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Perry Rhodan-Extra: Das Antares-Riff

Perry Rhodan-Extra: Das Antares-Riff

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Perry Rhodan-Extra: Das Antares-Riff

Länge:
152 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Sep 2, 2005
ISBN:
9783845332017
Format:
Buch

Beschreibung

Zu Beginn des 14. Jahrhunderts Neuer Galaktischer Zeitrechnung leiden die Menschen auf der Erde und auf den zahlreichen Planeten der Milchstraße immer noch unter den Nachwirkungen des so genannten Hyperimpedanz-Schocks. Zahlreiche technische Annehmlichkeiten, an die sich die Terraner gewöhnt haben, können auf einmal nicht mehr genutzt werden.

Doch seit Perry Rhodan der Menschheit den Zugang zu den Sternen erschloss, haben die Bewohner der Erde immer wieder eine Möglichkeit gefunden, sich gegen alle Schwierigkeiten durchzusetzen. Findige Kontrukteure und tollkühne Piloten wagen erneut den Aufbruch ins All. Sie greifen dabei auf eine Technologie zurück, die als "veraltet" galt.

Ausgerechnet ein Sektor der Galaxis wird zum Ziel, der besonders gefährlich ist. Dort toben Hyperstürme, die Raumfahrt zu einem riskanten Abenteuer machen. Trotzdem startet eine Expedition in diese Region - es ist DAS ANTARES-RIFF ...
Freigegeben:
Sep 2, 2005
ISBN:
9783845332017
Format:
Buch

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Perry Rhodan-Extra - H.G. Francis

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EXTRA

Das Antares-Riff

Erneuter Vorstoß ins Universum – mutige Terraner riskieren den Hypersturm

von H. G. Francis

Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Cover

Vorspann

1.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

8.

9.

10.

11.

12.

Impressum

PERRY RHODAN – die Serie

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Zu Beginn des 14. Jahrhunderts Neuer Galaktischer Zeitrechnung leiden die Menschen auf der Erde und auf den zahlreichen Planeten der Milchstraße immer noch unter den Nachwirkungen des so genannten Hyperimpedanz-Schocks. Zahlreiche technische Annehmlichkeiten, an die sich die Terraner gewöhnt haben, können auf einmal nicht mehr genutzt werden.

Doch seit Perry Rhodan der Menschheit den Zugang zu den Sternen erschloss, haben die Bewohner der Erde immer wieder eine Möglichkeit gefunden, sich gegen alle Schwierigkeiten durchzusetzen. Findige Konstrukteure und tollkühne Piloten wagen erneut den Aufbruch ins All. Sie greifen dabei auf eine Technologie zurück, die als »veraltet« galt.

Ausgerechnet ein Sektor der Galaxis wird zum Ziel, der besonders gefährlich ist. Dort toben Hyperstürme, die Raumfahrt zu einem riskanten Abenteuer machen. Trotzdem startet eine Expedition in diese Region – es ist DAS ANTARES-RIFF ...

1.

Man kann Gott bis in die Tiefen des Universums hinein oder bis ins Innerste eines Atoms suchen, finden wird man ihn nur im Herzen!

Perry Rhodan, 4. August 1999

Auf zweiundvierzig Monitoren konnte Albion Aldograd verfolgen, wie der Junge einen kurzen Anlauf nahm und dann mit einem weiten Satz vom Dach des siebenhundertdreißig Meter hohen Gebäudes sprang. Die langen blonden Haare flatterten um seinen Kopf, während er nahezu ungesichert in den Abgrund stürzte – die Arme balancierend ausgebreitet, das Gesicht von höchster Konzentration gezeichnet. Er trug keinen Antigravgürtel und hielt lediglich einen Haken aus hochverdichtetem, mit Nanopartikeln durchsetztem T-Verkonit in der Hand.

Für ihn und seine Freunde wäre es unicy gewesen, sich anderer Hilfsmittel zu bedienen. Sie gingen das Risiko bewusst ein, und niemand, der anders vorgegangen wäre, hätte Zugang zum Kreis ihrer verschworenen Gemeinschaft bekommen.

Erst vor wenigen Wochen war Albion Aldograd auf ihn und die anderen Jungen und Mädchen aufmerksam geworden. Im Laufe seines Berufslebens als Journalist hatte er ein Gespür für Dinge entwickelt, denen nachzugehen sich lohnte. Er war immer auf der Jagd nach neuen, interessanten Themen. Wie schon so oft war er sich auch dieses Mal sicher, dass er einen Stoff gefunden hatte, an dem auch für TTR kein Weg vorbeiführte. Das Geschehen war so ungewöhnlich und so aufregend, dass die Öffentlichkeit einen Anspruch darauf hatte, darüber informiert zu werden.

