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Mehr Zeit fürs Pferd: Geld- und Zeitspartipps für Pferdeleute
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eBook171 Seiten2 Stunden

Mehr Zeit fürs Pferd: Geld- und Zeitspartipps für Pferdeleute

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Über dieses E-Book

Pferdeleute können ein Lied davon singen: Reiten und der Umgang mit Pferden sind zwar eine wunderschöne Freizeitbeschäftigung, aber auch sehr zeit- und kostenintensive Hobbys. Wie man beides sparen und mehr Zeit für den Partner Pferd gewinnen kann, zeigt dieses Buch.

Geld und Zeit sparen mit Pferden - das geht nicht! Dass diese Aspekte doch vereinbar sind, beweist Nikola Fersing in der vollständig überarbeiteten Neuauflage der "Geld- und Zeitspartipps für Pferdefreunde". Zahlreiche Fotos und aktuelle Tabellen zu Preisen und Produktvergleichen machen aus diesem Buch ein unterhaltsames und nützliches Nachschlagewerk für jeden Pferdefreund.

-Zeit ist Geld
-Geld sparen im Pensionsstall
-Keine Zeit - zu viel zu tun?
-Günstig füttern
-Tierarztkosten niedrig halten
-Sattel, Zaum und Zubehör
SpracheDeutsch
HerausgeberCadmos Verlag
Erscheinungsdatum1. Jan. 2011
ISBN9783840460029
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    Buchvorschau

    Mehr Zeit fürs Pferd - Nikola Fersing

    Für meine lieben Eltern, die seit fast vier Jahrzehnten gefasst hinnehmen, wie jede freie Minute und jeder übrige Pfennig ihrer Tochter einfach verschwinden – und die meine Pferde trotzdem noch leiden können.

    Copyright © 2010

    by Cadmos Verlag, Schwarzenbek

    www.cadmos.de

    Titelfoto und Innenfotos: Nikola Fersing

    Lektorat: Christa-Maria Ossapofsky

    Alle Rechte vorbehalten.

    ISBN: 978-3-8404-6002-9

    Datenkonvertierung eBook:

    Kreutzfeldt digital, Hamburg

    www.kreutzfeldt.de

    Satzweiss.com Print Web Software GmbH

    www.satzweiss.com

    6

    Vorwort

    7

    Wenn Träume wahr werden

    8

    Finanzielle Unabhängigkeit

    8

    Geld zur rechten Zeit

    10

    Zeit ist Geld

    11

    Kostenfaktor bauliche Anlagen im Pferdebetrieb

    13

    Geld sparen im Pensionsstall

    14

    Versorgung des eigenen Pferdes

    14

    Andere Arbeitsleistungen

    15

    Einsatz des Pferdes

    15

    Begrenzte Anlagennutzung

    16

    Reitbeteiligung

    16

    Sommerweide

    18

    Ideen zum Geldsparen für Selbstversorger

    18

    Der Offenstall ist kein Billig-Stall

    20

    Immer wieder Rechnungen

    20

    Das Bauamt: Kosten aus heiterem Himmel

    21

    Kann teuer sein: der Auslauf

    23

    Stall und Einstreu

    26

    Futterplatz

    28

    Wasser

    28

    Weide

    30

    Mist

    32

    Keine Zeit, zu viel zu tun?

    33

    Arbeitsteilung in der Haltergemeinschaft

    35

    Pferde allein betreuen: Organisation ist gefragt

    37

    Flott fertig in Stall und Auslauf

    40

    Zeit sparen bei der Weidepflege

    42

    Zeitfaktor Wasserversorgung

    42

    Maschinen und Geräte

    46

    Ordnung wirkt Wunder

    46

    Zeitfalle Heustaubvermeidung

    48

    Achtung Zeitfresser

    50

    Günstig füttern

    50

    Raufutter

    52

    Krippenfutter

    54

    Weideaufwuchs

    55

    Zusatzfuttermittel

    56

    Tierarztkosten niedrig halten

    56

    Heuallergien, Dämpfigkeit, chronische Bronchitis

    57

    Zerrungen, Verstauchungen, Sehnen- und Gelenkentzündungen

    57

    Koliken

    58

    Infektionen

    58

    Tierarzt wozu?

    59

    Ohne Eisen?

    61

    Anpassung der Hufe

    61

    Hygiene

    61

    Bodenbeschaffenheit

    62

    Bewegung

    63

    Hufpflege

    64

    Sattel, Zaum und Zubehör

    64

    Reitweisen

    65

    Pferdeausrüstung

    67

    Notwendig oder überflüssig?

    67

    Reitkleidung

    69

    Haftpflichtversicherungen

    70

    Raus aus den roten Zahlen

    71

    Was kostet mein Pferd?

    71

    Das Jahr planen – die Vorschau

    76

    Immer das nötige Geld haben

    76

    Ohne rosarote Brille: der Jahreslauf im Rückblick

    78

    Zum Weiterlesen

    79

    Stichwortregister

    Vorwort

    Wer seine Pferde selbst versorgt, muss mit seiner Zeit gut haushalten.

