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Atlan 655: Exitus der Grenzwächter: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"

Atlan 655: Exitus der Grenzwächter: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"

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Atlan 655: Exitus der Grenzwächter: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"

Länge:
122 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
1. Dez. 2012
ISBN:
9783845345291
Format:
Buch

Beschreibung

Es geschah im April 3808. Die endgültige Auseinandersetzung zwischen den Kräften des Positiven, hauptsächlich repräsentiert durch Atlan und die Solaner, und zwischen Anti-ES und seinen unfreiwilligen Helfern, vollzog sich in Bars-2-Bars, der künstlich geschaffenen Doppelgalaxis.
Dieser Entscheidungskampf geht überraschend aus. Die von den Kosmokraten veranlasste Verbannung von Anti-ES wird gegenstandslos, denn aus Wöbbeking und Anti-ES entsteht ein neues Superwesen, das hinfort auf der Seite des Positiven agieren wird.
Die neue Sachlage ist äußerst tröstlich, zumal die Chance besteht, dass in Bars-2-Bars nun endgültig der Friede einkehrt. Für Atlan jedoch ist die Situation alles andere als rosig. Der Besitz der Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst, ohne die er nicht den Auftrag der Kosmokraten erfüllen kann, wird ihm nun ausgerechnet durch Chybrain vorenthalten. Ob er es will oder nicht, der Arkonide wird verpflichtet, die Namenlose Zone aufzusuchen und sich mit deren Rätseln und Schrecken auseinanderzusetzen.
Und so dringt Atlan mit der MJAILAM erneut in das Gebiet vor, das einstmals der Verbannungsort von Anti-ES war - und er erlebt den EXITUS DER GRENZWÄCHTER ...
Freigegeben:
1. Dez. 2012
ISBN:
9783845345291
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Atlan 655

Titel in dieser Serie (40)

Buchvorschau

Atlan 655 - Falk-Ingo Klee

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Nr. 655

Exitus der Grenzwächter

Ein Roboter kämpft für die Freiheit

von Falk-Ingo Klee

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Es geschah im April 3808. Die endgültige Auseinandersetzung zwischen den Kräften des Positiven, hauptsächlich repräsentiert durch Atlan und die Solaner, und zwischen Anti-ES und seinen unfreiwilligen Helfern, vollzog sich in Bars-2-Bars, der künstlich geschaffenen Doppelgalaxis.

Dieser Entscheidungskampf geht überraschend aus. Die von den Kosmokraten veranlasste Verbannung von Anti-ES wird gegenstandslos, denn aus Wöbbeking und Anti-ES entsteht ein neues Superwesen, das hinfort auf der Seite des Positiven agieren wird.

Die neue Sachlage ist äußerst tröstlich, zumal die Chance besteht, dass in Bars-2-Bars nun endgültig der Friede einkehrt. Für Atlan jedoch ist die Situation alles andere als rosig. Der Besitz der Koordinaten von Varnhagher-Ghynnst, ohne die er nicht den Auftrag der Kosmokraten erfüllen kann, wird ihm nun ausgerechnet durch Chybrain vorenthalten. Ob er es will oder nicht, der Arkonide wird verpflichtet, die Namenlose Zone aufzusuchen und sich mit deren Rätseln und Schrecken auseinanderzusetzen.

Und so dringt Atlan mit der MJAILAM erneut in das Gebiet vor, das einstmals der Verbannungsort von Anti-ES war – und er erlebt den EXITUS DER GRENZWÄCHTER ...

Die Hauptpersonen des Romans

Blödel – Der Roboter wagt einen Alleingang.

Daug-Enn-Daug und Ehennesi – Zwei Emulatoren.

Atlan – Der Arkonide im Kampf mit Robotern.

Kioltonn – Ein Grenzwächter erfährt die Wahrheit.

Tizzel – Ein Zwerg im Leib eines Riesen.

1.

Atlan und seine Begleiter hatten ihr kärgliches Mahl beendet und sich etwas von den Emulatoren abgesondert. Etliche Solaner dösten vor sich hin, andere versuchten, die Zeit mit selbstgebastelten Spielen totzuschlagen.

