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Komm zur Ruhe, schlaf schön ein: 40 Schlummergeschichten
Komm zur Ruhe, schlaf schön ein: 40 Schlummergeschichten
Komm zur Ruhe, schlaf schön ein: 40 Schlummergeschichten
eBook174 Seiten1 Stunde

Komm zur Ruhe, schlaf schön ein: 40 Schlummergeschichten

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Über dieses E-Book

Es ist Schlafenszeit! Doch nach einem aufregenden Tag fällt den Kindern das Einschlafen oft schwer. Die vielen Eindrücke beschäftigen sie noch bis spät in den Abend. Dabei ist Schlaf für Kinder besonders wichtig!
Diese 40 Schlummergeschichten helfen beim Einschlafen. Sie werden es den Kindern erleichtern, sich zu beruhigen und zu entspannen, wenn sie den Erzählungen aus der Welt der Menschen und der Tiere lauschen. Einfühlsame Worte und liebevolle Illustrationen nehmen das Kind mit auf eine Traumreise und versichern ihm: Gott ist bei dir in der Nacht. Zum Vorlesen für Kinder ab 4 Jahren.
SpracheDeutsch
HerausgeberSCM R.Brockhaus
Erscheinungsdatum8. Sept. 2014
ISBN9783417227574
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    Buchvorschau

    Komm zur Ruhe, schlaf schön ein - Michaela Göbel

    Michaela Göbel · Sonja Spaltenstein (Illustr.) – Komm zur Ruhe, schlaf schön ein | 40 Schlummergeschichten – SCM KläxboxSCM | Stiftung Christliche Medien

    Der SCM-Verlag ist eine Gesellschaft der Stiftung Christliche Medien, einer gemeinnützigen Stiftung, die sich für die Förderung und Verbreitung christlicher Bücher, Zeitschriften, Filme und Musik einsetzt.

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    ISBN 978-3-417-22757-4 (E-Book)

    ISBN 978-3-417-28654-0 (lieferbare Buchausgabe)

    Datenkonvertierung E-Book:

    CPI – Ebner & Spiegel, Ulm

    © 2014 SCM Kläxbox im SCM-Verlag GmbH & Co. KG

    Bodenborn 43 | 58452 Witten

    Internet: www.scmedien.de | E-Mail: info@scm-klaexbox.de

    Die Bibelverse sind, wenn nicht anders angegeben, folgender Ausgabe entnommen: Neues Leben. Die Bibel, © der deutschen Ausgabe 2002 und 2006, SCM R.Brockhaus im SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten.

    Umschlaggestaltung und Satz: Katrin Schäder, Velbert

    Illustrationen: Sonja Spaltenstein, Münster

    Inhalt

    – Ungefähre Vorlesezeit in Klammern –

    Alles hat seine Zeit

    1.  Die Sonne geht unter (3:00)

    2.  Im Wald (6:00)

    3.  Es ist Herbst geworden (5:30)

    4.  Der erste Schnee (3:00)

    5.  Verwandlung (3:30)

    6.  Frühlingseier (6:00)

    Entdeckungen in Wald und Garten

    7.  Die Hütte im Garten (5:00)

    8.  Frühling (3:30)

    9.  Besuch im Baumhaus (4:00)

    10.  Glühwürmchen (4:30)

    11.  Große Kraft in kleinen Körnern (3:30)

    12.  Lenas geheimer Ort (6:00)

    Allerlei Tiere

    13.  So ein schönes Katzenleben! (4:30)

    14.  Auch Mäuse müssen schlafen (5:00)

    15.  Hundetage (5:30)

    16.  In der alten Eiche (3:30)

    17.  Abends am See (4:00)

    Ideen, die Freude machen

    18.  Kleine Geschenke (4:30)

    19.  Weiße Wände (4:30)

    20.  Masken (5:00)

    21.  Windspiele (3:30)

    22.  Die Verkleidungskiste (6:00)

    23.  Ein Haus wird gebaut (5:00)

    Mit allen Sinnen

    24.  Überall riecht etwas! (4:00)

