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Perry Rhodan-Extra: Die Menschenforscher

Perry Rhodan-Extra: Die Menschenforscher

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Perry Rhodan-Extra: Die Menschenforscher

Länge:
199 Seiten
2 Stunden
Freigegeben:
Sep 24, 2004
ISBN:
9783845332000
Format:
Buch

Beschreibung

Sie sind Beobachter, geheimnisvolle Wesen aus den Tiefen des Universums. Der Auftrag der drei seltsamen Wesen ist eindeutig: Für die Friedensfahrer sollen sie die Terraner beobachten, sollen Menschen erforschen.

Vor allem aber zwei ganz besondere Menschen: Perry Rhodan, jenen Mann, der die Menschheit vor fast dreitausend Jahren auf den Weg zu den Sternen geführt hat. Und Kantiran, einen jungen Mann, der als Waise auf einem Dschungelplaneten aufwächst, ohne zu wissen, wer seine Eltern genau sind. Er weiß nur, dass seine Mutter eine Frau vom Planeten Arkon war und sein Vater ein Terraner von der Erde. Das macht ihn zum Mischling - und das in einer Zeit, in der sich die Sternenreiche der Arkoniden und Terraner argwöhnisch belauern.

In dieser Zeit zu Beginn des 14. Jahrhunderts Neuer Galaktischer Zeitrechnung - das entspricht dem Ende des fünften Jahrtausends "unserer Zeit" - stehen die bewohnten Planeten der Milchstraße vor großen Umwälzungen. Perry Rhodan, der die Menschheit im 21. Jahrhundert ins All geführt hat, will die Unabhängigkeit der Liga Freier Terraner verteidigen. Und Bostich I., der Imperator von Arkon, will seine Macht immer mehr ausweiten.

Die drei Beobachter verfolgen das Geschehen in diesen Tagen und Jahren. Sie sind Gesandte eines Friedensfahrer, und sie sind DIE MENSCHENFORSCHER ...
Freigegeben:
Sep 24, 2004
ISBN:
9783845332000
Format:
Buch

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Perry Rhodan-Extra - Robert Feldhoff

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EXTRA

Die Menschenforscher

Ihre Herren sind die Friedensfahrer – drei seltsame Wesen beobachten Perry Rhodan und Kantiran

von Robert Feldhoff

Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Cover

Vorspann

1.

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Impressum

PERRY RHODAN – die Serie

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Sie sind Beobachter, geheimnisvolle Wesen aus den Tiefen des Universums. Der Auftrag der drei seltsamen Wesen ist eindeutig: Für die Friedensfahrer sollen sie die Terraner beobachten, sollen Menschen erforschen.

Vor allem aber zwei ganz besondere Menschen: Perry Rhodan, jenen Mann, der die Menschheit vor fast dreitausend Jahren auf den Weg zu den Sternen geführt hat. Und Kantiran, einen jungen Mann, der als Waise auf einem Dschungelplaneten aufwächst, ohne zu wissen, wer seine Eltern genau sind. Er weiß nur, dass seine Mutter eine Frau vom Planeten Arkon war und sein Vater ein Terraner von der Erde. Das macht ihn zum Mischling – und das in einer Zeit, in der sich die Sternenreiche der Arkoniden und Terraner argwöhnisch belauern.

In dieser Zeit zu Beginn des 14. Jahrhunderts Neuer Galaktischer Zeitrechnung – das entspricht dem Ende des fünften Jahrtausends »unserer Zeit« – stehen die bewohnten Planeten der Milchstraße vor großen Umwälzungen. Perry Rhodan, der die Menschheit im 21. Jahrhundert ins All geführt hat, will die Unabhängigkeit der Liga Freier Terraner verteidigen. Und Bostich I., der Imperator von Arkon, will seine Macht immer mehr ausweiten.

Die drei Beobachter verfolgen das Geschehen in diesen Tagen und Jahren. Sie sind Gesandte eines Friedensfahrer, und sie sind DIE MENSCHENFORSCHER ...

1.

Der Androide betrachtete mit liebenswürdiger Miene seine zwei Schicksalsgefährten, die mit einer Wahrscheinlichkeit von etwas über neunzig Prozent ihr Leben verlieren würden. So wie er selbst.

»Mein Name ist Firmian Oreche«, sprach er zu seiner Mannschaft wider Willen. »Wir werden soeben an Bord einer OREON-Kapsel in einer Galaxis ausgesetzt, die wir als ›Milchstraße‹ bezeichnen.«

Die Umgebung, vorher ein gestaltloser Nebel, verfestigte sich vor seinen Augen. In Wahrheit wurde ihm nun gestattet, mehr zu sehen, und der posthypnotische Sinnesfilter verlor endlich seine Kraft.

