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Ein MORDs-Team - Band 7: In den Trümmern (All-Age Krimi)

Ein MORDs-Team - Band 7: In den Trümmern (All-Age Krimi)

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Ein MORDs-Team - Band 7: In den Trümmern (All-Age Krimi)

Länge:
144 Seiten
2 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
May 27, 2015
ISBN:
9783958340954
Format:
Buch

Beschreibung

Der Gründungstag wird zum Debakel. Die von Kaminski deponierte Bombe kann nicht rechtzeitig entschärft werden und detoniert. Innerhalb der Schule kämpfen die Überlebenden mit den Auswirkungen der Explosion.
Außerhalb hängt das Leben von Chris Archer am seidenen Faden. Olivia versucht alles, ihren Freunden im Schulhaus beizustehen. Gleichzeitig kann sie nur auf die Nachricht warten, die darüber entscheidet, ob Chris und Sie eine Zukunft haben werden - oder der Traum vom gemeinsamen Glück endet.

Dies ist der siebte Roman aus der Serie "Ein MORDs-Team."

Die Serie "Ein M.O.R.D.s-Team" startet ab August 2014 in der Greenlight Press und erscheint monatlich als E-Book. Alle zwei Monate werden zwei Geschichten gesammelt als Taschenbuch
veröffentlicht. Andreas Suchanek (Heliosphere 2265, Professor Zamorra, Maddrax - Die dunkle Zukunft der Erde) ist der kreative Kopf hinter den Abenteuern der vier Jugendlichen aus Barrington Cove.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 27, 2015
ISBN:
9783958340954
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Ein MORDs-Team - Band 7 - Andreas Suchanek

Table of Contents

»In den Trümmern«

Was bisher geschah

Prolog

~ Der Gründungstag ~

In den Trümmern

Barrington Cove, ein später Donnerstagabend,

Zwischenspiel

Barrington Cove, ein Donnerstagabend,

Barrington Cove, eine Donnerstagnacht,

Barrington Cove Highschool,

Ein Freitagmorgen (kurz nach Mitternacht)

Ein Freitagmorgen (in den frühen Morgenstunden)

Am Schauplatz der Explosion,

Dreißig Minuten später

In den Katakomben,

Einige Minuten zuvor

Ein Freitagmorgen (in den frühen Morgenstunden)

Barrington Cove Hospital,

Sonderberichterstattung von Channel 5

Epilog I – Seit Barrington Cove existiert …

Epilog II – Die Rückkehr

Vorschau

Nachwort

Das Erbe der Macht (Urban Fantasy)

Die Chroniken der Seelenwächter (Urban Fantasy)

Heliosphere 2265 (Science Fiction)

Das Mords-Team

Impressum

Ein MORDs-Team

Band 7

»In den Trümmern«

von Andreas Suchanek

Was bisher geschah

1984: Die fünf Jugendlichen Harrison, Marietta, Jamie, Shannon und Billy brechen in ihre Highschool ein, um die Prüfungsfragen eines landesweiten Tests zu stehlen, der am nächsten Tag stattfinden soll. Der Einbruch gerät zur Katastrophe. Harrison, der in der Aula Wache hält, beobachtet einen Unbekannten, der mit einem Super-8-Film das Gebäude verlässt. Gleichzeitig werden Shannon und Jamie, die sich von der Gruppe trennen, in einem Putzraum eingeschlossen. Während Jamie dort einen klaustrophobischer Anfall erleidet, kann Shannon durch das Lüftungsrohr fliehen und die Tür wieder öffnen.

Als Billy das Vorzimmer des Direktorats verlässt, weil er etwas zu hören glaubt, bleibt Marietta alleine zurück. Da schlägt ein Unbekannter zu: Er setzt Billy außer Gefecht und tötet Marietta King. Ein Mord, der in die Geschichte des kleinen Städtchens Barrington Cove eingeht und nie aufgeklärt werden kann.

Gegenwart: Mason, Olivia, Randy und Danielle finden im Verlauf eines gefährlichen Abenteuers unter dem Haus des verstorbenen Schriftstellers Billy Tarnowski einen geheimen Raum. In ihm sammelte er Unterlagen zum Fall der 1984 ermordeten Schülerin Marietta King, in den auch der Vater von Mason (Jamie) und die Mutter von Danielle (Shannon) verwickelt waren. Gemeinsam wollen die Freunde den Mordfall aufklären.

