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Natürlich koch ich! Erdäpfel: Vielfalt, die glücklich macht

Natürlich koch ich! Erdäpfel: Vielfalt, die glücklich macht

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Natürlich koch ich! Erdäpfel: Vielfalt, die glücklich macht

Länge:
246 Seiten
55 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 8, 2014
ISBN:
9783706627702
Format:
Buch

Beschreibung

Erdäpfelsalat einmal anders mit Gurke und Chili, cremiges Gratin, Schupfnudeln in pikanten und süßen Variationen, flaumige Knödel, Erdäpfel als krosse Kruste auf Zander oder in der Erdäpfeltorte zum Dessert − Yvonne Schwarzinger zeigt in ihrer Auswahl die wunderbare Vielseitigkeit der beliebten Knolle. Für die leichte Sommerküche genauso wie für wärmende Wintergerichte, Erdäpfel lassen sich das ganze Jahr in abwechslungsreiche Köstlichkeiten verwandeln. Die Rezepte in diesem Buch vereinen bodenständige Klassiker und neue, inspirierende Ideen für richtig gute Salate, Beilagen, Suppen, Hauptgerichte und Nachspeisen!

- über 50 köstliche Erdäpfelrezepte
- regionale Spezialitäten und neue Ideen
- alles Wissenswerte über die Sortenvielfalt, Lagerung und Verarbeitung
- viele praktische Tipps und Tricks für gutes Gelingen
- Erdäpfelbäuerin und -bauer im Porträt
- verlockende Fotos von Herbert Lehmann

NATÜRLICH KOCH ICH! - Die Kochbuchreihe
Lebensmittel, die vor unserer Haustüre wachsen, die saisonal geerntet und frisch verwendet werden, sind die richtige Wahl für alle, denen köstlicher Geschmack und eine gesunde, nachhaltige Lebensweise wichtig sind.
Unsere Kochbuchreihe zeigt, wie mit einfachen Zutaten herrliche Gerichte gelingen.

ALLE BÄNDE AUS DER REIHE:
Tomaten - Vielfalt, die glücklich macht!
Erdäpfel - Vielfalt, die glücklich macht!
Kräuter - Vielfalt, die glücklich macht! (erscheint im Frühjahr 2015)
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 8, 2014
ISBN:
9783706627702
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Natürlich koch ich! Erdäpfel - Yvonne Schwarzinger

SCHWARZINGER

Einleitung

Früher galten sie als Arme-Leute-Essen und sie fanden wenig kulinarische Beachtung. Heute entwickeln sie sich immer mehr zum Liebling der Feinschmecker: die Erdäpfel. Die unterirdisch wachsenden Knollen, die, wie die Tomaten, zur Familie der Nachtschattengewächse zählen und ursprünglich aus den Anden stammen, sind längst mehr als nur schnöde Beilage.

Dass die Österreicherinnen und Österreicher gerne Erdäpfel essen, ist allerdings keine Neuigkeit. Mehr als doppelt so viele Erdäpfel wie etwa Nudeln werden bei uns verspeist. Tendenz steigend. Am beliebtesten sind die Erdäpfel übrigens bei den Tirolern und den Kärntnern. Knapp 20 Kilogramm landen dort im Schnitt jedes Jahr auf den Tellern eines Konsumenten. Am meisten Erdäpfel produziert werden wiederum in Niederösterreich und Oberösterreich.

Kein Wunder, dass ich als Tochter einer Oberösterreicherin und eines Waldviertlers mit Erdäpfeln aufgewachsen bin. Als Kind war ich oft und gerne bei meiner Großmutter in der Küche, wenn sie sonntags für die ganze Familie kochte. All die duftenden Dinge in den Töpfen und im Backrohr haben mich schon damals fasziniert. Natürlich gab es immer die eine oder andere Kostprobe und ich durfte bei kleinen Arbeiten helfen. Dazu zählte auch das Schälen der frisch gekochten Erdäpfel. Selbstverständlich habe ich dabei den ersten Erdapfel immer genascht. Er wurde aufgeschnitten und auf die dampfend heißen Scheiben kam ein Flöckchen eiskalte Butter und ein wenig Salz. Und dann musste alles schnell gegessen werden, bevor die Butter ganz zerlaufen konnte. Wenn sich dann kalte Butter und warmer Erdapfel im Mund cremig verbunden haben, war das ein Hochgenuss. So einfach wie köstlich. Als Kind habe ich dieses kleine Erdapfelgericht geliebt. Vor allem im Sommer, wenn es die ersten Heurigen mit ihrem weichen, zart-süßlichen Fruchtfleisch gab. Heute, als erfahrene Köchin, weiß ich, dass genau dieses Spiel mit Texturen und Komponenten – heiß/kalt, cremig/ bissfest, zart-süßlich/salzig – die Qualität eines Gerichts ausmacht und das ist, was man hohe Kochkunst nennt. Und heute ist es immer noch so, dass ich beim Kochen dem ersten geschälten, dampfenden Erdapfel nicht widerstehen kann. Ich muss ihn essen! Mit eiskalter Butter und ein wenig Salz natürlich. Kein noch so raffiniertes Amuse Gueule in den Sterneküchen dieser Welt könnte köstlicher sein für mich als dieser kleine, einfache Appetithappen aus meiner Kindheit.

