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Perry Rhodan 57: Der Attentäter: Perry Rhodan-Zyklus "Atlan und Arkon"

Perry Rhodan 57: Der Attentäter: Perry Rhodan-Zyklus "Atlan und Arkon"

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Perry Rhodan 57: Der Attentäter: Perry Rhodan-Zyklus "Atlan und Arkon"

Länge:
138 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Jun 17, 2011
ISBN:
9783845300566
Format:
Buch

Beschreibung

Sie wollen den Administrator des Solaren Imperiums ermorden! - Das erste Kolonistenabenteuer!

Der Robotregent von Arkon ist darüber informiert, daß der Untergang der Erde nichts als ein genial angelegter Bluff war - und damit ist der von Perry Rhodan insgeheim gefürchtete Zeitpunkt einer Machtprobe zwischen dem Solaren Imperium und Arkon in bedrohliche Nähe gerückt.
Ist das Reich der Terraner wirklich stark genug, um auch den mächtigsten Angreifer abzuwehren...?
Doch Perry Rhodan, der Solare Administrator, hat noch andere Sorgen!
Da sind auf der Erde seit kurzem wieder Elemente aktiv geworden, die auf den Umsturz der bisherigen politischen Ordnung hinarbeiten.
Es sind DIE ATTENTÄTER...
Freigegeben:
Jun 17, 2011
ISBN:
9783845300566
Format:
Buch

Über den Autor


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Perry Rhodan 57 - Kurt Mahr

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Nr. 57

Die Attentäter

Sie wollen den Administrator des solaren Imperiums ermorden! Das erste Kolonistenabenteuer!

von KURT MAHR

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Der Robotregent von Arkon ist darüber informiert, dass der Untergang der Erde nichts als ein genial angelegter Bluff war – und damit ist der von Perry Rhodan insgeheim gefürchtete Zeitpunkt einer Machtprobe zwischen dem Solaren Imperium und Arkon in bedrohliche Nähe gerückt.

Ist das Reich der Terraner wirklich stark genug, um auch den mächtigsten Angreifer abzuwehren ...?

Doch Perry Rhodan, der Solare Administrator, hat noch andere Sorgen!

Da sind auf der Erde seit kurzem wieder Elemente aktiv geworden, die auf den Umsturz der bisherigen politischen Ordnung hinarbeiten.

Es sind DIE ATTENTÄTER ...

Die Hauptpersonen des Romans

Perry Rhodan – Einige Leute halten ihn für einen Diktator.

Horace O. Mullon – Der Führer der »Aufrechten Demokraten«.

Fraudy Nicholson – Eine Studentin der Galaktischen Biologie.

Walter S. Hollander – Der Führer der Naturphilosophen.

Kommodore Flagellan – Seine Sorgfalt beschwört das Unheil herauf.

O'Bannon – Ein Mann, der sich auf seine Fäuste verlassen kann.

Milligan – Ein Techniker, der sich als fähiger Stratege entpuppt.

1.

Der Mann öffnete die Tür einen Spalt weit und sah misstrauisch heraus.

»Was wollen Sie?«, fragte er.

»Kampf den Tyrannen«, antwortete Mullon.

Das Kennwort kam ihm lächerlich vor, aber er sprach es tapfer aus.

Die Tür öffnete sich ein Stück weiter, aber immer noch nicht mehr, als ein ausgewachsener Mann brauchte, um hindurchzuschlüpfen.

Mullon zwängte sich in das Halbdunkel der Wohnung hinein. Der Mann, der ihm geöffnet hatte, ließ die Tür sorgfältig ins Schloss gleiten und setzte durch einen Knopfdruck die Beleuchtung des Vorplatzes in Gang.

»Mr. Mullon?«, fragte er.

Mullon nickte.

»Wir haben Sie erst morgen erwartet«, sagte der Mann. Mullon nickte ein zweites Mal, legte dabei seinen Mantel ab und hängte ihn auf die altmodische Garderobe.

»Ich bin mit einem Frachter geflogen, der nur wenige Passagiere mitnahm. Die Maschine flog außerplanmäßig. Deswegen bin ich heute schon hier.«

Der Mann, der ihn empfangen hatte, öffnete eine weitere Tür und geleitete Mullon in einen Raum, der noch dunkler war als der Vorplatz.

