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Atlan 713: Verfolgt und vogelfrei: Atlan-Zyklus "Im Auftrag der Kosmokraten"

Atlan 713: Verfolgt und vogelfrei: Atlan-Zyklus "Im Auftrag der Kosmokraten"

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Atlan 713: Verfolgt und vogelfrei: Atlan-Zyklus "Im Auftrag der Kosmokraten"

Länge:
118 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
1. Dez. 2012
ISBN:
9783845345871
Format:
Buch

Beschreibung

Auf Terra schreibt man die Jahreswende 3818/19, als der Arkonide sich nach einer plötzlichen Ortsversetzung in einer unbekannten Umgebung wiederfindet, wo unseren Helden alsbald ebenso gefährliche Abenteuer erwarten wie in Alkordoom.
Atlans neue Umgebung, das ist die Galaxis Manam-Turu. Und das Fahrzeug, das dem Arkoniden die Möglichkeit bietet, die Spur des Erleuchteten, seines alten Gegners, wiederaufzunehmen, ist ein hochwertiges Raumschiff, das Atlan auf den Namen STERNSCHNUPPE tauft. Das Schiff sorgt für manche Überraschung - ebenso wie Chipol, der junge Daila, der zum treuen Gefährten des Arkoniden wird.
In den drei Monaten, die inzwischen verstrichen sind, haben Atlan und der Daila schon manche Gefahr bestanden - immer auf der Spur jener Kräfte, die schon an anderen Orten des Universums für Leid und Unfrieden verantwortlich waren.
Der Handlungsspielraum Atlans und seines Gefährten ist gegenwärtig jedoch sehr beschnitten. Erst als der Angriff der Piraten auf BASTION-V, die Raumfestung der Ligriden, erfolgt, kommt es für den Arkoniden und den jungen Daila zu einer unerwarteten Wende.
Unsere beiden Helden erkämpfen sich die Freiheit und steuern schließlich Aklard an, die Heimatwelt der Daila. Dort aber gelten sie als VERFOLGT UND VOGELFREI ...
Freigegeben:
1. Dez. 2012
ISBN:
9783845345871
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Atlan 713

Titel in dieser Serie (40)

Buchvorschau

Atlan 713 - Falk-Ingo Klee

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Nr. 713

Verfolgt und vogelfrei

Atlan und Chipol bei den Rebellen von Aklard

von Falk-Ingo Klee

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Auf Terra schreibt man die Jahreswende 3818/19, als der Arkonide sich nach einer plötzlichen Ortsversetzung in einer unbekannten Umgebung wiederfindet, wo unseren Helden alsbald ebenso gefährliche Abenteuer erwarten wie in Alkordoom.

Atlans neue Umgebung, das ist die Galaxis Manam-Turu. Und das Fahrzeug, das dem Arkoniden die Möglichkeit bietet, die Spur des Erleuchteten, seines alten Gegners, wiederaufzunehmen, ist ein hochwertiges Raumschiff, das Atlan auf den Namen STERNSCHNUPPE tauft. Das Schiff sorgt für manche Überraschung – ebenso wie Chipol, der junge Daila, der zum treuen Gefährten des Arkoniden wird.

In den drei Monaten, die inzwischen verstrichen sind, haben Atlan und der Daila schon manche Gefahr bestanden – immer auf der Spur jener Kräfte, die schon an anderen Orten des Universums für Leid und Unfrieden verantwortlich waren.

Der Handlungsspielraum Atlans und seines Gefährten ist gegenwärtig jedoch sehr beschnitten. Erst als der Angriff der Piraten auf BASTION-V, die Raumfestung der Ligriden, erfolgt, kommt es für den Arkoniden und den jungen Daila zu einer unerwarteten Wende.

Unsere beiden Helden erkämpfen sich die Freiheit und steuern schließlich Aklard an, die Heimatwelt der Daila. Dort aber gelten sie als VERFOLGT UND VOGELFREI ...

Die Hauptpersonen des Romans

Atlan und Chipol – Der Arkonide und sein Gefährte auf dem Planeten Aklard.

Gleerth – Ein junger Rebell.

