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Bis es Tag wird: Der Tag im Fokus der biblischen Prophetie

Bis es Tag wird: Der Tag im Fokus der biblischen Prophetie

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Bis es Tag wird: Der Tag im Fokus der biblischen Prophetie

Länge:
204 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 9, 2015
ISBN:
9783739251080
Format:
Buch

Beschreibung

In der Bibel ist von einem ungewöhnlichen Tag die Rede, an dem sich ein aufsehenerregendes Szenario abspielen wird. Für diesen Tag wurden viele Ereignisse vorhergesagt, unter anderem auch die Wiederkunft Jesu Christi. Doch wie müssen wir uns diesen besonderen Tag vorstellen?

Wird es ein Tag wie jeder andere sein? Verläuft er wie ein normaler Kalendertag? Wird es danach weitere Tage geben? Oder ist der Tag der Wiederkunft Jesu zugleich der Tag des Weltuntergangs, der Tag, an dem sich die Erde das letzte Mal um ihre Achse dreht? Oder müssen wir bei dem angekündigten Tag an einen langen, von der Erdrotation unabhängigen Zeitraum denken? Und was meinten die Propheten, wenn sie vom “Jüngsten Tag", vom “Tag des Gerichts", vom “Tag des Herrn", vom “Tag Gottes" oder vom “Tag der Ewigkeit" sprachen? Ist das alles dasselbe? Müssen wir hier einzelne Tage voneinander unterscheiden? Wenn ja, welche? Und wie wäre dann deren Reihenfolge?

Auf diese Fragen gibt der Autor überzeugende Antworten. Dabei legt er Wert darauf, dass sie stets aus den biblischen Texten hervorgehen. Er analysiert sie, fragt nach Bedeutung und Inhalt, wobei er die Schriftstellen miteinander vergleicht und auf diese Weise wie bei einem Puzzle einzelne Resultate zu einem stimmigen Bild zusammensetzt. So entsteht eine wunderbare Ordnung in dem scheinbaren Durcheinander der prophetischen Tage der Bibel.

Der vorliegende Titel füllt deshalb eine Lücke im Spektrum der Schriftauslegung.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 9, 2015
ISBN:
9783739251080
Format:
Buch

Über den Autor

Bernd Grunwald Jg. 1956, Dipl.Ing., ist u.a. ehrenamtlicher Mitarbeiter im Leitungskreis einer christlichen Gemeinde. Sein gläubiges Elternhaus, seine Bekehrung als Teenager und sein langjähriges Studium der Bibel bilden die Grundlage seines theologischen Engagements sowohl in Vorträgen und Predigten als auch in einigen publizierten Beiträgen zur Auslegung und zum Verständnis der biblischen Texte.


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Buchvorschau

Bis es Tag wird - Bernd Grunwald

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungen der Bibelbücher

Bibelzitate

Vorwort

Definition: Ein Tag

Teil 1 – den Tag erkennen

1. Bis der Tag anbricht

2. Der Tag, an dem der Menschensohn geoffenbart wird

3. Die Nacht, da niemand wirken kann

4. Wenn der Bräutigam von ihnen weggenommen sein wird

5. Jetzt ist der Tag des Heils

6. Der Tag, den du verkündigt hast

7. Am Tag des Gewölks

8. An des Herrn Tag

9. Der Tag des Herrn

10. An jenem Tag

11. Der Tag, den der Herr machen wird

12. Der letzte Tag

13. Wenn der Morgenstern aufgeht

Teil 2 – die Rede des Herrn über seinen Tag

14. Einführung

15. Der Bibeltext (Lk.17,22-35)

16. Die Tage des Sohnes des Menschen

17. Die in der Rede angekündigten Zeiten und deren Merkmale

18. Die Deutung der beiden Schattenbilder

19. Die wesentlichen Unterschiede in der Interpretation der Rede Jesu

20. Wann wird es hell?

Anhang – Tabelle: die Namen des Tages

Literaturverzeichnis

Weitere Veröffentlichungen des Autors

Bibelstellenverzeichnis

Abkürzungen der Bibelbücher

Altes Testament

Neues Testament

Bibelzitate

Die Bibelzitate erfolgen – sofern nicht anders vermerkt – nach der Revidierten Elberfelder Übersetzung 1985.

