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Atlan 534: Im Namen der SOLAG: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"

Atlan 534: Im Namen der SOLAG: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"

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Atlan 534: Im Namen der SOLAG: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"

Länge:
121 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
1. Dez. 2012
ISBN:
9783845344089
Format:
Buch

Beschreibung

Seit Dezember des Jahres 3586, als die SOL unter dem Kommando der Solgeborenen auf große Fahrt ging und mit unbekanntem Ziel in den Tiefen des Sternenmeeres verschwand, sind mehr als zweihundert Jahre vergangen, und niemand hat in der Zwischenzeit etwas vom Verbleib des Generationenschiffs gehört.
Schließlich ist es jedoch soweit - und ein Mann kommt wieder in Kontakt mit dem verschollenen Schiff. Dieser Mann ist Atlan. Die Kosmokraten entlassen ihn, damit er sich um die SOL kümmert und sie einer neuen Bestimmung zuführt.
Gegenwärtig schreibt man an Bord des Schiffes Ende August des Jahres 3791, und der Arkonide hat trotz seines relativ kurzen Wirkens auf der SOL bereits den Anstoß zu entscheidenden positiven Veränderungen im Leben der Solaner gegeben - ganz davon abgesehen, dass er gleich nach seinem Erscheinen die SOL vor der Demontage im Mausefalle-System rettete.
Sosehr auch Atlan und seinen Plänen die Sympathien eines Großteils der Solaner gehören, die meisten der herrschenden Kaste der SOL sehen in dem Arkoniden nach wie vor einen Störfaktor, den es auszuschalten gilt.
Das zeigt sich auch in den Maßnahmen Chart Deccons, als es an Bord des Schiffes zu Demonstrationen der Unzufriedenheit kommt. Der High Sideryt greift hart durch - er tut es IM NAMEN DER SOLAG ...
Freigegeben:
1. Dez. 2012
ISBN:
9783845344089
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Atlan 534

Titel in dieser Serie (40)

Buchvorschau

Atlan 534 - Falk-Ingo Klee

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Nr. 534

Im Namen der SOLAG

Die Ränkespiele des High Sideryt

von Falk-Ingo Klee

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Seit Dezember des Jahres 3586, als die SOL unter dem Kommando der Solgeborenen auf große Fahrt ging und mit unbekanntem Ziel in den Tiefen des Sternenmeeres verschwand, sind mehr als zweihundert Jahre vergangen, und niemand hat in der Zwischenzeit etwas vom Verbleib des Generationenschiffs gehört.

Schließlich ist es jedoch soweit – und ein Mann kommt wieder in Kontakt mit dem verschollenen Schiff. Dieser Mann ist Atlan. Die Kosmokraten entlassen ihn, damit er sich um die SOL kümmert und sie einer neuen Bestimmung zuführt.

Gegenwärtig schreibt man an Bord des Schiffes Ende August des Jahres 3791, und der Arkonide hat trotz seines relativ kurzen Wirkens auf der SOL bereits den Anstoß zu entscheidenden positiven Veränderungen im Leben der Solaner gegeben – ganz davon abgesehen, dass er gleich nach seinem Erscheinen die SOL vor der Demontage im Mausefalle-System rettete.

Sosehr auch Atlan und seinen Plänen die Sympathien eines Großteils der Solaner gehören, die meisten der herrschenden Kaste der SOL sehen in dem Arkoniden nach wie vor einen Störfaktor, den es auszuschalten gilt.

Das zeigt sich auch in den Maßnahmen Chart Deccons, als es an Bord des Schiffes zu Demonstrationen der Unzufriedenheit kommt. Der High Sideryt greift hart durch – er tut es IM NAMEN DER SOLAG ...

Die Hauptpersonen des Romans

Atlan – Der Arkonide soll ausgebootet werden.

Chart Deccon – Der High Sideryt als Urheber übler Machenschaften.

Aksel von Dhrau und Zlava – Zwei Vystiden-Offiziere auf ihrer letzten Jagd.

Breckcrown Hayes – Der Solaner leistet Atlan Beistand.

