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Perry Rhodan 1598: Der Tag des Zorns: Perry Rhodan-Zyklus "Die Linguiden"

Perry Rhodan 1598: Der Tag des Zorns: Perry Rhodan-Zyklus "Die Linguiden"

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Perry Rhodan 1598: Der Tag des Zorns: Perry Rhodan-Zyklus "Die Linguiden"

Länge:
124 Seiten
56 Minuten
Freigegeben:
May 9, 2013
ISBN:
9783845315973
Format:
Buch

Beschreibung

Jahrtausende zerfallen zu Staub - der Todeskampf einer Superintelligenz

Das Jahr 1173 NGZ war besonders von einer galaktopolitischen Krise gekennzeichnet: der Linguiden-Krise, die in dem Amoklauf der kimageschädigten Friedensstifter gipfelte.
Dieses Problem ist zu Beginn des Jahres 1174 aus der Welt geschafft. Die Kranken sind entweder tot oder in medizinischer Behandlung, ihre Zellaktivatoren sind ausnahmslos in Rhodans Besitz.
Ein anderes Problem indes wird immer akuter: das Problem mit der gestörten Superintelligenz, zu der bislang weder die ehemaligen Aktivatorträger noch die Nakken mit ihren 5-D-Sinnen erfolgreich Kontakt aufnehmen konnten.
Dabei wird die Notwendigkeit, ES schleunigst Hilfe zu leisten, immer dringender. Denn inzwischen besteht kein Zweifel mehr daran, dass eine mögliche Zukunft, die Perry Rhodan bei seinem Besuch im Kosmonukleotid DORIFER in einer Vision erlebte, bittere Wirklichkeit zu werden droht: die Verwandlung der Superintelligenz ES in eine Materiesenke - in etwas, das mit großer Sicherheit den allgemeinen Untergang der Galaxis und ihrer Sternenvölker zur Folge haben würde.
Schon Anfang Mai 1174 zeigen sich im Solsystem die ersten Folgen der schnellen Degeneration von ES. Der Todeskampf der Superintelligenz beginnt - es ist dies DER TAG DES ZORNS ...
Freigegeben:
May 9, 2013
ISBN:
9783845315973
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Perry Rhodan 1598 - Peter Terrid

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Nr. 1598

Der Tag des Zorns

Jahrtausende zerfallen zu Staub – der Todeskampf einer Superintelligenz

Peter Terrid

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Das Jahr 1173 NGZ war besonders von einer galaktopolitischen Krise gekennzeichnet: der Linguiden-Krise, die in dem Amoklauf der kimageschädigten Friedensstifter gipfelte.

Dieses Problem ist zu Beginn des Jahres 1174 aus der Welt geschafft. Die Kranken sind entweder tot oder in medizinischer Behandlung, ihre Zellaktivatoren sind ausnahmslos in Rhodans Besitz. Ein anderes Problem indes wird immer akuter: das Problem mit der gestörten Superintelligenz, zu der bislang weder die ehemaligen Aktivatorträger noch die Nakken mit ihren 5-D-Sinnen erfolgreich Kontakt aufnehmen konnten.

Dabei wird die Notwendigkeit, ES schleunigst Hilfe zu leisten, immer dringender. Denn inzwischen besteht kein Zweifel mehr daran, dass eine mögliche Zukunft, die Perry Rhodan bei seinem Besuch im Kosmonukleotid DORIFER in einer Vision erlebte, bittere Wirklichkeit zu werden droht: die Verwandlung der Superintelligenz ES in eine Materiesenke – in etwas, das mit großer Sicherheit den allgemeinen Untergang der Galaxis und ihrer Sternenvölker zur Folge haben würde.

Schon Anfang Mai 1174 zeigen sich im Solsystem die ersten Folgen der schnellen Degeneration von ES. Der Todeskampf der Superintelligenz beginnt – es ist dies DER TAG DES ZORNS ...

