruckende Auto auf einen Parkplatz zu steuern. Eine weiße Qualm Wolke, die verdächtig unter der Motorhaube emporstieg, verriet nichts Gutes. Und die Mami eröffnete ihrem Sohn, dass sie wohl nun auch nicht mehr mit dem Auto fahren konnten. Als der Abschleppdienst kam, um den Wagen abzutransportieren, hatten die beiden Tränen in den Augen. Die Mami weinte, weil sie über zehn Jahre nun schon mit diesem Fahrzeug in die Agentur fuhr und Sunny war traurig, dass er nun nicht mehr von seiner Mami draußen herum kutschiert werden konnte. Glücklicherweise hatte die Mami derzeit einige Tage Urlaub, da kam es nicht so darauf an, unbedingt ein Auto zu besitzen. Doch in einer Woche müsste sie dann wohl mit einem Bus zu ihrer Agentur fahren. Sunny fühlte sich deswegen einfach nicht mehr wohl. Wie sollte er Mrs. Simms in der Schule sagen, dass sie nun kein Auto mehr hatten? Da fiel ihm ein, dass Mrs. Simms ja auch Taxi fuhr. Vielleicht könnte sie seine Mami, wenn der Urlaub vorbei war, mit dem Taxi daheim abholen, um sie dann zu ihrer Agentur zu chauffieren. Er fand, dass er mit diesem wichtigen Anliegen sogleich zu Mrs. Simms gehen müsste, um sie zu fragen. Und als er mit seiner Mami wieder in Hollywood eingetroffen war, lief er sofort los. Er sprang den Hollywoodboulevard entlang, bis er schließlich vor Mrs. Simms Haus stand. Die wunderte sich, dass ausgerechnet Sunny vor ihrer Tür stand. Heckte er etwa schon wieder einen neuen Streich aus? Irgendwie kam ihr die Sache doch ziemlich spanisch vor. Denn Sunny kam nie ohne Hintergedanken zu ihr. Und als sie von Sunnys Plan erfuhr, wiegte sie nachdenklich ihren Kopf hin und her und meinte dann: „Ich weiß nicht, ob das geht. Denn ich fahre ja nur zu bestimmten Zeiten Taxi. Und dann kann ich es auch nicht immer für umsonst tun. Vielleicht nur am Sonntag, wenn Ihr mal etwas vorhabt?"

Sie konnte Sunny nichts anderes sagen, hätte schon recht gern geholfen, aber es passte zeitlich einfach nicht so recht zusammen. Sunny, der sich schon gefreut hatte, von Mrs. Simms durch Hollywood gefahren zu werden, lief enttäuscht wieder nach Hause. Was konnte er nur tun, um seiner Mami irgendwie zu helfen? Es konnte doch nicht sein, dass sie die Mühen auf sich nehmen musste, mit einem Bus in die Agentur zu fahren. Und wie er so lief, und die Sterne vor sich auf dem „Walk-of-Fame zählte, fiel ihm ein, seinen eigenen Stern zu verkaufen. Er wusste noch nicht, wie das gehen sollte und wie er es bewerkstelligen könnte. Aber als er sich seinen Stern, den er ja für seine damalige Heldentat bekommen hatte, so betrachtete, fand er, dass dieser ganz sicher ein beträchtliches Vermögen einbringen würde. Nur, wen könnte er fragen, der seinen Stern kaufte? Sollte er ihn vielleicht irgendwo inserieren? Ganz in der Nähe wusste er von einem Zeitungskiosk. Er kannte den alten Mann, der dort die Zeitungen verkaufte und wollte ihn sogleich fragen, ob er ein Inserat aufgeben dürfte. Doch als er zu dem Zeitungskiosk kam und den Mann befragte, glaubte der, Sunny wollte ihn veralbern. Wer wollte denn schon seinen eigenen Stern auf dem Hollywood- Boulevard verkaufen? So etwas Albernes hatte er wirklich noch nie gehört. Nein, das ging nun wirklich nicht und er würde sich als Zeitungsverkäufer unmöglich machen, wenn er ein solches Inserat in die Zeitungen setzte. Vor Sunny redete er sich schnell heraus und verwies ihn einfach an eine lokale Zeitungsredaktion. Vielleicht könnte man ihm ja dort weiterhelfen. Sunny hatte genügend Enthusiasmus und einen enormen Tatendrang, um sofort zur Lokalzeitung zu laufen. Dort befragte er den zuständigen Redakteur, ob der sein ungewöhnliches Inserat oder einen Artikel, der sich mit dem Verkauf seines Sterns befasste, in die Zeitung setzen könnte. Der Redakteur, der so etwas Verwegenes auch noch nie gehört hatte, wollte sich aber ebenfalls nicht darauf einlassen. Viel interessanter wäre es, wenn Sunny noch einen zweiten Stern bekommen hätte. Dann würde es eine Meldung in der Presse wert sein, aber so? Nein, er lehnte ab und Sunny wusste nicht mehr weiter. Er kam an einem Fernsehsender vorbei. Und auch dort gab es das gleiche Spielchen wie überall. Der Redakteur wollte nichts darüber berichten und auch keinen Beitrag senden, in welchem Sunny seinen Stern auf dem „Walk-of-Fame zum Verkauf anbot. Er schüttelte nur seinen Kopf und schickte Sunny weg. Der lief mit hängendem Kopf den Boulevard hinunter und setzte sich auf eine wackelige Bank. Vielleicht sollte er ja selbst … er sprang wieder auf und wollte sein Glück auf eigene Faust versuchen.