Eckige Klammern innerhalb des Bibeltextes enthalten von den Übersetzern vorgeschlagene Textergänzungen, die den Text verständlicher machen sollen, die aber im Grundtext nicht vorhanden sind.

Runde Klammern innerhalb des Bibeltextes enthalten Erklärungen des Autors. Hier ein Beispiel: „Man hört, wie ich (Jerusalem) seufze, doch ich habe keinen Tröster." (Kl.1,21) Das Wort „Jerusalem wurde in runden Klammern hinzugefügt, um zu erklären, worauf sich das Wort „ich im Zusammenhang bezieht.

Vorwort

Bis es Tag wird. Der Titel dieses Buches stammt aus der Bibel, und zwar aus dem zweiten Petrusbrief, in dem das Wort Gottes mit einer Lampe verglichen wird, die an einem dunklen Ort leuchtet – bis der Tag anbricht. Welcher Tag ist gemeint? Es ist der Tag, an dem Jesus wiederkommt. Der Tag, an dem alle Menschen seine Macht und Herrlichkeit sehen werden. Der Tag, an dem sich das erfüllt, worauf viele Christen warten. Denn dass Jesus wiederkommt, ist seit jeher ein wesentliches Gut unseres Glaubens. Heiko Krimmer formuliert es umgekehrt und trifft damit das Kernproblem einer Kirche, die nicht mehr daran glaubt: „Kirche ohne Wiederkunftshoffnung ist geistlose Kirche, die belanglos wird und sich in weltlichen Themen verliert. Wach lebt der, der bewusst auf Jesus wartet." ¹

Die Bibel lässt jedenfalls keinen Zweifel daran: Es gibt einen Tag, an dem Jesus wiederkommt. Seine Rückkehr wird das zentrale Ereignis dieses Tages sein. Aber niemand weiß, wann er kommt. Niemand kennt das Datum seiner Wiederkehr. Es hat schon viele selbsternannte Propheten gegeben, die mit ihren angeblich gesicherten Berechnungen und Voraussagen dieses Zeitpunktes viele Menschen verführten. Sie alle haben sich geirrt, denn „von jenem Tag aber und jener Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel in den Himmeln, auch nicht der Sohn, sondern der Vater allein." (Mt.24,36).

Keiner weiß, wann Jesus kommt, doch wie die Zeit bis zum Tagesanbruch verläuft, was der Tag seines Kommens ist, und was an jenem Tag geschieht, das kann man wissen. Davon wird in der Bibel an vielen Stellen gesprochen. Das vorliegende Buch will den Leser in diesen Tag einführen. Es will ihm zeigen, was in der Bibel darüber geschrieben steht, und wie sich die jeweiligen Informationen diesbezüglich ergänzen.

Deshalb lade ich Sie herzlich zu einer geführten Entdeckungsreise durch die Bibel ein, um auf diese Weise möglichst effektiv und gezielt zu erkunden, was uns die Heilige Schrift über den Tag seiner Ankunft mitteilt. Dabei sammeln wir die Erklärungen der Bibel über diesen Tag. Von besonderem Interesse sind hier natürlich die Aussagen, die etwas über sein Wesen und seine Rolle preisgeben, die er in den endzeitlichen Ereignissen spielt. Die jeweiligen Befunde gilt es dann zu vergleichen und zu ordnen bis daraus ein unverwechselbares, vollständiges Bild dieses einmaligen Tages entsteht.

Namhafte Bibelkommentatoren haben bereits Vieles über diesen Tag geschrieben. In der Regel geschah dies, wenn im Rahmen eines Kommentars zu einem Buch der Bibel oder sogar zur ganzen Bibel eine entsprechende Schriftstelle „an die Reihe kam" und ausgelegt werden musste. Das hat einerseits viele wertvolle Erkenntnisse hervorgebracht, die wir – als Nutznießer des Bibelstudiums Anderer – hier und da gerne auch im Rahmen dieses Buches weitergeben. Andererseits führte dieses Vorgehen leider nicht zu einem einheitlichen und vollständigen Bild des besagten Tages, sondern zu einer Vielzahl von unterschiedlichen Ansichten, die sich teilweise sogar widersprechen.² Einer sagt zum Beispiel: „Der »Tag Gottes«, der in 2.Petr. 3,12 erwähnt wird, darf nicht mit dem »Tag des Herrn« oder dem »Tag Christi« verwechselt werden. ³ Ein anderer schreibt: „Es sind nicht […] verschiedene Tage, sondern diese verschiedenen Bezeichnungen charakterisieren diesen einen Tag

