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Länge:
410 Seiten
3 Stunden
Freigegeben:
Sep 15, 2015
ISBN:
9781783106646
Format:
Buch

Beschreibung

Wenn die Sinnlichkeit einen Namen hätte, so würde dieser ohne Zweifel Utamaro lauten denn Utamaro beschwört in seiner Darstellung des Gartens der Freuden, der Edo (Tokio) einstmals war, mit der Pracht seiner Gewänder, den Schwanenhälsen seiner Frauen und den geheimnisvollen Blicken mit einigen wenigen Linien die sinnlichen Freuden des Orients herauf. Auch wenn einige seiner Bilder auf diskrete Weise die Spiele von Liebenden verraten, so ruft eine große Anzahl seiner Shungas uns in Erinnerung, dass die Liebe in Japan in erster Linie erotisch ist.
Freigegeben:
Sep 15, 2015
ISBN:
9781783106646
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Utamaro

Buchvorschau

Utamaro - Edmond de Goncourt

ABBILDUNGEN

Hanaōgi aus dem Ōgiya-Haus [Kamuro:] Yoshino, Tatsuta

(Ōgiya uchi Hanaōgi), 1793-1794. Ōban, Nishiki-e, 36,4 x 24,7 cm.

Musée national des Arts asiatiques – Guimet, Paris.

EINLEITUNG

Es gibt bei den Ukiyo-e zahlreiche Anwärter auf die Führungsrolle. Edmond de Goncourt hat in seiner Utamaro-Biografie in exquisiter Sprache und mit großem analytischem Geschick die Bedeutung dieser Form der japanischen Kunst interpretiert, die vor allem in der Verwendung des Holzblocks für Farbdrucke zum Ausdruck kam. Das vorliegende Buch wird somit einen kurzen Überblick über die Arbeit sowohl des Künstlers als auch des Autors geben.

Die von der anmaßenden japanischen Aristokratie jener Zeit verachtete Druckkunst des Ukiyo-e entwickelte sich rasch zur Kunst für die einfachen Menschen Japans. Die Namen der Künstler, die einen Beitrag zu ihrer Entwicklung geleistet haben, sind in jedem Künstleratelier vertraut, während die klassischen Maler aus Kano und Tosa vergleichsweise selten genannt werden.

Die zu Utamaros Zeit in Japan vorherrschende Meinung stimmt mit der Einschätzung Edmond de Goncourts überein: kein Künstler war beliebter. Sein Atelier wurde von Auftraggebern geradezu belagert und seine Arbeiten waren in ganz Japan sehr begehrt, während die seines Zeitgenossen Toyokuni kaum bekannt waren. In der Barke des Utamaro, einem berühmten Surimono, dessen Titel ein schönes Wortspiel darstellt (Maro ist das japanische Wort für Schiff), wird dem Künstler das Siegel der Vorherrschaft verliehen.

Utamaro war in erster Linie ein Maler der Frauen, und obwohl Edmond de Goncourt immer wieder seine erstaunliche Vielseitigkeit betont, gibt er seinem Werk dennoch den Titel Utamaro, der Maler der 'grünen Häuser'.

– Dora Amsden

Schnee, Mond und Blumen aus dem Ōgiya-Haus

(Setsugekka Hanaōgi), Kansei-Periode

(1789-1801). Ōban, Nishiki-e, 36,2 x 24,9 cm.

Musée national des Arts asiatiques – Guimet, Paris.

Frau beim Schminken ihrer Lippen (Kuchibiru), c. 1795-1796.

Ōban, Nishiki-e, 36,9 x 25,4 cm. Privatsammlung, Japan.

