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Atlan 661: Die falsche Lichtquelle: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"

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Atlan 661: Die falsche Lichtquelle: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"

Länge:
121 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
1. Dez. 2012
ISBN:
9783845345352
Format:
Buch

Beschreibung

Es geschah im April 3808. Die entscheidende Auseinandersetzung zwischen Atlan und seinen Helfern auf der einen und Anti-ES mit seinen zwangsrekrutierten Streitkräften auf der anderen Seite ging überraschend aus. Die von den Kosmokraten veranlasste Verbannung von Anti-ES wurde gegenstandslos, denn aus Wöbbeking und Anti-ES entstand ein neues Superwesen, das hinfort auf der Seite des Positiven agiert.
Die neue Sachlage ist äußerst tröstlich, zumal die Chance besteht, dass auch in der künstlichen Doppelgalaxis Bars-2-Bars nun endgültig der Friede einkehrt. Für Atlan jedoch ist die Situation alles andere als rosig. Der Besitz der Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst, ohne die er nicht den Auftrag der Kosmokraten erfüllen kann, wird ihm nun ausgerechnet durch Chybrain vorenthalten. Ob er es will oder nicht, der Arkonide wird verpflichtet, die Namenlose Zone aufzusuchen.
Inzwischen schreibt man den Juni 3808. Atlan, der in der Namenlosen Zone mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, konnte der SOL wieder Nachrichten zukommen lassen, die den High Sideryt bewegen, zwei Expeditionen loszuschicken. Die eine soll dem Arkoniden Unterstützung bringen, die andere macht sich auf die Suche nach den Vulnurern und stößt dabei auf DIE FALSCHE LICHTQUELLE ...
Freigegeben:
1. Dez. 2012
ISBN:
9783845345352
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Atlan 661

Titel in dieser Serie (40)

Buchvorschau

Atlan 661 - Falk-Ingo Klee

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Nr. 661

Die falsche Lichtquelle

Der verhängnisvolle Irrtum der Vulnurer

von Falk-Ingo Klee

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Es geschah im April 3808. Die entscheidende Auseinandersetzung zwischen Atlan und seinen Helfern auf der einen und Anti-ES mit seinen zwangsrekrutierten Streitkräften auf der anderen Seite ging überraschend aus. Die von den Kosmokraten veranlasste Verbannung von Anti-ES wurde gegenstandslos, denn aus Wöbbeking und Anti-ES entstand ein neues Superwesen, das hinfort auf der Seite des Positiven agiert.

Die neue Sachlage ist äußerst tröstlich, zumal die Chance besteht, dass auch in der künstlichen Doppelgalaxis Bars-2-Bars nun endgültig der Friede einkehrt. Für Atlan jedoch ist die Situation alles andere als rosig. Der Besitz der Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst, ohne die er nicht den Auftrag der Kosmokraten erfüllen kann, wird ihm nun ausgerechnet durch Chybrain vorenthalten. Ob er es will oder nicht, der Arkonide wird verpflichtet, die Namenlose Zone aufzusuchen.

Inzwischen schreibt man den Juni 3808. Atlan, der in der Namenlosen Zone mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, konnte der SOL wieder Nachrichten zukommen lassen, die den High Sideryt bewegen, zwei Expeditionen loszuschicken. Die eine soll dem Arkoniden Unterstützung bringen, die andere macht sich auf die Suche nach den Vulnurern und stößt dabei auf DIE FALSCHE LICHTQUELLE ...

Die Hauptpersonen des Romans

Solania von Terra und Bjo Breiskoll – Sie leiten die SZ-2 auf der Suche nach den Vulnurern.

Foster St. Felix – Der Buhrlojunge entdeckt eine wichtige Spur.

Terle – Häuptling der Darmonen.

Mahrt, Rifst und Tuell – Oberpriester der Darmonen.

Lichtquelle-Jacta – Die Vulnurerin begeht einen verhängnisvollen Irrtum.

1.

