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Perry Rhodan 2020: Die Lichtgestalt: Perry Rhodan-Zyklus "Die Solare Residenz"

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Perry Rhodan 2020: Die Lichtgestalt: Perry Rhodan-Zyklus "Die Solare Residenz"

Länge:
128 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Feb 20, 2014
ISBN:
9783845320199
Format:
Buch

Beschreibung

Der Ball ist rund - in Terrania hat ein Spiel hundert Minuten
Fast siebenhundert Jahre dauerte die Monos -Diktatur in der Milchstraße - und erst in den letzten Jahren zeigte sich ein wichtiges "Ergebnis" jener schon lange zurückliegenden Epoche: Zigtausende von jungen Menschen auf Terra und anderen Planeten, die von Terranern besiedelt wurden, verfügen über Para-Gaben. Grund dafür war eines der Genprogramme jener Diktatur, mit der ursprünglich Supermutanten "gezüchtet" werden sollten.
Auf der Erde des Jahres 1303 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 4890 alter Zeit - gehören Mutanten mittlerweile zur Normalität. Die jungen Menschen mit ihren seltsamen Gaben werden von den meisten Mitmenschen nicht gerade geliebt, aber eben doch akzeptiert. Spannungen bleiben dennoch nicht aus.
Es gibt spezielle Mutantenschulen, in denen die Gaben der Jugendlichen trainiert werden. Einige von ihnen haben sich bereits bei Einsätzen des Terranischen Liga-Dienstes trainiert. Die Mutanten Startac Schroeder und Trim Maraht waren zuletzt an der Jagd Perry Rhodans auf den mysteriösen Morkhero Seelenquelle beteiligt.
Es gibt jedoch Menschen, die sich mit dieser aktuellen Situation nicht abfinden können. Zu ihnen zählt Falo Gause - man nennt ihn auch DIE LICHTGESTALT...
Freigegeben:
Feb 20, 2014
ISBN:
9783845320199
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Perry Rhodan 2020 - Uwe Anton

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Nr. 2020

Die Lichtgestalt

Der Ball ist rund – in Terrania hat ein Spiel hundert Minuten

von Uwe Anton

Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

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Fast siebenhundert Jahre dauerte die Monos-Diktatur in der Milchstraße – und erst in den letzten Jahren zeigte sich ein wichtiges »Ergebnis« jener schon lange zurückliegenden Epoche: Zigtausende von jungen Menschen auf Terra und anderen Planeten, die von Terranern besiedelt wurden, verfügen über Paragaben. Grund dafür war eines der Genprogramme jener Diktatur, mit der ursprünglich Supermutanten »gezüchtet« werden sollten.

Auf der Erde des Jahres 1303 Neuer Galaktischer Zeitrechnung – das entspricht dem Jahr 4890 alter Zeit – gehören Mutanten mittlerweile zur Normalität. Die jungen Menschen mit ihren seltsamen Gaben werden von den meisten Mitmenschen nicht gerade geliebt, aber eben doch akzeptiert. Spannungen bleiben dennoch nicht aus.

Es gibt spezielle Mutantenschulen, in denen die Gaben der Jugendlichen trainiert werden. Einige von ihnen haben sich bereits bei Einsätzen des Terranischen Liga-Dienstes bewährt. Die Mutanten Startac Schroeder und Trim Marath waren zuletzt an der Jagd Perry Rhodans auf den mysteriösen Morkhero Seelenquell beteiligt.

Es gibt jedoch Menschen, die sich mit dieser aktuellen Situation nicht abfinden können. Zu ihnen zählt Falo Gause – man nennt ihn auch DIE LICHTGESTALT …

Die Hauptpersonen des Romans

Falo Gause – Ein junger Mann aus Terrania verfolgt ein eigenwilliges Lebensziel.

Maria Romirez – Die junge Frau muss sich mehrfach entscheiden.

Lezant Butrung – Ein Fußballspieler ergreift klar Partei.

Startac Schroeder – Der Mutant sieht Falo Gauses Pläne eher kritisch.

Moharion Mawrey – Die Residenz-Ministerin für Mutantenfragen verändert Falos Leben.

