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Atlan 741: Das merkwürdige Volk: Atlan-Zyklus "Im Auftrag der Kosmokraten"

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Atlan 741: Das merkwürdige Volk: Atlan-Zyklus "Im Auftrag der Kosmokraten"

Länge:
118 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
1. Dez. 2012
ISBN:
9783845346151
Format:
Buch

Beschreibung

Auf Terra schreibt man die Jahreswende 3818/19, als der Arkonide unvermittelt in die Galaxis Manam-Turu gelangt. Das Fahrzeug, das Atlan die Möglichkeit der Fortbewegung im All bietet, ist die STERNSCHNUPPE. Und die neuen Begleiter des Arkoniden sind Chipol, der junge Daila, und Mrothyr, der Rebell von Zyrph. In den zehn Monaten, die inzwischen verstrichen sind, haben die so ungleichen Partner schon manche Gefahr bestanden - immer auf der Spur jener Kräfte, die schon an anderen Orten des Universums verheerend wirkten.
In dieser Zeit hat Atlan neben schmerzlichen Niederlagen auch Erfolge für sich verbuchen können. So sind zum Beispiel die Weichen für eine Zusammenarbeit der verbannten Daila mit den Bewohnern ihrer Ursprungswelt gestellt worden - was sich auf den Freiheitskampf der Daila gegen das Neue Konzil positiv auswirken dürfte.
Es bei dem bisher Erreichten zu belassen, wäre grundfalsch. Atlan weiß das - und seine Gefährten ebenfalls. Und so folgen sie verbissen selbst der kleinsten Spur des Erleuchteten und der seines mysteriösen Werkzeugs EVOLO.
Die unheilvollen Aktivitäten des Gegners wirken sich auch auf den Planeten Cirgro aus, von dem es zur Massenflucht kommt. Dabei trifft Atlan auf DAS MERKWÜRDIGE VOLK ...
Freigegeben:
1. Dez. 2012
ISBN:
9783845346151
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Atlan 741

Titel in dieser Serie (40)

Buchvorschau

Atlan 741 - Falk-Ingo Klee

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Nr. 741

Das merkwürdige Volk

Ein Raumschiff wird zum Tollhaus

von Falk-Ingo Klee

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Auf Terra schreibt man die Jahreswende 3818/19, als der Arkonide unvermittelt in die Galaxis Manam-Turu gelangt. Das Fahrzeug, das Atlan die Möglichkeit der Fortbewegung im All bietet, ist die STERNSCHNUPPE. Und die neuen Begleiter des Arkoniden sind Chipol, der junge Daila, und Mrothyr, der Rebell von Zyrph. In den zehn Monaten, die inzwischen verstrichen sind, haben die so ungleichen Partner schon manche Gefahr bestanden – immer auf der Spur jener Kräfte, die schon an anderen Orten des Universums verheerend wirkten.

In dieser Zeit hat Atlan neben schmerzlichen Niederlagen auch Erfolge für sich verbuchen können. So sind zum Beispiel die Weichen für eine Zusammenarbeit der verbannten Daila mit den Bewohnern ihrer Ursprungswelt gestellt worden – was sich auf den Freiheitskampf der Daila gegen das Neue Konzil positiv auswirken dürfte.

Es bei dem bisher Erreichten zu belassen, wäre grundfalsch. Atlan weiß das – und seine Gefährten ebenfalls. Und so folgen sie verbissen selbst der kleinsten Spur des Erleuchteten und der seines mysteriösen Werkzeugs EVOLO.

Die unheilvollen Aktivitäten des Gegners wirken sich auch auf den Planeten Cirgro aus, von dem es zur Massenflucht kommt. Dabei trifft Atlan auf DAS MERKWÜRDIGE VOLK ...

Die Hauptpersonen des Romans

Atlan – Der Arkonide gerät in einen Hexenkessel.

Chipol und Mrothyr – Atlans Gefährten.

Bwanteth – Kommandant eines ligridischen Flottenverbandes.

Murmelnder Bach und Strahlende Sonne – Berühmte Mitglieder eines merkwürdigen Volkes.

Kantiger Fels – Ein Bikkre auf der YAMOTSAJJA.

