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Atlan 111: Jagd auf Plophos: Atlan-Zyklus "Im Auftrag der Menschheit"

Atlan 111: Jagd auf Plophos: Atlan-Zyklus "Im Auftrag der Menschheit"

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Atlan 111: Jagd auf Plophos: Atlan-Zyklus "Im Auftrag der Menschheit"

Länge:
126 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Dec 1, 2012
ISBN:
9783845339856
Format:
Buch

Beschreibung

Ein USO-Team im Einsatz - und auf der Spur der Organ-Verbrecher

Auf den Stützpunkten der USO, auf den Planeten des Solaren Imperiums und den übrigen Menschheitswelten schreibt man Mitte August des Jahres 2842 - eines Jahres, dessen erste Hälfte recht turbulent verlief, wie die vorangegangenen Ereignisse eindeutig bewiesen.
Jetzt herrscht in der Galaxis relative Ruhe. Der Aufbau des Solaren Imperiums geht kontinuierlich voran. Es gibt im Augenblick weder im Bereich des Inneren noch im Bereich des Äußeren Schwierigkeiten von Bedeutung, und demzufolge haben sich die Verantwortlichen der Großadministration, der Solaren Abwehr und der USO nur mit kleineren Zwischenfällen zu beschäftigen.
Kein Wunder daher, dass Perry Rhodan, der Großadministrator, Staatsgeschäfte Staatsgeschäfte sein lässt und zusammen mit seiner Frau Mory Abro, der Regierungschefin von Plophos, zu einer Expedition in ein weit entferntes Sonnensystem aufgebrochen ist.
Dabei wäre, wie es sich plötzlich herausstellt, die Anwesenheit von Perry Rhodans Frau auf Plophos gerade jetzt dringend erforderlich! Denn Plophos wird von einer solchen Welle von Terrorakten heimgesucht, dass dem Stellvertretenden Obmann des Planeten nichts anderes übrigbleibt, als die USO zu alarmieren.
Ein seltsames Spezialisten-Team erscheint, und damit beginnt die JAGD AUF PLOPHOS ...
Freigegeben:
Dec 1, 2012
ISBN:
9783845339856
Format:
Buch

Über den Autor


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Atlan 111 - Hans Kneifel

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Nr. 111

– Im Auftrag der Menschheit Band 105 –

Jagd auf Plophos

Ein USO-Team im Einsatz – und auf der Spur der Organ-Verbrecher

von Hans Kneifel

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Auf den Stützpunkten der USO, auf den Planeten des Solaren Imperiums und den übrigen Menschheitswelten schreibt man Mitte August des Jahres 2842 – eines Jahres, dessen erste Hälfte recht turbulent verlief, wie die vorangegangenen Ereignisse eindeutig bewiesen.

Jetzt herrscht in der Galaxis relative Ruhe. Der Aufbau des Solaren Imperiums geht kontinuierlich voran. Es gibt im Augenblick weder im Bereich des Inneren noch im Bereich des Äußeren Schwierigkeiten von Bedeutung, und demzufolge haben sich die Verantwortlichen der Großadministration, der Solaren Abwehr und der USO nur mit kleineren Zwischenfällen zu beschäftigen.

Kein Wunder daher, dass Perry Rhodan, der Großadministrator, Staatsgeschäfte Staatsgeschäfte sein lässt und zusammen mit seiner Frau Mory Abro, der Regierungschefin von Plophos, zu einer Expedition in ein weit entferntes Sonnensystem aufgebrochen ist.

Dabei wäre, wie es sich plötzlich herausstellt, die Anwesenheit von Perry Rhodans Frau auf Plophos gerade jetzt dringend erforderlich! Denn Plophos wird von einer solchen Welle von Terrorakten heimgesucht, dass dem Stellvertretenden Obmann des Planeten nichts anderes übrigbleibt, als die USO zu alarmieren.

Ein seltsames Spezialisten-Team erscheint, und damit beginnt die JAGD AUF PLOPHOS ...

Die Hauptpersonen des Romans

Stuckey Folus, Nancy Chessare und Thow Tanza – Ein seltsames USO-Team.

Erymir Coiffi – Leiter einer Abteilung von Quinto-Center.

