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Elasticsearch: Clientnutzung, Datenvisualisierung und Apache Lucene

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Elasticsearch: Clientnutzung, Datenvisualisierung und Apache Lucene

Länge:
43 Seiten
11 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 20, 2015
ISBN:
9783868025361
Format:
Buch

Beschreibung

Elasticsearch eignet sich zur Nutzung als Document Store ebenso wie als Suchserver über HTTP und JSON und lässt sich so aus vielen Programmierumgebungen heraus nutzen. Das erste Kapitel dieses shortcuts vermittelt dem Leser, wie er über drei verschiedene Arten von Clients (Standardclient, REST-API-Client Jest und Spring Data Elasticsearch) auf Elasticsearch zugreifen kann. In Kapitel 2 wird gezeigt, wie eine typische Java-Anwendung mit ELK verbunden wird. Die Kombination aus Elasticsearch, logstash und Kibana ermöglicht es dem Entwickler, ganz leicht Dashboards zu erstellen und die jeweiligen Daten in Echtzeit zu visualisieren. Kapitel 3 beleuchtet Apache Lucene, auf deren Technologie Suchserver wie Solr und Elasticsearch basieren.
Herausgeber:
Freigegeben:
Feb 20, 2015
ISBN:
9783868025361
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Elasticsearch - Florian Hopf

GmbH

1 Elasticsearch und Java-Anwendungen

Elasticsearch bietet die gesamte Funktionalität zur Nutzung als Document Store oder Suchserver über HTTP und JSON und ist damit aus vielen Programmierumgebungen heraus nutzbar. Beim Zugriff aus einer Java-Anwendung hat man weitere Vorteile – und die Wahl zwischen unterschiedlichen Mechanismen und Clients. Dieses erste Kapitel stellt den Zugriff auf Elasticsearch über den Standardclient, über den REST-API-Client Jest und über Spring Data Elasticsearch vor.

Elasticsearch ist ein verteilter Document Store, mit dem über HTTP und JSON kommuniziert werden kann. Zahlreiche Funktionalitäten für die Volltextsuche auf Basis der bewährten Java-Bibliothek Apache Lucene stehen zur Verfügung. Ein neues Dokument, das im Beispiel einer Vortragsbeschreibung entspricht, kann wie in Listing 1.1 angegeben über den HTTP-Client curl hinzugefügt werden.

curl -XPUT http://localhost:9200/conference/talk/1 -d'

{

    title : Anwendungsfälle für Elasticsearch,

    speaker : Florian Hopf,

    date : 2014-07-17T15:35:00.000Z,

    tags : [Java, Lucene],

    conference : {

        name : Java Forum Stuttgart,

        city : Stuttgart

    }

}'

Listing 1.1

Wir geben über den URL an, dass das Dokument im Index conference gespeichert werden soll und vom Typ talk ist. Der Index fasst logisch zusammengehörige Dokumente zusammen, der Typ beschreibt, welcher Entität ein Dokument entspricht.

Zur Konfiguration, wie auf einzelnen Feldern eines Dokuments gesucht werden kann, verwaltet Elasticsearch ein Mapping für jeden Typ. Dieses Mapping entspricht dem Schema der Daten und bestimmt, über welchen Analyzer der zugrunde liegende Text verarbeitet wird, also letztendlich, wie dieser durchsuchbar ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Datenbanken kann bei der Arbeit mit Elasticsearch zu Beginn auf die explizite Angabe dieses Schemas verzichtet werden. Aus den Dokumenten, die in den Index geschrieben werden, wird automatisch die Struktur extrahiert, und die Speicherung erfolgt anhand sinnvoller Default-Werte. Meist ist es notwendig, diese Struktur später

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