Und kaum war er wieder daheim, schnappte er sich einen roten Stift und eine Menge weißer Papierbogen. Dann schrieb er darauf: Stern zu verkaufen! Und als er zwanzig Zettel beschriftet hatte, zog er wieder los. Mit Klebeband befestigte er die Zettel auf Schaufenstern, an Türen und auf Autoscheiben. Und da er auch seine Handynummer darauf vermerkt hatte, meinte er, dass sich ganz sicher jemand melden würde. Doch die Zeit verging und es rief keiner an. Sunny schaute andauernd auf die Uhr und die Mami wusste nicht, was mit ihrem kleinen Sohn los war. So aufgeregt hatte sie ihn selten gesehen. Doch Sunny schwieg. Er wollte seiner Mami nichts von seinen verrückten Unternehmungen sagen. Bis zum Abend meldete sich kein Mensch. Und als er am nächsten Morgen zu Mrs. Simms in die Schule ging, entdeckte er in den Papierkörben die zerknüllten Bogen, die er am Vortage überall verteilt hatte. Das konnte doch nicht sein! Warum hatten alle sein Angebot weggeworfen? So schnell war doch noch keiner zu einem solch wertvollen Stern gekommen. Er verstand es nicht und bei Mrs. Simms sagte er kein Wort darüber, denn er wollte sich die Schmach und die Schande ersparen, die möglicherweise über ihn hereinbrach, wenn er etwas davon erzählte. Dennoch war er traurig und konnte gar nicht so richtig aufpassen. Mrs. Simms erkundigte sich bei ihm, ob es ihm nicht so recht gut ginge. Doch Sunny winkte nur ab und meinte, dass er Kopfschmerzen habe. Am Nachmittag kam er wieder an seinem Stern auf dem Hollywoodboulevard vorbei. Und er blieb stehen, um sich diesen wundervollen Stern anzuschauen. Plötzlich spürte er tief in sich drin, wie einzigartig dieser Stern doch war. Niemand sonst auf der Welt hatte so etwas Schönes bekommen. Na, bis auf die Stars, die da noch waren. Aber es waren doch so wenig, dass er wusste, dass er diesen Stern gar nicht verkaufen durfte. Niemals durfte man das verkaufen, was so wertvoll war. Denn Sterne verkauft man nicht! Und als er so auf seinen Stern schaute, sprach ihn ein lustiger bunter Clown mit einer feuerroten Knubbel-Nase an. Er fragte ihn, ob er der kleine Sunny sei, dem dieser Stern dort gehörte. Und Sunny wurde ganz rot. Er nickte verlegen und schaute immerfort auf seinen Stern dort unten. Der Clown rief plötzlich ganz laut: „Hallo Leute! Ich hab ihn gefunden! Hier ist Sunny, dessen Stern heute ein Jahr alt geworden ist! Sunny wusste gar nicht, was er dazu sagen sollte. Wieso war sein Stern an diesem Tage ein Jahr alt geworden? Und plötzlich schloss es ihm in den Sinn … es war genau vor einem Jahr, da hatte er diesem kleinen Mädchen das Leben gerettet und gleich darauf diesen Stern auf dem „Walk-of-Fame bekommen. Ach, wie war das doch schön damals. Ja, er war der große Held, der das vollbracht hatte. Er hatte Hollywood einst zu so viel Ruhm gebracht und diesen märchenhaften Stern erhalten. Stolz richtete er sich auf und stellte sich zwischen die Menschen, die sich mittlerweile um ihn versammelt hatten. Alle riefen: „Hoch lebe unser Held Sunny! Er ist der beste Junge der Welt! Und als Sunny zu lächeln begann, sagte der Clown: „Heute Abend ist Deine eigene Show! Und zwar gleich neben Deinem Stern, in diesem wunderschönen Theater. Schau nur, es leuchten schon die Sterne am Eingang. Und Sunny versuchte, durch die Menschentraube irgendetwas zu erkennen. Und da sah er es auch. Über dem breiten Eingang des traumhaft geschmückten Theaters hingen dutzende Sterne. Sie leuchteten in allen Farben und funkelten wie die Sterne in der Nacht. Da liefen unserem kleinen Sunny die Tränchen über die Wangen. Und der Clown trat an Sunny heran und wischte sie ihm fort. Dann nahm er Sunny an die Hand und die beiden schritten