Jalzaar Awrusch – Stellvertretender Obmann von Plophos.

Alvmut Terlahe – Leiter einer Untersuchungskommission.

Kerima Prosnerim – Eine Patientin wird interviewt.

Dr. Agasamu – Spezialist für Hautverpflanzungen.

1.

Die Klänge und Rhythmen waren überall. Die Musik überschwemmte den kleinen Raum mit der Wildheit einer anstürmenden Brandung. Die Laute kamen aus einem System von mindestens einem Dutzend versteckter Lautsprecher in allen Ecken und in der Decke des Raumes. Das Zimmer selbst lag in fast völliger Dunkelheit. Nur ein großer Schreibtisch wurde von dem kreisförmigen Licht eines Tiefstrahlers erhellt. Ein leerer, hochlehniger Sessel befand sich, von einem hydraulischen Ausleger gehalten, vor der Tischplatte. Die weiße Platte war mit Papieren und Akten, Bandspulen und Kassetten, mit kleinen Farbmonitoren und anderen technischen Gegenständen übersät.

Erymir Coiffi hatte sich hierher, in die eigentümliche Ruhe und Abgeschiedenheit seines internen Büros zurückgezogen. Er hatte schwere Entscheidungen zu treffen und musste nachdenken, denn von seiner richtigen Reaktion hing sehr viel ab. Unter anderem die Aufdeckung eines riesigen Verbrechens. Und nachdenken, richtig intensiv und mit vermutlich guten Ergebnissen, konnte Coiffi nur hier. Und unter besonderen Umständen.

Er stieß sich von der Kante des Schreibtisches ab, schnippte mit den Fingern und ging hinüber zu der Säule aus weißen Bausteinen und hochglänzendem Metall, die in Wirklichkeit eine kleine Robotküche war.

Der hagere Mann in dem hellgrauen Anzug tippte einige Tasten und orderte eine große Tasse Kaffee. Dann nahm er ein Cognacglas aus der Halterung und füllte es vier Finger hoch mit dem wertvollen Getränk, das ihm einer der Männer von Quinto-Center mitgebracht hatte; ein exotisches Erzeugnis einer nicht minder exotischen Welt. Schließlich, nachdem der Robot den Kaffee auf dem überfüllten Tisch abgesetzt hatte, setzte sich Coiffi.

Er schob sein langes Haar, das stark an den Schläfen zurückwich und im Nacken durch eine Terkonitspange zusammengehalten wurde, achtlos zurück. Ein Schluck Kaffee, ein Schluck Cognac und eine neue Zigarette. Und dazu die wilden Takte einer Musik, deren Charakter erfolgreich mit dem Getränk konkurrieren konnte. Schließlich heftete Erymir seine hellgrauen Augen auf einen Bildschirm und sagte leise zu sich:

»Das ist eine Entwicklung, die mir gar nicht gefällt. Und sehr bedauerlich ist auch, dass Mory Abro nicht auf Plophos ist. Ihr Stellvertreter ... ich habe ein ungutes Gefühl dabei.«

Erymir drehte die Asche seiner Zigarette ab und berührte mit dem Zeigefinger eine weitere Taste. Augenblicklich erhellte sich ein dreidimensional arbeitender Bildschirm direkt vor ihm, über der Tischplatte schwebend.

Auf dem Bildschirm leuchtete ein Begriff: Archivanforderung.

»Sämtliche Daten über die Akte Plophos.«

Ein bestätigender Summton mischte sich in die Klänge der Musik. Erymir Coiffi lehnte sich bequem zurück und drehte das Cognacglas zwischen den Fingern. Er wartete, bis auf dem Schirm Schriftreihen auftauchten und sich untereinander summierten.

Langsam und methodisch las Coiffi die einzelnen Berichte. Zum größten Teil kannte er sie bereits, aber die Maschine hatte die Abfolge in chronologische Zusammenhänge gebracht und alles Unwesentliche weggekürzt. Bilder der betreffenden Personen tauchten auf und wurden von kurzen Filmen ergänzt.

