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Neele und das Geheimnis des alten Puzzles
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eBook69 Seiten52 Minuten

Neele und das Geheimnis des alten Puzzles

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Über dieses E-Book

Nach dem Umzug nach Hamburg findet Neele in ihrem neuen Zimmer ein altes Puzzles. Mit Hilfe des Nachbarjungen Joshua kommt sie dem Geheimnis des Puzzles auf die Spur.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum20. Apr. 2011
ISBN9783842310292
Neele und das Geheimnis des alten Puzzles
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Autor

Andrea Hundsdorfer

Autorenvita: (180 Wörter) Andrea Hundsdorfer 1965 am Möhnesee geboren und aufgewachsen ist Kinder- und Jugendbuchautorin aus Leidenschaft. Seit über zwölf Jahren schickt sie ihre Titelhelden auf fantastische Abenteuerreisen. Mal ist es eine magische Schneekugel, die sich als Tor nach Yanapaii entpuppt, mal ist das Fußteil eines alten Bettes, das in M.A.R.I.E. oder die Suche nach der verlorenen Geschichte der Eingang in die Welt der Bücher ist. Oder aber es ist Das Amulett des Löwen das dem Überbringer die Erfüllung einer Gunst verheißt. Bei Bennis erstem Ferienabenteuer Im Zeichen des Aquarius verknüpft die Autorin den tatsächlichen Untergang des englischen Handelschiffes Victory im 18. Jahrhundert mit einer Schatzsuche an der Nordsee. Die Autorin liebt es, ihre Helden selbst zu Wort kommen zu lassen und nutzt deshalb die Ich-Perspektive als Stilmittel. So teilen ihre Figuren dem Leser ihre Gedanken und Gefühle mit. Besonders in der dunklen Jahreszeit verarbeitet die Autorin all die Ideen, die sie in den Sommermonaten gesammelt hat. Seit zwei Jahren widmet sie sich einem neuen Genre und schreibt Krimis. Nach Finde den Fehler erschien im November 2022 ein zweiter Krimi mit dem Titel Triage.

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    Buchvorschau

    Neele und das Geheimnis des alten Puzzles - Andrea Hundsdorfer

    Abschied

    1. Kapitel: Der Umzug

    „Na, wie gefällt dir dein neues Zimmer?" Neele schaute sich um. Dieses Zimmer war größer, als es ihr Zimmer in der alten Wohnung gewesen war. Die Zimmerdecke war sehr hoch und das Zimmer hatte zwei riesige Fenster. In der Ferne konnte man die hohen Kräne der Hafenanlage erkennen. Hinter der Zimmertür an der rechten Wand stand ein riesiger Kleiderschrank aus dunklem, alten Holz, mit messingfarbenen Beschlägen. Der Fußboden war mit hellen Holzdielen ausgelegt. Auf der ehemals weißen Tapete waren deutlich die Umrisse der Bilder zu erkennen, die die Wände über Jahre geschmückt haben mussten.

