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Atlan 576: Feinde der SOL: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"

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Atlan 576: Feinde der SOL: Atlan-Zyklus "Die Abenteuer der SOL"

Länge:
123 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
1. Dez. 2012
ISBN:
9783845344508
Format:
Buch

Beschreibung

In den mehr als 200 Jahren ihres ziellosen Fluges durch die Tiefen des Alls haben die Bewohner und Crewmitglieder des Generationenschiffs SOL mannigfaltige Gefahren und Abenteuer bestehen müssen. Doch im Vergleich zu den schicksalhaften Auseinandersetzungen, die sich seit der Zeit ereignen, da Atlan, der Arkonide, auf geheimnisvolle Weise an Bord gelangt ist, verblassen die vorangegangenen Geschehnisse zur Bedeutungslosigkeit. Denn jetzt, im Jahre 3804 Solzeit, geht es bei den Solanern nicht mehr um bordeigene Belange und interne Machtkämpfe - letztere wurden mit dem Amtsantritt von Breckcrown Hayes, dem neuen High Sideryt, gegenstandslos -, sondern um Dinge von wahrhaft kosmischer Bedeutung.
Da geht es vordringlich um den Aufbau von Friedenszellen im All und um eine neue Bestimmung, die die Kosmokraten, die Herrscher jenseits der Materiequellen, für die Solaner parat haben. Und es geht um den Kampf gegen Hidden-X, einen mächtigen Widersacher, der es auf die SOL abgesehen hat.
Jetzt glaubt man auf der SOL, den großen Gegenspieler endgültig stellen zu können. Nach der Auswertung des vom Kontakter stammenden Impulses fliegt man den betreffenden Ort im Universum an. Doch dort trifft man nicht auf Hidden-X, sondern auf neue FEINDE DER SOL ...
Freigegeben:
1. Dez. 2012
ISBN:
9783845344508
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Atlan 576

Titel in dieser Serie (40)

Buchvorschau

Atlan 576 - Falk-Ingo Klee

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Nr. 576

Feinde der SOL

Die Begegnung mit dem Weltraumvolk

von Falk-Ingo Klee

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In den mehr als 200 Jahren ihres ziellosen Fluges durch die Tiefen des Alls haben die Bewohner und Crewmitglieder des Generationenschiffs SOL mannigfaltige Gefahren und Abenteuer bestehen müssen. Doch im Vergleich zu den schicksalhaften Auseinandersetzungen, die sich seit der Zeit ereignen, da Atlan, der Arkonide, auf geheimnisvolle Weise an Bord gelangt ist, verblassen die vorangegangenen Geschehnisse zur Bedeutungslosigkeit. Denn jetzt, im Jahre 3804 Solzeit, geht es bei den Solanern nicht mehr um bordeigene Belange und interne Machtkämpfe – letztere wurden mit dem Amtsantritt von Breckcrown Hayes, dem neuen High Sideryt, gegenstandslos –, sondern um Dinge von wahrhaft kosmischer Bedeutung.

Da geht es vordringlich um den Aufbau von Friedenszellen im All und um eine neue Bestimmung, die die Kosmokraten, die Herrscher jenseits der Materiequellen, für die Solaner parat haben. Und es geht um den Kampf gegen Hidden-X, einen mächtigen Widersacher, der es auf die SOL abgesehen hat.

Jetzt glaubt man auf der SOL, den großen Gegenspieler endgültig stellen zu können. Nach der Auswertung des vom Kontakter stammenden Impulses fliegt man den betreffenden Ort im Universum an. Doch dort trifft man nicht auf Hidden-X, sondern auf neue FEINDE DER SOL ...

Die Hauptpersonen des Romans

Atlan – Der Arkonide untersucht eine Dunkelwolke.

Uster Brick, Sanny, Hage Nockemann und Blödel – Einige von Atlans Begleitern.

Breckcrown Hayes – Seine SOL wird angegriffen.

Jacta Tars – Eine junge Vulnurerin.

Lichtquelle-Mara – Ein alter Gegner in neuer Tarnung.

