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Homo homini lupus. Der Tragödie erster Teil: Carmina Burana: Über Menschen und das Leben. Über Sterben und den Tod

Homo homini lupus. Der Tragödie erster Teil: Carmina Burana: Über Menschen und das Leben. Über Sterben und den Tod

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Homo homini lupus. Der Tragödie erster Teil: Carmina Burana: Über Menschen und das Leben. Über Sterben und den Tod

Bewertungen:
1/5 (1 Bewertung)
Länge:
223 Seiten
54 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 18, 2015
ISBN:
9783739258706
Format:
Buch

Beschreibung

Gedichte? Als ob nicht schon alles gesagt wäre. Über die Menschen und das Leben. Über Sterben und Tod. Zu den existentiellen Themen unseres Seins. Gleichwohl: Die Verse, welche das Leben schreibt, sind immer wieder neu, eigentümlich, bisweilen bizarr; sie spiegeln Menschen in ihrer Zeit, reflektieren ebenso das, was den Menschen grundlegend ausmacht, wie die Bedingungen, unter denen er konkret geworden.

Insofern sind sie Carmina Burana, Vagantendichtung: Verse und Reime derer, die durch das Leben streifen, moderner Scholaren, Suchender, nicht Wissender, Chronisten ihrer Zeit, denen heutzutage kein Kaiser mehr Rechtsschutz gewährt, die man, vielmehr, für vogelfrei erklärt. Wie einen Edward Snowden, einen Aaron Swartz – letzterer zu leben nicht weiter willens, ersterer nicht zu sterben bereit.

So seien diese modernen Vaganten-Lieder ebenso ein Poem der Kritik wie der Besinnung, gleichermaßen Ver-Dichtung des Spotts über die Erbärmlichkeit der Herrschenden wie der Ehrfurcht vor den Wundern der Schöpfung, allem voran aber Ausdruck der Wertschätzung des Menschen: Der Mensch – ein Traum, was könnte sein, was möglich wär. Nur ein Vielleicht, nicht weniger, nicht mehr.

Oder, mit den Worten Ludwig Feuerbachs: Homo homini deus est.
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 18, 2015
ISBN:
9783739258706
Format:
Buch

Über den Autor

Richard A. Huthmacher studierte u.a. Medizin, Psychologie, Soziologie und Philosophie; viele Jahre war er als Arzt tätig und ist nun Chefarzt im Ruhestand.


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Homo homini lupus. Der Tragödie erster Teil - Richard A. Huthmacher

Die Verse, welche das Leben schreibt, sind immer wieder neu, eigentümlich, bisweilen bizarr; sie spiegeln Menschen in ihrer Zeit, reflektieren ebenso das, was den Menschen grundlegend ausmacht, wie die Bedingungen, unter denen er konkret geworden.

Moderne Vaganten-Lieder – ebenso ein Poem der Kritik wie der Besinnung, gleichermaßen Ver-Dichtung des Spotts über die Erbärmlichkeit der Herrschenden wie der Ehrfurcht vor den Wundern der Schöpfung, allem voran aber Ausdruck der Wertschätzung des Menschen:

Der Mensch – ein Traum, was könnte sein, was möglich wär. Nur ein Vielleicht, nicht weniger, nicht mehr.

Den Irrenden und Wirrenden gewidmet, die scheitern, ihrem Bemühen zum Trotz.

Nicht schicksalsgewollt, sondern durch anderer Menschen Hand, nicht zwangsläufig, sondern deshalb, weil Menschen Menschen, wissentlich und willentlich, Unsägliches antun.

Gewidmet insbesondere meiner ermordeten Frau, die ihr Leben geben musste, um ein Fanal zu setzen: gegen die Dummheit und Unmenschlichkeit derer, welche die Wahrheit für sich beanspruchen – einzig und allein deshalb, weil sie diese kaufen können.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Prolog

Akt: Was aus dem Mensch den Menschen macht

Szene: Geburt

Szene: Kindheit und Jugend

Szene: Mitgefühl und Empathie

Szene: Dummheit und Klugheit. Erkenntnis. Gedanken und Geist

Akt: Das Leben – wie es ist, wie es könnt sein

Szene: Mensch und Leben

Szene: Armut und Reichtum, Geld und Gier

Szene: Gesellschaft, Staat und Politik

Szene: Recht und Gerechtigkeit

Anstelle eines Nachworts

Vorwort

Warum Gedichte? Weil Lyrik ein hohes Maß an sprachlicher Verknappung und inhaltlicher Pointierung, an semantischer Prägnanz und thematischer Fokussierung ermöglicht.