Der Sommer in Tientsin ist heiß. Man kann die drei Stunden nach Mittag nicht überstehen, wenn man nicht dafür sorgt, dass die Hitze auch nicht den kleinsten Spalt zum Durchschlüpfen findet.

Mullon nahm Platz. Der Mann – ein kleiner, zierlich gebauter Südchinese machte sich an einem kleinen Schrank zu schaffen und produzierte Whisky, Soda und Eis. Mullons Gesicht erhellte sich.

»Vorzüglich, Huang. Ich bin schon am Verdursten.«

Huang lächelte, als er die beiden Gläser auf den kleinen Clubtisch stellte.

»Wir auch«, antwortete er. »Bei uns dreht es sich allerdings um den Durst nach Informationen. Wir leben hier im Schatten der großen Hauptstadt, von aller Welt abgeschnitten. Die fünf Aufrechten Demokraten, die es in Tientsin gibt, hält man anscheinend nicht für wichtig genug, um sie ständig mit Neuigkeiten zu versorgen.«

Mullon spürte den Vorwurf. »Dabei kann es sich nur um die letzten sechs bis acht Wochen handeln«, wehrte er ab. »Bei uns ging alles drunter und drüber. Der große Tag steht nämlich kurz bevor!«

Huang fuhr halb in die Höhe und riss die Augen weit auf.

»Ist das möglich! Sie wollen ...?«

Mullon nickte ernst.

»Genau: Ich will! Die Zeit ist reif, dem Mann das Handwerk zu legen, der in arroganter Selbstherrlichkeit glaubt, der Herr der Welt zu sein.«

Huang klatschte zufrieden in die Hände.

»Es wird ein Festtag für alle aufrecht denkenden Menschen des Solaren Imperiums werden!«, rief er begeistert.

»Das hoffe ich. Aber bevor es so weit kommt, müssen wir noch eine Menge Arbeit leisten. Ich bin eigentlich nur die Vorhut. Hinter mir kommen etwa zwanzig Männer, die Sie in Tientsin oder Umgebung unauffällig unterbringen müssen.

Ich fahre morgen nach Terrania weiter. Sie bekommen von mir Bescheid, wann die zwanzig Leute nachkommen sollen. Ich denke, es wird etwa vier bis sechs Wochen dauern, alles so vorzubereiten, dass der große Schlag erfolgen kann.«

Huang geriet immer mehr in Begeisterung.

»Welch ein Glück, dass ein so tatkräftiger Mann wie Sie an der Spitze der Aufrechten Demokraten steht!«, rief er aus. »Wo wären wir ...«

Er meinte es ernst, aber Mullon winkte ab.

»Jeder andere hätte es ebenso tun können wie ich, Huang«, unterbrach er. »Es braucht nichts weiter als die Einsicht, dass die demokratische Staatsform die einzige darstellt, die der Würde des Menschen angemessen ist, und dass dieser Mann in Terrania sich als Diktator der härtesten Sorte entpuppt. Er ist es, der alleine alle Fäden in der Hand hält. Niemand hat ihm etwas in seine Geschäfte hineinzureden, er maßt sich an, für fünf Milliarden Menschen nach eigener Machtvollkommenheit zu entscheiden. Wenn man das einmal eingesehen hat, dann ist der Weg nicht mehr weit bis zum Gedanken an die Revolution.

An der amerikanischen Westküste gibt es Zehntausende von Aufrechten Demokraten. Das sind nicht viele, wenn man sie mit der Masse der Trägen vergleicht. Aber sie sind bereit, alles einzusetzen, was sie haben, damit das große Ziel erreicht wird.

Perry Rhodan muss sterben!«

*

Am nächsten Morgen flog Horace O. Mullon, wie er es sich vorgenommen hatte, weiter nach Terrania.

Terrania lag an einer Stelle, an der sich vor siebzig Jahren noch an den Ufern eines fast vertrockneten, glitzernden Salzsees die endlose, öde Weite der Wüste Gobi ausgebreitet hatte.

Von der Wüste war nichts mehr zu sehen. Künstliche Bewässerung hatte die weiten Sandflächen in blühendes Gartenland verwandelt.