I. UTAMAROS KUNST

Die japanischen Alben zu durchblättern kommt einer wahren Initiation gleich, in deren Verlauf man ganz besonders von Utamaros herrlichen Arbeiten verzaubert wird. Seine prächtigen Holzschnitte erregen durch seine Liebe zu den Frauen die Fantasie, die Frauen, die er auf so sinnliche Weise in fallende Konturen, Faltenwürfe und Wellen großartiger japanischer Stoffe von derart ausgewählten Farben hüllt, dass dem Betrachter der Atem stockt, wenn er sich vorstellt, welch wundervolle Freuden sie dem Maler bedeuten. Denn in der weiblichen Kleidung offenbart sich die Vorstellung, die sich ein Volk von der Liebe macht, und diese Liebe ist wiederum nur der Ausdruck einer höheren Idee, die um einen Quell der Freude kreist.

Utamaro, der Maler der japanischen Liebe, stirbt übrigens an dieser Liebe, wobei man aber nicht vergessen darf, dass die japanische Liebe vor allem erotisch ist. Die Shunga veranschaulichen das Interesse, das der große Künstler diesem Thema entgegenbringt. Die zauberhaften Bilder von Frauen füllen Hunderte von Alben und Büchern und erinnern, sollte es denn notwendig sein, an die unzähligen Gemeinsamkeiten zwischen Kunst und Erotik. Aus diesem Grund konnte Utamaros Lehrer, der Maler Toriyama Sekien, über dessen wunderbares Insektenbuch (Abbildungen 1, 2, 3, 4) sagen: „Dies sind die ersten mit Leidenschaft geschaffenen Werke." Utamaros Leidenschaft erkennt man im gleichen Überschwang der Gefühle bei der Suche nach der Schönheit der Tiere, mit dem er auch die Frauen aus dem Yoshiwara zu Papier brachte: Die Liebe eines Künstlers zur Schönheit ist nur dann echt, wenn er in der Lage ist, sie sinnlich zu erfassen. Liebe und Sexualität sind die Grundlagen des ästhetischen Gefühls und werden zum besten Ausdrucksmittel für die Kunst, die sich ja nur dann über das wahre Leben erhebt, wenn sie es stilisiert, schematisiert.

Utamaro gehört zu den Künstlern der in Europa bekanntesten japanischen Bewegung, der „fließenden Welt" (Ukiyo). Er gilt, wie Edmond de Goncourt es formulierte, als „… der Maler der 'grünen Häuser'". Mit Utamaro assoziiert man sofort die Farbdrucke (Nishiki-e) mit den großen, langgliedrigen und in kostbare Stoffe gehüllten Kurtisanen mit schwarzer Haarpracht, die Paradestücke des Druckkünstlers.

Neben Idyllen in natürlicher Umgebung widmete Utamaro sich Themen wie etwa der Darstellung berühmter Liebespaare, den Portraits von Kurtisanen oder erotischen Szenen aus dem Yoshiwara. Jedoch sind es vor allem Utamaros Frauenbilder, die durch ihre anmutige, lebendige und sinnliche Schönheit so verblüffen, die zwar weit von jeder Wirklichkeit entfernt ist, in denen sich jedoch eine feinsinnige Psychologie offenbart. Er hat es verstanden, ein neues Frauenideal einzuführen, schlank, stolz und mit zurückhaltenden Gesten. Man konnte ihm vorwerfen, lange Frauengesichter in Mode gebracht zu haben und seine Figuren mit unwahrscheinlichen Proportionen zu versehen. Sicherlich war er einer der prominentesten Vertreter dieses Stils, dennoch bleiben seine weiblichen Gestalten mit ihren verschobenen Proportionen vor allem Meisterwerke einer wunderbaren, durch und durch japanischen Kunst ...

Tatsächlich preisen die Japaner eher die Vornehmheit der großen Schönheit als die Beobachtungsgabe oder den Geist der Bilder. Auf unaussprechliche Weise wird die Schönheit heraufbeschworen und erblüht, werden dem Auge ihre tausend Facetten offenbart, staunt man über die Komplexität eher angedeuteter als tatsächlicher Haltungen und wird mit der Wahrheit frei und spielerisch, jedoch sehr tiefsinnig umgegangen.