    Liebe Leserin, lieber Leser,

    ganz gleich, was die staatlichen Statistiker sagen: Das persönliche Empfinden der meisten Menschen ist längst, dass Geld knapper wird und seit dem Umstieg auf den Euro vieles wesentlich teurer geworden ist. Spätestens nach der Anhebung der Mehrwertsteuer haben auch die letzten Pensionsstallbetreiber ihre Preise angepasst. Die Preise für Pizza und Heu sind in den letzten zehn Jahren fast aufs Doppelte angestiegen.

    Niemand kann wissen, wie es um seine wirtschaftliche Situation morgen bestellt ist. Sicher wird man sich kein Pferd anschaffen, wenn kein festes Gehalt da ist – aber oft ist das Pferd längst da, wenn plötzlich der Arbeitgeber Konkurs anmeldet oder die vermeintlich sichere Stelle gestrichen wird. Nun ist guter Rat teuer.

    Ein Pferd zu halten kostet immer und in jedem Falle eine ganze Menge Geld, und in der Stadt meist viel mehr als auf dem Land. Im Laufe der Jahre habe ich viele, manchmal versteckte, Möglichkeiten entdeckt, wie man kleine und größere Summen sparen kann – natürlich ohne dass das Pferd etwas davon spürt. Insbesondere Pferdehalter, die ihre Tiere selbst versorgen, haben einen Ermessensspielraum, was das Geldausgeben betrifft, doch auch Einsteller im Pensionsstall können ihre Ausgaben senken.

    Für Selbermacher kann auch die fehlende Zeit zum Problem werden. Die Tage sind immer zu kurz. Mit ein bisschen Überlegung kann man die Stallarbeiten aber so in den Griff bekommen, dass sogar noch Zeit zum Reiten übrig bleibt.

    Der Markt rund ums Pferd bietet eine Vielzahl sinnvoller und völlig unsinniger Produkte, und immer wieder einmal verspricht die Werbung mehr, als das Produkt anschließend hält. Vermiedene Fehlkäufe sind ein Weg, Geld zu sparen. Auch die Pferdegesundheit ist ein nicht zu unterschätzender finanzieller Faktor. Ganz ohne Tierarzt geht es natürlich nicht, aber artgerecht gehaltene und gefütterte Pferde sind oftmals dauerhaft gesund mit klaren Beinen, festen Hufen und einer problemlosen Verdauung.

    Nikola Fersing

    Wenn Träume wahr werden

    Vor Anschaffung eines Pferdes sollte man seine wirtschaftliche Lage genau unter die Lupe nehmen.

    Gern wird behauptet, Reiten sei heute kein elitärer Sport mehr und für jeden erschwinglich. Soweit es die wöchentliche Reitstunde und den Sommerurlaub auf dem Reiterhof betrifft, ist das auch richtig. Die Anschaffung, Unterhaltsfinanzierung und Sorge um das Wohl eines eigenen Pferdes jedoch ist da eine ganz andere Sache!

    Wer wissen will, ob ein Pferdekauf möglich ist, sollte sich erst einmal einen Überblick über die Lage verschaffen. Listen Sie dazu Ihre regelmäßigen monatlichen Ausgaben auf, von Miete bis Versicherung, und ziehen Sie diese vom Nettogehalt ab. Sparverträge und nur einmal jährlich anfallende Kosten nicht vergessen! Auch die Rechnungen des vergangenen Jahres sollten auf zusätzliche unregelmäßige Aus gaben wie Autoreparaturen oder Urlaub hin durchgesehen werden. All diese Ausgaben müssen, auf den Monat umgerechnet, vom verbliebenen Nettogehalt abgezogen werden.

    Gelingt es nicht, ohne eine unerträgliche Senkung des Lebensstandards mindestens 400 Euro monatlich einfach „übrig" zu haben, schiebt man den Gedanken an den Kauf eines Pferdes besser auf. Anders sieht es selbstverständlich aus, wenn man bereit ist, andere kostspielige Angewohnheiten dafür aufzugeben: Ein Pferd zu halten kostet auch nicht mehr, als drei oder vier Schachteln Zigaretten am Tag zu rauchen.

    Die Kosten für den Unterhalt eines Pferdes sind langfristig spürbar, im Gegensatz zum einmal anfallenden Kaufpreis, und im Falle des durchschnittlichen Freizeitpferdes übersteigen die laufenden Ausgaben ihn bereits im ersten oder zweiten Jahr.

    Ganz gleich, wie chaotisch Sie in Ihren Geldangelegenheiten sonst verfahren und dabei dennoch zurechtkommen: Das einmal gekaufte Lebewesen Pferd ist auf Gedeih und Verderb auf Sie angewiesen und damit auch darauf, dass immer ausreichend Geld für sein Wohl vorhanden ist.

    Haben Sie tagsüber Zeit?

    Die Zeit, die Ihnen für Ihr Hobby zur Verfügung steht, hat einen ganz direkten Einfluss auf Ihre Ausgaben, denn nicht zuletzt Ihr Zeitrahmen entscheidet mit darüber, wie und wo Sie Ihr Pferd unterbringen oder ob Sie es sogar selbst versorgen möchten und können.

    Für eine Haltung in Eigenregie,

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