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Perry Rhodan-Extra: Hauch der ESTARTU

Perry Rhodan-Extra: Hauch der ESTARTU

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Perry Rhodan-Extra: Hauch der ESTARTU

Länge:
147 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Mar 19, 2010
ISBN:
9783845332093
Format:
Buch

Beschreibung

Nach vier langen Jahren ist die Gefahr für die Terraner und ihre Verbündeten endlich beseitigt. Die Terminale Kolonne TRAITOR ist abgezogen, die Welten der Milchstraße sind wieder frei. Für die Menschen beginnt Ende des Jahres 1347 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, was dem Jahr 4934 alter Zeitrechnung entspricht, eine Epoche des Aufräumens, des Wiederaufbaus, des Schließens alter Wunden.

Und es beginnt eine Zeit der Abschiede und der Umwälzungen. Viele der Verbündeten suchen nun, nach dem Ende der kosmischen Geschehnisse, neue Ziele und neue Aufgaben. Zu diesen Verbündeten gehören die Mom'Serimer, die einst auf der SOL eine neue Heimat fanden, nachdem ihre alte der Vernichtung anheim fiel. Ein halbes Jahrhundert lang haben sie die Geschichte des legendären terranischen Fernraumschiffes mit geprägt, um das sich so viele Legenden ranken wie um kein anderes terranisches Schiff.

Nun haben viele von ihnen die SOL verlassen und sich auf dem Planeten Neu-NACHT niedergelassen. Dort suchen sie nach einer neuen kosmischen Aufgabe - und sie spüren den HAUCH DER ESTARTU...
Freigegeben:
Mar 19, 2010
ISBN:
9783845332093
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Perry Rhodan-Extra

Buchvorschau

Perry Rhodan-Extra - Bernhard Kempen

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EXTRA

Hauch der ESTARTU

Neue Hoffnung für die Mom'Serimer – sie glauben an eine Rückkehr in die NACHT

von Bernhard Kempen

Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Cover

Vorspann

Prolog

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

10.

11.

12.

13.

14.

15.

16.

17.

18.

Epilog

Impressum

PERRY RHODAN – die Serie

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Nach vier langen Jahren ist die Gefahr für die Terraner und ihre Verbündeten endlich beseitigt. Die Terminale Kolonne TRAITOR ist abgezogen, die Welten der Milchstraße sind wieder frei. Für die Menschen beginnt Ende des Jahres 1347 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, was dem Jahr 4934 alter Zeitrechnung entspricht, eine Epoche des Aufräumens, des Wiederaufbaus, des Schließens alter Wunden.

Und es beginnt eine Zeit der Abschiede und der Umwälzungen. Viele der Verbündeten suchen nun, nach dem Ende der kosmischen Geschehnisse, neue Ziele und neue Aufgaben.

Zu diesen Verbündeten gehören die Mom'Serimer, die einst auf der SOL eine neue Heimat fanden, nachdem ihre alte der Vernichtung anheimfiel. Ein halbes Jahrhundert lang haben sie die Geschichte des legendären terranischen Fernraumschiffes mitgeprägt, um das sich so viele Legenden ranken wie um kein anderes terranisches Schiff.

Nun haben viele von ihnen die SOL verlassen und sich auf dem Planeten Neu-NACHT niedergelassen. Dort suchen sie nach einer neuen kosmischen Aufgabe – und sie spüren den HAUCH DER ESTARTU ...

Prolog

Als der Puls noch schlug

Vor 7 Millionen Jahren

Der Planet brannte.

Energiestrahlen zogen Schneisen der Verwüstung durch die Städte. Kernbrandbomben rissen glühende Wunden in die Landschaft. Lava ergoss sich über die Ebenen. Rauch und Asche trübten die Atmosphäre.

Die Überlebenden flohen in panischer Angst, doch sie fielen ebenfalls dem gnadenlosen Angriff des Feindes zum Opfer. Nur wenigen gelang es, sich mit Raumschiffen vor dem Inferno in Sicherheit zu bringen. Doch sobald sie den Weltraum erreicht hatten, vergingen auch sie im Feuer der feindlichen Flotte.

Als sich die todbringenden Angreifer zurückzogen, war der Planet nur noch ein schwelender Schlackeklumpen. Seine Bevölkerung war nahezu vollständig ausgelöscht worden.