Kyrkodh – Anführer einer Rebellengruppe.

Ghorza – Kommandant der Ligriden im Gebiet von Aklard.

Schirtuboh – Ein Käsehändler.

1.

Ein rötlichgelber Ball wanderte langsam vom Bildschirmrand zum Mittelpunkt.

»Atlan, wir haben es geschafft! Diese Sonne ist Suuma!«

Chipol hielt es nicht mehr in seinem Sessel. Erregt sprang er auf und betrachtete mit leuchtenden Augen das Abbild des Sterns.

»Hast du je eine Sonne von solch majestätischer Schönheit gesehen?«

Unwillkürlich musste ich über den Überschwang des Jungen lächeln. Gestirne dieses Spektraltyps sind nun wahrlich keine Seltenheit im All, doch um meinem dailanischen Begleiter die Freude nicht zu nehmen, nickte ich beifällig.

Enthusiastisch sprach der Junge davon, dass wir es geschafft hatten. Was hatten wir geschafft? Eine Etappe von rund achtzig Lichtjahren, den Flug von Dawaggor nach Aklard. Aklard war nur eine Zwischenstation, um ein anständiges Raumschiff zu bekommen, damit ich in die Nähe von Zyrph zurückkehren konnte.

Noch seid ihr nicht auf Aklard!, ließ sich mein Extrasinn vernehmen.

Nein, wir sind noch nicht auf dem Planeten gelandet, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit, gab ich gedanklich zurück. Wie ich dich kenne, wünschst du mir schon jetzt wieder alle möglichen Schwierigkeiten an den Hals.

Werde nicht zynisch! Ich wollte dich nur daran erinnern, dass eine Menge Leute Jagd auf dich machen. Danke für die Warnung, doch ich denke, dass wir auf der Welt der Daila nichts zu befürchten haben.

Sei dennoch wachsam!

Ich verzichtete auf eine geistige Erwiderung. Manchmal ging mir der Logiksektor mit seinem Pessimismus ziemlich auf die Nerven, andererseits hatte ich es in der Vergangenheit oft genug nur seinem Rat zu verdanken, dass ich mit dem Leben davongekommen war.

Chipol hatte seinen Platz wieder eingenommen. Ich veränderte den Erfassungswinkel der Aufnahmegeräte und projizierte eine rechnergestützte Darstellung des ganzen Systems auf den Schirm. Verzückt starrte mein jugendlicher Begleiter auf einen Planeten, der sich vorwiegend in den Farben Blau, Grün und Weiß präsentierte.

»Aklard, meine Heimat«, kam es leise, fast andächtig aus Chipols Mund.

»Woher weißt du das?«, erkundigte ich mich ein wenig verwundert. »Hast du mir nicht erzählt, dass du diesen Planeten mit deiner Familie verlassen musstest, als du noch ein Kleinkind warst?«

»Das stimmt, aber ich kenne Aklard dennoch von Berichten und Filmen her. Und auch Bilder der anderen Planeten habe ich gesehen.« Versonnen blickte mich der Junge mit seinen dunklen Augen an. »Weißt du, es ist ein ganz eigenartiges Gefühl – so, als würde ich von einer langen Reise nach Hause zurückkehren. Ich habe es mir immer gewünscht.«

Ich verstand. Chipol nahm es seinem Volk nicht oder nicht mehr übel, dass er und die Seinen damals verbannt worden waren. In seinem jungen Leben konnte Aklard nicht mehr als eine Legende für ihn gewesen sein, etwas, was unerreichbar in weiter Ferne lag, und trotzdem fühlte er sich mit diesem Planeten so tief verbunden. Innerlich schien er sich nie wirklich von der Welt seiner Vorfahren abgenabelt zu haben, die so verheißungsvoll vor dem dunklen Hintergrund schimmerte. Zwei kleine Monde begleiteten den zweiten Trabanten von Suuma auf der Bahn um seine Sonne.