Die Solaner

21. Juni 3808, 19.12.34 Uhr. Vor etwas mehr als sechs Stunden hatte die SZ-2 von der SOL abgekoppelt und mit der Suche nach den Vulnurern begonnen. Das Junk-System lag längst hinter ihr.

Die Positroniken waren mit sämtlichen Berichten Insiders gefüttert worden. Somit enthielten sie alles, was Atlan auf Rostbraun von Daug-Enn-Daug, dem Emulator der Vulnurer, erfahren hatte. Eingespeist waren aber auch die anderen Erlebnisse und Erkenntnisse des Aktivatorträgers, die in diesem Zusammenhang von Bedeutung waren, insbesondere seine Begegnung mit der Lichtquelle in der Namenlosen Zone auf der Basis des Ersten Zählers.

Dass es nicht leicht sein würde, die Bekehrer zu finden, lag auf der Hand. Fast vier Jahre waren seit dem ersten Kontakt mit dem Weltraumvolk vergangen, dazu noch in einer Galaxis, die mehrere Millionen Lichtjahre entfernt war. Konnte man den Wunsch der Lichtquelle auf der Basis des Ersten Zählers erfüllen und Vulnurer und Lichtquelle zusammenführen?

Man hatte sich gut vorbereitet und auf eine lange Reise eingerichtet. Da bei einer solchen Distanz, wie man sie zurückzulegen gedachte, zweifellos Ermüdungserscheinungen des Materials auftraten, hatten sich Solania und Breiskoll, die den Raumer führten, der Unterstützung der Cheftechnikerin der SOL versichert. Jessica Urlot war also mit von der Partie, ebenso wie Bora St. Felix und ihr siebenjähriger Sohn Foster.

Von kleineren Reparaturen abgesehen, gab es unter Jessica Urlots sach- und fachkundiger Leitung auch keine technische Ausfälle. Wie ein gut geöltes Uhrwerk funktionierte die Maschinerie, allen voran die Triebwerke. Lichtjahr um Lichtjahr wurde zurückgelegt, unaufhörlich näherte sich die SZ-2 ihrem Ziel – einem Ziel, dass sie erst in ein paar Tagen erreichen würde. Es lag im früheren Machtgebiet von Hidden-X.

*

Zone-X war erreicht, jener Sektor, in dem sich die Wege der Solaner und der Vulnurer getrennt hatten. Seit wenigen Minuten schwieg der mächtige Antrieb, Taster und Orter waren jetzt wichtiger – und das Hyperfunkgerät. Pausenlos strahlte es sich wiederholende kurze Mitteilungen im Idiom und auf der Frequenz der Insektoiden ab, während Bjo Breiskoll mit seinen Parasinnen versuchte, Kontakt zu bekommen.

Die Instrumente, die unermüdlich den umliegenden Raum absuchten, vermochten nichts auszumachen, was der SZ-2 gefährlich werden konnte. Im Gegensatz zu früher beim Kampf gegen Hidden-X hatte dieses Gebiet seinen Schrecken verloren, dennoch war man vorsichtig und wollte nichts dem Zufall überlassen. Solania und der Katzer hatten da so ihre Erfahrungen.

Erstere hatte die Sprecherin der Buhrlos und ihren Sohn in die Zentrale gebeten. Nicht, dass sie erwartet hätte, auf ihre Unterstützung angewiesen zu sein, denn der Teppelhoff-Effekt hatte im normalen Universum keinerlei Bedeutung, nein, sie mochte die Frau und den Kleinen einfach, und sie schätzte Boras Rat.

Breiskoll öffnete nach einer Weile die Augen und richtete sich in seinem Sessel auf. Solania von Terra schaute ihn fragend an. Er schüttelte den Kopf.

»Nichts – wie ich mir gedacht habe.«

Foster kam herbeigelaufen, kletterte auf den Schoß des Katzers und erkundigte sich altklug:

»Hast du geespert?«

»Ja.« Bjo lächelte. »Leider habe ich keinen Erfolg gehabt.«

»Sei nicht traurig. Man kann eben nicht immer Glück haben.«

Foster rutschte von Breiskolls Knien. »Ich sehe mir noch ein bisschen die Zentrale an. Hier kann man nämlich mehr lernen als in der blöden Schule.«

Er hopste davon, gleich darauf meldete sich die Funkzentrale.