Die Hauptpersonen des Romans

Perry Rhodan und Atlan – Zwei Greise warten auf ihr Ende.

Paunaro – Der Nakk und seine 290 Kollegen versuchen, die Superintelligenz ES zu retten.

Conrad Huntington, Thora von Zoltral, Atlan von Gonozal, Thomas Cardif-Rhodan und Spookie – Geschöpfe einer alternativen Welt.

1.

Tagebuch eines Unsterblichen

(15. Oktober 1967)

Mein Name ist Huntington. Genauer gesagt: Conrad Cecil Herbert Horatio Orville Huntington; normalerweise werde ich schlicht und einfach Hunt gerufen.

Ansonsten bin ich 33 Jahre alt, unverheiratet, immer gut aufgelegt, frohgemut und sehr zuversichtlich. Und ich bin Pilot bei der U.S. Air Force, zurzeit stationiert in Germany, in Südwestdeutschland, um genau zu sein.

Ich bin 198 Zentimeter groß, breitschultrig und schmal in den Hüften. Ich habe dunkelbraunes Haar und dunkelbraune Augen. Mein Markenzeichen ist ein mächtiger Schnurrbart, den ich sehr sorgsam pflege. Ich liebe Sport, Musik, gutes Essen und alles, was sich schnell bewegt. Deswegen bin ich bei der Air Force gelandet. Ach ja, Frauen liebe ich auch, aber nicht so intensiv wie Flugzeuge.

Ich beginne dieses Tagebuch nicht zufällig ausgerechnet an diesem Tag, denn heute ist etwas passiert, was – vielleicht – dafür sorgen kann, dass ich tatsächlich in gewisser Weise unsterblich werde.

Aber ich will nicht vorgreifen ...

Für heute Morgen war ein Übungsflug angesetzt, das Übliche: Zielanflug, Übungsschießen mit den Bordkanonen, Orientierungsflug. Wir waren zu dritt. Wir, das waren an diesem Morgen Commander Perry Rhodan, Lieutenant Clark G. Flipper und meine Wenigkeit, und am Anfang lief die Aktion auch ohne jedes Problem ab.

Wir sind in unsere T-33 geklettert, gestartet und haben unser Ziel angeflogen. Danach haben wir ein paar Salven rausgeballert, um unsere Treffsicherheit unter Beweis zu stellen. Die Übung verlief ganz prima. Flipper ist ein prächtiger Pilot und ein sehr guter Schütze mit den Bordkanonen. Rhodan schießt zwar gut, aber ich habe bei ihm immer den Eindruck, dass er aufs Ballern nicht so sehr versessen ist. Wenn ich den Kantinentratsch richtig verstanden habe, dann ist er auch nicht zur Air Force gegangen, um MiGs und Tupolews vom Himmel zu holen, sondern mehr als eine Art Vorbereitungstraining für dieses komische Raumflugprogramm, das General Lesley Pounder in der Heimat aufgezogen hat.

Wie gesagt, wir hatten unseren Auftrag erledigt und waren gerade auf dem Rückflug zur Basis, als ich Rhodans Stimme plötzlich in den Kopfhörern hatte.

»Hey, Hunt, schau dir Flipper einmal an! Mit dem stimmt anscheinend etwas nicht!«

Ich flog rechts von Flipper, Rhodan links, Flipper in der Mitte, und als ich den Kopf wandte, konnte ich sehen, dass Flipps Haltung in der Kabine seiner T-33 alles andere als vorschriftsmäßig war. Sein Kopf war nach vorne gefallen.

»Flipp!«, rief ich ihn über Funk an. »Melde dich! Was machst du gerade? Schaust du dir die letzte Playmate des Monats an?«

Kein guter Witz, ich weiß, aber auf den ersten Blick sah es wirklich so aus, als hätte er ein Playboyheft auf den Knien liegen und wäre in diese »Lektüre« vertieft.

Rhodan – natürlich – hatte als erster erfasst, was wirklich passiert war.