Ich koche Erdäpfel so gerne, wie ich sie esse. Keine andere Zutat bietet beim Kochen so viele Möglichkeiten. Und kaum etwas ist ein schöneres Erlebnis in der Küche, wie wenn ein Püree besonders cremig und fluffig gelungen ist, die Gnocchi den perfekten Biss haben oder ein Rösti zur knusprig-zarten Verführung wird. Meine liebsten Erdäpfelrezepte für Sie zu sammeln, war mir deshalb ein echtes Anliegen.

Viel Spaß und gutes Gelingen!

Sortenvielfalt

Ditta

Die Ditta ist eine der beliebtesten Erdäpfelsorten bei uns. Die festkochende, mittelgroße Ditta ist eine Kreuzung aus Bintje und Quarta und eignet sich für sehr viele Zubereitungsarten von Salat bis Pommes frites. Neben ihrer angenehmen Größe trägt zur Beliebtheit der Ditta auch bei, dass sie sehr gut lagerbar ist und nicht zum Auskeimen neigt.

Violetta

Die Violetta zeichnet sich, wie der Name schon sagt, durch ihr blau-violettes Fleisch und die feste, dunkelviolette Schale aus. Im Geschmack erinnert sie leicht an Esskastanien. Unter Kennern wird die Violetta als beste aller lilafleischigen Erdäpfel gehandelt. Sie ist festkochend und eignet sich sehr gut für Salate. Die Farbe verdankt die Violetta übrigens dem hohen Gehalt an dem natürlichen Farbstoff Anthocyan.

Heidenreichsteiner Rote

Diese große, rosa bis rötliche Erdäpfelsorte war lange in Vergessenheit geraten. Seit einigen Jahren wird die alte Waldviertler Sorte wieder angebaut. Sie ist mehlig kochend und hat helles, sehr wohlschmeckendes Fleisch. Das macht sie vielseitig verwendbar und zu einem hervorragenden Beilagenerdapfel.

Barbara

Diese alte Erdäpfelsorte ist durch ihre Schale unverkennbar – ist diese doch von sattem Gelb mit lila Flecken. Doch die sehr große Barbara ist nicht nur attraktiv, sondern auch außergewöhnlich wohlschmeckend. Die mehlig kochende Sorte eignet sich besonders gut für Püree oder Rösti. Leider wird sie nur selten angeboten, da sich ihr Ertrag in Grenzen hält. Die Suche nach ihr lohnt sich aber!

Bamberger Hörnchen

Das spätreifende Bamberger Hörnchen ist eine alte Erdäpfelsorte aus Franken. Die Bamberger Hörnchen haben, wie der Name anklingen lässt, eine leicht krumme Form, schönes gelbes Fleisch und einen von Kennern geschätzten würzigen Geschmack. Sie sind hervorragende Salat- und Beilagenerdäpfel. Dennoch waren sie lange Zeit fast ausgestorben, da sie im Anbau wenig Ertrag bringen und sehr arbeitsintensiv sind. Aus diesem Grund sind Bamberger Hörnchen leider noch immer sehr schwer erhältlich. Viele greifen deshalb gerne zur öfter angebotenen und ähnlichen französischen Erdäpfelsorte La Ratte.

Rosalinde

Die Rosalinde wird auch Schinkenerdapfel genannt und besticht durch ihre besondere Färbung. Schneidet man den mittelgroßen, länglichen Erdapfel auf, zeigt sich nach der roten Schale ein heller Ring und in der Mitte rotes Fruchtfleisch. Die Rosalinde ist festkochend und schmeckt cremig. Sie eignet sich sehr gut für Salate, als Beilagenerdapfel und für Gratins.

Rote Emma

Die Rote Emma ist eine relativ junge Züchtung aus Deutschland. Sie wurde speziell für den Bioanbau entwickelt und hat eine charakteristische rosa Färbung. Ihr Geschmack wird als würzig und kräftig beschrieben. Als vorwiegend festkochende Sorte ist die Rote Emma universell einsetzbar.

Linzer Delikatess

Die Linzer Delikatess ist eine relativ junge, heimische Sorte, die aber aufgrund ihrer hervorragenden Eigenschaften in den letzten Jahren einen Siegeszug durch ganz Europa angetreten hat. Sie ist lange lagerbar, hat eine angenehme mittlere Größe und ist hervorragend im Geschmack. Die festkochende Linzer Delikatess ist dünnschalig, mit nicht sehr ausgeprägten Augen und eignet sich besonders für Salate und als Beilage.

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