»Bisher Fehlanzeige. Sollen wir weitermachen oder den Versuch abbrechen?«

»Ich denke, es hat keinen Zweck, weiterzusenden. Die Aktion wird gestoppt.«

»Verstanden. Wir schalten ab.«

Die Ex-Magnidin, die sich früher Brooklyn genannt hatte, trennte die Verbindung und wandte sich an den Katzer.

»Oder bist du anderer Meinung?«

»Nein. Es wäre wirklich ein unwahrscheinlicher Zufall gewesen, wenn es auf Anhieb geklappt hätte. Wir müssen uns in Geduld üben. Womit können unsere Experten aufwarten?«

»Das werden wir gleich wissen.«

Die Frau stellte eine Konferenzschaltung zur Ortungsabteilung und zur Astronomischen Sektion her. In beiden Bereichen führten derzeit Solanerinnen das Kommando.

»Nachdem unsere Hyperfunkausstrahlungen ohne Erfolg geblieben sind und auch Bjo die Vulnurer nicht ausmachen konnte, seid ihr gefordert«, begann sie ohne Umschweife. »Die Richtung, in die sich die Bekehrer damals absetzten, ist bekannt. Könnt ihr uns gezielte Hinweise geben, wo wir mit der Suche beginnen können?«

Die zwei Teamleiterinnen hatten nicht nur Solania auf dem Schirm, sondern konnten sich auch gegenseitig sehen. Mit einem Kopfnicken bedeutete die Ortungstechnikerin Sunbe Gangvon, das Wort zu ergreifen.

»Wir sind im internen Datenaustausch zu identischen Ergebnissen gekommen, was gewisse Fakten betrifft, aber ich fürchte, es wird uns kaum weiterhelfen.« Die Astronomin machte ein unglückliches Gesicht. »Drei Galaxien kommen in Frage, und alle sind uns unbekannt.«

»Also wahrhaft kosmische Verhältnisse in Größe und Auswahl – wie es sich für uns geziemt«, warf Breiskoll sarkastisch ein. »Habt ihr es nicht eine Nummer kleiner?«

Diesmal übernahm Anche Chumbo es, zu antworten. Das aparte Persönchen strafte alle Aussagen über ihre sprichwörtliche Sanftmütigkeit Lügen.

»Wenn ich dich recht verstehe, unterstellst du uns, schlampig und nachlässig gearbeitet zu haben.« Die mandelförmigen Augen der Ortungstechnikerin verschossen regelrechte Blitze. »Ich verwahre mich entschieden gegen diesen Vorwurf. Jeder, der hier Dienst tut, hat seine Qualifikation in unzähligen Einsätzen bewiesen, und ich lasse es nicht zu, dass diese Spezialisten öffentlich zu unfähigen Narren erklärt werden. Sunbe und mir wäre es lieber gewesen, ganz konkrete Ergebnisse vorweisen zu können, doch offensichtlich sind weder die Instrumente noch unser Verstand dazu in der Lage.«

»Schon gut, schon gut.« Der Katzer hob beschwichtigend die Hände. »Ich habe weder etwas unterstellt noch lag mir daran, eure Arbeit abzuwerten. Du solltest mich gut genug kennen, um zu wissen, dass meine Bemerkung scherzhaft gemeint war, allerdings zielte sie darauf ab, von euch eine Entscheidungshilfe zu bekommen.«

»Wir können noch nicht einmal eine Empfehlung geben«, sagte die Ingenieurin in versöhnlichem Ton. »Bitte entschuldige meine Heftigkeit. Ich ärgere mich selbst am meisten darüber, dass wir nichts herausgefunden haben.«

»Ich würde mir die Aufnahmen gerne einmal ansehen, die ihr gemacht habt. Kann ich sie abrufen?«, fragte Solania.

»Selbstverständlich. Der gewohnte Kode.«

Die Solanerin beendete das Gespräch und tastete eine Kombination von

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