    25.  In der Instrumente-Kammer (4:30)

    26.  Wenn es nach Weihnachten riecht (4:00)

    27.  Pusteblumen (3:30)

    28.  Was man so hört (4:00)

    29.  Muschelgeheimnisse (8:00)

    Gott hat alles wunderbar gemacht

    30.  Kleine Schnuppe (5:00)

    31.  Carolines Berg (4:30)

    32.  Große und kleine Reitstunden (3:30)

    33.  Gott macht dich wieder froh (4:00)

    34.  Warum hat Gott Giraffen gemacht? (5:00)

    35.  Was die Wolken erzählen (4:30)

    Geliebt und geborgen

    36.  Nach der Kissenschlacht (7:00)

    37.  Teddy (5:00)

    38.  Papas Kiste (5:00)

    39.  Die alte Burg (6:30)

    40.  Regenbogen (5:00)

    Gute Nacht!

    [ Zum Inhaltsverzeichnis ]

    Alles hat seine Zeit

    [ Zum Inhaltsverzeichnis ]

    1. Die Sonne geht unter

    Hast du schon einmal einen Sonnenuntergang beobachtet? Wenn die Sonne sich am Horizont langsam immer tiefer zur Erde herabneigt, sich erst orange und dann fast rot verfärbt? Dabei taucht sie alles in ein wundersames, weiches und warmes Licht. Alles, was sie berührt, scheint in ihrem Licht noch einmal ganz besonders zu leuchten, bevor der Himmel dann langsam dunkel wird. Wohin wandert die Sonne wohl, wenn sie hinter dem Horizont verschwindet? Wenn sie sich von uns verabschiedet hat und wir schlafen gehen, schläft dann auch die Sonne? Hat sie, weit von uns entfernt, ihr eigenes Bett? Und wenn sie schläft, hört sie dann auf zu leuchten?

    Nein, die Sonne hört nicht auf zu leuchten. Sie verkriecht sich nicht wie wir unter der Bettdecke und schlummert ein. Die Sonne wandert weiter. Immer weiter und weiter. Alle Länder auf der Welt hat sie schon gesehen, jedes Fleckchen Erde hat sie mit ihrem Licht beschienen. Wenn wir ihr Licht nicht mehr brauchen, weil unser Tag vorüber ist und wir schlafen gehen, dann bringt sie es anderen Menschen. Denen, die gerade aufstehen und für die ein neuer Tag beginnt. So wie zum Beispiel für Lisa. Früh am Morgen dringen die ersten Sonnenstrahlen durch die Rollläden vor ihrem Fenster. Lauter kleine helle Punkte wirft das Licht auf Lisas Bettdecke. Da kann sie nicht mehr länger liegen bleiben, sie schlüpft aus ihrem Bett und begrüßt den neuen Tag. Sie freut sich auf den Kindergarten und darauf, mit ihren Freunden zu spielen. Viele schöne Dinge warten auf sie, bis sie schließlich am Ende des Tages ganz müde wird von allem Erlebten.

    Und als Lisa dann viele Stunden nach dem ersten Sonnenstrahl wieder schlafen geht und sich die Bettdecke bis zur Nasenspitze heraufzieht, da ist die Sonne schon weitergezogen. Auch an anderen Orten wird sie gebraucht. Gerade jetzt, während Lisa sich die müden Äuglein reibt, kitzelt viele Kilometer weit entfernt der erste Sonnenstrahl ein anderes Kind im Gesicht. Es hat auch einen langen, interessanten Tag vor sich. Und wenn es abends vor dem Schlafengehen einen letzten Blick aus dem Fenster wirft und sieht, wie das letzte Sonnenlicht verschwindet, dann ist es an einem anderen Ort, weit entfernt, für viele andere Kinder Zeit zum Aufstehen. Und bald danach auch wieder für Lisa und für dich.

