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Wandern im Linzgau: Wegbeschreibungen, Geschichtliches und Illustrationen

Wandern im Linzgau: Wegbeschreibungen, Geschichtliches und Illustrationen

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Wandern im Linzgau: Wegbeschreibungen, Geschichtliches und Illustrationen

Länge:
198 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 14, 2015
ISBN:
9783739295763
Format:
Buch

Beschreibung

Sie begeben sich auf den Weg durch das Linzgau. Dieser Weg wird Sie durch die westlichen Teile des Bodenseekreises führen und sogar etwas darüber hinaus. Die Route führt aber nicht am Bodensee entlang, sondern durch das sogenannte Hinterland des Linzgaus. Da ich zu den verschiedensten Jahreszeiten im Linzgau unterwegs bin, habe ich die Touren von 2013 bis 2015 zusammengeschrieben, um Ihnen die zu jeder Jahreszeit unglaublich schöne Landschaft nahe zu bringen. Sie werden es an der Beschreibung der Flora, den Temperaturen und den Wetterstimmungen bemerken. Es gibt in den Wegbeschreibungen eine durchgehende Linie, welche ich „Linzgau-Tour“ genannt habe. Diese führt von Leimbach bei Markdorf bis Owingen und von ihr aus führen weitere „Verzweigungen“ in die wunderschöne Landschaft hinein.
Weiterhin sind Variationsmöglichkeiten beschrieben, so dass Sie auch Kurztouren von einer bis sieben Stunden daraus gestalten können. Die Strecken der Linzgau-Tour lassen sich, wie man es sich so manchmal bei der Lektüre des Textes denken könnte, aber ganz gewiss nicht an einem Tag bewältigen.........
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 14, 2015
ISBN:
9783739295763
Format:
Buch

Über den Autor

Matthias Brugger: - Jahrgang 1956 - 1982 bis 1985 Studium an der Neuen Kunstschule Zürich 1996 gründete er die Internationale Künstlerinitiative Spaltenstein-Pojekt - Mitglied der IUOMA ( International Union of Mail Artists) - Ausstellungen bzw. Ausstellungsbeteiligungen weltweit - 2013 und 2019 nimmt die Brentano-Gesellschaft Gedichte von ihm in die "Frankfurter Bibliothek - Jahrbuch für das neue Gedicht" auf - seither sind sieben Bücher von ihm erschienen.


Buchvorschau

Wandern im Linzgau - Matthias Brugger

Für

Ursula

Oliver und Sabine

Rosa (†) und Hermann (†)

Andrea und Bernd

Sonja

Karin, Armin und Bettina

Inhaltsverzeichnis

Ein kleines Vorwörtle

Linzgau-Tour: Von Leimbach bis zum Fuchsbühlweg

Bild: Karte 1

Bild: Gehrenberg

Bild: Bänkle oberhalb von Leimbach

Bild: Biergarten beim Gasthaus „Paradies"

Bild: Historisches Wasserreservoir Markdorf

Panzerwiesenvariante

Bild: Markdorf

Linzgau-Tour: Vom Fuchsbühlweg bis zur Schaukel oberhalb Wendlingens

Bild: Gehrenbergturm

Bild: Schneemann auf dem Bänkle am Gehrenbergrutsch

Bild: Schaukel am Linzgaublick oberhalb von Wendlingen

Bild: Kirche von Wendlingen

Premiumwanderweg „Wald-Wiesen-Weg" Abschnitt 1

Bild: ehemaliges Kloster Wepach

Bild: Bermatingen

Bild: Wegkreuz oberhalb Bermatingens

Im Restaurant

Premiumwanderweg „Wald-Wiesen-Weg" Abschnitt 2

Bild: Klotzenbachtal

Hofgebäude in Wiggenweiler

Linzgau-Tour: Bei der Schaukel oberhalb von Wendlingen

Gehrenbergnebelszenerie

Linzgau-Tour: Von der Schaukel oberhalb Wendlingens bis zum Hansenhof

Premiumwanderweg „Guck-ins-Land"