Die ersten Spuren offenbaren, dass Marietta vor ihrem Tod ein Kind zur Welt brachte und zur Adoption freigab. Obgleich dessen Identität unbekannt bleibt, erfahren die Vier, dass das Kind in Barrington Cove großgezogen wurde.

Bevor sie weiter ermitteln können, werden Shannon und Danielle von Oswald Kaminski, einem Feind des Grafen – der die Unterwelt der Stadt kontrolliert –, entführt. Es stellt sich heraus, dass Shannon die Identität des unbekannten Gangsterbosses seit den späten 1980er Jahren kennt und seither geheim hält. Sie heiratete den despotischen Richard Holt nur, weil die Familie zu einer von vier Dynastien gehört, die aus irgendeinem Grund für den Grafen tabu sind. Damit ist sie die einzige bekannte Person, die die Identität von Barrington Coves Moriarty kennt.

Ein weiteres Abenteuer führt die Freunde erneut auf die Spur von Mariettas Kind. Sie erfahren den Namen des Mädchens: Alice. Handelt es sich dabei um die Adoptivtochter des Bürgermeisters? Eine Vermutung, die sich am Gründungstag zu bestätigen scheint.

Die eiskalte Lady Priscilla van Straten heuert Geiselnehmer an, die das Schulhaus – wo die Feier stattfindet – unter ihre Kontrolle bringen. Sie sollen auch Alice töten und damit die letzte Spur zur Wahrheit um den Mord an Marietta King beseitigen. Außerdem scheint die gefälschte Gründungsurkunde eine wichtige Rolle zu spielen. Zwar können die Verbrecher aufgehalten werden, aber selbst Lady van Straten ist geschockt, als sich herausstellt, dass Kaminski ihre Leute gekauft hat. So konnte er auch eine Bombe im Schulhaus deponieren.

Die Türen verriegeln sich, der Countdown zählt herab.

120 Sekunden bleiben Mason, Randy, Vince und Danielle, dem Bürgermeister, Alice und Jamie, Lucian McAllister, dem Direktor und Lady van Straten, um innerhalb des Gebäudes so weit weg vom Sprengsatz zu gelangen wie nur möglich.

Deputy Sachsen versucht noch, die Bombe zu entschärfen – erfolglos. Der Countdown erreicht die Null.

Eine Explosion erschüttert Barrington Cove.

Prolog

Olivia taumelte aus dem Schulhaus und blinzelte in das Licht der am Horizont untergehenden Sonne. Um sie herum standen Einsatzfahrzeuge, Deputys und Rettungskräfte rannten hin und her. Die Presse wartete hinter einem Absperrband.

Nur wenige Schritte entfernt wurde Hester Stone auf einer Trage zum nächsten Krankenwagen geschoben. Ein Rettungshelfer injizierte ihr etwas, ein weiterer Wagen fuhr gerade ab. In ihm lag Masons Mum, Martha Collister, von einem der Betäubungspfeile außer Gefecht gesetzt, die schließlich auch die Geiselnehmer erledigt hatten.

Olivia blieb stehen.

Überall herrschte Chaos. Deputys drängten vereinzelt Presseleute hinter das Absperrband zurück. Blitzlichter erhellten die heraufziehende Dämmerung, Kameras waren auf den Eingang der Schule gerichtet. Sheriff Bruker gab ein erstes kurzes Statement ab.

Die Feuerwehr stand am Rand des Areals, war zur Sicherheit ebenfalls gerufen worden. Schließlich wurden entzündliche Chemikalien im Chemielabor aufbewahrt.

»… Defibrillator.«

Die Stimme holte Olivia zurück in die Wirklichkeit. Ihr Blick erfasste Chris. Ihren über alles geliebten Chris, mit dem sie noch Stunden zuvor eine gemeinsame Zukunft geplant hatte. Er lag auf der Trage, eine unbehandelte Schusswunde in der Brust. Warum brachten die Rettungskräfte ihn nicht weg?

Sein Shirt war aufgeschnitten worden, hing in Fetzen herab. Die blaue Jeans war von dunklen Blutflecken bedeckt, ebenso die Brust. Sie sah das Einschussloch. Es war so winzig, kaum zu glauben, dass etwas so Kleines wie eine Pistolenkugel einen Körper so sehr verletzen konnte.