Über das Leben von Utamaro ist nur wenig bekannt. Ichitarō Kitagawa, wie sein richtiger Name lautet, ist vermutlich Mitte des achtzehnten Jahrhunderts, wahrscheinlich 1753, in Edo geboren worden, wohl in Kawagoe in der Provinz Musashi. Es ist unter japanischen Künstlern eine alte Sitte, ihre Familiennamen zugunsten eines Künstlernamens abzulegen. Ichitarō Kitagawa nahm als privaten Namen zuerst Jūsuke an, als Schüler im Atelier nannte er sich Murasakiya, und nachdem er seine Ausbildung beendet hatte und als Künstler seiner eigenen Inspiration folgte, verwendete er den Namen Utamaro.

Naniwaya Okita, 1792-1793. Hosoban,

Nishiki-e (doppelseitig, (Ansicht von hinten)),

33,2 x 15,2 cm. Unbekannte Sammlung.

Naniwaya Okita, 1792-1793. Hosoban,

Nishiki-e (doppelseitig, (Ansicht von vorn)),

33,2 x 15,2 cm. Unbekannte Sammlung.

Utamaro kam sehr jung nach Edo. Nach einigen Jahren des Umherziehens wohnte er bei Tsutaya Jūzaburō, dem zu dieser Zeit berühmten Verleger illustrierter Bücher, dessen Siegel, das Blatt eines wilden Weinstocks vor dem Gipfel des Fujiyama, auf Utamaros vollkommensten Drucken zu sehen ist. Er wohnte nur einen Steinwurf von dem großen Tor entfernt, hinter dem sich das Yoshiwara erstreckte. Als Tsutaya Jūzaburō umzog und sein Geschäft im Zentrum eröffnete, folgte ihm Utamaro dahin und blieb auch bis zum Tod des Verlegers im Jahr 1797 bei ihm. Danach wohnte Utamaro nacheinander in der Kyū emon-chō-Straße und in der Bakuro-chō-Straße, bevor er sich in den Jahren vor seinem Tod in der Nähe der Benkei-Brücke niederließ.

Zuerst studierte er die Malerei an der Schule von Kano. In sehr jungem Alter wurde er dann Schüler von Toriyama Sekien. Sekien lehrte ihn die Kunst des Holzschnitts und der Ukiyo-e-Malerei. In seiner Anfangszeit veröffentlichte Utamaro seine Drucke unter dem Namen Utagawa Toyoaki. Berühmt wird er durch seine Schönheiten darstellenden Drucke (Bijin-e) und seine erotischen Holzschnitte. Seine Meister Sekien und Shunshō vermittelten Utamaro das traditionelle Wissen des großen Kiyonaga und des liebenswürdigen und erfinderischen Harunobu (1752 bis 1770).

Utamaro wurde zu einer Art Aristokrat der Malerei, der es verschmähte, Theaterschauspieler oder auch nur alltägliche Männer zu malen. Zu dieser Zeit aber hing die Beliebtheit eines Malers von der ihrer Modelle ab. Und in einem Land, in dem alle Schichten der Bevölkerung die Theaterschauspieler bewunderten, war es üblich, dass ein Maler von deren Berühmtheit profitierte, indem er sie in seinem Werk verewigte. Utamaro jedoch lehnte es voller Stolz ab, Schauspieler zu zeichnen: „Ich möchte nicht auf Kosten der Schauspieler glänzen, sondern eine Schule gründen, bei der es nur auf das Talent des Malers ankommt." Als der Schauspieler Ichikawa Yaozō große Erfolge mit dem Stück von Ohan und Choyemon feierte und sein von Utagawa Toyokuni (1769-1825) gezeichnetes Portrait berühmt wurde, malte Utamaro das Stück zwar, füllte es jedoch mit eleganten, imaginäre Rollen spielenden Frauen. Dies war seine Art zu zeigen, dass die Zeichner der volkstümlichen Schule, die das Thema so wie Toyokunis einfach nachgebildet hatten, wie ein Schwarm von Insekten waren, die „… aus den Ateliers wie Ameisen aus einem verfaulten Baumstamm hervorströmten." Ihn hingegen kümmerten einzig und allein die Frauen, sie füllten seine Kunst aus, und bald wurde er der wunderbare Künstler, den wir kennen.