Bild: Obergehrenberg - leider inzwischen abgebranntes altes Hofgebäude

Bild: Obergehrenberg - ehemaliges Rastplätzle auf dem inzwischen abgebrannten alten Hofgebäude

Bild: Am Dreikaiserstein

Bild: Fünfländerblick

Linzgau-Tour: Vom Hansenhof bis auf den Höchsten

Bild: Kirche von Roggenbeuren

Bild: Höchsten - Aussichtspavillon

Bild: Mundartweg

Diffuses Licht

Linzgau-Tour: Höchsten

Premiumwanderweg „Höchsten" Abschnitt 1

Auf dem Höchsten

Premiumwanderweg „Höchsten" Abschnitt 2

Linzgau-Tour: Vom Höchsten über Heiligenberg zum Heiligenberger Segelfluggelände

Bild: Schloss Heiligenberg

Bild: Karte 2

Bild: Heiligenberg - Schlosshof

Bild: Heiligenberg - Blick vom Cafe Neyer Richtung Schloss

Bild: Blick zurück zur Freundschaftshöhle

Über Bellevue zurück nach Heiligenberg

Linzgau-Tour: Vom Heiligenberger Segelfluggelände über die Schwedenschanze nach Heiligenholz

Bild: Heiligenholz

Zurück zum Bellevue

Linzgau-Tour: Von Heiligenholz zum Ramsberg

Ramsberg; es geht auch einfacher und kürzer

Bild: Ramsberg - Einsiedelei

Bild: Ramsberg - Inneres der Kapelle St. Wendelin

Zurück nach Heiligenholz

Linzgau-Tour: Vom Ramsberg über Taisersdorf nach Hohenbodman

Bild: Blick aus dem Ortskern auf den Aussichtsturm Hohenbodman und den Bodensee

Bild: „Selfie" vor dem Aussichtsturm von Hohenbodman

Bild: Winterlicher Ausblick vom Aussichtsturm auf Hohenbodman

Richtung Stauwehr

Zurück nach Taisersdorf

Bild: Im Aachtobel

Nach „Maria im Stein" und Hohenbodman

Bild: Wallfahrtsort „Maria im Stein"

Bild: Kleine Kapelle in „Maria im Stein"

Bild: Höhle oberhalb von „Maria im Stein"

Variante: Von den Steinhöfen nach „Maria im Stein"

Variante: Von Bruckfelden nach „Maria im Stein"

Bild: Aachtobel

Variante: Von Frickingen über Altheim nach „Maria im Stein" und über Bruckfelden zurück

Linzgau-Tour: Von Hohenbodman nach Owingen

Bild: Plastik auf dem Bänkle am Ortsausgang von Hohenbodman

Bild: Felskritzeleien im Breittobel bei Owingen

Bild: Owingen

Weg zurück Richtung Hohenbodman

Linzgau-Tour: Von Owingen auf den 717 Meter hohen Hochbühl und zurück

Bild: Feldhöhle bei Owingen

Der Künstler und Autor Matthias Brugger

Danke!

Buchtipps

Zu Beginn, liebe Leserin, lieber Leser,

ein kleines

Vorwörtle:

Sie begeben sich jetzt, indem Sie dieses kleine Buch zur Hand nehmen, mit mir auf den Weg durch das Linzgau. Dieser Weg wird Sie durch die westlichen Teile des Bodenseekreises führen und sogar etwas darüber hinaus. Die Route führt aber nicht am Bodensee entlang, sondern durch das sogenannte Hinterland des Linzgaus. Da ich zu den verschiedensten Jahreszeiten im Linzgau unterwegs bin, habe ich die Touren von 2013 bis 2015 zusammengeschrieben, um Ihnen die zu jeder Jahreszeit unglaublich schöne Landschaft nahe zu bringen. Sie werden es an der Beschreibung der Flora, den Temperaturen und den Wetterstimmungen bemerken. Zudem habe ich zur Animation verschiedene eigene Illustrationen eingefügt, sie sollen Ihnen Appetit auf den Besuch der verschiedenen Orte und Landschaftsabschnitte machen. Es gibt in den Wegbeschreibungen eine durchgehende Linie, welche ich „Linzgau-Tour genannt habe. Diese führt von Leimbach bei Markdorf bis Owingen und von ihr aus führen weitere „Verzweigungen in die wunderschöne Landschaft hinein.