Argan U – Ein Puschyde.

Sanny – Eine Paramathematikerin.

1.

Es war Nacht in der SOL. Die Maschinerie des mächtigen Raumschiffs arbeitete mit gedrosselter Leistung. Die Gänge waren nur notdürftig erhellt, es brannte lediglich eine Art Notbeleuchtung; dennoch schliefen nicht alle. Ein Gigant wie der Hantelraumer mit seinem komplizierten technischen Innenleben verlangte zu jeder Zeit Kontrolle und Überwachung, zumal SENECA noch immer nicht einwandfrei funktionierte.

Ein hundert Meter langer Korridor war taghell erleuchtet, vier Männer hielten sich auf dem Flur auf. Drei von ihnen waren an ihren schlichten dunkelblauen Kombis mit dem gelben Atomsymbol darauf sofort als Ferraten, oder, wie sie zuweilen verächtlich genannt wurden, als Rostjäger zu erkennen, der vierte trug eine Kampfkombination in stählernem Blauschwarz; wie poliert glänzten die silbernen Abzeichen, eine stilisierte Darstellung der SOL.

Der Haemate lehnte an der Wand, die Daumen hinter dem breiten Gürtel verhakt, und rümpfte die Nase. Der Gang war zentimeterhoch mit übelriechendem Abwasser bedeckt, das aus einer geborstenen Leitung ausgetreten war.

Die Ferraten hatten einen Teil der Verkleidung abgenommen und waren damit beschäftigt, das geplatzte Rohrstück herauszutrennen; zuvor hatten sie die in regelmäßigen Abständen angebrachten Schieber geschlossen. Sie verrichteten ihre Arbeit mechanisch und – so kam es dem Haematen jedenfalls vor – umständlich und langsam.

»Beeilt euch! Glaubt ihr, ich habe Lust, die ganze Nacht in diesem Gestank zuzubringen?«, fuhr er die drei an.

Die Männer duckten sich wie unter einem Peitschenhieb. Der vierschrötige Hüne mit dem eckigen Gesicht grinste spöttisch. In seinen Augen waren die Brüder der sechsten Wertigkeit armselige Kreaturen, doch immerhin gehörten sie zur SOLAG.

In den letzten Tagen war es öfters zu Zusammenstößen zwischen Angehörigen der SOLAG und den übrigen Solanern gekommen. Nachdem die Rebellen mehrmals Instandsetzungstrupps überfallen und zusammengeschlagen hatten, war die Anweisung ergangen, dass den Ferraten, die Reparaturen durchführten, Haematen beziehungsweise Vystiden-Offiziere, als Schutz vor den Aufsässigen zur Seite gestellt wurden.

Das Grinsen des Mannes vertiefte sich, er blickte auf seine gewaltigen Pranken. Sollten die Rebellen nur kommen – er würde ihnen ein paar Fausthiebe verpassen, die sie nicht so schnell vergaßen. Wenn es zu viele waren, hatte er ja immer noch seinen Paralysator; beinahe liebevoll klopfte er auf die schwere Waffe.

Ein leises Summen wurde hörbar. Lauernd drehte Bent Darson den Kopf, doch es war lediglich ein Robot, der aus einer Abzweigung kam und in den Gang einbog.

Der auf breiten Walzen laufende Automat war ein recht primitives Modell und bestand im wesentlichen aus einem riesigen Tank und einer Ansaugpumpe. Es blubberte und gurgelte, als der eckige Kasten damit begann, das Schmutzwasser aufzusaugen.

Mittlerweile war es den Ferraten gelungen, das beschädigte Teil auszutauschen. Bedächtig kontrollierten sie die Schweißnaht des Kunststoffrohrs, öffneten die Schieber und begannen damit, die Wandverkleidung wieder anzubringen. Missmutig sah der Hüne ihnen dabei zu.