Mit besonderen Problemen hatten die fünf Buhrlos zu kämpfen, denen der Weltraum fehlte. Ihre körperliche Verfassung war nicht sonderlich gut, doch noch schlimmer musste es um ihre Psyche bestellt sein. Er verging keine Nacht, in der sie nicht die anderen mit ihrem Geschrei aus dem Schlaf rissen. Sie waren wirklich bedauernswerte Geschöpfe, denen der Zwangsaufenthalt auf Rostbraun von allen Besatzungsmitgliedern der MJAILAM am meisten zu schaffen machte.

Aber auch die Moral der übrigen Männer und Frauen ließ zu wünschen übrig. Die tatenlose Warterei machte sie reizbar. Hinzu kam die Ungewissheit über das Schicksal der SOL und das ihres eigenen Kreuzers. Obwohl sie nicht völlig ohne Ausrüstung waren, hatten sie keine Möglichkeit, etwas an ihrer derzeitigen Situation zu ändern. Die Aussicht, bis ans Ende ihrer Tage hier dahinvegetieren zu müssen, war dazu angetan, selbst bei robusten Naturen allmähliche Verzweiflung hervorzurufen.

Der Arkonide beobachtete diese Entwicklung mit Sorge, doch ihm waren die Hände gebunden. Er konnte nur versuchen, mit gutem Beispiel voranzugehen.

Ganz selbstverständlich hatte sich Nockemann zu dem Aktivatorträger und Tyari gesetzt. Ticker hockte auf einer Bodenerhebung und hatte den Kopf unter die Flügel gesteckt.

»Seit zwei Wochen fristen wir jetzt schon dieses kümmerliche Dasein«, grollte der Genetiker. »Allmählich sinkt die Stimmung auf den Nullpunkt.«

»Ich bin mir der Problematik durchaus bewusst, aber was soll ich tun?«

»Irgend etwas müssen wir unternehmen.« Der Wissenschaftler schlug mit der Faust auf den Boden. »Mir geht diese tatenlose Warterei auf die Nerven. Das hier ist kein Ort für einen Scientologen.«

»Ich kann mir auch einen angenehmeren Aufenthaltsort vorstellen.« Atlan wurde sarkastisch. »Aber soll ich den Leuten sagen, dass sie sich in eine Phantasiewelt flüchten sollen? Oder soll ich sie zu albernen Spielchen anhalten? Vielleicht Tauziehen oder Sackhüpfen?«

Verdutzt starrte Nockemann sein Gegenüber an.

»Sackhüpfen? Wie kommst du ausgerechnet darauf?« Er blickte an sich herunter. »Spielst du damit etwa auf meine Jacke an?«

»Nein, es kam mir gerade so in den Sinn.«

Der kauzige Forscher kniff die Augen zusammen und fixierte den Unsterblichen. »Unbewusst hast du ein Wort ausgesprochen, einen Begriff, den dir dein Verstand vorgegeben hat. Und wie kommen deine kleinen grauen Zellen darauf? Durch eine Assoziation. Ärmel – Tau, Jacke – Sack. Zack!«

»Aber Hage ...«

»Nein, nicht mit mir. Wer meine Kleidung beleidigt, beleidigt auch mich. Ende der Diskussion.«

»Sei doch nicht gleich eingeschnappt. Ich versichere dir, dass es mir fern lag, dich kränken zu wollen.«

Der Wissenschaftler ignorierte den Arkoniden so demonstrativ, dass jeder andere wütend geworden wäre.

»Wo steckt überhaupt Blödel?«, versuchte Tyari abzulenken.

Dankbar griff der Galakto-Genetiker das Thema auf.

»Angeblich will er die Gegend erkunden. Wahrscheinlich kriecht er irgendwo herum und versucht, seine kümmerlichen Botanikkenntnisse zu verbessern. Dabei bringt das weder ihm noch uns etwas.«

»Immerhin versucht er, sich sinnvoll zu beschäftigen.«

»Und ich als sein Chef lungere einfach so herum – das wolltest du damit doch ausdrücken, nicht wahr?« Wutentbrannt erhob sich Nockemann. »Schmiedet nur weiter Komplotte, ihr zwei. Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt.«

Ohne eine Erwiderung abzuwarten, stürmte er davon.