Wer mit Hilfe der verfügbaren Kommentare den Tag verstehen will, wird erleben, dass er zwar eine Vielzahl von Ansichten präsentiert bekommt, am Ende aber dann doch verunsichert ist und immer noch nicht weiß, wie man sich diesen Tag vorzustellen hat. Ich habe das selbst so erlebt, und stelle in Gesprächen immer wieder fest, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so erging.

Eine auf diesen Tag fokussierte und von eschatologischen⁵ Vor-Prägungen weitestgehend unabhängige Untersuchung der relevanten Schriftstellen scheint mir für diese Materie der geeignetere Ansatz zu sein. Die Schrift soll selbst zu diesem Thema reden. Sie soll sich selbst erklären. Diesem Ansatz folgend, habe ich nach einer langen und beharrlichen Suche herausgefunden, wie sich die Schrift hier selbst erklärt. Nun möchte ich dem Leser helfen, dieselbe Reise möglichst ohne große Umwege nachzuvollziehen. Ich hoffe, dass er damit diesen Tag in der Schrift auch selbst entdeckt. Wenn er sich dann sowohl darüber als auch darauf freut, hat dieses Buch seinen Zweck erfüllt.

Bei Jutta, meiner lieben Frau, möchte ich mich als erstes ganz herzlich bedanken, weil sie mir stets geduldig zugehört hat, obwohl ich ihr mit dem Tag sicher oft auf die Nerven ging. Meinen beiden Söhnen danke ich ebenfalls. Daniel lektorierte die Texte, und Christoph gab mir wertvolle Hilfen zum Layout des Buches. Ein herzliches Dankeschön auch an Dr. Roger Liebi, der mir die freundliche Genehmigung erteilte, einige Passagen aus unserem privaten Mailverkehr zitieren zu dürfen. Ich bin auch dankbar für jede Rückmeldung aus der Leserschaft, vor allem für Ergänzungen, Verbesserungsvorschläge oder Korrekturen.

Bernd Grunwald Krefeld, April 2015

„Viele Hörer glauben alles, was gesagt wird,

aufgrund der Person, die ihnen etwas verkündet.

Das ist nicht die Gesinnung Christi.

Wir sollten nichts als lebendige christliche Wahrheit annehmen,

es sei denn, sie ist uns von oben gesandt worden.

Und wie sehr wir auch einen Pastor oder Lehrer respektieren mögen,

wir dürfen unser Urteilsvermögen nicht wegen einer Person aufgeben,

um deren Lehre anzunehmen,

nur weil diese Person sich entschieden hat, diese zu vertreten.

Alles, was sich als Wahrheit Gottes ausgibt, was dir verkündet wird

– mag es noch so glänzen vor Redekunst

und mag es noch so vernünftig und richtig klingen –

muss an der Schrift geprüft werden."

Charles H. Spurgeon


¹ Heiko Krimmer in „Wenn ihr das alles kommen seht", SCM Hänssler, 2014, Seite 50

² Andere Ansichten über diesen Tag sollen gelegentlich auch zu Wort kommen. Wir werden sie anhand des Wortes Gottes prüfen und aufzeigen, wo sie sich als unzureichend, vielleicht sogar als falsch, erweisen. Das geschieht jedoch nicht in der Absicht, die trotzdem hervorragenden und sehr lesenswerten Beiträge der jeweiligen Ausleger zum Verständnis der Bibel schlecht zu machen, oder gar pauschal zu verwerfen. Als Einer, der selbst viel von guten Bibelkommentaren profitiert, möchte ich die Verdienste der bibeltreuen Exegeten und Autoren damit auf keinen Fall schmälern. Es ist aber so, dass auch der fähigste Ausleger nicht immer alles richtig erkennt und auslegt. Eine sorgfältige Differenzierung und ein guter geistlicher Austausch darüber sind deshalb unverzichtbar. Der redlich bemühte Ausleger steht nicht über, sondern unter dem Wort Gottes. Er wird sich nicht über berechtigte Kritik ärgern, sondern wird sich damit befassen und – wo nötig – von ihr korrigieren lassen. Alle hier zitierten Ausleger werden von mir hoch geschätzt und immer wieder gerne gelesen. Einige von ihnen haben mein Verständnis der Schrift entscheidend mitgeprägt. Dafür bin ich ihnen von Herzen dankbar. Dennoch gilt: „prüft aber alles, das Gute haltet fest!" (1.Thess.5,21)