    Iris und Marc, Neeles Eltern, steckten ihre Köpfe durch die Tür. „Na, was sagst du? Gefällt es dir?, fragte Iris. „Es ist auf jeden Fall größer als dein altes Zimmer, stellte Marc fest. „Ja, das ist es tatsächlich und so hoch! Neele kam sich mit ihren knapp ein Meter fünfzig etwas verloren vor. „Ach warte mal ab, was wir da mit ein bisschen Farbe alles erreichen können. Du wirst staunen!, meinte ihre Mutter, „und wenn erst mal all deine Sachen hier sind, wirst du sehen, wie klein es doch ist… „Hey ist ja schon gut, es gefällt mir ja, echt, stoppte Neele den Redefluss der beiden. „Und wenn der Schrank dir nicht gefällt, für den finden wir bestimmt auch noch ein anderes Plätzchen… „Nein, nein, sagte Neele, „irgendwie gehört er hier hinein. Er gefällt mir. Da passt bestimmt ’ne Menge rein. „Okay, also wir sehen uns noch eben die anderen Räume an, dann wollten wir in die Stadt eine Pizza essen. Kommst du dann rüber in die Küche? „Ja, klar bis gleich. Neele blieb noch ein wenig in ihrem neuen Zimmer und schaute sich um. Ihre Mutter hatte Recht, aus diesem Zimmer konnte man eine Menge machen. Sie war eben noch ein bisschen traurig, dass sie hatten umziehen müssen. Aber es ging halt nicht anders. Ihr Vater hatte eine neue Arbeitsstelle hier in der Nähe angetreten. Er hätte nicht jeden Tag 250 km zur Arbeit und zurück fahren können. Neele seufzte. Sie vermisste ihre Freunde aus der Klasse und aus der Nachbarschaft des kleinen Dorfes Wellenhorst, in dem sie bisher gewohnt hatten. Und jetzt der Umzug in diese große Stadt. Es machte ihr doch ein bisschen zu schaffen. Langsam ging sie durch das Zimmer auf den Schrank zu. Ihre Hände strichen vorsichtig über das dunkle Holz. Es fühlte sich warm an. Die Beschläge hatten ein wenig Rost angesetzt und als sie eine der Türen öffnen wollte, stellte sie fest, dass sie verschlossen war. Auch die drei großen Schubladen am unteren Ende des Schrankes ließen sich nicht öffnen. Na toll, dachte Neele. Aber irgendwo in dieser Wohnung würde sich sicher der Schlüssel auftreiben lassen. Später. Jetzt würden sie erst mal alle in die Stadt zum nächstbesten Italiener fahren und gemeinsam eine große Familienpizza verputzen. Neele lief schnell aus dem Zimmer den Flur entlang hinüber in die Küche, wo ihre Eltern schon auf sie warteten. „Na, da bist du ja du Wirbelwind. Dann kann es ja losgehen!

    In den nächsten Tagen, übrigens die letzte Woche der Sommerferien, wimmelte es im ganzen Haus nur so von Handwerkern. Elektriker, Fliesenleger, Maler und Installateure gaben sich die Klinke in die Hand. Neeles Mutter war permanent mit dem Streichen von Butterbroten und dem Bereitstellen von Getränken beschäftigt. Neeles Vater musste schon die ersten Termine in seiner neuen Firma wahrnehmen und war somit meist nicht da. Neele konnte es gar nicht abwarten, bis auch ihr Zimmer soweit hergerichtet war, und der Umzugwagen mit den ersten Kartons eintreffen würde. Am Donnerstag war es endlich soweit. Bereits um acht Uhr morgens stand der große Lastwagen auf dem Bürgersteig vor dem Haus. Vier Männer in blauen Overalls begannen die Möbel und die Umzugskartons in die Wohnung zu schleppen. Bis zum Mittag waren alle Möbelstücke in den jeweiligen Zimmern verteilt und aufgebaut. Unter der Regie von Iris wurden sie jetzt noch an die richtigen Stellen platziert. Mit ihrem „Noch ein bisschen nach links. Halt jetzt wieder ein bisschen nach rechts. Oder doch wieder links? brachte sie die Männer schier zur Verzweiflung. Die Rettung nahte in Form von Neeles Papa, der, bepackt mit sieben verschiedenen Pizzapaketen ins Wohnzimmer stolperte und damit die wohlverdiente Mittagspause einläutete. Erleichtert ließen die Möbelpacker alles stehen und liegen und begaben sich, bewaffnet mit je einer Pizza in Richtung Küche. Marc, Iris und Neele blieben im Wohnzimmer. „Na, wie läuft es denn so?, fragte Marc zwischen zwei Bissen. „Mm, antwortete Neeles Mutter mit vollem Mund. „Geht so! „Sieht aber schon gut aus!", meinte Marc anerkennend. „Du musst dir nachher unbedingt mein Zimmer anschauen,

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