Tsutaya Jūzaburō gehörte zu den Personen, die zu dieser Zeit für Utamaro eine wichtige Rolle spielten: er veröffentlichte seine ersten illustrierten Bände. Er war umgeben von Malern, Schriftstellern und Intellektuellen, die sich mit der Kyōka-Poesie beschäftigten, die in der Wahl ihrer Themen freier ist und deren Regeln weniger streng sind als die der traditionellen Dichtkunst und die sich dem Humor verpflichtet fühlt. Diese Sammlungen von Kyōka wurden von Utamaro prächtig illustriert. Durch die Zusammenarbeit mit Tsutaya Jūzaburō, dessen wichtigster Künstler er bald wurde, wurde Utamaro berühmt. Um 1791 gab er die Buchillustrationen auf, um sich den Portraits von Frauen zu widmen. Er wählte seine Modelle in den Vergnügungsvierteln von Edo, wo er bald den Ruf erwarb, mit seinen Musen zahlreiche Liebesabenteuer zu pflegen. Am Tag widmete er sich seiner Kunst, in der Nacht aber verfiel er dem fatalen Zauber dieser glanzvollen „Hölle, bis zu dem Moment, wo durch die Verzauberung der „kleinen Schritte und Handzeichen der Exzess seine Kunst aushöhlte und er „… sein Leben, seinen Namen und seinen Ruf" verlor.

Dennoch sollte man sich nicht täuschen: Das Yoshiwara hat nichts mit heutigen Bordellen gemeinsam, denn vor allem im achtzehnten Jahrhundert war es ein Lustgarten. Hier machte man auf raffinierte Weise den liebenswürdigen Prostituierten, die sich schöngeistigen Dingen und den kultiviertesten Höflichkeitsritualen hingaben, den Hof. Eros in Amors Gestalt. Utamaro bereitete es keine Mühe, alle Elemente seines Werkes in den 'grünen Häusern' zu finden, deren fester Maler er war. Für viele Liebhaber des japanischen Holzschnitts ist Utamaro der unbestrittene Meister der Darstellung der Frau, die er verherrlicht und deren Gestalt er lang und fein darstellt, mit einem langen Hals und schmalen Schultern, weit entfernt vom Körperbau der Frauen in dieser Zeit.

In stilistischer Hinsicht setzte sich Utamaro um 1790 als führender Kopf des Ukiyo-e durch. Von Anfang an fesselte diese Kunstrichtung das japanische Volk. Ihre Entfaltung war die Frucht der Edo-Zeit, damit einer Blütezeit der durch das Bürgertum herbeigeführten Renaissance innerhalb einer Gesellschaft, die durch Klerus, Militär und Aristokratie auf glanzvolle Weise entwickelt worden war. In den ersten Jahren des neunzehnten Jahrhunderts jedoch verlor Utamaros Talent in seinem unermüdlichen Schaffen an Originalität. Der Künstler alterte im selben Maße wie der Mensch.

Revolver – Prostituierte (teppō), aus der Serie

Fünf Tuscheschattierungen im Nördlichen Viertel

(Hokkoku goshiki-zumi), 1794-1795.

Ōban, Nishiki-e, 37,9 x 24,2 cm.

Musée national des Arts asiatiques – Guimet, Paris.