1.

3. September 3804, 14.03.17 Uhr. Die mächtigen Triebwerke, die die SOL durch eine Dimension transportiert hatten, die sich dem menschlichen Verstand entzog, waren verstummt, denn das Ziel war erreicht. Antriebslos schwebte das mächtige Generationenschiff im Raum. Eine gewaltige Reise lag hinter ihm.

Der Hantelraumer war gestartet, als der Impuls des Kontakters eintraf, und nun war er hier, 36,7 Millionen Lichtjahre von Pers-Mohandot entfernt, in einem Sektor, in dem man noch nie war. Aber war das wirklich das Ziel? Ringsumher war – nichts, kein Stern, kein Planetensystem, nur eine ausgedehnte Dunkelwolke aus kosmischem Staub mit einem Durchmesser von zwei Lichtmonaten. Konnte ein solcher Ort im Leerraum ein Ziel sein, ein Treffpunkt? Wo war Oggar, der doch angekündigt hatte, hier zu erscheinen?

Seit Stunden durchsuchten die Taster den umliegenden Raum, doch kein Ortungsecho zeichnete sich auf den Schirmen ab. Die SOL war allein in einer Umgebung, wie sie öder und trostloser nicht sein konnte.

Jeder Terraner, überhaupt jeder Planetarier, hätte so empfunden, doch die Solaner hatten da andere Vorstellungen. Sie empfanden den Raum nicht als bedrückend, vermissten auch keine Sonnen und Welten, denn ihre Welt war die SOL. Und dennoch: Auch an Bord des Raumers gab es Leute, die sich so ihre Gedanken machten, weil sie die Verantwortung für das Schiff und seine Besatzung trugen. Wie üblich hatten sie sich in der Zentrale zusammengefunden.

Unruhig wanderte Breckcrown Hayes auf und ab, warf hin und wieder einen Blick auf den Bildschirm, blieb vor verschiedenen Instrumentenpulten stehen und nahm seine unterbrochene Wanderung wieder auf, weil sie keine neuen Daten verfügbar hatten.

»Er macht mich ganz nervös mit seiner Herumlauferei«, raunte Hage Nockemann dem neben ihm sitzenden Arkoniden zu. »Kannst du ihm nicht sagen, dass er damit aufhören soll?«

»Warum sagst du es ihm nicht?«

»Weil er auf mich nicht hören wird.«

»Lass ihn. Er ist nicht der einzige, dem die jetzige Situation Unbehagen bereitet.«

Der Galakto-Genetiker murmelte etwas Unverständliches und zwirbelte missvergnügt seinen Bart. Blödel, die einstige Laborpositronik, die nach Nockemanns kauzigen Vorstellungen zu einem Vielzweckroboter umgestaltet war, ließ sich wieder einmal zu einem Zitat hinreißen.

»Es irrt der Mensch, solang er strebt«, sagte das komisch aussehende Synthowesen mit seiner männlich klingenden, knarrenden Stimme. »Findest du diesen Satz aus Goethes ›Faust‹ nicht auch sehr treffend, was das Verhalten des High Sideryt betrifft, Chef?«

»Nein, Blödel, das ist völliger Quatsch«, schnaubte Nockemann.

»Aber Chef, siehst du denn nicht die Parallelität? Er irrt herum, weil er nach neuen Informationen strebt.«

Der Wissenschaftler verzog das Gesicht, als hätte er in eine Zitrone gebissen.

»Was dieser klassische Dichter gemeint und geschrieben hat, ist im übertragenen Sinne zu werten. Es ist so zu verstehen: Jegliches Lebewesen ...« Er unterbrach sich und winkte ab. »Ach was, dir so etwas zu erklären, wäre vergebliche Liebesmüh. Du bist und bleibst ein Blödel.«

»Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.«

Der Solaner schoss aus seinem Sessel hoch und starrte das einen Zentimeter kleinere Kunstgeschöpf wütend an.