Die Wände der Zentrale waren aus einem Material gefertigt, das aussah wie hellgrünes Glas. Jeder Quadratzentimeter schien von Millionen hauchfeinen Rissen durchzogen.

Er wusste, dass die Kapsel in etwa tropfenförmig konstruiert war. Firmian Oreche kannte aus der Hypnoschulung jeden einzelnen Raum.

Die zwei Wesen vor ihm – die gelbe Telepathin hockte in der Ecke der Zentrale, der Geist schwebte körperlos – überschütteten ihn sofort mit Beschimpfungen, als er nur für eine Sekunde innehielt.

Oreche störte das kein bisschen: »Die Milchstraße ist unter anderem die Heimat eines Volkes, dessen Angehörige sich selbst als ›Terraner‹ bezeichnen. Sie gelten allgemein als eine Art bevorzugtes Volk. Die Friedensfahrer haben sich ihnen nie zu erkennen gegeben, haben immer nur beobachtet. Und exakt diese Beobachtung setzen wir drei ab heute fort.«

Mit einem Mal erwachte das Interesse der kleinen Humanoiden.

Geydana Gu war die Distanz-Telepathin: eine kleinwüchsige, gelbhäutige Frau, besser gesagt eine Xhan-Zwergin, deren Spezialität darin lag, über extreme Entfernungen Informationen zu sammeln. Gu schien zu begreifen, dass sie in der OREON-Kapsel nicht massakriert werden sollte, jedenfalls nicht sofort und ganz gewiss nicht von Oreche.

»Immer nur beobachtet? Nie ein Kontakt? Wieso das?« Ihre Augen waren riesengroß. Wenn es etwas an ihr gab, was besonders aussah, waren es die Xhan-Augen.

Firmian Oreche hob dozierend ein Fingerpaar. »Die Gründe sind kosmologisch ...«

»Aha!«

»... der Kosmos ist aufgeteilt in die Kosmokraten, die für die Ordnung stehen, und die Chaotarchen, die für das Chaos stehen. Aber es gibt eine Menge Grauzonen dazwischen. Diese Bereiche nennen wir schlicht ›das Leben‹. Das Leben nimmt, universell betrachtet, mehr Eingriffe in kosmische Abläufe vor, als es die Kosmokraten oder Chaotarchen mit ihren Helfern und Helfershelfern könnten. Wegen seiner Allgegenwart ... Die Terraner haben erst vor kurzem begriffen, dass auch sie zum Leben an sich gehören. Nicht zu den Ordnungs- oder Chaosmächten. Seitdem werden sie für die Friedensfahrer interessant.«

In Oreches Kopf erklang mit einem Mal eine mentale Stimme. Eine Art stimmloses Brummen.

»Und was haben wir damit zu tun?« Es war Phasodes Stimme.

Das Wesen besaß keinen Mund und keinen Körper. Ein leuchtendes Feld, geformt wie ein großer Totenkopf, war das Zeichen seiner Gegenwart. Phasode war ein Streicher aus dem Volk der A'agorthi. Die Anwesenheit eines Geistes galt als großer Vorteil: Man konnte nicht oft welche finden, und noch seltener gelang es, sich ihrer Hilfe zu bedienen.

Firmian Oreche konnte sich denken, dass es in beiden Fällen nicht ganz freiwillig geschehen war. Aber was auch hinter Gus und Phasodes Mitarbeit steckte, er wollte es gar nicht wissen.

»Was haben wir damit zu ...«

»Ja, ja«, unterbrach Oreche die Frage. »Ich habe dich gehört!«

»Dann antworte mir jetzt, Leiblicher.«

»Unser Dienstherr«, sagte er schnell, »ist der Friedensfahrer Chyndor. Chyndor will, dass wir mit der OREON-Kapsel so viel Informationen sammeln wie nur möglich. Die Friedensfahrer glauben, dass in einer Nachbargalaxis der Milchstraße eine Negasphäre entstehen wird. Der Name der betroffenen Galaxis lautet Hangay. Kosmologisch gesehen kommt das einer Katastrophe gleich: Wenn es wirklich geschieht, werden sämtliche Galaxien im Umfeld zu einer Domäne des Chaos. Dazu zählt – unglücklicherweise – auch die Milchstraße.«

Geydana Gu und Phasode lachten fast zugleich.

