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Perry Rhodan 1807: Die Haut des Bösen: Perry Rhodan-Zyklus "Die Tolkander"

Perry Rhodan 1807: Die Haut des Bösen: Perry Rhodan-Zyklus "Die Tolkander"

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Perry Rhodan 1807: Die Haut des Bösen: Perry Rhodan-Zyklus "Die Tolkander"

Länge:
114 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Jan 9, 2014
ISBN:
9783845318066
Format:
Buch

Beschreibung

Kummerog erwacht - ein Terraner wird zum Verräter

In direkter Nachbarschaft der Erde ist eine fremde Kultur aufgetaucht - und zwar auf Trokan, dem "zweiten Mars". Im Schutze eines Zeitrafferfeldes, das 250 Millionen Jahre in nicht einmal 70 Real-Jahren ablaufen ließ, entwickelte sich die Zivilisation der Herreach. Diese kämpft nun um ihr Überleben.
Dabei ist die Situation im Jahr 1288 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Jahr 4875 alter Zeit - angespannt genug. Die Arkoniden haben alte imperiale Träume wiederbelebt und das Kristallimperium etabliert. Seit Jahrzehnten beäugen sich die Machtblöcke der Arkoniden, der Liga Freier Terraner und des in sich zerstrittenen Forums Raglund voller Misstrauen.
Perry Rhodan ist einer der wenigen, von denen sich Milliarden Intelligenzwesen in der Galaxis einen Ausweg aus der Krise erhoffen. Mit seinen unsterblichen Freunden hat sich der Terraner aus der Politik zurückgezogen und das geheimnisvolle Projekt Camelot aufgebaut. In Begleitung von Reginald Bull und Alaska Saedelaere landet der Terraner auf Trokan - und verschwindet.
An seiner Stelle taucht ein fremdes Wesen auf, das sich zuerst nicht verständigen kann. Es bringt eine Gefahr mit sich: DIE HAUT DES BÖSEN …
Freigegeben:
Jan 9, 2014
ISBN:
9783845318066
Format:
Buch

Über den Autor


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Perry Rhodan 1807 - H.G. Francis

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Nr. 1807

Die Haut des Bösen

Kummerog erwacht – ein Terraner wird zum Verräter

von H. G. Francis

Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

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In direkter Nachbarschaft der Erde ist eine fremde Kultur aufgetaucht – und zwar auf Trokan, dem »zweiten Mars«. Im Schutze eines Zeitrafferfeldes, das 250 Millionen Jahre in nicht einmal 70 Real-Jahren ablaufen ließ, entwickelte sich die Zivilisation der Herreach. Diese kämpft nun um ihr Überleben.

Dabei ist die Situation im Jahr 1288 Neuer Galaktischer Zeitrechnung – das entspricht dem Jahr 4875 alter Zeit – angespannt genug. Die Arkoniden haben alte imperiale Träume wiederbelebt und das Kristallimperium etabliert. Seit Jahrzehnten beäugen sich die Machtblöcke der Arkoniden, der Liga Freier Terraner und des in sich zerstrittenen Forums Raglund voller Misstrauen.

Perry Rhodan ist einer der wenigen, von denen sich Milliarden Intelligenzwesen in der Galaxis einen Ausweg aus der Krise erhoffen. Mit seinen unsterblichen Freunden hat sich der Terraner aus der Politik zurückgezogen und das geheimnisvolle Projekt Camelot aufgebaut. In Begleitung von Reginald Bull und Alaska Saedelaere landet der Terraner auf Trokan – und verschwindet.

An seiner Stelle taucht ein fremdes Wesen auf, das sich zuerst nicht verständigen kann. Es bringt eine Gefahr mit sich: DIE HAUT DES BÖSEN …

Die Hauptpersonen des Romans

Kummerog – Ein geheimnisvolles Fremdwesen erwacht zu unheilvoller Aktivität.

Cistolo Khan – Der LFT-Kommissar hat gleich mehrere Probleme auf einmal.

Bruno Drenderbaum – Khans Assistent wird mit einer merkwürdigen Gefahr konfrontiert.

Katie Joanne – Eine gewissenlose Journalistin.

Pavel Morquoise – Kapitän eines Handelsschiffes der Organisation TAXIT.

1.

»Da wir einander etwas zu bieten haben, gehe ich davon aus, dass wir uns rasch einigen werden«, sagte Cistolo Khan.

Der LFT-Kommissar trug eine derbe Freizeitkleidung, die an einen altertümlichen Jogginganzug erinnerte. Neben ihm hatte sein Assistent Bruno Drenderbaum Platz genommen.

Ihm gegenüber an einem ausladenden Tisch saß Myles Kantor. Der Wissenschaftler war zu Verhandlungen an Bord der PAPERMOON gekommen, dem Flaggschiff des LFT-Kommissars, das ebenso wie die GILGAMESCH I noch immer auf dem gepflasterten Platz am Pilzdom von Trokan stand.

»Ich wäre nicht hier, wenn ich nicht ebenfalls davon überzeugt wäre«, versetzte der Wissenschaftler mit einem leichten, höflichen Lächeln.

»Mein Anliegen ist klar«, umriss Cistolo Khan seine Vorstellungen.

Er war ein fülliger, jedoch nicht dicker Mann, der von der Iberischen Halbinsel Terras stammte. Er erfreute sich eines kräftigen Haarwuchses. So reichte ihm das dunkelbraune Haar bis auf die Schultern herab, und obwohl er sich erst kurz vor dem Gespräch rasiert hatte, zogen sich dunkle Bartschatten über seine Wangen und sein Kinn.

