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Karma, freier Wille und das Problem des Leidens: Wie hat alles angefangen - und wie hört es auf?

Karma, freier Wille und das Problem des Leidens: Wie hat alles angefangen - und wie hört es auf?

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Karma, freier Wille und das Problem des Leidens: Wie hat alles angefangen - und wie hört es auf?

Länge:
81 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
May 19, 2015
ISBN:
9783954470808
Format:
Buch

Beschreibung

»Gute Taten haben gute Folgen, schlechte Taten haben schlechte Folgen ...«

Das Wort Karma kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Tun, wobei auch Nichtstun ein Tun ist - durch Unterlassen. Im Grunde ist bereits das Denken ein Tun, und so beschreibt dieses uralte Konzept die Wechselwirkungen, in denen jeder Mensch steht. Ist Karma eine Bestrafung? Muss man für etwas leiden, wovon man nichts weiß? Wann greift man in das Karma eines anderen ein? Gibt es ein Gruppen- oder Völkerkarma? Ist Karma für alles verantwortlich? Und was sagt die Bibel dazu? Jahrzehntelange Erfahrungen als Rückführungstherapeut führten den Autor zu Erklärungen, die jedem Menschen die Angst vor dem Leben nehmen und das Sinnhafte der Welt vor Augen führen.

Das vorliegende eBook ist eine Einzelveröffentlichung, nur als eBook und PDF erhältlich, entnommen dem Grundlagenwerk »Wiedergeburt und frühere Leben« von Jan Erik Sigdell, das komplett als gedrucktes Buch und eBook vorliegt. Weitere Einzelveröffentlichungen von Jan Erik Sigdell sind »Der Tod und die Seele« und »Gibt es Reinkarnation wirklich?«.

Dr. Jan Erik Sigdell, geboren 1938 in Göteborg, ist promovierter Medizintechniker und ein international anerkannter Experte für Rückführungstherapie. Seit den Siebzigerjahren hat er zahllose Rückführungen durchgeführt und neue Methoden der Rückführungstherapie entwickelt. 2006 wurde er als bisher einziger Alternativmediziner für seine Verdienste mit dem Schweizer Preis ausgezeichnet.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 19, 2015
ISBN:
9783954470808
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Karma, freier Wille und das Problem des Leidens - Jan Erik Sigdell

Autor

1. Was ist Karma?

Das Sanskritwort Karma – eigentlich karman, woraus in Wortverbindungen karma wird – kommt von der Wurzel kri, die im weitesten Sinne »tun« bedeutet. Es bezieht sich 1) auf unser Tun / unsere Handlungen und 2) auf die Auswirkungen unserer Taten. Wir tun immer etwas. Es ist nicht möglich, nichts zu tun. Selbst das Nichtstun ist ein Tun. Es ist oft auch das, was wir statt etwas anderem tun, und damit ein Tun, das im Unterlassen besteht. Untätigkeit ist ebenfalls eine Tätigkeit. Wenn wir uns in eine Ecke setzen und gar nichts tun, tun wir genau das: gar nichts. Auch wenn wir schlafen, tun wir etwas: Wir schlafen – vielleicht lieber, als etwas anderes zu tun. Wahrscheinlich träumen wir auch, und wer weiß, was wir auf der Seelenebene in unseren Träumen so tun, selbst wenn es uns anschließend nicht mehr bewusst ist. Die einzige Möglichkeit, nichts zu tun, scheint die tiefe Bewusstlosigkeit zu sein, das Koma, aber vielleicht ist nicht einmal das Nichtstun. Wer weiß, was die Seele alles tut, während der Körper ganz auf Null steht? Im Grunde ist bereits das Denken ein Tun. Gute und schlechte Gedanken über andere Menschen können diese beeinflussen. Das einzige mögliche Nichtstun ist das Nichtsein. Sein ist grundsätzlich Tun. Auch im Seelenzustand zwischen den Leben tun wir ständig etwas.

Das primäre Tun hat in dem meisten Fällen mit anderen Menschen oder Lebewesen zu tun. Es ist eine Interaktion zwischen mir und anderen. Deshalb muss mir auch bewusst werden (jedenfalls in meiner Seele), wie sich diese Interaktion auf den jeweils anderen auswirkt – gut oder schlecht. Das ist unvermeidlich, und wenn da Tun negativ ist und ich es nicht wissen will, werde ich irgendwann in einer ähnlichen Situation auf der anderen Seite stehen und es doch erfahren müssen. Der andere ist häufig ein Mensch, es kann aber genauso irgendein Lebewesen sein. Auch wenn ich Tieren Übles antue oder rücksichtslos und ausbeutend mit der Natur umgehe, bringe ich schlechtes Karma für mich hervor. Viele fragen sich, was es mit Karma zu tun haben kann, wenn jemand zum Beispiel Opfer einer Naturkatastrophe wird. Es könnte die Auswirkung von Karma mit der Natur sein. Hätte es nicht einen Sinn, wenn jemand, der Naturzerstörung betreibt, später in einer Naturkatastrophe stirbt, um selbst zu erleben, was er der Natur angetan hat? Das muss freilich nicht immer die Erklärung dafür sein, dass Menschen durch Naturkatastrophen ums Leben kommen, aber es könnte in manchen individuellen Fällen einiges erklären.

Reinkarnation und Karma sind untrennbar miteinander verbunden. Der Sinn von Reinkarnation besteht darin, dass eine Verbindung zwischen aufeinander folgenden Verkörperungen besteht, und zwar im Sinne einer Entwicklung: Wir lernen aus den Erfahrungen, die wir machen, und entwickeln uns dadurch immer mehr zum Besseren hin. Wäre es nicht so, hätte Reinkarnation keinen Sinn. Ein rein zufälliger Wechsel von einer Verkörperung zur anderen, aus den einen Umständen in andere, mal gut und mal schlecht, mal oben und mal unten, mal hier und mal dort – das wäre sinnlos. Die Folgen unserer Taten müssen sich in späteren Verkörperungen zeigen. Gute Taten haben gute Folgen, schlechte Taten haben schlechte Folgen, nämlich derart, dass wir an uns selbst erleben, wie es jenen ging, die damals unter unseren Taten leiden mussten. Täter werden unter ähnlichen Umständen zu Opfern. Das wird oft als »Strafe« bezeichnet, doch hier geht es nicht um Strafe im Sinne von Rache oder Vergeltung. Es ist nicht so, dass wir geschlagen werden, bis wir gehorchen. Vielmehr sollen wir

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