»Warum ist er denn auf einmal so empfindlich?« In Tyaris Stimme schwang Verwunderung mit. »Ich habe doch wirklich nichts gesagt, was ihn verletzten könnte.«

Der Aktivatorträger seufzte.

»Er ist nicht der einzige, welcher so reagiert. Die innere Anspannung ist dafür verantwortlich, und ich fürchte, es wird noch schlimmer kommen.«

Das ist richtig, kommentierte der Extrasinn. Noch ist deine Autorität ungebrochen, doch auf die Dauer wirst du die Entwicklung nicht aufhalten können.

Aus einem nahe gelegenen Gebüsch war ein Rascheln zu hören. Atlan fuhr herum, doch er entspannte sich sogleich wieder. Wer sich da durchs Geäst zwängte, war niemand, den sie zu fürchten hatten. Lässig winkend schob sich die mobile Laborpositronik durchs Blattwerk.

»Was ist denn mit dem Chef los? Er hat doch sonst nichts für körperliche Ertüchtigung übrig, und nun rennt er, als wollte er SOL-Meister im Sprint werden.«

»Hage hat sich über uns geärgert.« Die Frau lächelte. »Nimmst du auch jedes Wort krumm?«

»Warum sollte ich? Wie ihr wisst, bin ich geistig belastbar bis zur Selbstabschaltung.« Der Roboter, der mittlerweile herangekommen war, beugte sich vor und flüsterte mit seiner knarrenden Stimme: »Da das bisher noch nicht vorgekommen ist, vermute ich fast, dass ich gegen alle Eventualitäten gefeit bin. Selbst Wahnsinn hoch vier verkrafte ich.«

»Und was ist Wahnsinn hoch vier?«

»Keine Ahnung. Weiter als bis zur dritten Potenz hat meine Erlebnisskala bisher noch nicht ausgeschlagen.«

»Von deiner Sorte könnten wir jetzt mehr gebrauchen«, sagte der Arkonide leicht amüsiert.

»Aber Atlan«, tat Blödel entsetzt. »So etwas darfst du nicht einmal denken. Ich bin ein Unikat. Nie wieder wird es einen Scientologen von meinem Format geben.«

»Wie war eigentlich dein Bio-Trip?«, erkundigte sich Tyari.

»Wieso Bio-Trip?«

»Nun, Hage sprach davon, dass du die hiesige Flora untersuchen wolltest.«

»Ja, ganz recht. Sehr interessant, die Pflanzen. Was da so alles still vor sich hin wächst ... Doch nun entschuldigt mich, ich will mal nach meinem Chef sehen.«

Spornstreichs eilte er davon. Kopfschüttelnd blickte die Frau ihm nach.

»Botanische Begeisterung habe ich mir aber anders vorgestellt.«

Atlan gab keine Antwort, weil Vorlan Brick aufgeregt winkend angerannt kam. Der Unsterbliche erhob sich.

»Was gibt es?«

Der dunkelhäutige Pilot blieb schnaufend stehen.

»Die Roboter sind wieder aufgetaucht. Sie führen jemanden mit sich. Und ich bin mir ganz sicher, dass er zu einem Volk gehört, dem wir schon einmal begegnet sind. Komm, sieh selbst!«

Hastig folgte der Aktivatorträger dem vorauslaufenden Solaner. Die Ankündigung Bricks hatte ihn neugierig gemacht, gleichzeitig aber auch sein Misstrauen geweckt. Die Emulatoren, deren Bekanntschaft man im Lager gemacht hatte – auch negativer Art – gehörten allesamt Rassen an, die ihm und den Solanern völlig unbekannt waren. Wie kam es, dass ausgerechnet jetzt ein Angehöriger einer Spezies, die sie kannten, gefangen genommen worden war? Hatte dieser Zufall einen Namen? Was steckte dahinter?

Der von Vorlan beobachtete Trupp hatte eine Strauchgruppe umrundet und geriet nun wieder ins Blickfeld. Atlan schenkte den Automaten, die aussahen, als wären sie aus Schrott zusammengesetzt, kaum Beachtung, um so eingehender musterte er das Wesen,

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