»Wieso Katastrophe?«, fragte Gu. »Lass uns hier verschwinden, und wir bekommen es nicht einmal mit!«

»Das«, sagte Firmian Oreche mit äußerstem Bedauern, »ist leider nicht möglich.«

Die gelbe Gu beschwerte sich: »Bah! Wieso?«

»Der Friedensfahrer Chyndor, den ich erwähnte, wünscht vollständige Aufklärung über die Ereignisse in der Milchstraße. Normalerweise wirkt in dieser Galaxis die Superintelligenz ES. Wir wissen aber, dass ES derzeit mit unbekanntem Ziel verschwunden ist. Möglicherweise wegen der Negasphäre. Man nimmt als sicher an, dass die Chaosmächte sich eine Negasphäre nicht entgehen lassen. Sie werden rings um Hangay tätig werden, und dazu gehört die Milchstraße. Aber das ist nicht mal das Schlimmste ...«

»Sondern?«, brummte Phasode unhörbar.

»Das Schlimmste ist, dass die Milchstraße in kurzer Zeit in den Bann der erhöhten Hyperimpedanz geraten wird.«

Geydana Gu hob die Hand, Aufmerksamkeit heischend, mit einem schnellen Blick zu Phasodes Spektral-Abdruck.

»Hyperimpedanz?«

Der Androide spottete freundlich: »Ich hätte mir denken können, Gu, dass du keine Ahnung hast.«

Sie verzog ihr gelbhäutiges Gesicht in einer Weise, die Firmian Oreche Angst machte, sie könnte den Verstand verlieren.

Allerdings hatte er keine Wahl, als auf Geydana Gu zu bauen. Chyndor war ein Friedensfahrer mit einer moralischen Mission; und sie waren gar nichts gegen ihn. Wenn Chyndor sagte, er brauche Informationen, war das auch so.

»Hör zu, Gu: Du wirst alles über die Hyperimpedanz erfahren, was dich interessiert. Aber nicht von mir.«

»Sondern?«

»Im Rahmen deiner ersten Mission. Die Recherchen im Vorfeld legen nahe, dass ein Individuum mit Namen ›Kantiran‹ die Zukunft in einem erheblichen Maß mitbestimmen wird.«

»Kantiran.« Geydana Gu verzog missbilligend das Gesicht. »Das hat keinen Klang. Hat keinen Stil, das sagt mir gar nichts. Eigentlich interessiert's mich nicht einmal. Wer ist das?«

Firmian Oreche feixte, als er den glimmenden Funken in Gus riesengroßen Augen sah. Er hatte sie.

»Ich sage ja: eine wichtige Persönlichkeit, auch wenn das momentan noch keiner wissen kann. Du, Geydana Gu, wirst dich ab sofort in deine telepathische Trance begeben und Kantiran observieren. Ich garantiere, deine Protokolle werden Bit für Bit dem Friedensfahrer Chyndor zugeleitet. Als Tätigkeitsnachweis.«

Gu und Phasode waren nicht aus freien Stücken hier, sondern durch eine Art von Zwang oder Handel. Vielleicht waren sie beide Verbrecher. Wahrscheinlich sogar. Wenn sie aber ihre Arbeit taten, sollte Chyndor es erfahren, das war wichtig.

»Wie stehen eigentlich unsere Aussichten, das Ganze hier zu überleben?«

Oreche richtete seinen Blick auf Phasode, den Geist, den Spektral-Abdruck.

»Nicht sonderlich gut«, räumte er ein. »Erstens wird die Hyperimpedanz steigen, und Chyndor glaubt, dass im Zuge dessen eine Katastrophe passiert. Welche das ist, weiß ich nicht. Wir protokollieren sie jedoch, wenn wir so lange durchhalten. Zweitens erwartet Chyndor, dass die Chaosmächte rings um Hangay tätig werden. Das könnte auch uns betreffen.«

»Du meinst, sie jagen uns?«, fragte Gu.

»Wenn sie uns finden«, schränkte Oreche ein.

»Natürlich finden sie uns.«

Firmian Oreche holte tief Atem. Was sollte er darauf sagen?

Er straffte sich und widmete seinen Gefährten einen strengen Blick – statt noch mehr zu reden. »Geydana Gu, mach dich bereit. Ich erwarte in Bezug auf Kantiran den ersten Bericht.«

Oreche führte die Zwergin in die Heck-Sektion der OREON-Kapsel, in die Kammer des Schlafs, die bis zum letzten Polster auf Geydana Gu und ihre Bedürfnisse optimiert war.

Gu legte sich nieder, warf Oreche einen letzten anklagenden Blick zu – und verdrehte die Augen.

