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Stricken: Von den Grundlagen bis zum Lieblingsmodell

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Stricken: Von den Grundlagen bis zum Lieblingsmodell

Länge:
340 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Jul 15, 2014
ISBN:
9783815584569
Format:
Buch

Beschreibung

Stricken kann so einfach sein

• Alle wichtigen Stricktechniken und Grundlagen leicht verständlich erklärt
• Mützen, Schals, Geschenke und Wohndeko - mehr als 25 angesagte Strick-Modelle für Einsteiger und Fortgeschrittene

Stricken liegt im Trend! Das Angebot an Wolle und Garnen war nie größer als heute und lädt geradezu ein, die eigene Kreativität zu entdecken. Ob selbst gestrickte Mützen, Schals, Taschen oder Wohnaccessoires im individuellen Lieblingslook: Alles, was dafür nötig ist, sind Wolle, Stricknadeln und dieses Buch. Ein Grundlagenteil vermittelt ausführlich und mit vielen Stepfotos alle Stricktechniken, stellt zahlreiche Muster vor und liefert wichtige Tipps und Tricks. Wie sich diese Fertigkeiten umsetzen lassen, zeigen mehr als 25 wunderschöne Modelle, die mit großformatigen Farbfotos, detaillierter Schritt-für-Schritt-Anleitung und Materialangaben präsentiert werden. Von der angesagten Beanie-Mütze über klassische Ringelsocken oder süße Babyschühchen bis hin zu kuscheligen Tassenhüllen - die Modellauswahl bietet alles, was das Herz begehrt.

Aus dem Inhalt:
• Strickschule
• Strickmuster
• Mützen, Schals & Co.
• Alles fürs Baby
• Dekoratives

... und vieles mehr
Freigegeben:
Jul 15, 2014
ISBN:
9783815584569
Format:
Buch

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Stricken - Naumann & Göbel Verlag

Häkeln

Stricknadeln

Neben dem Garn gehören die Stricknadeln zur unverzichtbaren Grundausstattung beim Stricken. Doch das Angebot ist unübersichtlich: Es gibt Nadeln aus Holz, Metall und Kunststoff, lange und kurze Nadeln mit einer oder zwei Spitzen, aber auch mit Kunststoffseilen. Welche sind nun die richtigen für Ihr Projekt?

1 Lange gerade Stricknadeln

Sie sind der Klassiker: lange, gerade Stricknadeln mit einer Spitze an einem und einem Knopf am anderen Ende. Der Knopf verhindert, dass die Maschen vom hinteren Ende der Nadel rutschen. Es gibt diese Stricknadeln in Längen von 25 bis 40 cm und Stärken von 2,0 bis 25 mm aus Holz, Bambus, Kunststoff, Aluminium oder Stahl mit Kunststoffüberzug. Die dicksten Nadeln werden nur aus Kunststoff hergestellt, weil massive Metallnadeln zu schwer wären.

Man unterscheidet zwischen Jackenstricknadeln, die auf der ganzen Länge dieselbe Stärke aufweisen, und Schnellstricknadeln, bei denen nur der vordere Teil der angegebenen Stärke entspricht, während sich der Schaft dahinter verjüngt. Auf diese Weise werden die Maschen zwar in der gewünschten Größe gebildet, lassen sich aber auf dem dünneren Schaft mühelos verschieben. Ein gravierender Nachteil der langen, geraden Stricknadeln besteht darin, dass das Gewicht der ganzen Strickarbeit an den Nadeln hängt und beim Stricken bewegt werden muss. Viele Strickerinnen klagen dabei über Verspannungen und Schmerzen in den Schultern.

2 Flex-Stricknadeln

Leichter als mit Jacken- oder Schnellstricknadeln lassen sich große Teile – etwa Vorder- oder Rückenteile von Pullovern – auf sogenannten Flex-Stricknadeln arbeiten. Bei diesem Typ ist eine kurze Nadel mit einem etwa 60 cm langen Kunststoffkabel verbunden, das mit einem Knopf oder Ring abschließt. Auf dem Kunststoffseil gleiten die Maschen problemlos, und das Abschlussstück sichert die Maschen wie bei den geraden Stricknadeln. Der größte Teil der Strickarbeit ruht am Kunststoffseil auf dem Schoß der Strickerin, ohne Arme und Schultern zu belasten.