Neun Miniaturkameras waren auf den springenden Jungen gerichtet. Jede nahm ihn aus einer anderen Perspektive auf. Daher konnte Albion Aldograd sein Gesicht Format füllend auf einem der Monitore sehen, während die flatternden Haare über einen der anderen wirbelten, die weit geöffneten Augen sich auf einem dritten abzeichneten und die Füße das Bild auf einem weiteren bestimmten.

Jede der Kameras war mit einem Mikrograv versehen, sodass sie flugfähig war und dem Jungen folgen konnte, um jede Phase des »Todessprungs« mit allen Details zu erfassen.

Eine der Kameras erhaschte einen Blick auf das Gesicht der jungen Frau in dem Gleiter, den der Junge sich als Ziel ausgesucht hatte. Gespannt, jedoch mit der innerlichen Gelassenheit, die der Beruf mit sich brachte, beobachtete der Journalist, wie sich die Füße dem Heck des Gleiters näherten. Er war sicher, dass sie dort aufprallen und haften würden.

»Gutes Bild«, flüsterte Aldograd.

Tatsächlich landete der Surfer auf der Maschine. Augenblicklich entspannte sich sein Gesicht, und während er noch um sein Gleichgewicht kämpfte, ging ein strahlendes Lächeln über seine Lippen.

Das aber erlosch, als der Gleiter urplötzlich zur Seite kippte, sodass sich der Junge nicht mehr halten konnte. Er warf sich nach vorn und hangelte verzweifelt mit der Linken nach einem Spoiler, während er den Haken, den er in der rechten Hand hielt, auf die Karosserie zu schlagen versuchte. Das T-Verkonit hätte die dünne Außenhaut des Gleiters zweifellos durchbohrt. Doch der Haken verfehlte den Gleiter, und die linke Hand erreichte den Spoiler nicht.

Zudem verließ die Maschine wider alle Wahrscheinlichkeit die positronisch kontrollierte, vorgeschriebene Bahn, bog in den freien Raum zwischen zwei Hochhäusern ab und jagte gleichzeitig in die Tiefe. Wild um sich schlagend fiel der Surfer in den Abgrund.

Eine der Kameras war auf die anderen Jungen und Mädchen gerichtet. Sie standen auf dem brückenartigen Gebilde, das beide Gebäude dicht unter ihrer Spitze miteinander verband. Von dieser Position aus beobachteten sie die unter ihnen vorbeiziehenden Gleiter, um dann überraschend für die Insassen auf die Maschinen zu springen, möglichst aufrecht darauf zu landen und während des weiteren Fluges darauf stehen zu bleiben.

Albion Aldograd war den Surfern seit Monaten auf den Fersen. Eigentlich seit Anfang dieses Jahres 1336 NGZ. Ständig wechselten sie die Orte für ihre gewagten Aktionen, legten Pausen von manchmal mehr als zwei oder drei Wochen ein, bevor sie ihre Abenteuer fortsetzten. Sie verstanden es, blitzschnell unterzutauchen, sobald ihnen Sicherheitsroboter oder lebende Ordnungshüter zu nahe kamen. Vergeblich hatte er versucht, ein Interview mit ihnen zu führen oder zu filmen. Zumindest mit einem einzigen. Doch immer wieder waren ihm die Surfer ausgewichen. So blieb ihm nur die Möglichkeit, sie mit Hilfe seiner Technik zu beobachten.

Bisher war ihr provokantes Spiel aufgegangen. Die Gleiter bewegten sich auf Flugbahnen, die sowohl von der bordeigenen Positronik als auch von stationären Satelliten aus kontrolliert wurden. Sobald die Beschleunigungsphase abgeschlossen war, flogen alle Maschinen mit vorgegebener Geschwindigkeit, sodass sich für den geübten Surfer genau vorausberechnen ließ, wann und wie schnell sie unter der Brücke hindurchschwebten. Für die Jungen und Mädchen war es ein »icy game«, wie sie es nannten, und je erschrockener die Insassen der Gleiter waren, desto mehr genossen sie den lebensgefährlichen Ritt in siebenhundert Metern Höhe und mit minimaler Sicherung.

Mittlerweile hatte Albion Aldograd dank seiner Beharrlichkeit Bildmaterial gesammelt, das er als geradezu sensationell einstufte und das er der Öffentlichkeit auf jeden Fall zugänglich machen wollte.

Jetzt stand er vor einem Problem. Er musste sich blitzschnell entscheiden. Was nun?, überlegte er. Ein Junge, der unaufhaltsam in die Tiefe stürzt. Und ein Gleiter, der die Technik überlistet und die positronisch kontrollierte Bahn verlässt. Beides sind Themen!

Ausschlaggebend für die Entscheidung des Journalisten war die Tatsache, dass die Maschine langsamer flog, als der Junge fiel. Er konnte den Stürzenden beobachten. Danach blieb ihm voraussichtlich noch Zeit, sich um den Gleiter zu kümmern.