»Rhodan an Huntington! Lieutenant Flipper hat offenbar das Bewusstsein verloren. Vielleicht ein Defekt in der Sauerstoffzufuhr.«

Es gehört sich natürlich nicht, aber ich habe erst einmal einen saftigen Fluch losgelassen, schon um mein Entsetzen zu verdauen. Denn wenn Flipp tatsächlich wegen Sauerstoffmangels ohnmächtig geworden war, dann war er jetzt schon so gut wie tot.

Wenn seine Maschine in dieser Höhe blieb – oberhalb von 15.000 Fuß –, dann musste er unweigerlich am Sauerstoffmangel zugrunde gehen. Und wenn seine Maschine sank – was sie langsam zu tun begann –, dann musste er ebenso unweigerlich auf dem Boden zerschellen.

»Rhodan an Huntington! Folgen Sie meinem Beispiel ...«

Rhodan hat nicht nur eine bemerkenswert gute Auffassungsgabe, die ihn sehr schnell das Wesentliche vom Unwesentlichen scheiden lässt, er ist auch unheimlich schnell, wenn es darum geht, seine Einsichten in die Tat umzusetzen. In der Staffel nennt man ihn einen Sofortumschalter. Und in dieser Lage bewies er einmal mehr, dass er diesen Namen zu Recht trägt.

Ich sah, wie Rhodan seine Maschine langsam an die von Flipper heranbrachte. Yard für Yard schob er sich heran, von links. Ich kam von rechts ebenfalls näher.

Flippers Maschine sank langsam tiefer und tiefer; seine T-33 war sauber ausgetrimmt und flog brav geradeaus, aber sie sank. Unaufhaltsam. Und Rhodan schob seinen rechten Flügel samt Zusatztank immer näher an die Spitze von Flipps linkem Flügel heran.

Ich kam von rechts und vollführte das gleiche Manöver. Ich schwitzte, die Brühe musste schon bis an die Knöchel in meiner Montur schwappen.

Was Rhodan eingefallen war, hatte ich inzwischen begriffen.

Über der Tragfläche seiner Maschine strömte die Luft und bildete dort eine Art Polster. Und mit diesem Luftpolster wollte Rhodan Flippers Maschine stabilisieren. Wir wollten Flipp samt seiner Maschine gewissermaßen huckepack nehmen.

Sollte der liebe Flipper allerdings aufwachen und halb benommen zum Steuerknüppel greifen, dann genügte der kleinste Ausschlag, uns drei zusammenklumpen zu lassen – wahrscheinlich blieb dann nicht einmal die Zeit für das kleinste Stoßgebet. Vielleicht reichte es gerade noch für den Schleudersitz.

Rhodans Stimme im Sprechfunk klang geradezu überirdisch ruhig.

»Wir bugsieren ihn langsam in dichtere Luftschichten hinunter, wo er mit der Kabinenluft auskommen kann.«

»Gute Idee!«, gab ich zurück.

Dass Rhodan sein Leben einsetzte, um das eines Pilotenkollegen zu retten, finde ich prächtig; dass er eine unglaubliche Gabe besitzt, andere Leute in solche Manöver mit hineinzulotsen, finde ich Besorgnis erregend. Vor allem, wenn ich in diese Rubrik andere Leute hineinfalle.

In dichteren Luftschichten, also unterhalb von 5000 Fuß, hatte zwar Flipper bessere Chancen, wieder zu Atem zu kommen, aber zum Ausgleich wurden unsere Chancen, um notfalls noch irgendetwas zur Rettung des eigenen Lebens unternehmen zu können, gleich null. Ein paar unheimlich kurze Sekunden, und der Boden war da.

Langsam gingen wir tiefer. Minuten vergingen. Immer tiefer und tiefer. Unter 10.000 Fuß. Weniger als 7500.

»Er bewegt sich ...«

»Ich habe es gesehen«, sagte Rhodan. »Flipper, wenn du

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