Ich möchte Sie aber auch mitnehmen auf die verschiedenen, von der Linzgau-Tour abzweigenden bzw. abweichenden Premiumwander-wege, wovon Sie schon zwei dieser Touren aus meinen Büchern „Der Tod eines Regentropfens und „Wolkenanbohrer kennen und die hier nochmals eingefügt wurden. Es sind dies die Premiumwanderwege „Guck-ins-Land und „Wald-Wiesen-Weg. Den dritten, also den Premiumwanderweg „Höchsten möchte ich Ihnen hier ebenfalls präsentieren. Die Premiumwanderwege „Guck-ins-Land und „Höchsten bedürfen einer guten Kondition, denn sie werden vom Schwierigkeitsgrad her als schwer beschrieben, der „Wald-Wiesen-Weg dagegen als leicht. Weiterhin sind bei der Linzgau-Tour Variationsmöglichkeiten beschrieben, so dass Sie auch Kurztouren von einer bis sieben Stunden daraus gestalten können. Die Strecken der Linzgau-Tour lassen sich, wie man es sich so manchmal bei der Lektüre des Textes denken könnte, aber ganz gewiss nicht an einem Tag bewältigen.

Da ich kein Gastrokritiker bin, sind die im Text zu findenden kulinarischen Empfehlungen eine rein persönliche Geschichte; sie sind dadurch entstanden, weil wir, also meine Frau und ich, uns dort wohlfühlen oder auch mal gerne einkaufen. Aber vielleicht trifft´s ja auch Ihren Geschmack.

Die Geschichten und „Gschichtle, welche sich um die einzelnen Orte und Personen drehen, habe ich aus den verschiedensten Quellen bezogen und dann meist zusammengefasst; von den Homepages der einzelnen Örtlichkeiten, Gemeinden, Pfarrgemeinden über die „Wiki´s und bis zum Landesarchiv Baden-Württemberg.

Bitte nehmen Sie meine Meterangaben im Text nicht wörtlich, sondern sehen es als das, was es wirklich ist, also nur als ungefähren Schätzwert; denn wie sagt meine Frau immer wieder zu mir: „Schätzen ist nicht gerade deine Stärke!"

Deshalb ….., öfters mal raus aus dem Haus und dann einen kleineren oder größeren Teil dieser schönen Touren gehen; ich könnte mir vorstellen, dass Sie denselben Spaß und gleiche Freude an der wunderschönen Linzgau-Landschaft haben könnten wie ich.

Viel Freude auf Ihren Touren durch das Linzgau wünscht Ihnen der Autor

Linzgau-Tour

Von Leimbach bis zum Fuchsbühlweg

Bevor es jetzt aber mit der Linzgau-Tour losgeht, muss ich Ihnen zuerst einmal erzählen, wo Leimbach, also der Startpunkt denn überhaupt liegt: Leimbach ist etwa 2 Kilometer östlich vom Markdorfer Zentrum, also Richtung Ravensburg, in die hügelige Landschaft eingebettet und ist die Wohnstatt für viele nette Menschen. Auch der Jakobsweg führt hier der Brunnisaach entlang durchs Dorf, dort findet sich auch eine vom Künstler Jörg Bäßler aus einem Baumstamm herausgesägte, ich schätze mal etwa drei Meter hohe Skulptur des Hl. Jakobus. Die Nachbarorte von Leimbach sind das westlich liegende Markdorf, die Ortsteile Bergheim im Südwesten und Hepbach, Gangenweiler und Stadel im Osten. Markdorf liegt an der Bundesstraße 33, etwa 10 Kilometer nordöstlich von Meersburg und circa 22 Kilometer südwestlich von Ravensburg, also ganz im Süden Baden-Württembergs.