Auf Inhalte, die sich wie Perlen einer Kette durch die Gedichte des Autors ziehen: Mensch und Leben, Sterben und Tod, Gut und Böse, Recht und Gerechtigkeit, Staat und Gesellschaft, Macht und Ohnmacht; nicht zuletzt Liebe, Sehnsucht, Leidenschaft.

Allesamt Sujets ebenso individueller menschlicher Existenz wie kollektiven Seins, gleichermaßen Ausdruck einer ontogenetischer Beziehung von „Sein und Zeit" wie der sozio-kulturellen Prägung des je Einzelnen.

Warum also Gedichte? Weil deren sprachliche Minimierung ein hohes Maß an emotionaler Verdichtung möglich macht – dadurch werden Inhalte nachvollziehbar, die auf bloßer Verstandes-Ebene oft kaum zu erschließen sind.

Vulgo: Was nützen Erkenntnisse, wenn sie nicht unser Herz berühren? Wie könnten wir etwas verändern, wenn wir nicht die Seele der Menschen erreichen?

Deshalb dienen dem Autor – der gleichermaßen als Wortklauber wie als Seelen-Flüsterer fungiert – Gedichte quasi als Trojanisches Pferd: Sie sollen sich einschleichen in das Innerste der Leser, in ihr Herz und ihr Gemüt, sollen diese berühren und bewegen.

Damit fürderhin, so des „armen Poeten" Hoffnung, nur ein Gran weniger gelte:

Der

Menschen

Herz, so kalt wie

Stein: Wer zahlt hat

Recht, das sei der Welten Lauf.

Der Menschen Herz, so kalt –

wie einst das Herz aus

Stein bei Wilhelm

Hauff.

Das vorliegende Buch ist eine Anthologie, ein Florilegium und als solche(s) Auswahl exemplarischer Gedichte des Autors zu grundlegenden Themen menschlichen Seins.

Auch diese „Tragödie des Menschseins steht unter dem Motto: „Ich bin ein Anarchist! „Warum? „Ich will nicht herrschen, aber auch beherrscht nicht werden!

Und sie möge – jedem Leser – helfen zu erkennen: „In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt."

Prolog

Erzähler:

Neue

Bürger hier

auf Erden – oft

Gespenster, die, kaum

geboren, schon verloren, nur

harren, dass der Tod Erlösung gibt

in diesem schlecht gespielten

Stück, das man das Le-

ben nennt.

Ein

neues Le-

ben

Es

kommt

von einer weiten

Reise, aus einem

unbekannten

Land.

Im

Irgendwo

von Gott der

Schöpfung aufgegeben,

entstand ein neues Leben, das seinen

Weg dann fand in dieses karge

Land, das man die

Welt ge-

nannt.

In

dieses

Jammertal, wo

viele Menschen leiden, überall,

zu allen Zeiten, gar

unermesslich

Qual.

Es

schrie, das

neue Leben, als

seine Mutter

es ge

bar.

Als

es ward

ausgestoßen. Un-

gefragt.

Darum,

ihr Eltern

und ihr Menschen,

die kreuzen

seinen

Weg:

Versteht,

dass jedes neue

Leben ist kostbar,

heilig

gar.

Wie

jedes

Leben eben gar

einzigartig.

Wie jedes

Leben, schlechthin, schlicht-

weg, gar wunder-

bar.

Deshalb

erspart Ihm allzu viele

Sorgen.

Ansonsten,

kaum das neue

Leben ward geboren, erleidet

seine Seele einen

frühen Tod:

Falls

allzu groß

die Not, so existiert

der Leib zwar noch als Hülle,

doch dieser Hülle Seele ist

und bleibet

tot.

1. Akt

Was

aus dem

Mensch den Menschen

macht

1. Szene

Geburt

Erzähler:

Geboren –

und schon verloren?

Gleichwohl:

Geburtstags-Wünsche

An einen neuen

Erdenbürger

Licht

im Dunkel,

Geborgenheit im

Chaos, Erkenntnis in Ver-

wirrung, Liebe trotz allenthalben

Hass, Freunde unter Feinden, allzeit

Wärme in der Kälte des Lebens,

schlichtweg den Himmel auf

Erden wünsche ich Dir,

der Du,

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