1.

Der Planet der Krelquotten hatte sich in ein Tollhaus verwandelt. Wer über ein Raumschiff verfügte, floh überstürzt von Cirgro, und nicht nur die Händler setzten sich ab, sondern auch die Hyptons und ihre Stahlmänner.

Gebeutelt von Furcht und Schrecken, hysterisch vor Angst, kümmerte sich niemand mehr um Sicherheitsabstand, Startfolge und Flugvorschriften, jeder suchte sein Heil in der Flucht.

Das Jaulen einer Sirene gellte durch das Schiff, aufgeregt blinkten Kontrolllichter.

»Kollisionsgefahr«, quäkte eine Automatenstimme. »Kollisionsgefahr! Schubrücknahme auf 4 und Kursänderung um 17.67 Punkte im Bereich L.«

»Nein, nicht ausweichen«, gellte es aus der Traube der Hyptons.

»Ein Zusammenstoß ist ohne das ermittelte Manöver unausweichlich«, beharrte der Rechner. »Kontakt mit dem Fremdobjekt ohne Flugkorrektur in 23,3 Kleinstzeiteinheiten.«

»Abschießen, sofort abschießen«, kam es kreischend aus dem Pulk der weißhäutigen, an Fledermäuse erinnernden Wesen.

Die Schreie verrieten höchste Not, von der »Weisheit der Quellen«, wie sich diese Traube nannte, deren Mitglieder sich allesamt als Angehörige des Quellenvolks verstanden, war nichts mehr zu spüren. Weggewischt war das Streben nach Macht und die fast sprichwörtliche Arroganz. Es galt, das eigene Leben zu retten, und da war ihnen alles recht – sogar Waffengewalt, ein Mittel, das sonst immer den Verbündeten überlassen blieb.

Der Roboter, der den Raumer steuerte, brauchte nicht zu bestätigen. Eine stehende Verbindung im Normalfunkbereich übertrug die Anweisung in alle Raumgleiter der Stahlmänner, die das Schiff flankierten.

Fünf Geschütztürme richteten sich aus, fünf Impulswerfer wurden auf das gleiche Ziel abgefeuert. Der Notautomatik des getroffenen Händlerschiffs blieb nicht einmal Zeit, die antiquierten Defensivsysteme aufzubauen. Ungeschützt verging der Flugkörper mit seiner dreiköpfigen Besatzung unter den konzentrierten Energien und verwandelte sich in eine Wolke aus Glut und Trümmern, die das Schiff der Hyptons durchstieß und durcheinanderwirbelte.

Sie, die an alte Größe anknüpfen wollten und sich vorgenommen hatten, ihr Volk zu einer neuen – der beherrschenden – Macht zu machen, sie hatten nur noch einen Gedanken: Weg von hier, weg von diesem Grauen.

»Fordert ligridische Kampfschiffe an!« Die Stimmen der Hyptons überschlugen sich, Verzweiflung paarte sich mit Todesangst. »Sie sollen kommen – sofort! Cirgro muss vernichtet werden. Das ist ein Befehl!«

Unverschlüsselt, auf allen gängigen Frequenzen im Normal- und Hyperfunkbereich, wurde die Order abgestrahlt. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Bwanteth, der Kommandant eines ligridischen Verbandes, meldete sich.

»Was geht auf Cirgro vor? Werdet ihr angegriffen?«

Aufgeregt redeten die Quellenplaner durcheinander. Bwanteth verstand nur Bruchstücke. Von gespenstischen Vorgängen war die Rede, von Aufruhr und Rebellion. Die Angaben widersprachen sich teilweise, ohne dass es wirklich konkrete Hinweise darauf gab, was vorgefallen war. Der Ligride, der mehrmals nachfragte, aber nicht mehr als Gerüchte in Erfahrung brachte, gab entnervt auf.

»Meine Einheiten sind unterwegs«, ließ er die Hyptons militärisch knapp wissen und beendete damit das unerquickliche Gespräch.

»Beeilt euch! Ihr müsst schnell kommen!«, hörte er noch.

