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BPM: Strategien und Anwendungsfälle

BPM: Strategien und Anwendungsfälle

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BPM: Strategien und Anwendungsfälle

Länge:
63 Seiten
37 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 15, 2013
ISBN:
9783868024463
Format:
Buch

Beschreibung

Business Process Management (BPM) wird für Unternehmen in allen Bereichen ein zunehmend wichtiges Thema. Qualitätssicherung, Kostensenkung und mehr Transparenz sind nur wenige Gründe für BPM. Dieser shortcut geht auf unterschiedliche Aspekte dieses umfangreichen Themas ein.
Hajo Normann nimmt die spannende gesellschaftliche Debatte ins Visier, die um BPM entstanden ist. In seinem Beitrag geht es um eine zentrale Frage: wer hat heute und in Zukunft die Kontrolle über konkrete menschliche Tätigkeiten, der Mensch oder die Maschine? Zum Beispiel wenn uns Amazon vorschlägt, was wir als nächstes lesen sollen oder andere Dienste uns mitteilen, wohin wir als nächstes reisen sollen. Uwe Friedrichsen fragt in seinem Beitrag, wie wichtig Geschäftsprozesse wirklich sind. Wo hört der Sinn auf und wo beginnt der Unsinn? Und ist es möglich, dass Geschäftsprozesse und deren Automatisierung nicht immer das probate Mittel sind, um das Business optimal zu unterstützen? Business Process Management ist eine Disziplin, die Business und IT zusammenbringt. Dieser Satz ist allzu häufig leider nur eine leere Floskel. Dabei gibt es ganz konkrete Methoden und Vorgehensweisen, um in BPM-Projekten alle Fraktionen an einen Tisch zu bringen und die entsprechenden Vorteile zu realisieren. Robert Gimbel zeigt, wie es geht und welche Rolle BPMN 2.0 und agile Paradigmen dabei spielen. Im letzten Kapitel erklärt Bernd Rederlechner, wie BPM wirklich zu einer transparenteren Sicht auf das eigene Business beiträgt. Und wie die gute, alte Softwarearchitektur gerade hier für Übersichtlichkeit und Verständlichkeit sorgen kann.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jan 15, 2013
ISBN:
9783868024463
Format:
Buch

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Buchvorschau

BPM - entwickler.press

Herausgegeben von von Mirko Schrempp

BPM - Strategien und Anwendungsfälle

ISBN: 978-3-86802-446-3

© 2013 entwickler.press

Ein Imprint der Software & Support Media GmbH

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

Business Process Management ist ein wirklich weites Feld. Dieser shortcut stellt Ihnen in praktischer Form einige Strategien und Anwendungsfälle für die Umsetzung von BPM Projekten vor.

Allen Prozessen ist gemein, dass sie möglichst reibungslos mehr oder weniger klar definierte Ziele erreichen sollen. Wie sie das tun, ist abhängig von ihrer Art, von der Umgebung, in der sie ablaufen sollen und von den beteiligten Menschen. Den Prozessen voran geht daher eine strategische Planung. Genau damit beschäftigen sich die Beiträge dieses shortcuts, von grundsätzlichen Überlegungen zum Geschäftsnutzen, über die Modellierung bis zur Erstellung von Unternehmensarchitekturen. Die praxiserfahrenen Autoren bieten Problemlösungen an, stellen Umgangsweisen vor oder möchten Ihnen durch kritisches Hinterfragen helfen, mit Ihrem Projekt nicht in eine Sackgasse zu laufen.

Die Artikel dieser Ausgabe stammen alle aus dem Business Technologie Magazin und fokussieren in ihrer Zusammenstellung einen Aspekt von BPM. Das innovative eBook-Format „shortcuts" ist für uns die nächste Generation von IT-Fachbüchern und wird Ihnen in Kooperation der Business Technology Redaktion und entwickler.press präsentiert.

Viel Erfolg mit Ihren BPM Projekten wünscht

Mirko Schrempp

Redakteur Business Technology

1 BPM und Menschen – Gefahren der Übermodellierung und notwendige Grenzen des BPM

von Hajo Normann

Business Process Management (BPM) befindet sich im Zentrum einer spannenden gesellschaftlichen Debatte, die in die BPM-Blogosphere und die Buchwelt hineinragt: Im Kern geht es um die Frage, wer die Kontrolle über konkrete Tätigkeiten und Entscheidungsgewalt über folgende Schritte hat, die Menschen ausführen: Der Mensch oder „die Maschine".

Diese Diskussionen entzündet sich etwa daran, dass uns Amazon vorschlägt, was wir als Nächstes lesen und hören sollen und an anderen Diensten, die ziemlich genaue Vorstellung von uns haben und uns mitteilen, wohin wir als Nächstes in Urlaub fahren sollten und auf welche Weise: Der Google-Chef Eric Schmidt glaubt, dass die Benutzer bald „wollen, dass Google ihnen sagt, was sie als nächstes tun sollen" [1].

Tasklisten und feine Page Flows degradieren den Menschen zum Antwortautomaten

Mit BPM sind wir dort bereits angelangt. BPM gibt uns einen Werkzeugkasten an die Hand, mit dem wir einen Prozess modellieren, der dem Prozessteilnehmer vorgibt, was er als Nächstes tut. Es werden heute viele Modelle erzeugt, mit denen wir von einem Überblicksmodell einer End-to-end-Wertschöpfungskette hinunter navigieren können bis zur ausformulierten Vorgabe, welches Feld ein Benutzer nach seiner letzten Systeminteraktion auszufüllen hat. Oft macht sich der fachliche Prozessmodellierer zu wenig bewusst, welche Konsequenzen sein Modell auf die Arbeitsrealität der Prozessteilnehmer hat. Im schlimmsten Fall überkommt ihn ein Vollständigkeits-, Kontroll- und Machbarkeitskitzel, der ihn abkapselt vom Menschen, der die Aufgaben täglich ausführt. Dieser gerät in ein Korsett aus immer gleichen Mikroschritten, wird in feingranulare Regeln gepresst, sodass er letztlich in eine Konkurrenz zur funktionierenden Maschine gerät: Dieses Korsett macht ihn letztlich zum System unter Systemen, ein Wettkampf, den er und letztlich die Organisation für die er arbeitet, verlieren wird.

Wie können wir dies verhindern und den SOA/BPM/Case-Werkzeugkasten so nutzen, dass der Mensch, der in diesen Prozessen lebt, seine Stärken, seine Kreativität einbringen kann

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