Ein Rettungshelfer spritzte etwas, der nächste setzte die Pads an.

Herzstillstand.

»Nein«, keuchte Olivia.

Jede Kraft wich aus ihrem Körper. Entsetzt machte sie einen Schritt zurück, prallte gegen die Eingangstür der Schule. Sie durfte ihn nicht verlieren!

Den Blick gebannt auf die Rettungskräfte gerichtet, die sichtlich ihr Bestes gaben, begriff sie erst mit deutlicher Zeitverzögerung, dass eben eine nur allzu bekannte Stimme an ihr Ohr gedrungen war. Ein wenig hatte sie wie die von Oswald Kaminski geklungen. Mit gerunzelter Stirn wandte Olivia sich um. Mehr im Reflex als bewusst griff sie nach den Streben der Eingangstür. Doch sie konnte sie nicht öffnen, der automatische Schließmechanismus hatte sie verriegelt.

Sie lugte ins Innere, konnte aber niemanden sehen.

Rannte da nicht jemand davon?

Im nächsten Augenblick entstand ein gigantischer Feuerball, der sich schnell ausbreitete. Stein wurde weggesprengt, Fenster klirrten, eine Druckwelle raste heran.

Olivia blieb keine Zeit mehr, in Deckung zu gehen. Wie von der Faust eines Titanen getroffen wurde sie fortgeschleudert. Da war Rauch, Feuer, Schmerz.

Ihr Bewusstsein erlosch.

~ Der Gründungstag ~

Die Explosion

Barrington Cove, ein Donnerstagabend,

Im Gebäude der Highschool

Wenige Minuten zuvor war noch alles perfekt gewesen. Lucian mochte Barrington Cove kein Stück, doch dass er mit seinem Lakaien Chris Archer den Auftrag in der Galerie ReachAble angenommen hatte, erwies sich im Nachhinein als Glücksfall. So konnte er erste Kontakte zum Grafen knüpfen.

Tatsächlich hatte Rebecca Reach die Galerie aufgrund einer unangenehmen Sache, die vor einigen Monaten ans Licht gekommen war, aufgeben müssen und Lucian hatte sie weitergeführt.

Um für den Grafen dort Geld zu waschen.

Das war sogar nur die Spitze des Eisbergs gewesen, immer mehr Operationen wurden über die Galerie abgewickelt – Bestechung, Drogenhandel, Gemäldefälschungen. So hatte sich Lucians Vermögen auf einen Schlag verdreifacht. Die wenigen Tage im Jahr, die er dafür hier sein musste, waren allerdings trotzdem eine Pein. Und jetzt auch noch das.

Hinter ihm zählte der Countdown herab.

Er war noch einmal zurückgelaufen, um die Kamera zu holen. Immerhin hatte er damit nicht nur den irren angeblichen Professor Pembroke aufgenommen, nein, darauf waren auch die Aufnahmen der Gründungsurkunde zu sehen. Zu Beginn des Festes hatte ihm der Bürgermeister die Möglichkeit gegeben, das historische Schriftstück aus der Nähe abzufotografieren.

Nach dieser kleinen Explosion dürften die Bilder eine Menge Wert sein. Es sind die letzten Aufnahmen der Gründungsurkunde.

Mithilfe eines Stuhls zerschmetterte er das Fenster und sprang hinaus. Warum nur war keiner der anderen Idioten auf die Idee genommen?

Er sah auf.

Das Fenster hatte ihn in den Innenhof geführt. Ringsum ragten die Mauern der Highschool in die Höhe. Es gab keinen zweiten Ausgang.

Shit.

Die Explosion ließ ihn in die Knie gehen. Rings um ihn herum zerbarsten Scheiben, regnete es Glas, wehten Feuerlohen heran. Steine prasselten herab, Metallfragmente flogen durch die Luft.

Ein Teil jenes Fensters, das ihm soeben die Flucht ermöglicht hatte, durchbohrte ihn auf Herzhöhe.

Innerhalb der ersten 120 Sekunden nach der Explosion fiel Lucian McAllister tot zu Boden. Die unversehrte Kamera schützte er mit

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