³ Eberhard Platte in „Heiße Eisen in den Gemeinden? Fragen, die oft emotional, aber nur selten biblisch klar beantwortet werden", CV Dillenburg 2003, Seite 121

⁴ Benedikt Peters in „Der zweite Brief des Petrus", CLV Bielefeld, 1. Auflage 2013, Seite 110

⁵ Eschatologie: Fachbegriff für die Lehren von den letzten Dingen, bzw. die Lehren über die Endzeit.

⁶ Charles H. Spurgeon in „How to Read the Bible." Predigt im Metropolitan Tabernacle, London, 21. Juni 1866, Übersetzt von Georg Walter. Zitiert in: fest und treu, Heft 01/2014, Seite 14

Definition

Ein Tag

„Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: ein Tag." (1.Mo.1,5)

Was ist ein Tag? Bevor wir uns auf die Suche nach dem Tag, an dem Jesus wiederkommt, begeben, wollen wir uns die Grundlagen zum Verständnis des Begriffs Tag vergegenwärtigen. Wir wollen uns klarmachen, was dieser Ausdruck bedeutet. Natürlich ist er jedem Leser bestens geläufig. Von daher wäre dieser Teil des Prologs eigentlich überflüssig. Doch wenn wir uns die Bedeutung dieses Begriffes wiederholt ins Bewusstsein rufen, kann das nicht nur einer Reihe von möglichen Missverständnissen vorbeugen, sondern hilft uns auch, den Ausdruck selbst in seiner jeweiligen Verwendung neu zu durchdenken und vielleicht auch differenzierter als bisher zu begreifen.

Wir könnten nun ein Lexikon in die Hand nehmen und das Wort „Tag" nachschlagen. Besser ist es allerdings, wenn wir stattdessen die Schrift selbst reden lassen, denn Gott hat uns in ihr seine Definition bereits gegeben. Nachdem Gott am ersten Schöpfungstag das Licht von der Finsternis geschieden hatte, indem er sowohl dem Licht als auch der Finsternis je eine bestimmte Dauer zuordnete, nannte er die Zeit des Lichtes Tag, und die Zeit der Finsternis nannte er Nacht. Außerdem sollten beide Zeiten zusammen einen vollen Tag bilden, denn „es wurde Abend und es wurde Morgen: ein Tag. Der Ausdruck „Tag ist demnach grundsätzlich mit zwei verschiedenen Bedeutungen besetzt:

Tag ist die Zeit des Lichtes

Tag ist die Zeit der Finsternis plus die Zeit des Lichtes

Im ersten Fall nennen wir ihn auch den lichten Tag, im zweiten Fall sprechen wir von einem vollen Tag. Diese beiden Zeiträume namens Tag sind nicht autonom. Sie bilden eine Beziehung, die darin besteht, dass der lichte Tag immer der zweite Teil des vollen Tages ist.

Der volle Tag ⁷ ist das Resultat der göttlichen Trennung des Lichts von der Finsternis, die Zeitspanne also, die zwischen zwei Abenddämmerungen liegt. Er besteht deshalb auch aus zwei getrennten Abschnitten: aus einem Abschnitt Finsternis und aus einem Abschnitt Licht. Der biblische Tagesbegriff „Tag = voller Tag" unterscheidet sich dadurch von dem in unserer modernen Welt gebräuchlichen Tagesbegriff „Tag = Sonnentag bzw. Kalendertag", dessen Zeitspanne von Mitternacht bis

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