Der Körper lag still. Oreche begriff, dass ihr Geist den Leib verlassen hatte, in Sachen Kantiran.

Er selbst blickte auf das Hologramm der Milchstraße. Seine Aufgabe lag darin, Gus Arbeit maschinell zu unterstützen. Eine Kleinigkeit, wenn man die Möglichkeiten einer OREON-Kapsel zur Verfügung hatte. Firmian Oreche ließ Gu in ihrer Kammer liegen und wandte sich Richtung Zentrale.

»Und was tue ich?«

»Du?« Oreche schrak auf, als der spektrale Abdruck neben ihm sichtbar wurde, mitten im grünen Korridor. »Du übst dich in Geduld. Deine Stunde kommt noch.«

2.

Spätsommer 1322 NGZ

Planet Creiff

»Wie viele Sterne gibt's eigentlich?«

Mein Pflegevater neigte den haarlosen Kopf; Weigel mochte neugierige Jungs. »Unendlich viele, Kantiran!«

»Mehr als zehntausend?«

»Viel mehr. Man kann am Himmel aber nur ein paar tausend sehen, wegen der Atmosphäre.«

Ich versuchte, mir eine grenzenlose Zahl vorzustellen, nickte und gaffte trotzdem ratlos zu den Sternen hoch.

»Arkon und sein Reich«, schwärmte Weigel, das furchige Gesicht zum Himmel gekehrt. »Das ist alles unsere Heimat. Das Kristallimperium, Millionen Raumschiffe, Milliarden Raumfahrer. Ach, was sag ich, Junge ...« Er legte mir eine Hand schwer auf die Schulter. »Du sollst mal alle Chancen haben. Eines Tages verlässt du den ganzen Mist hier und lernst die Schulen des Imperators kennen.«

»Ich geh nirgendwo hin! Bestimmt nicht nach Arkon.«

Creiff war kein »ganzer Mist«, sondern mein Universum. Die Urwälder und die Farm, meine Freunde und die Schule in der Stadt.

»Junger Mann«, sagte Weigel streng, »du bist ein Arkonide. Wenn das Imperium ruft, wirst du dem Ruf Folge leisten.«

Ich duckte mich. Weil ich wusste, was gleich kommen würde. »Ich bin kein Arkonide. Ich bin ein Bastard.«

Weigel zuckte mit der Hand. »Ein was? Woher hast du das Wort?«

»Aus der Schule. Weil ich halb Arkonide, halb Terraner bin.«

»Terranisches Blut ist kein Makel«, belehrte er mich aufgebracht. »Denk dran, es kommt auf die Treue zum Imperium und zum Imperator an. Du bist ... Ach, ich will das Wort nie wieder hören!«

»Ja, Weigel.«

Ich zählte noch mal die Sterne. Ihr Glitzern tauchte den Hügel, der hinter unserem Farmhaus stand, in ein ungewisses, frühabendliches Zwielicht. Bei hundert verlor ich den Faden.

Aus dem Lichtergleißen löste sich ein Fleck, der mit unglaublichem Tempo über den Himmel düste.

»Sieh mal, Kantiran! Ein Komet.«

»Terraner dürfen sich dann was wünschen.«

»Was hast du mit deinen Terranern immer?«

»Wir behandeln das derzeit in der Schule.«

Ich streckte eine Hand aus und griff spielerisch nach dem Sternenlicht. Es rutschte mir zwischen den Fingern durch. »Sind meine Eltern auch da oben?«

»Klar.«

»Arachya sagt, ich bin schon zu groß, um daran zu glauben.«

»Du bist neun Jahre alt. Was du glaubst oder nicht, schreibt dir niemand vor. Ich sage, sie leben nicht mehr, aber sie sind immer bei uns.«

»Wenn ihr mir wenigstens sagen könntet, wer sie waren.«

»Hör endlich auf damit! Ich will nicht ständig ... Wir haben sie doch selbst kaum gekannt.«

»Warum wurde ich dann an euch gegeben?«

»Weil niemand anders da war. Und weil Arachya kein eigenes Kind bekommen konnte.«

In meinem Kopf gab es keine Erinnerung an ganz früher. Ich stellte mir meine Mutter als überirdisch schöne Erscheinung vor. Oben im Zimmer stand ein unscharfes Holo, das sie mit meinem Vater zeigte, einem Prospektor von Terra. Mehr besaß ich nicht. Und natürlich das Geld aus Versicherung und Erbe.

»Kant! Weigel!« Die Stimme meiner Pflegemutter quietschte durch die Hintertür

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