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Neele und das Geheimnis des alten Puzzles

Neele und das Geheimnis des alten Puzzles

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Neele und das Geheimnis des alten Puzzles

Länge:
69 Seiten
52 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 20, 2011
ISBN:
9783842310292
Format:
Buch

Beschreibung

Nach dem Umzug nach Hamburg findet Neele in ihrem neuen Zimmer ein altes Puzzles. Mit Hilfe des Nachbarjungen Joshua kommt sie dem Geheimnis des Puzzles auf die Spur.
Herausgeber:
Freigegeben:
Apr 20, 2011
ISBN:
9783842310292
Format:
Buch

Über den Autor

Die Autorin für Kinder- und Jugendbücher vom Rande des Sauerlandes, tummelt sich am liebsten in der Welt der Fantasie herum und schickt ihre Helden nicht selten auf Reisen in Länder, die man in einem Atlas vergeblich suchen würde. Mit dem Amulett des Löwen hält der Leser ihren zweiten Fantasie-Roman in den Händen, die sich natürlich schon Gedanken über eine Fortsetzung macht. Wenn da nicht noch so viele andere Ideen im Kopf herumschwirren würden, die endlich zu Papier, bzw. "zu PC" gebracht werden möchten.


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Buchvorschau

Neele und das Geheimnis des alten Puzzles - Andrea Hundsdorfer

Abschied

1. Kapitel: Der Umzug

„Na, wie gefällt dir dein neues Zimmer?" Neele schaute sich um. Dieses Zimmer war größer, als es ihr Zimmer in der alten Wohnung gewesen war. Die Zimmerdecke war sehr hoch und das Zimmer hatte zwei riesige Fenster. In der Ferne konnte man die hohen Kräne der Hafenanlage erkennen. Hinter der Zimmertür an der rechten Wand stand ein riesiger Kleiderschrank aus dunklem, alten Holz, mit messingfarbenen Beschlägen. Der Fußboden war mit hellen Holzdielen ausgelegt. Auf der ehemals weißen Tapete waren deutlich die Umrisse der Bilder zu erkennen, die die Wände über Jahre geschmückt haben mussten.

Iris und Marc, Neeles Eltern, steckten ihre Köpfe durch die Tür. „Na, was sagst du? Gefällt es dir?, fragte Iris. „Es ist auf jeden Fall größer als dein altes Zimmer, stellte Marc fest. „Ja, das ist es tatsächlich und so hoch! Neele kam sich mit ihren knapp ein Meter fünfzig etwas verloren vor. „Ach warte mal ab, was wir da mit ein bisschen Farbe alles erreichen können. Du wirst staunen!, meinte ihre Mutter, „und wenn erst mal all deine Sachen hier sind, wirst du sehen, wie klein es doch ist… „Hey ist ja schon gut, es gefällt mir ja, echt, stoppte Neele den Redefluss der beiden. „Und wenn der Schrank dir nicht gefällt, für den finden wir bestimmt auch noch ein anderes Plätzchen… „Nein, nein, sagte Neele, „irgendwie gehört er hier hinein. Er gefällt mir. Da passt bestimmt ’ne Menge rein. „Okay, also wir sehen uns noch eben die anderen Räume an, dann wollten wir in die Stadt eine Pizza essen. Kommst du dann rüber in die Küche? „Ja, klar bis gleich. Neele blieb noch ein wenig in ihrem neuen Zimmer und schaute sich um. Ihre Mutter hatte Recht, aus diesem Zimmer konnte man eine Menge machen. Sie war eben noch ein bisschen traurig, dass sie hatten umziehen müssen. Aber es ging halt nicht anders. Ihr Vater hatte eine neue Arbeitsstelle hier in der Nähe angetreten. Er hätte nicht jeden Tag 250 km zur Arbeit und zurück fahren können. Neele seufzte. Sie vermisste ihre Freunde aus der Klasse und aus der Nachbarschaft des kleinen Dorfes Wellenhorst, in dem sie bisher gewohnt hatten. Und jetzt der Umzug in diese große Stadt. Es machte ihr doch ein bisschen zu schaffen. Langsam ging sie durch das Zimmer auf den Schrank zu. Ihre Hände strichen vorsichtig über das dunkle Holz. Es fühlte sich warm an. Die Beschläge hatten ein wenig Rost angesetzt und als sie eine der Türen öffnen wollte, stellte sie fest, dass sie verschlossen war. Auch die drei großen Schubladen am unteren Ende des Schrankes ließen sich nicht öffnen. Na toll, dachte Neele. Aber irgendwo in dieser Wohnung würde sich sicher der Schlüssel auftreiben lassen. Später. Jetzt würden sie erst mal alle in die Stadt zum nächstbesten Italiener fahren und gemeinsam eine große Familienpizza verputzen. Neele lief schnell aus dem Zimmer den Flur entlang hinüber in die Küche, wo ihre Eltern schon auf sie warteten. „Na, da bist du ja du Wirbelwind. Dann kann es ja losgehen!

In den nächsten Tagen, übrigens die letzte Woche der Sommerferien, wimmelte es im ganzen Haus nur so von Handwerkern. Elektriker, Fliesenleger, Maler und Installateure gaben sich die Klinke in die Hand. Neeles Mutter war permanent mit dem Streichen von Butterbroten und dem Bereitstellen von Getränken beschäftigt. Neeles Vater musste schon die ersten Termine in seiner neuen Firma wahrnehmen und war somit meist nicht da. Neele konnte es gar nicht abwarten, bis auch ihr Zimmer soweit hergerichtet war, und der Umzugwagen mit den ersten Kartons eintreffen würde. Am Donnerstag war es endlich soweit. Bereits um acht Uhr morgens stand der große Lastwagen auf dem Bürgersteig vor dem Haus. Vier Männer in blauen Overalls begannen die Möbel und die Umzugskartons in die Wohnung zu schleppen. Bis zum Mittag waren alle Möbelstücke in den jeweiligen Zimmern verteilt und aufgebaut. Unter der Regie von Iris wurden sie jetzt noch an die richtigen Stellen platziert. Mit ihrem „Noch ein bisschen nach links. Halt jetzt wieder ein bisschen nach rechts. Oder doch wieder links? brachte sie die Männer schier zur Verzweiflung. Die Rettung nahte in Form von Neeles Papa, der, bepackt mit sieben verschiedenen Pizzapaketen ins Wohnzimmer stolperte und damit die wohlverdiente Mittagspause einläutete. Erleichtert ließen die Möbelpacker alles stehen und liegen und begaben sich, bewaffnet mit je einer Pizza in Richtung Küche. Marc, Iris und Neele blieben im Wohnzimmer. „Na, wie läuft es denn so?, fragte Marc zwischen zwei Bissen. „Mm, antwortete Neeles Mutter mit vollem Mund. „Geht so! „Sieht aber schon gut aus!", meinte Marc anerkennend. „Du musst dir nachher unbedingt mein Zimmer anschauen,

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