»Mir kommt es darauf an, dass die Besatzung der GILGAMESCH I, die wir ja wohl als Beiboot ansehen müssen, sowie das außerhalb des Solsystems geparkte Basisschiff stillhalten, obwohl Perry Rhodan verschwunden ist. Wir müssen verhindern, dass so etwas wie ein Einsatzkommando von der GILGAMESCH I oder dem Basisschiff erscheint und auf Trokan aktiv wird.«

Die Hintergründe dieser Forderungen waren erkennbar: Es gab nach wie vor politische Strömungen im Solsystem, die mit der Anwesenheit der Leute von Camelot nicht einverstanden waren.

Eine vom Kommerz geprägte Medienlandschaft heizte kräftig dieses Thema an, obwohl einige der verantwortlichen Chefredakteure privat wohl eine ganz andere Meinung vertraten. Doch das Thema war aktuell. Es ließ sich gut verkaufen.

Populistische Politiker nutzten zudem die Stunde, um sich in den Medien vor Hunderten Millionen von Zuschauern zu profilieren. Es war in, gegen die Unsterblichen und die anderen von Camelot zu sein.

Von Neid geprägte Modedesigner, denen es mit ihren Entwürfen höchstens gelang, für eine kurze Saison ins Gespräch zu kommen, nicht aber durch ihre Mode unsterblich zu werden, warfen in aller Eile ZA-freie Modelle auf den Markt. Ein variabel geformter Ausschnitt über der Brust bei Männern und Frauen ließ die nackte Haut sehen und modebewusste Zeitgenossen demonstrierten, dass sie nicht zu den Unsterblichen gehörten, wobei dezent verschwiegen wurde, dass kein Unsterblicher noch einen eiförmigen Zellschwingungsaktivator trug, sondern einen unter die Haut verpflanzten Chip.

Die Modelle fanden reißenden Absatz, wollten doch viele Menschen mit ihrer Kleidung deutlich machen, dass sie sich selbst verwirklicht hatten – was immer sie darunter verstanden – und nun selbstbewusst genug waren, ihre Unabhängigkeit gegenüber den Unsterblichen zu erklären. Es war in, sich und seiner Umwelt zu erklären, dass man Gegenwart und Zukunft sehr gut ohne die Unsterblichen gestalten konnte und dass kein Konflikt vorstellbar war, in dem man ihre Hilfe benötigte.

Dieser Einstellung trug Cistolo Khan Rechnung, wobei er offen ließ, wie er selbst über diese Dinge dachte. Er nahm Rücksicht auf die von einigen Politikern und den Medien angeheizte öffentliche Meinung und riet zur Vorsicht.

Ein Einsatzkommando der GILGAMESCH I konnte unter den gegebenen Umständen die Empörung der Menschen im Solsystem hervorrufen und zu einem wahren Feldzug der Medien gegen die Leute von Camelot führen.

Myles Kantor war sich dessen bewusst. Doch er stand den Problemen mit der gebotenen Gelassenheit gegenüber. Der Wissenschaftler sah nicht mehr als modische Strömungen in dieser Haltung vieler Menschen, und er wusste, dass die Stimmung sehr schnell wieder umschlagen und sich ins Gegenteil verkehren konnte.

»Und was bietest du mir dafür?«, fragte der Wissenschaftler.

»Das liegt doch auf der Hand.« Der LFT-Kommissar wechselte einen kurzen Blick mit seinem Assistenten Bruno Drenderbaum.

Myles Kantor wusste, dass er sich gern mit ihm beriet und dass ihm seine Ratschläge wichtig waren. Er sprach Drenderbaum nicht direkt an, bezog ihn aber dennoch mit in das Gespräch ein.

Der Assistent von Khan war ein kleiner, unscheinbarer Mann mit einem runden Gesicht und schwarzem Haarkranz, tief in den Höhlen liegenden, schwarzen Augen und einem sympathischen Lächeln. Wer ihn nicht kannte, unterschätzte ihn, da Drenderbaum sich stets etwas ängstlich und unsicher gab.

Myles Kantor wusste jedoch, dass dieser Mann über eine gehörige Portion Selbstbewusstsein verfügte und äußerst wichtig war.

Bruno Drenderbaum trug ein schwarzes, frackartiges Kleidungsstück mit einer Reihe von Taschen rings um die Hüften. Einige dieser Taschen waren ausgebeult. Sie enthielten erkennbar einige Gegenstände. Welche das waren, entzog sich der Kenntnis des Besuchers, doch er interessierte sich nur am Rande dafür.

»Du kannst ungestört und ungehindert am Pilzdom agieren und Perry Rhodan und seine Begleiter suchen. Sollte es dir gelingen, den Pilzdom zu öffnen und Perry zu folgen oder solltest du sonst Tätigkeiten beginnen, die mit dem Problem zu tun haben, werden wir nichts unternehmen, uns nicht einschalten und dich in keiner Weise behindern. Die Bürokratie ist in diesem Fall bereits außen vor.«

»Ich bin einverstanden«, sagte Myles Kantor.

Ein Roboter stellte erfrischende Getränke und leichtes Gebäck auf den Tisch, und Khan bot seinem Besucher davon an. Der Wissenschaftler bediente sich und nahm etwas Gebäck.

»Und wie siehst du die Erfolgsaussichten bei deiner Arbeit?«, fragte Bruno Drenderbaum.

»Dazu kann ich wirklich nichts sagen«, antwortete Myles Kantor. »Ich kann keinerlei Prognosen abgeben, solange nicht die Resultate unserer Untersuchungen vorliegen. Vorläufig ist jedenfalls noch nicht erkennbar, auf welchem Wege wir in den Pilzdom eindringen können.«

Khan gab noch nicht auf.

»Bist du optimistisch oder eher pessimistisch?«, fasste er nach.

»Weder noch«,

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