Es entsprach seinem aufgeschlossenen Naturell, dass Chipol sich nicht in wehmütigen Gedanken verlor oder rührselig wurde, sondern sich an den Realitäten orientierte. Voll jugendlichem Eifer sprudelte er hervor:

»Der blaue Planet ist Ris, erstarrt in einem Eispanzer. Genauso lebensfeindlich ist der rötliche Rim, eine Wüstenwelt ohne Lufthülle.«

Ich gönnte dem Jungen das kleine Vergnügen, mit seinem Wissen zu glänzen, zumal mir die Informationen von Nutzen waren.

»Und der dunkle Brocken?«

»Das ist Illard.« Mein junger Freund verzog das Gesicht und setzte eine Verschwörermiene auf. »Er gilt seit jeher als Unglücksbringer.«

»Ist dir bekannt, ob es dort eine Station gibt oder etwas Ähnliches? Existieren Niederlassungen auf den Planeten?«

Der Daila hob abwehrend die Hände.

»Wo denkst du hin? Niemand kann auf den anderen Welten leben, und auf Illard will auch niemand leben. Er ist ohnehin nur ein öder Klumpen aus verbrannter Schlacke – eben ein Unglücksbringer.«

»Dann gibt es also auch keinen regelmäßigen Raumschiffsverkehr zwischen Aklard und den drei anderen Planeten?«, folgerte ich.

»Wozu auch?«, lautete die entwaffnende Gegenfrage.

Der Extrasinn gab sich erheitert. Logisch, oder?

Ich verkniff mir eine bissige Bemerkung und wandte mich wieder an Chipol.

»Illard, Ris und Rim – das sind recht ungewöhnliche Bezeichnungen. Haben sie eine besondere Bedeutung?«

»Es sind die Namen altdailanischer Gottheiten. Früher schrieb man den Himmelskörpern eine besondere Bedeutung zu. Man glaubte, dass sie Einfluss auf alle Lebewesen hatten und Macht ausüben konnten.« Altklug setzte der Halbwüchsige hinzu: »Das ist natürlich Aberglaube.«

»Und Illard?«

»Du sollst dich jetzt lieber um das Raumschiff und die Landung kümmern«, lautete die ausweichende Antwort.

»Entschuldige, Chipol, ich wollte dich nicht verletzen.« Ein wenig zerknirscht machte ich mich an den Instrumenten zu schaffen. »Meine Frage war dumm.«

»Unter Freunden gibt es keine dummen Fragen, Atlan, sondern nur solche, die sich beantworten lassen und andere, die offenbleiben müssen, weil sie sich unserem Wissen entziehen.«

Das war nun wahrhaft philosophisch, zumal für einen Knaben in seinem Alter. Was sollte ich da noch sagen? So konzentrierte ich mich auf die Steuerung unseres »Raumschiffs«, wie Chipol es genannt hatte. Das, was uns da durch das Vakuum beförderte, war in Wahrheit nicht viel mehr als ein Beiboot, lanzettförmig und rund dreißig Meter lang, mit einer Reichweite von maximal einhundert Lichtjahren. So etwas war in meinen Augen eine Überlebenseinheit, aber kein Raumer, doch immerhin hatte der Flugkörper bisher seinen Zweck erfüllt.

Mit gedrosselter Geschwindigkeit bewegten wir uns auf unser Ziel zu. Alle Systeme arbeiteten einwandfrei. Wir hatten uns dem Planeten mittlerweile so weit genähert, dass alle Einzelheiten zu erkennen waren. Erneut zeigte sich Chipol als sachkundiger Begleiter. Neben zahlreichen Inseln gab es drei Kontinente, von denen jedoch nur zwei wirklich dicht besiedelt waren.

»Hier hoch im Norden siehst du Uschriin, eine unwirtliche Landmasse. Zwar ist das Gebiet reich an Erzen und Mineralien, und die Gewässer sind auch in Küstennähe sehr fischreich, doch die Kälte hält die meisten Daila ab, sich auf dem kleinsten Kontinent niederzulassen, was eigentlich verständlich ist.« Der Junge grinste spitzbübisch. »Auch Akjunth gehört noch zur nördlichen Hemisphäre, Akbarry liegt dagegen in südlichen Gefilden. Wir sollten versuchen, dort niederzugehen

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