Terrania war der Sitz der obersten Behörde des Solaren Imperiums, der Administration Terra, und damit Sitz des Administrators – des Mannes, den Horace O. Mullon zu töten sich vorgenommen hatte: Perry Rhodan.

Von den Bildschirmen der landenden Rakete aus hatte man einen weiten Überblick über die gewaltige Stadt, Mullon kam nicht umhin, ihre makellose, neuartige Schönheit zu bewundern.

Er war sicher gewesen, dass es beim Aussteigen irgendeine Art Kontrolle geben würde und war ziemlich überrascht, als er jedermann sich sofort zu dem Giro-Gleiter hinüberwenden und dort einsteigen sah. Er schloss sich den übrigen Passagieren an und fuhr mit zum Empfangsgebäude hinüber. Auf unerfindlichen Wegen war dort Mullons Gepäck schon angekommen. Mullon wusste nicht, was er mit seinen beiden Koffern anfangen sollte, solange er noch kein Hotel gefunden hatte, und ging daher dem Richtungspfeil eines Leuchtschildes nach, auf dem Aufbewahrung stand. Ein wenig hilflos sah er an der Reihe der Schalter entlang, bis ihn plötzlich eine freundliche Stimme aufforderte: »Treten Sie näher, Mr. Mullon, wenn Sie Ihr Gepäck zur Aufbewahrung geben wollen!«

Mullon fuhr auf dem Absatz herum. Für einen, der im Schilde führte, den höchsten irdischen Beamten umzubringen, bedeutet es einen erheblichen Schock, von einem wildfremden Menschen kurz vor dem Ziel mit dem richtigen Namen angeredet zu werden.

Hinter einem Schalter hatte sich ein freundlich lächelnder Mann erhoben. Mullon trat näher.

»Ich weiß noch nicht«, erklärte er, »in welchem Hotel ich unterkomme. Deswegen möchte ich das Gepäck gerne hierlassen.«

Der Mann nickte gemütlich, drückte auf einer Art Schreibmaschine auf einen Knopf und nahm den Plastikstreifen zur Hand, der aus einem Schlitz hervorgeschossen kam.

»Ihre Quittung bitte, Mr. Mullon«, sagte er und reichte Mullon den Plastikstreifen. »Alles weitere wird veranlasst, Sie brauchen sich um nichts zu kümmern. Wenn Sie ein Hotel gefunden haben, werfen Sie den Streifen dort in die Rohrpostleitung. Ihr Gepäck wird dann so schnell wie möglich angeliefert.«

Mullon hatte den Streifen in der Hand und den Mund offen.

»Das ist ja alles ganz schön«, murmelte er, »aber woher kennen Sie meinen Namen?«

Der Mann lächelte nachsichtig.

»Die elektronischen Geräte des Flughafens und aller hier stationierten Raketen bilden zusammen eine kybernetische Großeinheit«, erklärte er. »Was die elektronische Passagierliste Ihrer Rakete weiß oder wusste, das weiß ich auch.«

»Wie? Was? Wollen Sie behaupten, Sie kennen die Namen aller Leute, die hier ankommen oder abreisen?«

»Natürlich. Mein Gedächtnis besteht aus rund einer Milliarde Speicherzellen, die Zelle zu je viertausendsechsundneunzig Einheiten, Mr. Mullon. Ich bilde keine Ausnahme. Alle Robots der C-4-Klasse sind so konstruiert.«

Mullon prallte zurück.

»Alle Robots ...!«, keuchte er.

Hinter ihm kicherte jemand. Mullon hörte es kaum. Der Schreck, den Mann, den er für einen richtigen Mann gehalten hatte, als Robot sich entpuppen zu sehen, war viel für einen begeisterten Revolutionär aus einer so kleinen und altmodischen Stadt wie Seattle, in der es nur zwei ortsgebundene, sorgsam als viereckige Automatenkasten verkleidete Robots an der Fahrkartenausgabe des Flughafens gab.

Der C-4-Robot war keineswegs beleidigt.

»Er nimmt es Ihnen nicht übel«, lachte eine klare, freundliche Stimme. »Er erlebt das oft.«

Mullon wandte sich

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