»Was willst du damit sagen?«

»Du bist erregt, Chef. Gestatte mir deshalb eine Frage, bevor ich antworte.«

»Und die wäre?«

»Du weißt, es war wieder ein Zitat aus Goethes ›Faust‹. Hast du es wörtlich oder im übertragenen Sinne genommen?«

»Natürlich wörtlich, du Dummkopf.«

»Das habe ich befürchtet.« Blödel fuhr einen seiner überlangen Arme aus und zwirbelte seinen Kinnbart aus grünen Plastikhaaren; es war eine Geste, die die einäugige Maschine ihrem Herrn und Meister abgeschaut hatte. »Du bist nicht fair, Chef. Mal nimmst du alles wörtlich, dann wieder nicht. Hast du es darauf angelegt, meinen Logiksektor durcheinanderzubringen?«

»Rutsch mir doch den Buckel herunter«, sagte der Genetiker böse und ließ sich in seinen Sessel zurücksinken.

»Als hochwertige Einheit muss ich dich vor den Folgen warnen, Chef. Das Skelett eines Menschen, insbesondere die Wirbelsäule, hält nur eine Belastung von ...«

»Jetzt reicht es mir!«, rief Nockemann entnervt. »Du schweigst auf der Stelle.«

Ein solcher Befehl war eindeutig, doch Blödel war kein simpler Robot, sondern eine Hochleistungspositronik mit Multi-Funktionen, die im Umgang mit dem Genetiker gewisse Eigenarten von ihm angenommen und fast ein eigenes Bewusstsein entwickelt hatte.

Das Kunstgeschöpf fuhr einen der dünnen Arme aus und öffnete eine der zahlreichen Klappen seines röhrenförmigen Körpers, entnahm dem Fach eine Folie und reichte sie dem Wissenschaftler. Eher widerwillig nahm der Mann sie und begann halblaut zu lesen.

»Wenn ich deine letzte Äußerung richtig interpretiere, war dein Angebot nicht ernst gemeint, sondern eine unlogische Redensart. Du würdest es mir leichter machen, Chef, wenn du alles, was du sagst und im übertragenen Sinne verstanden wissen willst, entsprechend kennzeichnest.«

Für einen Moment schnappte Nockemann nach Luft, dann schleuderte er das bedruckte Plastikstück mit einer wilden Bewegung in den Raum.

»Ich muss nicht ganz bei Trost gewesen sein, als ich diesen Narren zu einer mobilen Einheit umbauen ließ«, erregte sich der Solaner. »Stets will dieser Blechkasten das letzte Wort haben. Ich sollte ihn einstampfen lassen.«

Atlan wusste, dass Hage das nie übers Herz bringen würde, denn der Genetiker hing an der Positronik wie ein Kind an seiner Puppe, aber derartige Drohungen demonstrierten Macht und Überlegenheit. Das brauchte der kleine Solaner, um sein Selbstwertgefühl wiederzufinden, wenn er gegen den Rechner den kürzeren gezogen hatte.

»Überlege es dir noch einmal, Hage. Ich glaube, Blödel hat durchaus seine Qualitäten.« Der Aktivatorträger bemühte sich, sich nicht anmerken zu lassen, wie sehr ihn das Geplänkel der beiden amüsiert hatte. »Er hat ein paar Eigenarten, ist aber durchaus brauchbar.«

»Hm«, machte Nockemann und fuhr sich übers Kinn. »Wenn ich es so bedenke, hast du eigentlich Recht. Ich werde darüber nachdenken.«

»Tu das«, empfahl Atlan und wandte sich Hayes zu, der neben ihm Platz genommen hatte. »Gibt es etwas Neues?«

»Nichts. Ich habe noch einmal alles überprüfen lassen, aber uns ist kein Fehler unterlaufen. Wir befinden uns exakt an den Koordinaten, die uns übermittelt wurden, doch von Oggar und seinem HORT ist keine Spur zu finden.«

»Dann möchte ich auf meinen Vorschlag noch einmal zurückkommen. Das einzige Objekt weit und breit ist die Dunkelwolke. Wir sollten sie näher untersuchen, vielleicht hilft uns das weiter.«

»Was sollte in einer

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