3 Zopf- und Hilfsnadeln

Beim Stricken von Zöpfen und ähnlichen Mustern müssen vorübergehend einige Maschen vor oder hinter die Arbeit gelegt werden. Diese Zopfmaschen hebt man normalerweise auf eine kurze Hilfsnadel aus beschichtetem Aluminium ab, von der sie nach dem Verzopfen leicht abgestrickt werden können. Damit die „geparkten" Maschen nicht verloren gehen, haben viele Zopfnadeln einen Knick in der Mitte.

4 Rundstricknadeln

Bei Rundstricknadeln sind zwei kurze Nadeln durch ein mehr oder weniger langes Kunststoffkabel verbunden. Wichtigstes Einsatzgebiet der Rundstricknadeln sind, wie der Name schon sagt, schlauchförmig in Runden gestrickte Projekte. Viele Strickerinnen schätzen diesen Nadeltyp aber auch zum Stricken in hin- und hergehenden Reihen, weil wie bei Flex-Stricknadeln das Gewicht der Strickarbeit auf dem Schoß liegt.

5 Nadelspiele

Beidseitig spitze Strumpf- oder Handschuhstricknadeln werden in sogenannten Spielen aus vier oder fünf Nadeln verkauft. Dabei werden die Maschen auf drei bzw. vier Nadeln verteilt, zur Runde geschlossen und mit der vierten bzw. fünften Nadel abgestrickt. Außer für Socken oder Handschuhe braucht man solche Nadeln auch für alle anderen Teile, deren Umfang für eine Rundstricknadel zu gering ist, oder für den Beginn flach in Runden gestrickter Spitzendeckchen. Strumpfstricknadeln sind zwischen 1,5 und 8 mm stark und 10, 12, 15 oder 20 cm lang und bestehen aus Stahl, Aluminium, Kunststoff, Bambus oder Holz. Die kürzesten Nadeln eignen sich besonders gut zum Stricken von Handschuhfingern oder Puppensöckchen.

So breit wie das Spektrum der Typen ist auch das der Materialien für Stricknadeln. Die traditionellen blanken Stahlstricknadeln wurden in den vergangenen Jahrzehnten mehr und mehr durch Nadeln aus beschichtetem Aluminium abgelöst, auf denen die Maschen gut gleiten – zu gut, wie manche Strickerinnen finden. Vor allem bei lockerem Gestrick rutschen die Maschen leicht von Metallnadeln.

Deshalb schwören viele Strickerinnen auf Holz- oder Bambusnadeln, auf denen die Maschen zwar gleiten, aber weniger leicht unkontrolliert von der Nadel fallen. Alle wichtigen Nadeltypen werden auch aus Bambus und Holz angeboten.

Kunststoff ist das bevorzugte Material für die superdicken Nadeln, mit denen modische Kleidungsstücke aus dicken Garnen gestrickt werden. Die dicksten dieser Nadeln sind innen hohl.

Strickzubehör

Für den Einstieg ins Stricken reichen ein Knäuel Garn und ein Paar Stricknadeln. Aber mit etwas Erfahrung werden Sie einige nützliche Hilfsmittel zu schätzen wissen. Sie brauchen keineswegs alle – und schon gar nicht alle auf einmal – zu kaufen, aber es lohnt sich, von Projekt zu Projekt die Ausstattung des Handarbeitskorbes allmählich zu erweitern.

1 Maßband

Ein gutes Maßband gehört in jeden Strickkorb. Sie brauchen es zum Maßnehmen ebenso wie zum Ausmessen der Maschenprobe oder Ihrer Strickarbeit. Wie bei allem Handwerkszeug lohnt es sich nicht, an der Qualität zu sparen. Minderwertige Maßbänder leiern aus und messen dann ungenau oder werden unleserlich. Ob Sie ein traditionelles Maßband wie das abgebildete Modell oder ein Maßband bevorzugen, das auf Knopfdruck in einer Kunststoffkapsel verschwindet, ist Geschmackssache.