    Doch jetzt sagen wir der Sonne gute Nacht. Unser Tag ist zu Ende, wir schließen die Augen und dürfen ruhig und tief schlafen, bis morgen ein neuer Tag beginnt …

    Wie herrlich ist das Licht und wie wohltuend ist es für die Augen, die Sonne zu sehen!

    Prediger 11,7

    [ Zum Inhaltsverzeichnis ]

    2. Im Wald

    Wenn Jule mit ihrem Papa im Wald spazieren geht, dann sucht sie sich immer einen ganz bestimmten Weg aus. Das ist ihr Lieblingsweg. Er führt vom Waldrand aus einen ausgetretenen, alten Pfad entlang, der sich zwischen dicken alten Bäumen hindurchwindet. Überall sind Wurzeln, die aus dem Boden herausragen und über die man immer wieder hinüberklettern muss. Der Pfad führt auch an einer kleinen, verträumten Waldlichtung vorbei. Und ganz zum Schluss geht es ein Stück weit an einem schmalen, leise plätschernden Bächlein entlang.

    Unterwegs gibt es immer vieles zu entdecken. Im Herbst hat Papa mit Jule zusammen Pilze gesucht. Einen Teil davon gab es später zum Mittagessen und den Rest hat Mama in dünne Scheiben geschnitten, um sie im Backofen zu trocknen. Danach hat die ganze Küche nach Pilzen gerochen! Beim Sammeln der Pilze muss man aber sehr vorsichtig sein. Papa weiß genau, welche davon essbar sind und welche nicht. Immer wenn Jule etwas entdeckt hat, zeigt sie es Papa.

    Inzwischen ist die Zeit für Pilze aber schon längst vorbei.

    Im Winter ist Jule mit Papa durch den dicken Schnee gestapft, hat Schneeengel hineingemalt, Fußspuren verfolgt und an den tief hängenden Ästen gezupft, damit der Schnee herunterrieselt.

    Im Frühling haben die beiden beobachtet, wie langsam die Bäume und Büsche wieder grün wurden, frische neue Pflänzchen aus dem weichen Waldboden hervorgekommen sind und sich die ersten Blütenknospen geöffnet haben.

    Und heute sind sie nun mit einem großen Korb unterwegs, um Holunderblüten zu sammeln. Jule weiß schon genau, wie die aussehen: An einem größeren Stängel sind ganz viele kleinere Stängel, und an diesen kleinen Stängeln hängen ganz viele, winzig kleine, weiße Blütensternchen. Wenn man sie ein bisschen schüttelt, fällt feiner gelber Blütenstaub heraus. Und sie duften so herrlich süß! Mama will leckeren Sirup daraus machen und Holunderblütengelee.

    Jule und ihr Papa sind noch gar nicht lange im Wald unterwegs, da entdecken sie auch schon den ersten Holunderstrauch. Weil die Blüten ziemlich weit oben hängen, nimmt Papa Jule auf den Arm. Sie darf mit einer Schere die Blütenstängel abschneiden und in den Korb legen. Ganz vorsichtig ist sie dabei, damit nichts verloren geht. Um Jule herum summen ein paar Bienen. Denen scheint der Holunder auch zu schmecken.

    Nach einer Weile setzt Papa Jule wieder auf dem Boden ab und sie suchen den nächsten Strauch, um nicht zu viele Blüten von ein und derselben Stelle zu holen. Schließlich soll für die Bienen und Schmetterlinge auch noch etwas übrig bleiben.

    Einige Zeit später ist der Korb dann aber trotzdem voll. Das gibt bestimmt jede Menge süßen Sirup! Und weil Jule so fleißig war, hat sie sich jetzt wirklich eine Pause an „ihrem" Bach verdient. Am Bach angekommen, zieht sie ihre Schuhe und Strümpfe aus und hält dann vorsichtig die Zehenspitzen ins Wasser. Etwas kalt ist es schon … Aber das macht Jule nichts aus. Fröhlich watet sie

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