Nur die Historiker unter den Sportinteressierten wissen vielleicht noch, dass das Spiel ursprünglich neunzig Minuten und keine hundert dauerte und eine Mannschaft aus elf statt, wie heutzutage, zehn Spielern bestand. Wer kann sich noch vorstellen, dass die Schiedsrichter früher ohne syntronische Linienrichter auskommen mussten, deren Entscheidungen über jeden Zweifel erhaben sind? Dass solche Entscheidungen diskutierbar waren und sogar falsche getroffen wurden?

Man bedenke nur, wie sehr der Fußball sich auf den ersten Blick verändert hat. Die Beine der Spieler werden durch Prallfeldpolster geschützt. Mikrogravitatoren ermöglichen Wettkämpfe zwischen Mannschaften, die von Welten extrem unterschiedlicher Schwerkraft stammen.

Aber all das ist letztlich nur Ausdruck einer beharrenden Beständigkeit. Im Grunde ist das Spiel seit dreitausend Jahren dasselbe geblieben. Wie sehr hat der Fußball sich in den ersten zweihundert Jahren seines Bestehens gewandelt, wie wenig in den letzten dreitausend Jahren?

Ich erinnere an die Bestimmungen über Auswechselungen. In den Anfangszeiten dieses Sports durfte eine Mannschaft keinen einzigen Spieler auswechseln. Verletzte konnten nicht ersetzt werden. Oder an die Abseitsregel, die immer wieder modifiziert wurde. Oder die Einführung der Verlängerung und des Elfmeterschießens – vorher wurde gespielt, bis eine Entscheidung fiel. Es sind Fälle überliefert, in denen Spiele über zwölf Stunden dauerten und zur Farce verkamen, weil die Akteure sich schließlich nicht mehr auf den Beinen halten konnten.

Der Fußballsport veränderte sich vordergründig am stärksten, als die Menschheit in die Galaxis vorstieß und Planeten mit grundlegend veränderten Lebensbedingungen besiedelten. Anatomische Grenzen taten sich auf, was interplanetare Spiele betraf. Wie sollte ein Match zwischen Ertrusern und Siganesen durchgeführt werden? Oder auch nur zwischen Menschen und Ertrusern?

Natürlich ließen sich mit technischen Mitteln wie Mikrogravitatoren gewisse Ausgleiche schaffen, doch schon bald stellte man fest, dass die körperlichen Unterschiede einfach zu groß waren. Heute finden Spiele zwischen Mannschaften von Planeten mit beträchtlich divergierender Schwerkraft nur noch zu Schauzwecken statt. Die Einführung fest vorgeschriebener Gewichts- und Leistungsklassen war zwingend erforderlich …

Quasten Empf, Sporthistoriker der Universität von Terrania, in der Einführung seines Proseminars für Studienanfänger

1.

1282 NGZ

Die Luft knisterte geradezu.

Und er wusste, sie würde ewig knistern.

Falo konnte es sich nicht erklären, aber in dem Augenblick, in dem die Teams von Nordstern Terrania und Luna Levitator das Feld betraten und auf den Rängen frenetischer Jubel erklang, durchfloss ihn eine fast elektrische Spannung.

Er spürte, dass er einiges von dem, was hier geschah, nicht so richtig verstand. Warum pfiffen die Zuschauer, als die zehn Spieler der Gastmannschaft vorgestellt wurden, und warum schwoll der Beifall ins Unermessliche an, als dann die zehn des Heimteams einzeln genannt wurden?

Aber eins wusste er: Ein Funke sprang zwischen den Fußballern und dem Publikum über, und bei ihm, dem sechsjährigen Falo Gause, der seinen Vater zum ersten Mal ins traditionsreiche Magellan-Stadion begleiten durfte, schien er außergewöhnlich lange zu verweilen.

Fast, als wolle er gar nicht mehr von ihm weichen, ihm eindringlich sagen: Spürst du es? Du gehörst hierher! Die Erfüllung deines Lebens ist es, hier zu spielen. Du bist noch zu jung, um es zu verstehen, aber eines Tages wirst du es wissen.

Verwundert schaute Falo sich um. Das Stadion war schon vor über tausend Jahren erbaut worden und verfügte wahrlich nicht über die modernste Technik. Es war auch nicht besonders groß, gerade einmal fünfzigtausend Zuschauer passten hinein.