2 Schere oder Fadenabschneider

Investieren Sie in eine gute, spitze und scharfe Schere, die Sie nur für Ihre Handarbeiten verwenden! Sobald Papier oder gar Pappe damit geschnitten wird, sind die Klingen stumpf und schneiden Fäden nicht mehr sauber und fransenfrei ab. Wenn Sie nur Fäden kappen wollen, können Sie sich auch einen speziellen Fadenabschneider zulegen.

3 Spannstecknadeln

Gestrickte Einzelteile – etwa für einen Pullover – sollten vor dem Zusammennähen gespannt werden, um leichte Unregelmäßigkeiten auszugleichen und die Teile exakt auf die richtigen Maße zu bringen. Normale Stecknadeln verschwinden dabei leicht zwischen den Maschen des Gestricks. Besser eignen sich lange Spannstecknadeln mit großen Köpfen, die leicht zu erkennen sind und die Strickarbeit sicher fixieren.

4 Wollnadeln

Zum Zusammennähen von Strickteilen verwendet man verhältnismäßig dicke Nadeln mit großem Öhr, durch das auch stärkere Garne leicht hindurchpassen. Geeignet sind große Sticknadeln ohne Spitze, der Fachhandel hält aber auch spezielle Wollnadeln bereit.

5 Markierungsringe

Zu- oder Abnahmen, Musterrapporte oder andere wichtige Stellen in der Strickarbeit kann man mit kontrastfarbenen Fadenschlingen, Büroklammern oder Sicherheitsnadeln kennzeichnen. Praktischer sind jedoch Kunststoffringe mit einer Öffnung zum Einhängen in die Maschen.

6 Nadelschützer

Sollen Maschen auf einer Nadel stillgelegt werden, steckt man am besten auf jedes Nadelende eine Kappe, die verhindert, dass die Maschen herunterfallen. Es gibt inzwischen neben den klassischen Hütchen Nadelschützer in verschiedenen lustigen Formen. Viele dieser Modelle halten auch ein ganzes Nadelspiel zusammen.

7 & 8 Maschenraffer

Einige wenige stillgelegte Maschen können Sie auf eine Sicherheitsnadel heben. Größere Mengen von Maschen, beispielsweise bei einem Halsausschnitt, legen Sie besser auf einem Maschenraffer still. Es gibt Modelle, die an überdimensionale Sicherheitsnadeln erinnern (Abbildung links), aber auch Stricknadeln mit angeschweißtem Kabel und Nadelschützer, auf denen sich beispielsweise die Maschen für einen ganzen Rollkragen „parken" lassen (Abbildung rechts).

9 Nadelmaß

Nicht auf allen Stricknadeln ist die Stärke aufgedruckt oder aufgeprägt. Um die Stärke trotzdem festzustellen, können Sie die Nadeln durch die Löcher eines Nadelmaßes oder einer Nadellehre stecken: Das Loch, durch das die Nadel gerade durchpasst, gibt die Stärke an. Nadelmaße gibt es in unterschiedlichen Formen.

10 Zählrahmen

Für mehrere Zwecke lässt sich der Zählrahmen mit Strickrechner einsetzen: Der Winkel-Ausschnitt markiert exakt 10 cm in Höhe und Breite – also das Maß für die Maschenprobe. Sie brauchen nur noch die Maschen und Reihen innerhalb des Ausschnitts zu zählen. Wenn Sie dann den Zeiger auf die ermittelte Maschenzahl einstellen, können Sie ablesen, wie viele Maschen Sie für eine bestimmte Strickbreite anschlagen müssen. Zusätzlich können Sie anhand der unterschiedlich großen Löcher die Stärke Ihrer Nadeln überprüfen.

11 Reihenzähler

Es gibt Strickerinnen, die ständig einen Notizblock neben sich liegen haben, auf dem sie bereits gestrickte

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