Ein kleines bisschen Geschichte: Östlich der damals zum Konstanzer Hofstift gehörenden Stadt Markdorf verlief auf dem Gebiet von Leimbach die Grenze zu den Ländereien der Fürsten zu Fürstenberg. Das in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts errichtete Gasthaus „Zur Letze" steht jetzt an der Stelle eines 1628 errichteten Grenzgasthofs. Das ganze Gebiet fiel dann im Rahmen der Säkularisation 1803 an den Markgrafen von Baden. Leimbach, Gangenweiler, Hepbach, Riedheim und Stadel wurden 1924 durch einen Erlass des Ministeriums des Innern in Karlsruhe zur Gemeinde Riedheim zusammengeführt, welche 1972 nach Markdorf eingemeindet wurde.

Es ist noch kalt, das Thermometer zeigt grad so Temperaturen um die vier Grad plus an, als ich unser schnuggeliges kleines Häusle in Leimbach verlasse, um leicht fröstelnd mit großen, schnellen Schritten zuerst zu dem sich etwa 10 Kilometer nördlich des Bodensees befindlichen Gehrenberg zu wandern, das Tal hinter mich zu lassen, um die Weite der Landschaft von dort oben genießen zu können; um dann aber von dort aus weiter durch den Linzgau streifen zu können.

Gehrenberg

Der Gehrenberg, 754 Meter hoch, ist einer der markantesten Berge am nördlichen Bodenseeufer, von dem sich, besonders wenn man auf den sich auf einer Höhe von 704 Metern befindenden, dreißig Meter hohen Aussichtsturm steigt, eine grandiose Aussicht auf das ganze „Tiefland" bietet. Er ist durchschnitten mit tief eingeschnittenen Tobeln, durch die Bäche rauschen, mit vielen Laub, Nadel- und Mischwäldern und einer Vielzahl von Wanderwegen.

Zuerst geht’s auf dem Erlenweg leicht bergan, dann erfolgt die Querung der sehr stark befahrenen Bundesstraße 33, um über den „Hinteren Birken" auf den kleinen, nur von wenigen Menschen benutzten ersten Streckenabschnitt des Wanderwegs zu stoßen. Falls Sie in Markdorf-Steibensteg beim Restaurant parken, führt Sie der Zugangsweg auf halber Strecke des Anstiegs auf meinen hier beschriebenen Pfad. Aber dann wird’s knackig, die nächsten rund hundert Meter sind zum Teil so steil wie eine Treppe. Aber was den Aufstieg trotzdem so angenehm macht, ist der angenehme Duft der gerade in voller Blütenpracht stehenden Kirschbäume, welche rechtsseitig den Weg säumen.

Dort oben am ersten, mit einer Sitzbank versehenen Aussichtspunkt angekommen, bietet sich der erste traumhaft schöne Ausblick auf das leicht in Nebelschleiern gehüllte Tiefland, welches von der gerade aufgegangenen Sonne in goldenes Licht getaucht wird.

Direkt unter mir liegt jetzt Leimbach, darüber, in südlicher Richtung ist das Leimbacher Ried zu sehen, welches von der am nördlich liegenden Gehrenberg entspringenden Brunnisaach durchzogen wird. Die von dort aufsteigenden Nebelschleier werden durch die aus den Kaminen aufsteigenden und Richtung Südwesten strömenden Rauchschwaden verstärkt, welche sich, wie die Schleier um die Braut, so hier um die Drumlins schmiegen. Etwas weiter im Hintergrund halb rechts gelegen steht auf einem der

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