»Wenigstens ein kluger Entschluss! Vermutlich wieder zu spät!«, kommentierte der Mann und nickte. Er meinte den Umstand, dass sich die Regierung von Plophos, vertreten von Jalzaar Awrusch, dazu entschlossen hätte, sämtliche Organbanken und die assoziierten Kliniken und Regenerationsstationen zu schließen, und zwar bis zu dem Zeitpunkt, da die unerklärlichen Zwischenfälle geklärt waren.

»Und jetzt schreien sie natürlich nach einem USO-Spezialisten, der alles in Minutenschnelle auflöst und den oder die Täter auf der flachen Hand präsentiert!«, knurrte Coiffi und grinste humorlos.

Er drückte die Zigarette aus, trank die Tasse leer und nahm einen tiefen Schluck aus dem Glas. Langsam kristallisierten sich Möglichkeiten für Zusammenhänge heraus. Jedenfalls wäre ein einziger Spezialist hoffnungslos überfordert, versuchte er, die Verbrechen zu klären. Schließlich hatte nicht jeder die Möglichkeiten Tekeners und Kennons.

Atlan war nicht da.

Perry Rhodan und Mory Abro waren in anderen Gegenden des Kosmos – und auch noch nicht benachrichtigt worden. Awrusch schien entschlossen, die Sache in eigener Regie durchzupauken.

»Soll er!«

An diesem Tag, dem zwölften August des Jahres 2842, bot die geheime USO-Station Quinto-Center ein durchaus normales Bild. Die Aufregung war noch immer Dauerherrscher in dieser gigantischen Anlage, aber sie wechselte von Abteilung zu Abteilung über und galt inzwischen als gewöhnlicher Umstand. Auch für den Leiter der Abteilung, die sich mit den Vorfällen auf Plophos beschäftigte, war dieser Tag einer wie viele andere. Abgesehen davon, dass in wenigen Minuten für noch unbekannte Spezialisten der United Stars Organisation ein Startzeichen gegeben werden würde.

Was war noch zu berücksichtigen?, überlegte Erymir Coiffi.

Der ehrgeizige Stellvertreter von Mory Abro hatte einen Untersuchungsausschuss eingesetzt, der unter der Leitung von Alvmut Terlahe stand.

»Auf alle Fälle weitet sich der Skandal aus!«, stellte Erymir betroffen fest, als er die letzten Zeilen las.

Es bestand völlige Unklarheit darüber, ob die Betroffenen nicht etwa schon zu anderen Welten unterwegs oder sogar dort bereits gelandet waren. Plophos als Zentrale »ferngesteuerter« Amokläufer ... in diesem Fall würde sich das Unheil in großer Schnelligkeit über die Galaxis oder auch nur einen Teil der Galaxis ausbreiten.

Völlig unklar waren jedoch alle, die sich mit dem Fall beschäftigten, über den Hintergrund dieser rätselhaften Ereignisse.

Wer war der Drahtzieher? Welche Macht oder Machtgruppe hatte diese Verbrechen in die Wege geleitet? Wer war verantwortlich?

Inzwischen staute sich auf Plophos der Ärger.

Mit einem grimmigen Lächeln las Coiffi die letzten Mitteilungen auf dem Bildschirm. Ein Handgriff stellte die dröhnende Musik einige Dezibel leiser.

Die Wissenschaftler und Ärzte, die Geschäftsleute und die Verwaltungen der galaxisweit bekannten Organbanken und die Kliniken bestürmten die Untersuchungskommission, die Sperre aufzuheben oder wenigstens teilweise zu widerrufen. Nicht nur, dass man finanzielle Einbußen in größerem Rahmen befürchtete, sondern weitaus wichtiger war, dass der Vorsprung dieses Planeten auf dem Gebiet der Organverpflanzungen schwand. Und schließlich gab es todkranke Menschen in großer Zahl, die auf die rettenden Operationen warteten. Sie alle waren Opfer der Entwicklung. Unruhe und Ärger breiteten sich aus. In Kürze würde der Zustand explosiv geworden sein.

»So weit darf es nicht kommen!«, sagte sich Coiffi und schaltete den Bildschirm ab. Dann leerte er sein Glas und begann intensiv zwanzig Minuten lang zu arbeiten.

Er diktierte einer Maschine

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