Der Stil im Hause eines Feudalherren (Yashiki-fū),

aus der Serie Handbuch des zeitgenössischen Stils

(Tōsei fūzoku tsū), c. 1800-1801. Ōban, Nishiki-e,

37,5 x 25,5 cm. Bibliothèque nationale de France, Paris.

Hanamurasaki aus dem Tamaya-Haus, [Kamuro:] Sekiya,

Teriha (Tamay uchi Hanamurasaki), aus der Serie

Reihe der größten zeitgenössischen Schönheiten

(Tōji zensei bijin-zoroe), 1794. Ōban, Nishiki-e, 54 x 41,5 cm.

Musée national des Arts asiatiques – Guimet, Paris.

Portrait von Takashima Ohisa (Takashima Ohisa), 1793.

Ōban, Nishiki-e, 37,7 x 24,4 cm.

Musée national des Arts asiatiques – Guimet, Paris.

Offenkundige Liebe (Arawaru koi), aus der Serie

Anthologie von Gedichten: Abschnitt Über die Liebe

(Kasen koi no bu), 1793-1794. Ōban, Nishiki-e, 37,5 x 25 cm.

Musée national des Arts asiatiques – Guimet, Paris.

Die Liebe zu der Frau eines Bauern

(Nōfu ni yosuru koi), c. 1795-1796.

Ōban, Nishiki-e, 36,9 x 24,5 cm.

Sammlung Huguette Berès.

Die Liebe zu einer Straßenprostituierten

(Tsuji-gimi ni yosuru koi), c. 1795-1796.

Ōban, Nishiki-e, 36,2 x 24,6 cm.

Sammlung Huguette Berès.

Angestachelt durch Toyokunis Erfolg, der sich langsam zu seinem Rivalen entwickelte, begann Utamaro, der einst der Darstellung von Theaterszenen so feindlich gesinnt war, Themen aus Theaterstücken abzubilden, und malte Mitiyuki. In diesen wie auch in anderen Kompositionen wurden seine großen Frauen, diese ranken Geschöpfe seiner ersten Schaffensphase, immer fetter, runder und beleibter. Die weiblichen Silhouetten wurden rundlich, erreichten jedoch nicht die fettleibigen Gestalten eines Torii Kiyonaga. Den Frauen, die seine ersten Werke noch ganz allein ausgefüllt hatten, stellte er karikaturistische, groteske und komische männliche Figuren gegenüber. Der Künstler verspürte keine Lust mehr, mit dieser idealen Freundlichkeit, mit der er die Frauen versehen hatte, zu verführen. Er zwang sich vielmehr, mit den „… hässlichen Männern dem Geschmack des damaligen Publikums zu schmeicheln, das in Bildern die Komik der Schönheit vorzog. Dessen Geschmack vergleicht Hayashi Tadamasa mit dem Geschmack gewisser Sammler von modernen Elfenbeinschnitzereien aus Yokohama, die, wie er es ausdrückt, „… die Grimasse der Kunst vorziehen.

Utamaro scheute sich nicht, die Weisen und Heiligen der heiligen Geschichten des Buddhismus durch die entstellten Züge berühmter Kurtisanen zu karikieren. Er verließ sich auf seine große Beliebtheit und veröffentlichte eine bebilderte Satire auf einen der berühmten Shoguns, Toyotomi Hideyoshi (1536 bis 1598), den er mit seiner Frau und seinen fünf Konkubinen darstellte. Dieser Akt der Majestätsbeleidigung ließ ihn jedoch beim Souverän, einem Kunstliebhaber, in Ungnade fallen, denn das Werk wurde als Beleidigung des Shogunats betrachtet. Utamaro wurde wegen Verstoßes gegen die Zensur verhaftet und ins Gefängnis geworfen. Dies war für den Künstler eine äußerst demütigende Erfahrung. Als er seine Zelle wieder verließ, war der einst so lebendige Schmetterling des Yoshiwara erschöpft und geschwächt und wagte es nicht mehr, auch nur den kleinsten

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