Plötzlich bemerkte er aus den Augenwinkeln heraus eine Bewegung auf dem Gang. Mit einer Behändigkeit, die ihm keiner zugetraut hätte, fuhr er herum; automatisch griff er nach der Waffe, ließ sie allerdings stecken, als er erkannte, dass ihm keine Gefahr drohte. Drei schäbig gekleidete Gestalten waren vor ihm aufgetaucht: Zwei mager wirkende, junge Mädchen und ein gebeugt gehender Mann mit weißem Haar. Nein, vor diesem Trio brauchte er sich nicht zu fürchten.

»Was habt ihr um diese Zeit hier zu suchen?«, herrschte Darson sie an.

»Wir haben uns anscheinend verlaufen«, sagte der Mann mit brüchiger Stimme. »Wir suchen unsere Unterkünfte.«

Der vierschrötige Hüne kniff die Augen zusammen. Lauernd meinte er: »So, so, Alter, ihr habt euch verlaufen. Findest du das nicht komisch, wo doch überall Markierungen angebracht sind?«

»Er sieht nichts, er ist blind«, antwortete eins der Mädchen unterwürfig.

»Aber ihr – ihr könnt doch sehen, oder?«

Die in ihren nassen, verschmutzten Uniformen steckenden Ferraten nahmen von dem Gespräch keine Notiz. Schweigend arbeiteten sie weiter.

»Ja, wir können sehen!«

In diesem Augenblick sprangen die Solanerinnen auf den völlig überraschten Haematen zu. Bevor dieser wusste, wie ihm geschah, erhielt er einen Tritt vors Schienbein und einen Schlag gegen die Brust. Ein stechender Schmerz fuhr durch seine linke Seite, der ihn lähmte und es ihm unmöglich machte, sich zu wehren. Darson presste die Hände auf die Herzgegend und rang krampfhaft nach Luft.

Schon erfolgte die nächste Attacke. Eins der schmächtigen Mädchen rammte dem Hünen das Knie in den Magen, so dass er einknickte wie ein Taschenmesser. Darauf hatte die andere gewartet; sie brachte zwei gezielte Handkantenschläge auf die Halsschlagader an. Im Blick des Haematen lag ungläubiges Staunen, dann verdrehte er die Augen. Die Beine knickten weg, ächzend brach der Uniformierte zusammen.

Die Solanerinnen wirbelten herum, um ihrem Begleiter beizustehen, doch dieser hatte bereits ganze Arbeit geleistet. Die Ferraten waren außer Gefecht gesetzt und lagen bewegungslos am Boden. Unbeirrt davon kurvte der Roboter zwischen ihnen hindurch und verleibte sich die letzten Kubikdezimeter Abwasser ein.

Jetzt, wo sich der Weißhaarige aufgerichtet hatte, wirkte er keineswegs wie ein gebrechlicher Alter, sondern im Gegenteil sehnig und durchtrainiert. Er bückte sich und nahm den Paralysator Darsons an sich. Als er sich wieder aufrichtete und die Mädchen anblickte, strahlten seine blauen Augen; er mochte Anfang Dreißig sein und war keinesfalls blind.

»Gut gemacht, ihr beiden. So langsam zahlt sich eure Nahkampfausbildung aus.«

Die Brünette rieb sich die schmerzenden Handkanten.

»Wenn ich gewusst hätte, dass der Kerl einen Hals wie aus Stahl hat, hätte ich ihn dir überlassen«, beschwerte sie sich.

»Ihr seid zwei gegen einen gewesen, ich musste gegen eine dreifache Übermacht kämpfen.«

»Das ist keine Kunst. Die Rostjäger sind keine ernstzunehmenden Gegner«, widersprach das Mädchen. »Sie sind weder geistig noch körperlich wendig und untrainiert.«

»Dumm und stark.« Der Basiskämpfer lächelte. »Bevor sie wussten, was überhaupt los war, hatten sie bereits das Bewusstsein verloren.« Er beugte sich über den Hünen und untersuchte ihn oberflächlich. »Der Mann ist unverletzt, wird aber bald wieder zu sich kommen. Es wird Zeit für uns, zu verschwinden. Kommt!«

Wie Schemen huschten die drei

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