Eines der Raumschiffe, die von der Oberfläche geflohen waren, trieb durch den luftleeren Raum. Der Rumpf war durch eine Explosion aufgerissen, und ein Schwarm aus winzigen Gestalten begleitete das Wrack. Die Körper waren in der Kälte des Weltraums schockgefroren. Sie wiesen schwere Verwundungen und Verbrennungen auf.

Doch nicht alle waren tot.

Noch nicht ganz.

Der verbrannte Planet rotierte ein paar Mal um seine Achse, während das Raumschiff weiter davontrieb.

Irgendwann leuchtete in der Nähe ein heller Punkt auf, und mitten im Nichts dehnte er sich zu einer gleißenden Spirale aus. Das Gebilde verharrte eine Weile, als wollte es sich einen Überblick verschaffen. Kurz darauf setzte es sich in Bewegung und näherte sich dem Schwarm, der das Raumschiffswrack begleitete.

Zunächst kaum merklich, änderten sich die Flugbahnen einiger der gefrorenen Gestalten. Einer nach dem anderen stürzten die fast toten Körper in die rotierende Spirale aus Licht. Sie verschwanden einfach darin, als hätte ein Schwarzes Loch sie geschluckt.

Nachdem das leuchtende Gebilde auch den letzten Überlebenden der Katastrophe in sich aufgenommen hatte, zog es sich wieder zu einem Punkt zusammen, der schließlich erlosch.

*

»Ich biete euch das ewige Leben!«, verkündete eine körperlose Stimme.

Jon'ho Sarenti kam schlagartig zu Bewusstsein. Eben noch hatte er zusammen mit den anderen Flüchtlingen in dem kleinen Raumschiff um sein Leben gebangt. Dann eine schwere Erschütterung, grelles Licht und unerträgliche Hitze, gefolgt von der kurzen Empfindung eisiger Kälte. Schließlich gar nichts mehr.

Und nun war er von einem Sternenmeer umgeben. Zahllose Lichtpunkte zogen an ihm vorbei. Er blickte sich um und sah überall das gleiche Bild. Ein Gefühl sagte ihm, dass er selbst nur noch ein Lichtpunkt war.

»Als Gegenleistung erwarte ich, dass ihr in meine Dienste tretet«, fuhr der unsichtbare Sprecher fort.

Jon'ho suchte nach dem Ursprung der Stimme und ordnete sie einer der helleren Sternenballungen zu. Gleichzeitig erkannte er ein Muster in den Bewegungen. All die Lichtpunkte schienen in einer flachen Spirale um dieses leuchtende Zentrum zu kreisen. Wie eine Galaxis im Zeitraffer ...

»Was ist geschehen?«, fragte eine andere Stimme. Jon'ho richtete den Blick auf einen Lichtpunkt, den er intuitiv als ihren Ausgangspunkt erkannte. Er war sich nicht sicher, aber die Stimme klang wie die des Piloten, der das Fluchtraumschiff von der Planetenoberfläche gestartet hatte.

»Ihr seid tot«, antwortete der Unbekannte. »So gut wie tot. Deshalb unterbreite ich euch dieses Angebot.«

»Wie kann ich tot sein, wenn ich immer noch in der Lage bin, zu denken und zu sprechen?«, fragte der Pilot.

»Ich habe nur eure Bewusstseine geweckt und in dieses Kontinuum außerhalb von Zeit und Raum geholt. Ihr seid eine äußerst widerstandsfähige Lebensform. Nach dem Angriff auf euer Raumschiff seid ihr nicht ganz gestorben, sondern nur in Kältestarre verfallen. Würde man eure Körper bergen und auftauen, hättet ihr keine Überlebenschance. Ihr würdet kurz darauf euren schweren Verletzungen erliegen. Ich biete euch eine andere Möglichkeit – nicht nur ein neues Leben, sondern die Unsterblichkeit.«

»Warum tust du es nicht einfach?«, fragte eine andere Stimme, wahrscheinlich einer der Flüchtlinge, die Jon'ho nicht persönlich kannte. »Warum stellst du uns vor die Wahl?«

»Weil die Unsterblichkeit ein Fluch sein kann«, antwortete der Unbekannte. »Weil ihr vielleicht eines Tages, irgendwann in sehr ferner Zukunft, mich verfluchen werdet. Denn es ist die absolute Unsterblichkeit, die ich euch verleihen würde.«

»Alles, was lebt, kann auch getötet werden«, wandte der Pilot ein.