Er lenkte die Kameras in die Tiefe. Nach nur wenigen Sekunden hatte er das von einem Schock gezeichnete Gesicht des Jungen im Bild. Die Augen waren geweitet, aber blicklos. Angesichts des drohenden Todes hatte der Surfer geistig abgeschaltet. Falls er überhaupt noch etwas sah, dann waren es Bilder, die vor seinem inneren Auge abliefen.

Albion blendete kurz um zu den anderen Surfern auf der Brücke. Sie hatten sich alle auf den Boden geworfen, lagen unmittelbar an der Kante der Brücke und blickten entsetzt in die Tiefe. Keiner von ihnen schien sich je mit dem Gedanken befasst zu haben, sie könnten tatsächlich abstürzen. Sie alle hatten diesen Gedanken verdrängt, so als ob Gleitersurfen ein Trivid-Spiel sei, das man jederzeit abbrechen konnte.

Der Journalist hätte dem Stürzenden etwas mitteilen können. Er hätte die Möglichkeit gehabt, Kontakt zu ihm aufzunehmen. Er verzichtete darauf, als Journalist war er nur Beobachter, kein Akteur. Nie wäre ihm auch eine Frage über die Lippen gekommen wie »Was fühlst du jetzt?«

Albion war auf Sensationen aus. Unbestritten. Dabei aber schreckte er vor jenen Banalitäten zurück, wie sie vielen seiner Berufskollegen immer wieder unterliefen.

Er verfolgte den Jungen, bis sich kaum zwanzig Meter über dem Boden ein Antigravfeld vor dem Gebäude aufbaute und ihn auffing. Der Stürzende raste in das Feld hinein und wurde ziemlich abrupt abgebremst. Er war zu jung und zu unerfahren, um von dieser automatischen Gebäudesicherung zu wissen. Die Wucht des Aufpralls wirbelte ihn herum, sodass er sich mehrmals überschlug und die Orientierung vollkommen verlor.

Als er auf dem Boden landete, stand er unter einem schweren Schock und war nicht mehr in der Lage, sich auf den Beinen zu halten. Er schrie, erlitt einen Weinkrampf und schien sich nicht mehr daraus lösen zu können.

Die Kameras liefen.

*

Albion war mit dem Ergebnis seiner Arbeit am heutigen Tage zufrieden. Er hatte eine schwere Zeit hinter sich, eine Karriere mit atemberaubenden Höhen und Tiefen. Er hatte bei Terra Network Trivid angefangen, als Inszenator, Journalist und Korrespondent. Rhetorik, Schnitt, Informationsaufbereitung, Grafik, Sound, Kameraführung ... alles syntrongestützt selbstverständlich. Es war wie eine goldene Zeit gewesen. Alles, was er tat, hatte von Anfang an darauf gezielt, einen eigenen Trivid-Sender aufzubauen.

Dabei hatte er Erfolg gehabt und erklomm nach harter, erfolgreicher Arbeit den Thron des Produzenten. Zwei Sender hatten ihm gehört: der Infotainmentsender Albion3D und der auf Nachrichten und Wissenschaft spezialisierte Earth & Space.

Von der Pike auf, pflegte er es seinen Mitarbeitern damals immer wieder zu sagen, von der Pike auf habe ich dieses Metier erobert. Ihr könnt mir nichts vormachen. Also arbeitet ordentlich!

Und dann die Katastrophe: Der 11. September 1331 NGZ hatte den totalen Einbruch in seiner Karriere bedeutet. Die Geschichtswissenschaft nannte es mittlerweile nur noch den Hyperimpedanz-Schock, und die Naturwissenschaftler tüftelten an Neulösungen alter Verfahren herum. Doch für Albion Aldograd war es wie die Begegnung mit seiner ganz persönlichen Nemesis. Buchstäblich über Nacht war jegliche moderne Technik irreparabel ausgefallen. Und er hatte seinen Trivid-Sender EAS selbstverständlich mit den exaltiertesten Entwicklungen ausstaffiert, die es bei maximaler Ausreizung seines finanziellen Gestaltungsspielraums gegeben hatte.

Futsch.

Von einem Augenblick auf den anderen war er nur noch der Besitzer von Schrott. Den Ausfall der gesamten Sendeanlagen seines privaten Trivid-Senders hatte er nicht einmal ansatzweise finanziell oder technisch auffangen können.

Albion Aldograd musste hilflos zusehen, wie sich sein Milliardenvermögen in nichts auflöste und wie die Welt nur um Haaresbreite dem Chaos entkam, das der Hyperimpedanz-Schock bedeutet hatte. Mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln kämpfte er gegen den Untergang von

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