unter den Hoch-Rufen der Menschen in das Theater hinein. Unzählige Gäste hatten sich dort schon versammelt und standen auf, als Sunny in den Saal geführt wurde. Der Beifall ebbte nicht mehr ab und auf der Bühne stand schon ein Mikrofon. Der Clown lief geradewegs auf das Mikrofon zu und neben dem Mikrofon stand ein schwarzes Klavier. Daran saß ein Mann mit einer schwarzen Sonnenbrille. Sunny kannte ihn aus dem Fernsehen. Es war der große Künstler Stevie Wonder, der schon die ganze Welt mit seinen wunderschönen Songs und seinem faszinierenden Klavierspiel begeisterte. Auch er hatte einen Stern auf dem „Walk-of-Fame". Er hob Sunny hoch und drückte ihn ganz fest. Und als es ruhiger im Saal geworden war, spielte er einen wundervollen Song. Er hieß: Sunny, der Stern von Hollywood. Sunny konnte einfach nicht fassen, was da geschah. Es war ein Wunder, welches er soeben erlebte. Ach, wenn das nur seine Mami sehen konnte. Und als er in den Zuschauerraum blickte, entdeckte er sie, seine Mami. Sie saß unter den vielen Zuschauern in der ersten Reihe und weinte. Denn dort oben stand ihr Sohn und sie war so stolz auf ihn. Der Clown setzte sich neben sie auf den einzigen freien Platz und schaute wie gebannt zu Sunny. Der sollte es sich in einem roten Lehnsessel bequem machen, denn in Kürze würde er seine Auszeichnung erhalten. Gespannt wartete Sunny auf das, was sich vor seinen blitzenden Äugelein ereignete. Als der Song zu Ende war, fuhr ein schickes silbernes Auto auf die Bühne. Und darauf war ein ebenso silbernes Fahrrad befestigt. Der Clown betrat wieder die Bühne und hob das Fahrrad vom Wagen. Dann bat er die Mami auf die Bühne und sagte zu Sunny: „Das ist jetzt Dein Fahrrad. Und das silberne Auto gehört ab jetzt Deiner Mami. Denn sie ist ja DEINE Mami und muss den großen Star überallhin fahren. Und Sunny war derart sprachlos, dass er nur mit seinem Köpfchen nicken konnte. Er brachte kein einziges Wort mehr heraus. Selbst die Mami konnte sich nicht mehr beruhigen. Sie fiel dem Clown um den Hals und sagte immerzu nur ein einziges Wort: „Danke! Noch einmal spielte Stevie Wonder einen allerletzten Song zum Abschied. Dann war die Veranstaltung aus. Und Sunny staunte, denn mitten auf der Kühlerhaube des silbernen Wagens glänzte etwas, das er beinahe nicht glauben konnte: es war ein silberner Stern. Dann wurde das Fahrrad wieder aufs Auto gehoben und dort befestigt. Schließlich rollte der schicke Roadster von der Bühne und Sunny fiel seiner Mami um den Hals. Dem Clown liefen dicke Tränen übers Gesicht und verwischten dabei seine Schminke. Er verabschiedete sich von den Leuten und verschwand hinter der Bühne. Sunny und die Mami feierten noch ein wenig mit den anderen, bevor sie schließlich hundemüde das Theater verließen. Draußen auf dem Hollywoodboulevard leuchtete Sunnys Stern besonders hell, denn er wurde von dutzenden Scheinwerfern angeleuchtet. Es war Sunnys Ehrentag, und es war sein Geschenk! Am nächsten Tag wurde er von Mrs. Simms wie ein Star aus dem Märchenland begrüßt. Und Sunny fühlte sich großartig. Denn seine Mami hatte ein neues Auto, und dann auch noch eines mit einem Stern darauf. Und er hatte ein silbernes Fahrrad, wie er es so oft in seinen Träumen gesehen hatte. Und seinen Stern, den hatte er behalten, denn den hatte er sich ja verdient. Er erzählte niemandem davon, dass er ihn beinahe verkauft hätte. Glücklicherweise wollte ihn keiner haben. Besser gesagt hielten all die Leute, die seine Zettel gelesen hatten, das Ganze nur für einen großen Witz. Sunny war in Wirklichkeit so stolz, dass er einen solch wertvollen Stern besaß. Und ihm war klar,

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