»Aber nicht, wenn es bereits tot ist. Eure Körper werden sterben, doch euer Geist wird in ihnen weiterleben. Selbst wenn ihr in einer Sonne verglüht, wäre euer Bewusstsein auf ewig an die Asche gefesselt. Nur ein Unsterblicher wie ich könnte euch erlösen und euch den endgültigen Tod bringen.«

»Wie sieht die Gegenleistung aus, von der du gesprochen hast?«, dachte Jon'ho konzentriert.

Als nichts geschah, vermutete er zunächst, dass sein Gedanke ungehört verhallt war. Doch dann wurde ihm klar, dass sich die körperlose Wesenheit nur etwas Zeit ließ, bevor sie antwortete.

»Ihr sollt mir helfen, weitere Opfer des Krieges zu verhindern, in dem eure Heimatwelt vernichtet wurde. Ich brauche euch als Wächter, die ihre Aufgabe mit großer Geduld und voraussichtlich über einen sehr langen Zeitraum erfüllen.«

»Weil wir nichts mehr zu verlieren haben, würdest du uns wieder zum Leben erwecken, wenn wir dir dienen«, stellte der Pilot fest.

»Zum ewigen Leben«, bekräftigte der Unbekannte.

»Ich hätte nie gedacht, dass es mir einmal so schwerfallen würde, mich zwischen Leben und Tod zu entscheiden«, sagte ein anderer von Jon'hos Artgenossen.

»Deshalb gebe ich euch so viel Zeit in diesem zeitlosen Augenblick.«

»Ich will leben!«, meldete sich die Stimme des Piloten.

Jon'ho dachte nach. Letztlich lief alles auf die Entscheidung zwischen einer ungewissen Zukunft und gar keiner Zukunft hinaus. Im Grunde war es kaum anders als das Leben, das er bisher geführt hatte.

Er brauchte nicht lange zu überlegen. Schließlich fiel auch er in den Chor der anderen Stimmen ein, die den Satz des Piloten wie ein Echo wiederholten.

»Ich will leben!«

1.

Nach dem Sturm

15. März 1348 NGZ

Der Regenbogen leuchtete wieder.

Fast drei Jahre lang hatten die Bewohner von Terrania auf dieses Symbol der Hoffnung verzichten müssen. Nun erstrahlte die Holoprojektion über der Waringer-Akademie in neuem Glanz.

Perry Rhodan ließ noch einmal den Blick über den Rainbow-Dome schweifen, die kreisförmige Anlage, deren Gebäudeteile wie eine Tropfenkrone angeordnet waren. Er drehte sich um, als er hinter sich ein leises Summen hörte.

»Hallo, Malcolm«, sagte er zu dem sargähnlichen Gebilde, das durch die Tür auf die Terrasse hinausschwebte. »Hast du auch das Bedürfnis verspürt, ein wenig frische Luft zu schnappen?«

Rhodan wusste, dass der Wissenschaftler ihm die saloppe Begrüßung nicht übel nehmen würde.

»Du weißt, dass mir Veranstaltungen mit Smalltalk und Entertainment zuwider sind«, gab Malcolm Scott Daellian zurück.

Sie hatten gemeinsam am Festakt anlässlich der offiziellen Wiedereröffnung der bedeutendsten technischen Hochschule von Terra teilgenommen. Rhodan hatte als Resident der Liga Freier Terraner eine angemessen salbungsvolle Ansprache gehalten, während sich Daellian mit ein paar kurzen und sachlichen Bemerkungen begnügt hatte.

»Und du solltest wissen, dass die Terraner in der Zeit des Wiederaufbaus Signale wie diese brauchen.« Rhodan nahm einen Schluck vom gatasischen Züyglürii-Cocktail, den er vom anschließenden Empfang mitgenommen hatte.

»Ich bin Wissenschaftler und kein Politiker«, drang die synthetische Stimme aus dem Medotank. Das achteckige Prisma enthielt die Überlebenstechnik für das Gehirn des Mannes, dessen Körper bei einer schweren Reaktorkatastrophe zum größten Teil vernichtet worden war. »Aber du hast recht. Es hat lange genug gedauert, die Waringer-Akademie nach dem Angriff der Mikro-Bestien vollständig

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