»Vielleicht liegt es daran«, murmelte Falo Gause.

»Was hast du gesagt?«, fragte sein Vater geistesabwesend. Er achtete gar nicht auf Falo, verfolgte das Match so begeistert, dass er seinen Sohn überhaupt nicht verstanden hatte.

Nordstern Terrania spielte das klassische 3-4-2-System, hatte es zur Perfektion entwickelt. Schon in den Jugendmannschaften des Vereins wurde es eingeübt, bis jeder Spieler ein blindes Verständnis für die Bewegungen seiner Teamkameraden hatte. Mehr noch, jeder Nachwuchsspieler wurde auf der Position ausgebildet, die ihm am meisten lag, aber auch auf allen anderen eingesetzt, was das Verständnis unter den Spielern zusätzlich förderte.

Der Linksaußen der Levitatoren führte den Ball eng und sicher, blieb aber am Nordstern-Außenverteidiger hängen, der so geschickt abblockte, dass der Ball von ihm abprallte und den Angreifer noch berührte, bevor er ins Seitenaus ging. Der Verteidiger führte den Einwurf blitzschnell aus. Die Spieler der Mittelfeld-Viererkette von Nordstern rochierten ständig; bei solchen Spielzügen zeigte sich immer wieder, wie vorteilhaft es war, dass jeder gleichermaßen offensiv wie defensiv sowie auf den beiden Außen- oder Innenpositionen eingesetzt werden konnte.

Die Levitator-Verteidiger waren weit vorgerückt und befanden sich noch in der Vorwärtsbewegung, als der Nordstern-Mittelkettenspieler den Ball schon wieder annahm und einen Pass in den freien Raum auf die andere Seite des Spielfelds schlug. Der Ball war perfekt gespielt und sprang dem Nordstern-Stürmer in den Lauf. Sein in der Mitte postierter Kollege und zwei Spieler der Viererkette waren bereits nachgerückt.

Nordstern hatte eine klassische Überzahlsituation erkämpft. Vier Offensiv-Spieler befanden sich auf gleicher Höhe mit drei Levitator-Verteidigern.

Die Raumaufteilung der Angreifer war ideal. Als der Außenstürmer flankte, blockte einer der Innenstürmer einen der gegnerischen Abwehrspieler ab und stellte damit seinen Stürmerkollegen frei. Der nahm die Kugel an, konnte unbehindert acht, neun, zehn Meter auf das Tor zulaufen und zog dann ab. Der Ball flog wie ein Strich ins gegnerische Tor. Der Keeper der Levitatoren hatte nicht die geringste Chance.

Als gellender Jubel aufbrandete, stellte sich bei Falo wieder dieses seltsame Gefühl ein. In diesem Augenblick schienen Spieler und Zuschauer eins zu sein. Er spürte ein Band zwischen ihnen – aber auch zwischen dem Großteil der Zuschauer im Stadion –, das stärker war als alles, was er jemals empfunden hatte.

Er war sechs Jahre alt, verstand nicht, was genau er fühlte, wusste nur, dass es wunderschön war. Diese … Zusammengehörigkeit, diese Verbundenheit … Die zehn Spieler der Nordsterne da unten auf dem Platz waren mehr als zehn Virtuosen ihres Sports, mehr als zehn hochbezahlte, berühmte und gefeierte Persönlichkeiten, die man nicht nur in Atlan Village, in Terrania, auf der Erde, im Sonnensystem, sondern in der ganzen Galaxis kannte.

Er wusste nur eins: Er wollte dazugehören.

Er sah zu seinem Vater hoch, doch der hatte schon längst vergessen, dass sein Sohn irgendetwas gesagt hatte.

»Vielleicht liegt es daran«, murmelte Falo erneut, diesmal aber so leise, dass sein Vater ihn nicht verstehen konnte.

Vielleicht lag es tatsächlich daran, dass das Magellan-Stadion so alt und klein war. Dass es kaum über neue Technik verfügte. Dass sich hier Menschen zusammenfanden, die sich für diesen Sport interessierten und nicht für irgendwelchen Schnickschnack, der ihnen die einzelnen Szenen näher brachte, aber dieses ihm völlig fremde und so eigenartige Gefühl zerstörte.

Und

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