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Agent Null Null: Ein Vegetarier beim Metzger

Agent Null Null: Ein Vegetarier beim Metzger

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Agent Null Null: Ein Vegetarier beim Metzger

Länge:
50 Seiten
34 Minuten
Freigegeben:
Aug 17, 2015
ISBN:
9783945408292
Format:
Buch

Beschreibung

Als Agent Null Null am 31. November 1982 das Licht dieser Welt erblickte, ließ ihn die Hebamme vor Schreck fast fallen. Auch der entbindende Chefarzt war von dieser Laune der Natur völlig fassungslos und gratulierte der schockierten Mutter mit den Worten: »Medizinisch gesehen, eine Sensation!«.

Agent Null Nulls Kindheit begann glücklich und geborgen im Schoß seiner arbeitslosen Eltern, die ihn nach seiner Geburt liebevoll zur Adoption freigaben.

Entwicklungstechnisch war der kleine Nachwuchsagent Gleichaltrigen weit voraus und so machte er mit zwölf Jahren schon die ersten wackligen Schritte und begann kurz darauf auch noch zu sprechen. Bereits mit 13 begeisterte das hochtalentierte Wunderkind seine stolzen Adoptiveltern mit komplexen Satzkonstruktionen wie: »Pipi machen«.
Freigegeben:
Aug 17, 2015
ISBN:
9783945408292
Format:
Buch

Über den Autor


Buchvorschau

Agent Null Null - Christian König

2015

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Impressum

Agent Null Null – Ein Vegetarier beim Metzger

Impressum

Bibliografische Information der Deutschen National­bibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen National­bibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts ohne Zustimmung des Verlages ist unzulässig.

© by Verlag Neue Literatur

www.verlag-neue-literatur.com

Covervorlage: Claudio Aragon Bartsch

Umschlaggestaltung: Steve Schubert

ISBN 978-3-945408-29-2

Agent Null Null – Ein Vegetarier beim Metzger

Vom harten Agentenalltag sichtlich erschöpft, entschied sich Spezialagent Null Null bei einem Kurzurlaub in der Dominikanischen Republik etwas Abstand von Gewalt und Verbrechen zu bekommen.

Doch schon beim Check-in am Flughafen gab es erste Komplikationen, da die Sicherheitsbeamten mit Null Nulls mitgebrachter Waffensammlung nicht ganz einverstanden waren.

Vor allem von den Langstreckenraketen und der Panzerfaust war das Sicherheitspersonal alles andere als begeistert.

Da letztere sowieso schon länger nicht mehr im Einsatz war, wurde die Panzerfaust kurzerhand am lebenden Objekt getestet.

Zufrieden mit der Durchschlagskraft begutachtete Agent Null Null den brennenden Flughafen, während er samt Gepäck auf der Startbahn seinem wohlverdienten Urlaub entgegen flog.

Dummerweise verlief auch der Flug selbst nicht gerade reibungslos, da ein Top-Agent wie Null Null hohe Ansprüche stellte und selbstverständlich first class flog.

Da jedoch selbst hier die Stewardess ein Brechreiz verursachendes Mittagsmenü servierte, entschloss sich der Agent kurzerhand, seinen Imbiss im Handgepäck des Nachbarn zu entsorgen.

Auch das Fernsehprogramm an Bord gestaltete sich wenig abwechslungsreich; und nachdem auch der Alkoholvorrat zur Neige ging, hielt Null Null es für unumgänglich, den Kapitän, freundlich, mit Handgranate und Schlagring bewaffnet, auf den mangelhaften Service aufmerksam zu machen.

Agent Null Null hatte jedoch die Wirkung von drei Flaschen Bacardi unterschätzt und so übergab er sich, in der Führerkabine angekommen, mitten auf die empfindliche Anzeigetafel des Piloten.

Dummerweise glitt ihm bei diesem Missgeschick die entsicherte Handgranate aus den Fingern und rollte vom Cockpit aus Richtung zweiter Klasse, wo sie kurz darauf detonierte und die hintere Hälfte des Flugzeugs samt den Insassen in Fetzen riss.

Natürlich war ein Top-Agent wie Null Null auf solch kleine Zwischenfälle vorbereitet und so öffnete er kurzerhand den Fallschirm, der in seiner Gürteltasche versteckt war, während alle anderen Passagiere samt brennendem Flugzeug auf der Wasseroberfläche des Atlantischen Ozeans zerschellten.

Obwohl ein Kurzurlaub in der Dominikanischen Republik geplant gewesen war, segelte der Agent nun mit seinem Fallschirm stark alkoholisiert der amerikanischen Ostküste entgegen, wo er wenig später in Miami, mit einer gekonnten Bruchlandung, irgendwo im Art-Deco-Viertel landete.

Von den Ereignissen im Flugzeug, an denen er sicher eine geringe Mitschuld zu verantworten hatte, sichtlich bestürzt, schlenderte er ohne Umwege in die nächste Nacktbar, um sein emotionales Gleichgewicht wiederzuerlangen.

Es muss früh morgens gegen 8:30 Uhr Ortszeit gewesen sein, als die Doppelnull sturzbetrunken, wie meist um diese Uhrzeit, dem Türsteher zur Nacktbar fäusteschwingend entgegen taumelte und lautstark um Eintritt bat.

Nach kurzer Auseinandersetzung war auch dem anfangs zweifelnden Türsteher klar, dass Null

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