*

In einem unbegreiflichen Medium eilte die STERNSCHNUPPE ihrem Ziel entgegen. Drei Personen befanden sich an Bord: Atlan, Chipol und Mrothyr.

Nach den Ereignissen in und um die ligridische Raumtankstelle BYTHA, von denen er durch Gelona Details erfahren hatte, war es dem Arkoniden nicht mehr gelungen, eine verwertbare Spur EVOLOS aufzunehmen. Auch der Psi-Spürer war nicht in der Lage, einen Hinweis über den Verbleib des unheimlichen Wesens zu geben, doch an Aufgeben dachte der Aktivatorträger nicht.

Jetzt, Ende Oktober des Jahres 3819, hielt er sich bereits rund zehn Monate in der Galaxis Manam-Turu auf. Was EVOLO bewirken konnte, war ihm in den letzten Wochen drastisch vor Augen geführt worden, doch offensichtlich war auch die Verwandlung der Ligriden des Stützpunkts BYTH nur ein Test – ein schrecklicher Test.

Nach der Aufnahme des Psi-Potenzials der Glückssteine auf Cirgro und der psi-ähnlichen Komponente der Mannannapflanzen auf Aytab, der Heimatwelt der Kaytaber, war EVOLO komplett. Das hatte Atlan auf dem Planeten der Kornesser einer Art telepathischen Botschaft entnommen, deren Herkunft unklar blieb.

In Ermangelung anderer Anhaltspunkte hatte der Arkonide beschlossen, Cirgro anzufliegen. Vielleicht war durch EVOLOS Aktivität dort eine Spur auffindbar, die zum Erleuchteten führte, zumal auf dem Planeten auch noch die Kontaktzelle existierte. Und dann hielten sich auf jener Welt die Hyptons auf, die wussten, wo der Nebel Wrackbank zu suchen war. Die Aussicht, hier zu einem Erfolg zu kommen oder Fakten zu erhalten, die ihm weiterhalfen, schien ihm auf Cirgro am größten.

Es war still in der Zentrale. Der Zyrpher döste vor sich hin, Chipol beschäftigte sich mit einem Imbiss aus der automatischen Küche, und der Aktivatorträger lag entspannt in einem der bequemen Sessel. Gedanklich beschäftigte er sich bereits damit, was sie auf dem Planeten der rätselhaften Krelquotten in Angriff nehmen konnten, welches Vorgehen am zweckmäßigsten war. Daran beteiligte sich auch der Logiksektor. Grundsätzlich begrüßte er die Initiative, Cirgro aufzusuchen, doch die Pläne, die Atlan entwickelte, kommentierte er mit bissigen Bemerkungen und verwarf sie als unausgegoren.

Du entwickelst dich mehr und mehr zum destruktiven Denker fernab jeglicher Realität, dachte der Unsterbliche ärgerlich. Warum beteiligst du dich zur Abwechslung nicht einmal an konkreten Vorschlägen, anstatt nur den Neinsager zu spielen?

Ich unterstütze dich durchaus, gab der Extrasinn blasiert zurück. Ich unterziehe deine Überlegungen einer logischen Prüfung und nenne dir Schwachstellen und Fehler. Ist das etwa destruktiv?

Zumindest ist es wenig hilfreich, entgegnete Atlan.

Die STERNSCHNUPPE beendete die geistige Auseinandersetzung mit einer Meldung.

»Ich empfange Hilferufe der Hyptons, aber auch Notsignale anderer Intelligenzen auf verschiedenen Frequenzen. Sie sind unverschlüsselt.«

Der Aktivatorträger schaltete sofort um. Auch seine beiden Begleiter zeigten Interesse und setzten sich auf.

»Woher stammen die Sendungen?«

»Exakt aus dem Zielsektor. Dort muss das Chaos herrschen. Auch die Quellenplaner befinden sich auf der Flucht vor etwas, das nicht herauszufinden ist. Die Aussagen sind zu widersprüchlich, aber es muss etwas Furchtbares sein. Die Hyptons haben ligridische Kampfraumer angefordert, die Cirgro vernichten sollen.«

»EVOLO!«, rief der Daila spontan.

»Das wäre denkbar«, murmelte Atlan. Er wandte sich an das Schiff. »Konkrete

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